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676: Zurrokex – wild und ungezähmt!

Pokémon in dieser Folge:

Personen in dieser Folge:

  • Ash
  • Benny
  • James
  • Jessie
  • Lilia

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Zusammenfassung (Vielen Dank an Eagle für Text + Bilder):

Auf dem Weg nach Stratos City legt man auf einem kleinen Plateau, umgeben von scheinbar niemals endend wollendem Grün, eine kleine Rast ein. Während Ash gedanklich an seinen vergangenen Arenakampf und die bevorstehenden Abenteuer schwärmt, regt sich endlich das erste Leben in dem erst kürzlich erhaltenen Pokémon-Ei. Erwartungsvoll versammelt man sich, um diesem atemberaubenden Schauspiel beizuwohnen. Die Spannung steigt mit jeder Sekunde. Auf dem Hoch der Spannung aber, geschieht das Unglück: Ein schlecht platzierter Schritt Milzas löst unbeabsichtigt eine Kettenreaktion aus, bei der das Ei aus dem sicheren Schoß seiner Aufpasser fällt und den nächst gelegenen Abhang hinunterrollt. Es ist letztendlich Pikachu zu verdanken, dass das Schlimmste noch einmal verhindert werden kann und die rasante Verfolgungsjagd – abgesehen von einigen blauen Flecken – nur mit einem gewaltigen Schreck endet.

Der Schock sitzt noch tief in den Gliedern und doch kann man sich schnell wieder davon erholen, denn im selben Moment erwacht das Ei plötzlich wieder zum neuen Leben und leuchtet noch heller, als zuvor. Schließlich und endlich ist es soweit und das Pokémon sprengt die Fesseln seines Kalk-Gefängnis’. Ein Zurrokex schlüpft. Ein ganz besonderes Zurrokex aber, denn der kleine Racker, obwohl er noch keine Minute an der frischen Luft ist, beginnt sofort, mit Pikachu zu konkurrieren und stellt dabei seine unterentwickelten Fähigkeiten zur Schau. Einem Baby kann man einfach keinen Wunsch abschlagen, daher geht man der seiner Bitte nach und gewährt ihm einen kleinen Trainingskampf gegen Pikachu. Seine Attacken prallen allerdings nahezu wirkungslos an dem Elektro-Pokémon ab und nur ein Funke ist notwendig, um Zurrokex von den Beinen zu fegen und seinem Ego einen gewaltigen Schlag zu verpassen. Das Kennenlernen zwischen Zurrokex und den anderen Pokémon der Gruppe verläuft leider auch nicht viel besser. Dusselgurr erntet bei erstem Augenkontakt gleich eine Kopfnuss und sucht verschreckt das Weite. Ottaro dagegen nimmt die Strafe für seine gut gemeinte Begrüßung weder gelassen, noch sucht er sein Heil in der Luft, sondern entgegnet den frechen Angriff Zurrokex’ mit einem kräftigen Schlag auf den Kopf des Schelms. Floink bleibt von der Attacke seines neuen „Freundes“ eher unbeeindruckt. Serpifeu gibt sich dagegen auch recht gelassen und hält Zurrokex, fast schon gelangweilt, mit ihren Ranken auf Distanz, bevor sie ihn kurzerhand auf die Matte wirft.

Team Rocket erhält derweil neue Einsatzbefehle und findet sich an dem neuen Treffpunkt ein, wo auch schon ein Hubschrauber auf die drei Mitglieder wartet. An Bord treffen sie ihren Kontaktmann Pedro wieder und machen Bekanntschaft mit Dr. Zager, der die Ankunft der drei kaum noch erwarten kann und sich gleich an die Analyse des beschafften Meteoriten macht. Weiteren Nachforschungen müssen allerdings nachgegangen werden und so erhalten Jessie, James und Mauzi auch schon ihre nächsten Einsatzbefehle.

