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712: Ein Maracamba-Musical!

Pokémon in dieser Folge:

Personen in dieser Folge:

  • Ash
  • Benny
  • Lilia
  • Tobi
  • Moderatoren

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Zusammenfassung (Vielen Dank an Eagle für Text + Bilder):

Die nächste Reiseetappe, Marea City, liegt noch in weiter Ferne. Einen wirklichen Anlass sein Gesicht in enttäuschte Falten zu legen, da ein tagelanger Fußmarsch einen von dem nächsten Orden trennt, gibt es allerdings nicht, denn kommt man so in den unerwarteten Genuss der Probe einer Bühnenshow – und das auch noch völlig umsonst: Drei durchaus talentierte Maracamba sind just in diesem Moment dabei, ihren großen Auftritt für eine bevorstehende Talentshow zu perfektionieren. Wie Ash, Benny, Lilia, Milza und Pikachu von ihrem sicheren Beobachtungsposten an der Seitenlinie unschwer erkennen können, hapert es den rhythmischen Pokémon noch etwas an der Abstimmung ihres Zusammenspiels – wiederholt fallen sie bei dem großen Finale ihres Auftritts buchstäblich auf die Nase. Auf Anhieb fühlen sich die jungen Reisen regelrecht dazu verpflichtet, ihre Hilfe anzubieten. Sie machen Bekanntschaft mit Tobi, dem jungen Manager von – so stellt er seine begnadeten Tänzer vor – Mara, Camba und Raca, dem Maracamba-Trio. Es handelt sich tatsächlich um das spektakuläre Finale, dessen man Zeuge wurde, erklärt Tobi. Eine harmonische Kombination aus Timing und Synchronisationsgefühl gepaart mit dem Einsatz verschiedener glanzvoller Attacken und einer bühnenreifen Luftshow. Durchaus keine leichte Aufgabe, doch ist man zuversichtlich, dass man sich dieser gewachsen fühlt.

Wie nach einer weiteren Darbietung ihres Talents unzweifelhaft hervorgeht, ist das Zusammenspiel von Mara und Raca völlig tadellos. Die Quelle des Problems liegt bei dem Nesthäkchen der Gruppe. Camba wird der schwerste Part des Auftritts zuteil. Seine beiden Mitpokémon leiten die Vorbereitungen für das Finale inmitten eines Sprungs in der Luft ein, während Camba schließlich die Show mit einem spektakulären Auftritt auf den Schultern seiner beiden Kollegen beenden soll.

Man entschließt sich kurzerhand dazu, die Synchronisationsgefühl der drei Pokémon in einem gemeinsamen Kampf noch weiter zu verfeinern. Unproblematisch, wie man schnell erkennt: Die Abstimmung des Trios könnte man näherer Betrachtung gar nicht besser sein, das Taktgefühl ist beispiellos und jede Handlung bis auf die kleinste Sekunde absolut synchron. Cambas Landung auf den Schultern seiner Mittänzer aber, die direkt in das atemberaubende Finale münden soll, die bereitet einem Sorgen. Für Lilia ein klarer Fall für ihren kleinen Luftikus. Emolga nimmt ihren stacheligen Schützling unter ihre Fittiche und nach kurzem Lehrgang scheint Cambas Schwierigkeit gemeistert zu sein. Und doch wird man sich bei dem nächsten Anlauf einem weiteren Problem gewiss: Camba leidet unter Höhenangst – eine durchaus schlechte Basis für den Abschluss der Vorführung.

Tobi zeigt sich sichtlich über den Misserfolg seiner Truppe frustriert. All seine Bemühungen und all seine Hoffnungen, mit dieser Show groß herauszukommen und womöglich sogar wieder Leben in seine verschlafene Heimatstadt zu bringen, scheinen vergebens. Seine Enttäuschung reicht so weit, dass er sich versehentlich im Ton vergreift und Camba panisch Reißaus nimmt.

Schnell sieht Tobi seinen Fehler ein und noch schneller bereut er es, seine Stimme erhoben zu haben. Während Benny und Lilia bei der in der gleichen Zeit stattfindenden Talentshow etwas Zeit zu schinden versuchen, begeben sich Ash, Tobi, Mara, Raca und Pikachu auf die Suche nach dem entlaufenen Hauptdarsteller ihrer Truppe und können den Flüchtigen nach kurzer Auskundschaft in einem nahegelegenen Wäldchen ausmachen. Dummerweise hat Camba derweil unfreiwillig mit einem wilden und äußerst missgelaunten Cerapendra Bekanntschaft geschlossen. Die Lage eskaliert, als sich Tobi schützend vor Camba wirf und sich somit zwischen Cerapendra und dem Ziel seiner Hörner stellt. In jenem Augenblick, als Tobis Schicksal auf Messers Schneide steht, gelingt es Camba, seine Angst endgültig zu überwinden. Tapfer und aufopfernd fängt Camba den bulligen Angriff des Riesenfüßler-Pokémons ab und entrinnt mit einem atemberaubenden Luftsprung dem Vergeltungsschlag seines Häschers.

Die Wiedersehenfeier muss bis zur letztendlichen Flucht vor dem Rieseninsekt auf sich warten lassen. Umso erleichterter ist man, als man sich zurück in der Zivilisation überglücklich in die Arme fällt, dass niemand bleibende Schäden davon getragen hat und die Versöhnung zwischen Camba und Tobi durch das wiederentdeckte Selbstvertrauen ebenso reibungslos über die Bühne geht, wie der anschließende Auftritt beim Talentwettbewerb. Die Moderatoren und auch die Zuschauer sind über die Vorstellung des Maracamba-Trios absolut begeistert und honorieren den gekonnten Auftritt der rhythmischen Kaktus-Pokémon nicht nur mit stehenden Ovationen, sondern auch mit der Höchstpunktzahl. Der Wettbewerbssieg geht somit an Tobi und die tanzenden Maracamba. Der Beginn einer vielleicht großen Laufbahn ... Ash hingegen sieht wieder seiner ganz eigenen Karriere entgegen; eine Karriere, deren nächster krönender Zwischenstopp in Marea City liegen soll.

Weiter – 713: Die Vier Jahreszeiten der Kronjuwild!

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