Sidebar anzeigen

Episode 15

Arc OR AS
Nummer Kapitel 15
Seitenanzahl 26 Seiten (davon 1 Anhangsseite)
Englischer Titel Omega Alpha Adventure 15
Übersetzt Omega Alpha Abenteuer 15
Japanischer Titel EPISODE 15
Übersetzt Episode 15
Neue Pokémon
Weiteres Diskussionstopic im BisaBoard

Episode 15

Zusammenfassung

Rubin und Norman gehen durch Hoopas Ring und finden sich in Johto, auf dem Gelände des Pokémon-Verbandes, wieder. Auf diesem finden sich inzwischen nur mehr Ruinen wieder: Sowohl die Halle, in der Norman seine Arenaleiter-Prüfung abgelegt hat, also auch das Forschungszentrum, in dem Rayquaza gefangen gehalten wurde, sind stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Gebäude weisen Risse auf und Teile der Dächer fehlen bereits. Rubin kann allerdings das Gebüsch, in dem sich vor neun Jahren Amalia und ihr Brutalanda versteckt gehalten haben, erkennen.

Norman stellt nur kalt fest, dass es offenbar niemand der Mühe wert gefunden hat, die Gebäude zu reparieren, bevor er sich einige Schritte von Rubin entfernt. Der Anblick des Rückens seines Vaters reicht Rubin aber, um zu erkennen, dass dieser wütend ist. Rubin rätselt, was der Grund für diese Wut sein könnte: Die Tatsache, dass er den Meteoriten verschwiegen hat oder doch eher sein Entschluss, den Meteoriten mit Rayquaza zu zerstören?

Schließlich erklärt Norman seinem Sohn, dass sich seine Mutter Sorgen um ihn mache. Zwar kann er selbst Rubin keinen Vorwurf über den Entschluss, den er gefasst hat, machen, bittet ihn aber, immer daran zu denken, dass er mit seinen Entscheidungen die Menschen, die ihm nahe stehen, verletzen kann. Rubin kann darauf nur kleinlaut entgegnen, dass er das verstanden hat.

Norman erklärt Rubin schließlich, dass die Gebäude des Pokémon-Verbandes vor neun Jahren verlassen und verrammelt wurden. Er nimmt an, dass nichts verändert wurde, um den damaligen Vorfall unter den Teppich zu kehren. Aus diesem Grund nimmt Norman an, dass es einfach sein würde, etwas über die Fehler, die in der Vergangenheit gemacht wurden, zu erfahren. Er ruft ein Kronjuwild aus seinem Pokéball und befiehlt diesem, Holzgeweih einzusetzen. Das Pokémon befolgt dieses Kommando und zerstört einige Bretter, die vor eine Tür genagelt wurden. Durch den sich dabei öffnenden Durchgang können Vater und Sohn das Gebäude betreten.

Während sie durch die verlassenen Gänge gehen, fragt Rubin Norman, ob es in Ordnung wäre, dass sie sich Zugang zum Gelände verschafft haben. Sein Vater erklärt ihm daraufhin, dass er die Erlaubnis der Besitzer, der Familie Berlitz aus Sinnoh, hat. Bei dieser Familie handelt es sich um eine Familie von Pokémon-Forschern, die das Rayquaza-Projekt des Pokémon-Verbandes unterstützte. Auch die Devon Corporation und die Holding-Gesellschaft Groß-Malvenfroh haben sich daran beteiligt, weil sie sich für die Kraft und die Energie eines Legendären Pokémons interessiert haben.

Sie kommen schließlich zu einer Tür, die in ein Archiv führt. Norman erklärt, dass er die Erlaubnis erhalten hat, diese im Zweifelsfalle zerstören zu dürfen, doch als er eine Karte in ein elektronisches Türschloss einführt, öffnet sich diese ohne Weiteres.

Während Norman im Archiv einen Computer einschaltet, der wie das Türschloss offenbar von einem Notstromaggregat versorgt wird, untersucht Rubin einige verschlossene Gläser. Die meisten dieser Gläser scheinen Scherben und Steine zu beinhalten, doch in einem entdeckt er ein Stück Stoff, das die gleichen Muster wie die Gewänder der Meteoraner aufweist. Zudem zeigt der Stoff Brandspuren. Das erinnert Rubin an Amalias Umhang.