Auch bei dem gemeinsamen Abendessen gibt sich Zurrokex als sehr einzelgängerisch und zeigt sowohl den Menschen als auch seinen Artgenossen die kalte Schulter. Auch weigert sich Zurrokex, in seinen Pokéball zu gehen und möchte viel lieber noch etwas die frische Abendluft schnuppern. Auch hier gibt man seiner Bitte nach und während sich Menschen und Partner-Pokémon in ihre Schlafsäcke zurückziehen, bleibt Zurrokex auf einem Felsen zurück. Nicht aber für lange, denn das eigensinnige Pokémon hat andere Pläne und stiehlt sich aus Trainingszwecken allein in den Wald davon. Sein Verschwinden bleibt allerdings nicht lange ein Geheimnis und man macht sich sofort auf die Suche nach dem Ausreißer. Die Hatz endet nicht unweit von ihrem Schlafplatz inmitten des dunklen Waldes, wo sich Zurrokex bereits mit einem wilden Voltula angelegt hat und für seine nächtliche Ruhestörung einige harte Treffer einstecken muss. Pikachus elektrisierende Argumente zwingen das Spinnen-Pokémon aber schnell zur Aufgabe und somit zum Rückzug. Zurrokex hat leider schwere Verletzungen von Voltulas Angriffen davon getragen und benötigt dringend medizinische Versorgung. Da sich kein Pokémon-Center im näheren Umfeld befindet, erklärt sich Lilia dazu bereit, Zurrokex mit einigen wilden Kräutern wieder gesund zu pflegen, was ihr glücklicherweise auch gelingt – bereits am nächsten Morgen ist der Patient wieder fit und zumindest seine körperlichen Wunden verheilt. Sein angeknackstes Ego verlangt aber nach Vergeltung und zum zweiten Mal sucht er das Versteck von Voltula auf, um sich für seine erlebte Niederlage zu revanchieren. Obwohl sich Zurrokex plötzlich von wilden Voltulas umzingelt sieht, bleibt er dennoch standhaft und scheint es mit allen gleichzeitig aufnehmen zu wollen. Bevor es aber zu einer weiteren Katastrophe kommt, greifen Ash’s Pokémon dem kleinen Ausreißer abermals helfend unter die Arme und vertreiben nach einigen spektakulären Attacken alle Feinde.

Kämpfe gegen Gegner zu bestreiten scheint wesentlich leichter zu sein, als Zurrokex dazu zu bewegen, mit seinen Artgenossen gemeinsam zu frühstücken. Abermals gibt sich der Zuwachs als sehr eigensinnig und zeigt insbesondere Milza, das sich mit ihm anzufreunden versucht, weiterhin die kalte Schulter. Schließlich kommt es soweit, dass die Gemüter der beiden überkochen und ein Streit ausbricht. Statt aber die Streithähne auseinander zu bringen, lässt man sie ihren Zwist bei einem kleinen Trainingskampf bereinigen.

In dieser Auseinandersetzung schenken sich beide nichts und fahren ihr gesamtes Repertoire auf. Zurrokex schwingt seinen steinharten Schädel wie einen Hammer und Milza fährt seine kleinen, aber scharfen Klauen aus. Beide scheinen gleich stark. Auf dem Höhepunkt des Kampfes kommt es schließlich durch Milzas Drachenwut-Attacke zu einer geballten Explosion, die beide Kontrahenten von den Füßen reißt und den Kampf somit in ein Unentschieden enden lässt. Kein Sieg, aber auch keine Niederlage. Für Zurrokex allen Grund zum Jubeln. Sein Kampfesdurst ist gestillt – zumindest vorerst.

Weiter – 677: Strawickl und Artie im Ewigenwald!

In Japan gab es eine Downloadaktion zum Pokémon Zurrokex (Level 1, trägt ein Muskelband) vom 28.01.- per WiFi. Siehe dazu auch die offizielle jap. Aktionsseite oder das untere Bild, welches von Chris auf der offiziellen jap. Schwarz/Weiß-Seite gefunden wurde.

Screenshots

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