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Eine unerwartete Wendung

Arc S M US UM
Nummer Kapitel 7
Seitenanzahl 25 Seiten (davon 1 Titelseite)
Englischer Titel The Final Match and a Surprising Finale!
Übersetzt Der letzte Kampf und ein überraschendes Finale!
Japanischer Titel 決勝!! 意外な結末!
Übersetzt Es ist entschieden!! Ein überraschendes Ergebnis!
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Kapitel SM 7

Zusammenfassung

Alola-Sleima hält noch immer Porygon fest, sodass sich dieses nicht bewegen kann. Mond ist dennoch überrascht; sie fragt sich, weshalb Porygon nicht Psystrahl einsetzt. Mond hatte auf diesen Angriff gehofft, um so Porygons Geschwindigkeit abschätzen zu können. So aber können sie beide nichts machen.

Gladio erkennt, weshalb Mond so verwundert ist und will sich Monds Gefallen, ihm vor dem Kampf ihre Pokémon zu zeigen, revanchieren. So erklärt er, dass Alola-Sleima nicht nur vom Typ Gift, sondern auch vom Typ Unlicht ist. Mond ist über diese Information vollkommen überrascht, die von Heinrich Eich ergänzt wird: Da sich der Körper eines Pokémon an seinen Lebensraum anpasst, kann sich so nicht nur der Körper, sondern auch der Typ des Pokémons verändern. Diese veränderten Pokémon werden auch „Regionalformen“ genannt.

Sonne, der immer noch von einem wie erstarrten Tali und Bauz beobachtet wird, macht sich über dieses Unwissen Monds lustig und meint, dass in Alola selbst Kleinkinder darüber Bescheid wissen.

Auf diese Worte hin wird Mond wütend, da sie ja nicht einmal in Alola lebt. Andererseits muss sie zugeben, dass ihr zwar aufgefallen ist, dass Sonnes Mauzi anders aussieht als die Mauzi, die sie kennt, aber nicht genauer nachgefragt hat. Sie ist aber der Ansicht, dass man sich nicht dafür schämen muss, was man nicht weiß, sondern nur dafür, wenn man nicht versucht zu lernen. Am wichtigsten ist es, Wissen zu erlangen und, wenn möglich, dieses durch Untersuchungen und Übung zu überprüfen. So kann man wahres Wissen erlangen.

Mond gibt nun ihrem Alola-Sleima das Kommando, Gladios Porygon komplett niederzudrücken. Sie wähnt sich siegessicher, da sie denkt, dass Porygon nun in einer Welt des Schmerzes ist. Gladio weist sie aber ruhig darauf hin, dass es sich bei Porygon um ein künstliches Pokémon handelt, das für Weltraumreisen geschaffen wurde. Folglich braucht es auch nicht zu atmen und kann Alola-Sleima mit Ladungsstoß ausschalten, sodass Mond nun auf ihr zweites Pokémon, Garstella, zurückgreifen muss.

Garstella beginnt sofort, im Zickzack über das Feld zu laufen, um so zu verhindern, dass Porygons Psystrahl es treffen kann. Gladio hält dies aber für vergebene Liebesmüh, da Porygon als künstliches Pokémon exakte Vorhersagen machen kann und so Garstella auf jeden Fall treffen wird.

Mond beginnt darüber zu reden, dass sie dieses Gefühl der Künstlichkeit auch bei Typ:Null hatte. Dieses zusammengestoppelte Pokémon scheint zu stark geworden sein, weshalb es mit der Maske gebändigt werden muss. Sie will daher von Gladio wissen, ob dieser besondere Gefühle für künstliche Pokémon hat.

Dieser will aber nicht antworten, woraufhin Mond meint, dass das doch unfair sei – sie hat ihm ja auch über ihre Affinität zu Gift-Pokémon erzählt. Auf Gladios wütenden Blick setzt sie fort, dass sie einfach an ihm interessiert ist, da sie ein „wissenschaftliches“ Gefühl bei ihm hat und sie selbst aus einer Familie von Wissenschaftlern stammt.