Bevor er sich näher mit dem Stoff befassen kann, ruft ihn sein Vater zu sein, der ihm auf dem Computer ein Video zeigt. Auf diesem ist der Eingang zum Felsenherzturm, einer Ruine auf Route 47, zu sehen. Vor dem Eingang steht Mr. Trumm mit einigen Trainern und spricht davon, dass sie nun Rayquaza fangen würden. Dabei erklärt er, dass sie ein Gerät, das sie „Blume“ nennen, einsetzen wollen, das von Endlosenergie angetrieben wird und den Gegner außer Gefecht setzen kann. Doch als er davon spricht, dass Rayquaza auch Lebensenergie entnommen werden soll, um es leichter fangen zu können, ertönt plötzlich Lautes Geschrei im Hintergrund des Videos: Die Trainer in Mr. Trumms Begleitung und deren Pokémon werden durch die Luft gewirbelt.

Schließlich richtet sich die Kamera auf das, was dafür verantwortlich ist: Rayquaza. Das Legendäre Pokémon wütet inmitten der Trainer, während jemand laut ruft, die „Blume“ solle schnell in Betrieb genommen werden.

In diesem Moment bittet Rubin seinen Vater darum, das Video anzuhalten, da er auf dem Kopf von Rayquaza einen Schatten entdeckt hat, der von seltsamem Nebel umgeben wird. Rubin versteht schnell, dass es sich bei dem Nebel um Ozon handeln muss und dieses Ozon einen Menschen, der auf Rayquaza reitet, verschleiert. Rubin ist klar, dass es sich dabei um die Wissenshüterin handeln muss.

Als das Video weiterläuft, wird die „Blume“ auf Rayquaza gerichtet. Bevor sie jedoch abgefeuert werden kann, leuchtet Rayquaza grell auf und verändert seine Gestalt. Bevor aber mehr als die Silhouette seiner neuen Form zu sehen ist, endet das Video.

Nach diesem Anblick fragt sich Norman, ob sie es mit einer Mega-Entwicklung oder einer Protomorphose zu tun haben, während sich Rubin sicher ist, dass sie es mit einer Mega-Entwicklung zu tun haben. Während er ein wenig zurückspult, zeigt er seinem Vater die Pose, die die Wissenshüterin auf Rayquaza einnimmt, während etwas zu leuchten beginnt. Rubin erinnert dies an die Pose, die Amalia in ihrem Kampf eingenommen hat, als sie ihr Brutalanda mega-entwickelt hat.

Dann zeigt er seinem Vater den Behälter mit dem verbrannten Stück Stoff. Er erinnert ihn daran, dass Rayquaza am Ende gefangen wurde – nachdem von der Wissenshüterin nichts gefunden wurde, ist für ihn klar, was mit dieser passiert ist. Das passt auch zu dem, was Rubin von Toren und Amalia gehört hat: Dass die Devon Corporation alles von ihnen nehmen würde und dass sie Amalias Feind sei.

Nach diesen Worten denkt Norman, dass sie von Anfang an falsch gelegen sind: Ihm scheint es nun, als ob der Felsenherzturm Rayquazas Heimat in Johto sein könnte – und daher dieser ihr Ziel sein sollte. Rubin ist ebenfalls von diesem Gedankengang überzeugt und schlägt vor, sie sollten dorthin aufbrechen, da Route 47 nicht zu weit von ihrem Aufenthaltsort entfernt ist.

Sein Vater hält ihn noch kurz zurück. Er hat noch einen anderen Grund, weshalb er zum Gelände des Pokémon-Verbandes wollte: die Grüne Kugel, die er sich von Smaragd geliehen hat. Norman erklärt, dass sie vom Verband entwickelt wurde, um Rayquaza damit kontrollieren zu können, doch nach der Flucht des Legendären Pokémons konnte sie nicht fertig gestellt werden. Das will er nun erledigen und setzt die Grüne Kugel in eine spezielle Vorrichtung. Dabei erklärt er, dass ihm Professor Berlitz erklärt hat, dass die Kugel eine hellgrüne Farbe annehmen solle, wenn die benötigte Reinheit erreicht wurde.

Die Grüne Kugel schwebt in der Apparatur, die von einem Glaskolben umgeben ist, in einer Art Energiefeld. Während sie von Blitzen umgeben wird, scheint es, als ob sich die Farbe verändern würde – doch bevor der Vorgang abgeschlossen werden kann, erschüttert ein Beben das Gelände. Als das Gebäude über Rubin und Norman einzustürzen droht, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als aus ihm zu fliehen.

Draußen angekommen, müssen sie am Himmel einige kleinere Meteoriten erkennen, die ganz in ihrer Nähe auf den Boden stürzen – nun haben sie auch Johto erreicht.

