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Video Game Championships

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Zur Turnierübersicht der aktuellen Saison

Die Video Game Championship (VGC) ist eine offizielle, seit 2009 jährlich stattfindende Turnierserie, die von The Pokémon Company International (TPCi) veranstaltet wird. Bis zur VGC 2014 fanden in verschiedenen Ländern Landesmeisterschaften statt, bei denen sich die besten Spieler für die im August in den USA stattfindende Pokémon-Weltmeisterschaft qualifizieren, wo Spieler aus aller Welt um den offiziellen Pokémon-Weltmeistertitel kämpfen.

Seit der VGC 2015 können die Spieler in sogenannten Premier Challenges (PCs) zusätzliche Punkte für die Qualifikation zur Weltmeisterschaft sammeln (Championship Points, CPs). Premier Challenges sind kleine, meistens von Fans, selten auch vom Spieleverlag Amigo (ArenaCups) organisierte Turniere, die praktisch überall in Europa stattfinden können. Die Bestplatzierten eines PC-Turniers erhalten Qualifikationspunkte. Mit Premier Challenges alleine können sich die Spieler allerdings nicht qualifizieren, weil man zwar an beliebig vielen PCs teilnehmen kann, maximal aber nur 200 Qualifikationspunkte bekommt. Bei den Landesmeisterschaften erhält schon der 8. Platz 210 CPs.

Die Regeln der VGC

Die Teilnehmer der Saison 2018 werden in drei verschiedenen Altersklassen unterteilt:

  • Juniors: 2007 oder später geboren
  • Seniors: einschließlich zwischen 2003 und 2006 geboren
  • Masters: 2002 oder früher geboren

Der gespielte Modus hat seine eigenen Regeln, die sich jedes Jahr ändern. Es gibt jedoch fünf Regeln, die immer gelten:

  1. Es wird im Modus Doppelkampf gespielt
  2. Alle Pokémon werden auf Level 50 herabgestuft
  3. Jedes Pokémon muss ein unterschiedliches Item tragen (Item Clause)
  4. Jedes Pokémon darf nur einmal im Team vertreten sein (Species Clause)
  5. Zugelassen sind nur die aktuellsten Pokémon-Editionen

Die erlaubten Pokémon ändern sich von Jahr zu Jahr. Meistens hängen sie mit den aktuellsten Editionen zusammen. Die Turniere wurden bis einschließlich 2012 im Turnierformat Single Elimination mit Best-of-One gespielt, d.h. es kämpften in jeder Runde je zwei Spieler gegeneinander und nur der Gewinner kam in die nächste Runde. Wer einmal verloren hat, war ausgeschieden. Seit 2013 wird im Schweizer System gespielt, d.h. alle Spieler spielen, unabhängig davon, ob sie verlieren oder gewinnen, eine bestimmte Anzahl an Runden. Dabei bekommen die Spieler in jeder Runde Gegner mit ähnlich vielen Niederlagen bzw. Siegen. Je stärker die Gegner eines Spielers, desto mehr Punkte bekommt dieser Spieler. Es lohnt sich daher nicht, gleich in der ersten Runde absichtlich zu verlieren, um schwächere Gegner zu bekommen. Je nach den festgelegten Regeln im jeweiligen Austragungsort kommen dann die besten 16 oder 32 Teilnehmer in den Top-Cut, wo dann um den Sieg gekämpft wird. Im Top-Cut werden die Matches im Best-of-Three-Format ausgetragen, d.h. pro Begegnung kämpfen die Spieler zwei- bis dreimal hintereinander. Wer zwei von diesen drei Kämpfen gewinnt, kommt weiter.

Die Jahre der Video Game Championships

VGC 2018

Plattform
USUM
Modus
Doppelkampf Level 50 (Pokémon werden auf Level 50 hoch- bzw. herabgestuft), 4 von 6 Pokémon müssen gewählt werden (mit Teamvorschau).
Verbotene Pokémon

Pokémon ohne Alola-Zeichen im Profil sowie  Ash-Quajutsu sind zusätzlich zu den unten genannten ausnahmslos verboten.

Timer
Jeder Spieler hat 90 Sekunden Zeit für die Auswahl seiner Pokémon in der Teamvorschau, und während des Kampfes bis zu 45 Sekunden pro Zug und 5 Minuten insgesamt für seine Aktionsauswahl.

VGC 2017

Plattform
SM
Modus
Doppelkampf Level 50 (Pokémon werden auf Level 50 herabgestuft), 4 von 6 Pokémon müssen gewählt werden (mit Teamvorschau).
Verbotene Pokémon

Pokémon ohne Alola-Zeichen im Profil, sowie Mega-Pokémon und Mega-Steine sind zusätzlich zu den unten genannten ausnahmslos verboten.

Timer
Jeder Spieler hat 90 Sekunden Zeit für die Auswahl seiner Pokémon in der Teamvorschau, und während des Kampfes bis zu 45 Sekunden pro Zug und 10 Minuten insgesamt für seine Aktionsauswahl.