Gladio unterbricht ihren Monolog aber mit der Frage, ob das nun wirklich die richtige Zeit für solche Gespräche sei, da Porygon jetzt Garstellas Bewegungen durchschaut hat. Schon setzt es auch Psystrahl ein, doch dieser geht zu Gladios Entsetzen daneben. Mond hingegen grinst nur.

Wie Sonne im Publikum überrascht feststellt, ist Porygon vergiftet. Porygon hat nämlich, während es von Alola-Sleima umschlungen war, die Giftgase aus dessen Körper absorbiert. Alles Weitere, Garstellas Zickzacklauf und Monds Monolog, war Teil ihres Planes, um Zeit zu gewinnen, bis das Gift voll zu wirken beginnt. Tali und Sonne sind von dieser Erkenntnis über die „Gift-Jungfrau“ vollkommen eingeschüchtert.

Mond denkt, dass Porygon nicht mehr genug Zeit hat, Garstellas Bewegungen erneut zu durchschauen, da es kaum noch Energie hat. Gladio aber will sich nicht einschüchtern lassen und lässt Porygon, sehr zu Monds Überraschung, Blitzkanone einsetzen. Durch diese starke Attacke wird Garstella mit nur einem Treffer besiegt.

Sie kann nicht glauben, dass ihr Gegner in einer solchen Situation eine Attacke mit einer so niedrigen Trefferquote eingesetzt hat. Doch Gladio erklärt, dass in einem Kampf zwischen zwei Trainern, die gleich stark sind, es nicht nur auf Wissen und Können ankommt, sondern darauf, was für den Trainer und seine Pokémon an dem Sieg hängt, ebenso wie auf Glück. Mond versteht das überhaupt nicht und kann nicht glauben, dass sie gegen etwas so Unwissenschaftliches verloren hat.

Damit steht Gladios Sieg fest und es ist klar, dass er Sonnes Gegner im Finale sein wird. Während Sonne und Tali der vollkommen neben sich stehenden Mond von der Bühne helfen, heilt Gladio sein Porygon.

Hala bietet den Finalisten an, eine halbe Stunde Pause einzulegen, doch beide sind bereit, direkt den Kampf zu beginnen. Sonne ist schon ganz wild auf den Schatz.

Der Kampf beginnt mit Typ:Null und Moos, wobei Moos sofort Nachthieb einsetzt. Seine Krallen prallen aber an der Maske an, weshalb Sonne feststellt, dass er gegen diese etwas unternehmen muss.

Als Sonne gegenüber Mond prahlen will, muss er feststellen, dass sie, immer noch über den Ausgang ihres Kampfes entsetzt, nicht zuschaut, sondern nur ins Leere blickt. So wird er vollkommen überrascht, als eine plötzliche Kreuzschere Moos sofort außer Gefecht setzt, sodass er sich nun auf Kies verlassen muss.

Das Flamiau legt sofort mit Glut los, doch auch diese Attacke prallt von der Maske ab. Da aber kommt Sonne auf die Idee, Kies‘ Fellkugeln unter die Maske zu bringen und sie dann zu entzünden. Er gibt seinem Pokémon das Kommando, auf Eisenschädel und Kreuzschere zu achten und lässt es loslegen.

Mayla fragt Yasu inzwischen, wer seiner Ansicht nach gewinnen wird. Yasu ist überzeugt, dass Gladio gewinnen wird, da er solche Stärke gegen Mond gezeigt hat. Trotzdem stört ihn etwas an dem Jungen. Er meint, die Maske schon einmal gesehen zu haben, vielleicht in Dokumenten in seinem alten Haus. Die „Last“ dieses Pokémons müsste dann aber enorm sein. Mayla meint, dass er offenbar bei der Anmeldung zum Turnier gefragt hat, ob er bei einem Sieg das Kapu-Pokémon treffen könnte.

