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684: Emolgas neuer Voltwechsel!

Pokémon in dieser Folge:

Personen in dieser Folge:

  • Ash
  • Benny
  • Bell
  • Lilia

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Zusammenfassung (Vielen Dank an Eagle für Text + Bilder):

Die kürzlich erlebten Ereignisse liegen den vier Freunden, Ash, Belle, Benny und Lilia, noch gut in Erinnerung und veranlassen die beiden Mädels der Gruppe dazu, einen freundschaftlichen Trainingskampf durchzuführen. Für die liebreizende Emolga, die sich bei ihrem letzten Abenteuer Lilia angeschlossen hatte, die Gelegenheit, sich erstmalig an der Seite eines Menschen zu beweisen und ihre Fähigkeiten allen zur Schau zu stellen.

Die Luft knistert regelrecht vor Spannung, als sich die bereits kampferprobte Bell mit Ferkokel und die zuversichtliche Lilia mit Emolga gegenüberstehen. Dass die schönste Rose aber auch Dornen hat, beweist Lilias Pokémon gleich zu Beginn und schleudert ihrem Gegenüber eine gepfefferte Ladung Kraftreservegeschosse entgegen. Unbeeindruckt wehrt Ferkokel die Energiesphären ab, vertreibt sie wie lästige Fliegen. Seine Gegenattacke, Brandstempel, zerberstet allerdings wie eine Seifenblase an einer teuflischen Nadel – gegen Emolgas Anziehung ist kein Kraut gewachsen. Ferkokel unterliegt dem weiblichen Charme seiner Gegnerin – der Kampf ist entschieden. Punktsieg für Lilia.

Bell steckt ihre Niederlage regelrecht teilnahmslos weg. Picochilla soll es nun richten. Die von Bell befohlene Anziehungsattacke kracht mit der von Emolga in der Luft zusammen und negieren ihre Wirkung – ebenbürtige Gegner, zumindest in dieser Beziehung. Picochilla weiß aber sehr wohl, wie man dennoch mit einer solchen Gegnerin fertig wird und greift auf seine Spaßkanone zurück. Emolga ist der Flut von neckischen Kitzelstreichen kaum gewachsen, Rufe ihrer Trainerin bleiben ohne Gehör, in ihren Augen glänzen bereits Tränen vor Lachen, der Kampf scheint verloren. In dieser aussichtslosen Situation überrascht aber plötzlich Emolga mit einer unerwarteten Attacke: Voltwechsel. Ein gleißendes Licht blendet die Augen aller Anwesenden, ob Mensch oder Pokémon, und erst mit dem verglimmen wird man plötzlich bewusst, dass Emolga verschwunden ist und ihr Platz unfreiwillig von Lilias Stalobor eingenommen wurde.

Voltwechsel, so meint Benny, ist eine ganz spezielle Attacke, mit welcher der Anwender aus der Hitze des Gefechts schnell entfliehen und gleichzeitig Plätze mit einem anderen Pokémon tauschen kann – in diesem Fall Stalobor, der alles andere als begeistert davon ist. Man nimmt die Sache mit Humor, Emolga erntet aber dennoch für ihren Ungehorsam erstmalig Schelte von ihrer neuen Trainerin. Und schon glitzern die rührseligsten Krokodilstränen in den Augen des Elektro-Pokémons, funkeln in ihrem arglistigen Glanz Lilia entgegen – man kann doch der süßen Emolga einfach nicht böse sein.

Zeit für den zweiten Versuch: Abermals stehen sich Emolga und Picochilla gegenüber. Diesmal startet Bell mit dem Angriff – Schallwelle soll diesen Kampf schnell über die Bühne bringen und ihr den Sieg einbringen. Die Vorbereitungen für diese vernichtende Attacke sind bereits in vollem Gange, Picochillas Backen unlängst mit einem unerbittlichen Sogs gefüllt, der nur darauf wartet, über seine gewiefte Gegnerin hereinzubrechen und sie direkt in die Stadt der ewigen Verlierer zu befördern. Lilias Rufe, ihr Pokémon solle ausweichen, finden keine Beachtung. Ungeachtet des strikten Befehls verwendet Emolga erneut Voltwechsel und tauscht Plätze – diesmal mit Bennys Pokémon Vegimak, der nun auch dummerweise für Picochillas Schallwelle herhalten muss. Wenig darüber begeistert, so ruppig empfangen zu werden, schickt er Picochilla mit einem gewaltigen Solarstrahl auf die Bretter. Der Kampf ist gewonnen, der Sieger ... Benny.

Ein klein wenig frustriert ist Lilia über den Ungehorsam ihres Pokémons schon, gleichzeitig nimmt sie es aber auch gelassen, schließlich gehört zum Trainerdasein mehr als nur kämpfen. Sein Pokémon auch auf den richtigen Weg zu bringen, ist auch eine Aufgabe, die es in dieser Rolle zu bewältigen gilt. So stehen sich Bell und Lilia zum dritten Mal in Folge gegenüber, Ausgangssituation wie zu Beginn: Ferkokel, energiegeladen und heiß auf seine Revanche, gegen Emolga, des Kämpfens mehr als nur überdrüssig und gelangweilt. Wie zu erwarten war, türmt Lilias Pokémon auch dieses Mal durch den Einsatz von Voltwechsel aus den Kampf und Ashs Pokémon Serpifeu taucht unfreiwillig auf der Bildfläche auf. Von Emolga allerdings fehlt jede Spur.