VGC 2016

Plattform
ORAS
Modus
Doppelkampf Level 50 (Pokémon werden auf Level 50 herabgestuft), 4 von 6 Pokémon müssen gewählt werden (mit Teamvorschau).
Verbotene Pokémon
Maximal 2 pro Team erlaubt

VGC 2015

Plattform
ORAS
Modus
Doppelkampf Level 50 (Pokémon werden auf Level 50 herabgestuft), 4 von 6 Pokémon müssen gewählt werden (mit Teamvorschau).
Verbotene Pokémon
Austragungsorte
  • Stuttgart
  • Manchester
  • Mailand

Junioren

  1. Platz: Samet D.
  2. Platz: Giovanni T.
  3. Platz: Ethan K.
  4. Platz: Jocelyn A.

Senioren

  1. Platz: Batuhan C. (Hydraa)
  2. Platz: Emanuele B.
  3. Platz: Kevin S.
  4. Platz: Andrea E.

Masters

  1. Platz: Markus S. (Blacklag)
  2. Platz: Tobias K. (TobySxE)
  3. Platz: Baris A. (-Billa-)
  4. Platz: Luca P. (LucA)

Weitere Informationen

VGC 2014

Plattform
XY
Modus
Doppelkampf Level 50 (Pokémon werden auf Level 50 herabgestuft), 4 von 6 Pokémon müssen gewählt werden (mit Teamvorschau), Erlaubt sind Pokémon aus dem Kalos-Dex
Verbotene Pokémon
Austragungsorte
  • Bochum
  • Manchester
  • Mailand

Junioren

  1. Platz: Ahren Bundy
  2. Platz: Samet Degirmenci
  3. Platz: Marvin Adesina
  4. Platz: Paul Pause

Senioren

  1. Platz: Nicola Gini
  2. Platz: Nathan Aubert
  3. Platz: Lennard Lange
  4. Platz: Alex Gómez Berna

Masters

  1. Platz: Markus Stadter
  2. Platz: Simon Stanford
  3. Platz: Matthias Suchodolski
  4. Platz: Nemanja Sandic

VGC 2013

Plattform
S2W2
Modus
Doppel Level 50 (mit Levelwarp), 4 von 6 Pokémon müssen gewählt werden (mit Teamvorschau)
Verbotene Pokémon
Verbotene Attacken
Freier Fall, Schlummerort
Verbotene Items
Seelentau Seelentau
Austragungsorte
  • Bochum
  • Mailand
  • Birmingham

Junioren

  1. Platz: Marvin Adesina
  2. Platz: Noel Leon Dittmaier
  3. Platz: Melisa Akcos
  4. Platz: Jan Tillmann
  5. Platz: Paul Pause
  6. Platz: Samet Degirmenci
  7. Platz: Serhat Kocaaslan
  8. Platz: Lea Wagener

Senioren

  1. Platz: Mohsyn Bharmal
  2. Platz: Luca Breitling-Pause
  3. Platz: Max Marjanovic
  4. Platz: Mark McQuillan
  5. Platz: Markus Liu
  6. Platz: Javier Senorena
  7. Platz: Nicola Gini
  8. Platz: Anilcan Akcos

Masters

  1. Platz: Alberto Gini
  2. Platz: Jamal El Moutaoikil
  3. Platz: Luigi Lo Giudice
  4. Platz: Michael Riechert
  5. Platz: Lorenzo Galassi
  6. Platz: Steven Van
  7. Platz: Lajos Kowalewski
  8. Platz: Matteo Gini

VGC 2012

Plattform
SW
Modus
Doppel Level 50 (mit Levelwarp), 4 von 6 Pokémon müssen gewählt werden (mit Teamvorschau)
Verbotene Pokémon
Verbotene Attacken
Freier Fall, Schlummerort
Verbotene Items
Seelentau Seelentau
Austragungsorte
  • Essen
  • Paris
  • Mailand
  • Madrid

Senioren

  1. Platz: Jamal El Moutaoikil
  2. Platz: Mark Mcquillan
  3. Platz: Eloy Hahn
  4. Platz: Cora Moser

Masters

  1. Platz: Stefan Mahrla
  2. Platz: Mark Klamt
  3. Platz: Bryan Martinet
  4. Platz: Florian Wurdack

VGC 2011

Plattform
SW
Modus
Doppel Level 50 (mit Levelwarp), 4 von 6 Pokémon müssen gewählt werden (mit Teamvorschau), Nur Pokémon aus dem Einall-Dex
Verbotene Pokémon
Verbotene Attacken
Freier Fall
Austragungsorte
  • Köln
  • Birmingham
  • Rom
  • Madrid
  • Paris

Junioren

  1. Platz: Jannis Mir Wais
  2. Platz: Marvin Adesina

Senioren

  1. Platz: Julia Wurdack
  2. Platz: Aleksander Fijalkowski

Masters

  1. Platz: Jennifer Giwanski
  2. Platz: Sinan Özer
  3. Platz: Rebecca Wolf
  4. Platz: Eric Parker

VGC 2010

Plattform
HGSS
Modus
Doppel Level 50 (mit Levelwarp), 4 von 6 Pokémon müssen gewählt werden (ohne Teamvorschau)
Verbotene Pokémon
Limitierte Pokémon (2 in 4 gewählten erlaubt)
Verbotene Items
Seelentau Seelentau
Austragungsorte
  • Köln
  • Birmingham
  • Madrid
  • Lyon

Junioren

  1. Platz: Julia
  2. Platz: Sebastien
  3. Platz: Noah
  4. Platz: Elena

Senioren

  1. Platz: Robert
  2. Platz: Julian
  3. Platz: Rebecca
  4. Platz: Marcel

VGC 2009

Plattform
DP
Modus
Doppel Level 50 (ohne Levelwarp), 4 von 6 Pokémon müssen gewählt werden (ohne Teamvorschau)
Verbotene Pokémon
Verbotene Items
Seelentau Seelentau
Austragungsorte
  • Berlin
  • Paris
  • London

Masters

  1. Platz: Matthias
  2. Platz: Christoph
  3. Platz: Benjamin