Kies hängt inzwischen mit dem Schweif an der Maske von Typ:Null und versucht, den Hals seines Gegners zu attackieren. Schließlich reicht es aber Gladio und er weist Typ:Null an, seinen Gegner abzuwehren. Das Pokémon braucht nur den Kopf zu schütteln und Kies fällt zu Boden. Dabei werden auch die Fellkugeln frei und Sonne erkennt, dass sein Plan durchschaut wird.

Gladio wird nun wütend. Sonnes Bestreben, selbst mit einem gebrochenen Arm das Turnier zu Ende zu bringen, hat ihn denken lassen, dass auch Sonne eine schwere Last zu tragen hat. Stattdessen aber benimmt er sich nur wie ein Idiot.

Diese Worte lassen Sonne wütend werden. Er wird laut und erklärt Gladio, dass er viel zu wählerisch sei. Nur weil er, Sonne, sich nicht so ernst wie Gladio verhält, heißt das nicht, dass er keine Last zu tragen hat. Auch er, Kies und Moos haben etwas, was sie nicht aufgeben werden: das Ziel, eine Million Pokédollar zu sammeln.

Auf diese Worte hin beginnt etwas in Sonnes Verband zu leuchten, bevor der Verband zerreißt. Daraufhin wird der Stein, der als Schiene benutzt wurde, sichtbar, der sogleich von Hala und Mask Royale erkannt wird: ein Glitzerstein.

Ein mysteriöses Licht fährt vom Himmel auf den Stein herab, das dann auch auf Kies überspringt. Sonne fühlt ebenso, dass etwas durch seinen Arm in Kies fließt, als das Flamiau plötzlich eine enorme Feuersbrunst entfacht und Typ:Null zum Erstaunen des Publikums und der beiden Trainer voll trifft. Typ:Null geht daraufhin besiegt zu Boden.

Sonne, nun aus irgendeinem Grund vollkommen erledigt, ist begeistert. Er wundert sich zwar, was für eine Attacke Kies eingesetzt hat, da diese irgendwie wie Glut gewirkt hat, irgendwie aber auch nicht, als seine Beine zu seiner Verwunderung nachgeben und er zu Boden fällt. Seine letzten Gedanken, bevor er das Bewusstsein verliert, gelten dem Preis, den er zu Geld machen will.

Gladio verlässt Lili’i mit den Gedanken, dass er seine Möglichkeit, den Kapus näher zu kommen, verloren hat, aber die Zeit nicht auf ihn warten wird. Er muss weiter trainieren, und zwar an einem Ort, an dem er genau wissen wird, wann die Zeit gekommen ist, um die mysteriösen Kreaturen aus einer anderen Dimension, die Ultrabestien, herausfordern zu können.

Als Sonne wieder zu sich kommt, strahlt über ihm die Sonne. Er fragt sich, was aus dem Kampf geworden ist, während er sich aufsetzt. Da bemerkt er auf seinem Bauch liegend den Inselwanderschafts-Anhänger und ihm fällt wieder ein, dass er gewonnen hat. Voller Elan will er aufstehen und seinen Preis zu Geld machen, als er bemerkt, dass er von Wasser umgeben ist. Er fragt sich, wo er ist.

Antwort gibt ihm eine Computerstimme, die erklärt, dass er sich auf dem Meer befindet. Sonne sieht neben ihm ein seltsames Gerät mit Gesicht schweben, das soeben mit ihm geredet hat. Er ist entsetzt, nicht nur über seinen seltsamen Begleiter, sondern auch darüber, dass er nicht weiß, was mit ihm passiert ist.

Charaktere und Pokémon

Charaktere

  • Ansager
  • Mond
  • Gladio
  • Heinrich Eich
  • Tali
  • Sonne
  • Hala
  • Yasu
  • Mayla
  • Mask Royale

Pokémon

Gesammelt in

Sprache Verlag Titel Datum
Japanisch Shogakukan Pocket Monsters Special Sun Moon, Band 1
Englisch VIZ Media Pokémon Sun & Moon, Band 2
Englisch Shogakukan Asia Pokémon Adventures Sun & Moon, Band 1 Dezember 2018
Deutsch Panini Comics Pokémon Sonne und Mond, Band 1