Während sich Serpifeu und Ferkokel bei einem Übungskampf zwischen Ash und Bell gegenseitig die Köpfe einschlagen, macht sich Lilia dagegen auf die Suche nach ihrem vermissten Pokémon – und wird schnell fündig: Emolga räkelt sich dösend auf einem starken Ast in der Sonne. Die Rufe ihrer Trainerin ignoriert sie gekonnt und lässt sich gar nicht erst aus der Ruhe bringen. Ein klarer Fall für Serpifeus Rankenhieb, mit dem Emolga, sanft aber bestimmend, wieder auf den Boden der Tatsachen gebracht wird, wovon sie leider wenig hält und ihren lästigen Häschern ein paar Blitze um die Ohren schleudert – Serpifeu entrinnt dieser elektrisierenden Begrüßung im letzten Moment mit einem rettenden Sprung zur Seite.

Fürs Erste gibt man sich Emolgas schockierenden Temperament geschlagen und legt im Schatten eines Baums eine kleine Verschnaufpause ein – Bennys vorzügliche Leckerein dürfen natürlich nicht fehlen. Und schon bricht neuer Streit aus: Wo noch vor Sekunden die Appetithäppchen für Floink, Ottaro, Folikon und Zurrokex lagen, lächelt einem plötzlich gähnende Leere entgegen. Ein Dieb? Jeder schiebt dem anderen die Schuld in die nicht vorhandenen Schuhe, es kommt zu einer Reiberei der vier, bei der Streitschlichter Pikachu auch sein Fett wegbekommt, alles unter dem wachsamen Auge von Serpifeu, die den oder besser gesagt, die Schuldige, längst gestellt hat. Gestatten: Emolga, die Früchtediebin.

Lilia ist über die anklagenden Blicke empört und nimmt ihr Pokémon in Schutz. Sie glaubt einfach nicht, dass Emolga zu einer derartigen Schandtat fähig wäre. Letztendlich lässt man die Anklage in allen Punkten fallen und kehrt die Geschehnisse müde unter den Tisch. Zwischen Emolga und Serpifeu lodert es allerdings im Verborgenen ganz gewaltig. Diese Angelegenheit ist noch nicht über den Berg.

Bevor die Reise weitergehen soll, entschließt man sich kurzerhand dazu, die müden Glieder noch eine Weile im Schatten des Baums zur Ruhe zu legen – ein kleines Verdauungsschläfchen ist angesagt. Emolgas Hunger scheint allerdings noch lange nicht befriedigt und während Mensch und Pokémon vor sich hin träumen, zieht das Elektro-Pokémon auf eigene Faust zu einem neuen Beutezug aus. Verfolgt wird sie dabei von Milza und Ottaro, denen die plötzliche Abwesenheit ihrer neuen Freundin nicht verborgen blieb, sowie auch Serpifeu, wachsam und skeptisch wie eh und je.

Ein paar pausbäckige Äpfel haben es Emolga abermals angetan, verliebt starrt sie ihnen entgegen. Dummerweise hindern einige grimmige Gestalten die Einfachheit, sich diese Früchte schlichtweg einzuverleiben. Drei wildlebende Kukmarda sind über den Eindringling und ihr Gefolge ganz und gar nicht glücklich. Wieder einmal schafft es Emolga allerdings, sich aus der Affäre zu ziehen und lässt ihre männlichen Begleiter die Drecksarbeit für sie verrichten. Diesmal aber geht der Plan nach hinten los – das Getümmel um die leckere Nachspeise reißt ein um den Mittagsschlaf gebrachtes Grillchita unsanft aus dem Schlaf. Das Kukmarda-Trio sucht Hals über Kopf die Flucht, Ottaro baut sich dagegen schützend vor Emolga auf – und erntet sogleich die volle Ladung von Grillchitas loderndem Zorn und geht K. O.. Eine Verfolgungsjagd zwischen Emolga und Grillchita beginnt, deren bereits zu Ungunsten drohendes Ende von Emolga glücklicherweise im letzten Moment durch den rettenden Eingriff durch Serpifeu noch abgewendet werden kann. Von dem Kampfgetümmel unlängst aus dem Schlaf gerissen, eilen nun auch Ash und der Rest der Gruppe Serpifeu zur Hilfe. Serpifeu kann einige Treffer landen, unterliegt aber immer mehr ihrem übermächtigen Gegner. Emolga, die bereits erbittert mit dem Gedanken spielt, Heil in der Flucht zu suchen, schafft es dann allerdings doch, über ihren Schatten zu springen, greift in das Kampfgeschehen ein und bewahrt Serpifeu vor weiteren Treffern. Mit vereinter Kraft schaffen es die beiden Mädels schließlich, Grillchita soweit einzuschüchtern, dass es zähneknirschend von dannen zieht.

Auch Emolga scheint ein Gefühl von Dankbarkeit zu empfinden, als sie Serpifeu als ein Zeichen der Freundschaft – vielleicht aber auch nur des Waffenstillstandes – einen Apfel reicht. Serpifeu nimmt an, es soll Friede herrschen – zumindest fürs Erste.

Noch am selbigen Tag verabschiedet sich Bell von ihren Freunden, verspricht allerdings, schon bald wieder zu ihnen zurückzukehren. Man geht also wieder getrennte Wege: Bell Richtung Orion City, wo sie um die Gunst eines neuen Ordens kämpfen möchte, und Ash mit seinen Freunden gen Norden, ins Zentrum der Einall-Region, wo die Arena von Rayono City bereits auf einen Besuch seinerseits wartet.

Weiter – 685: Schrecken ohne Ende im Anwesen der Lichtel!

Screenshots:

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