Ein riesiger Kiefer umschließt da aber plötzlich einen der Meteoriten: Direkt über dem Gelände schwebt Rayquaza, das den Meteoriten zerbeißt und offenbar frisst. Norman kann den Anblick, der sich ihm bietet, nicht glauben, während Rubin seinen Pokédex benutzt. Er ruft den Eintrag Rayquazas auf und stellt fest, dass dass sich das Pokémon tatsächlich von Meteoriten ernährt. Dadurch kommt es an die Energie, die es benötigt, um eine Mega-Entwicklung durchführen zu können.

Norman ist begeistert von dieser Wendung: So ersparen sie sich den Weg zum Felsenherzturm. Während Rubin die Schriftrolle der Meteoraner aus seiner Tasche holt, ruft Norman ein Staraptor, auf dem sie dem Legendären Pokémon folgen.

Als die beiden Trainer Rayquaza beinahe erreicht haben, fährt es herum, reißt sein Maul direkt vor Staraptor auf, als ob es angreifen würde – und schnappt nach einem Meteoriten.

Norman und Rubin erkennen, dass Rayquaza sie nicht einmal wahrnimmt. Aus diesem Grund holt Rubin sein Formeo Fofo aus dem Pokéball und lässt es Sonnentag einsetzen.

Das einsetzende intensive Sonnenlicht blendet Rayquaza, das aus diesem Grund einem Meteoriten nicht ausweichen kann: Es wird von diesem getroffen. Das will Rubin nutzen, um näher an Rayquaza heranzukommen, doch als Staraptor dieses Manöver ausführt, greift das Legendären Pokémon nach Rubin und schnappt ihn mit seinen Krallen.

Norman kann nur geschockt mit ansehen, wie das Legendäre Pokémon seinen Sohn schnappt und zu erdrücken droht, bevor er zur Verfolgung ansetzt und sein Staraptor anweist, Wagemut einsetzen. Dieser Angriff kann einen Treffer gegen Rayquaza landen.

Rubin aber hält seinen Vater davon ab, einen weiteren Angriff zu unternehmen: Er hat seine rechte Hand freibekommen und hält in dieser nun die Schriftrolle, die er entrollt. Mit schwacher, schmerzerfüllter Stimme bittet er Rayquaza, zu ihm zu sehen. Er fragt das Legendäre Pokémon, ob es nicht selbst nach der Attacke, mit der es sein volles Potential ausschöpfen kann, strebt, und schließlich sieht Rayquaza die Schriftrolle an.

Die Schriftzeichen auf der Rolle beginnen daraufhin zu leuchten, bevor sie auf einmal verschwinden. Bei diesem Anblick fragt sich Rubin, ob er damit seinem Aufgabe erfüllt hat.

Plötzlich verfestigt Rayquaza seinen Griff um Rubins Oberkörper, sodass der Trainer nur vor Schmerz aufstöhnen kann. Bei diesem Anblick greift Norman nach der Grünen Kugel und verlangt von Rayquaza, ihm zu gehorchen. Doch erneut hält ihn sein Sohn davon ab und bittet ihn stattdessen darum, Smaragd zu kontaktieren, damit sie von Hoopa wieder nach Hoenn zurückgebracht werden. Auf diese Weise können sie Rayquaza mit ihnen nach Hoenn nehmen: Freundschaft mit Rayquaza zu schließen kann auch warten: Da er von Troy gehört hat, dass der Meteorit auf eine einsame Insel auf Route 131 zusteuert, will er sich auf dieser gemeinsam mit Saphir dem Meteoriten entgegenstellen.

Charaktere und Pokémon

Charaktere

  • Rubin
  • Norman
  • Mr. Berlitz (Vorstellung)
  • Platinum Berlitz (Vorstellung)
  • Yanase Berlitz (Vorstellung)
  • Mr. Trumm (Vorstellung, Video)
  • Fangtruppe (Video)
  • Avelina (Video)
  • Toren (Vorstellung)
  • Amalia (Vorstellung)
  • Smaragd (Vorstellung)
  • Saphir Birk (Vorstellung)

Pokémon

Gesammelt in

Sprache Verlag Titel Datum
Japanisch Shogakukan Pocket Monsters Special ΩRuby αSapphire, Band 3
Englisch VIZ Media Pokémon ΩRuby αSapphire, Band 5
Deutsch Panini Comics Pokémon ΩRubin αSaphir, Band 3
Englisch Shogakukan Asia Pokémon Adventures ΩRuby αSapphire, Band 3 Mai 2018