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XY: Zusätzliche Kapitel

Inhalt

Die empfohlene Lesereihenfolge richtet sich nach dem Zeitpunkt der Veröffentlichung der Kapitel. Die endgültige, offizielle Reihenfolge kann leicht abweichen.

Zusatzkapitel 1
Kapitel XY 40 Position nach Episode 7: Lucario hilft aus
Japanischer Titel kein Titel
Neue Pokémon

X, der in seinem Zelt auf Rihorn sitzt, bemerkt, dass etwas im Anflug ist. Kurz entschlossen springt er aus seinem Unterschlupf, sehr zur Überraschung seiner Freunde, und ruft Kanga aus seinem Pokéball. Das Kangama führt sogleich eine Mega-Entwicklung durch, als X’ Mega-Ring reagiert.

Die Freunde bemerken, dass ein eF-eM auf sie zukommt, ein Pokémon, das X sofort mit seinem Pokédex überprüft. Dabei erfährt er, dass diese Art von Pokémon Ultraschallwellen aussenden kann. Deshalb will er schnell handeln, indem er das Pokémon mit einer Elektro-Attacke schnell ausschaltet. So befiehlt er Kanga, Donnerblitz einzusetzen.

Das gegnerische Pokémon wird von dieser Attacke voll getroffen. Verletzt tritt es den Rückzug an; Tierno vermutet, dass es verstanden hat, keinen Sieg erringen zu können.

Da der Kampf vorbei ist, löst sich Kangas Mega-Form auf und X zieht sich wieder in sein Zelt zurück, während sich Trovato bei ihm bedankt.

Y macht sich Sorgen darum, dass sie von jemandem beobachtet worden sein könnten, der X’ Mega-Ring gesehen haben könnte. Während Tierno meint, dass das schon nicht der Fall sei, hat Y trotzdem ein ungutes Gefühl: Sie denkt an ein Sprichwort, das besagt, dass Wände Ohren hätten und Türen liegen würden.

Auf das hin mischt sich X ein, der meint, dass sie Augen hätten – eine Aussage, die Y wütend werden lässt, da er auf einmal doch mit ihr redet. Die anderen drei lachen nur unsicher.

Aus einem Gebüsch springt plötzlich ein muskulöser, bärtiger Mann, der die Freunde mit seinem Auftauchen erschreckt. Er trägt eine Mütze, die wie das Gesicht eines Zurrokex aussieht, und trägt Sportkleidung mit den Buchstaben „ST“ darauf. Die Freunde beschließen darauf, sofort die Flucht zu ergreifen, auch wenn er behauptet, nicht verdächtig sei. Sannah meint daraufhin, dass diese Aussage doch geradezu danach schreie, ihn verdächtig zu machen, was er auch zugeben muss.

Dann erklärt der Mann, einfach nur Trainer zu seiner neu errichteten Einrichtung einladen zu willen. Sannah ist zwar nicht überzeugt, doch der Mann meint, dass es einfacher sei, es zu zeigen als es zu erklären, und bittet die Trainer, auf das Stadion, das sich ganz in ihrer Nähe befindet, zu achten. Dann holt er eine Fernsteuerung heraus und aktiviert etwas.

Die fünf Trainer sehen überrascht zu, als sich aus dem Stadion zwei Gestalten, die sich als riesige Ballons in Form eines Kleinstein und eines Magneton herausstellen, erheben.

Als Y erkennt, ist sie begeistert: Sie stehen vor dem Supertraining, und dafür steht auch das „ST“ auf der Kleidung des Mannes. Dieser ist begeistert davon, dass Y es versteht, und übergibt den Trainern eine Eintrittskarte. Er erklärt, eine besondere Aktion vor der offiziellen Eröffnung durchzuführen und so Trainern die Möglichkeit zu geben, die Einrichtung gratis ausprobieren zu können.

Der Mann begleitet die Freunde ins Innere des Stadions, von dem Trovato begeistert ist, da es wie ein Fußballfeld aussieht.

Sannah hingegen ist nicht so begeistert: Flüsternd weist sie Trovato zurecht, immerhin haben sie vereinbart, nicht einfach so Fremden zu trauen. Trovato sieht aber nichts Schlechtes an ihrem Verhalten, da sie ohnehin schon entdeckt wurden.

Ihr Begleiter hebt inzwischen die Seite des Zelts an, um mit X zu sprechen. Er erklärt, dass er ihn während des Kampfes erkannt habe, da er vor einigen Jahren den Junior-Pokal gewonnen habe und einige ihm eine große Zukunft als Arenaleiter oder Top Vier-Mitglied prophezeit hätten. Er ist geehrt von X’ Anwesenheit.

X schweigt, steigt dann aber doch aus dem Zelt. Trovatos Frage, ob er in Ordnung sei, verneint X zwar, meint aber, dass ihre Pokémon durchaus interessiert sein könnten. Deshalb bittet er Trovato darum, die beiden Pokémon, die niemanden von ihnen wirklich gehören, aus den Bällen zu lassen. Trovato erfüllt ihm diese Bitte glücklich.

Während er die beiden Pokébälle aus seiner Tasche holt, meint Sannah, dass X wohl vorhat, die beiden Pokémon bald seinem Team anzuschließen, um mehr Kampfkraft auf ihrer Reise aufweisen zu können.

Dann beginnt das Supertraining: Ein Ballon in Form eines Milza wird aufgeblasen, während Igamaro vor diesem auf einem schwebenden Käfig steht. Der Angestellte des Supertrainings erklärt, dass Igamaro mit Bällen auf Ziele, die auf dem Ballon erscheinen, schießen solle.

Schließlich geht es los: Igamaro kann mit viel Geschick die Bälle auf den Milza-Ballon schießen und diesen oft treffen. Selbst als der Angestellte ihm einschärft, vorsichtig zu sein, da die Bälle auch es treffen können, kann Igamaro einige Treffer landen.

Mit einem letzten, kraftvollen Schuss landet Igamaro einen Volltreffer: Der Ballon verliert an Luft und fliegt gen Himmel davon. Der Angestellte des Supertrainings gratuliert das Pokémon und erklärt, dass das Training mit dem Wegfliegen des Ballons zu Ende sei.

Anschließend erklärt er X und dem Pokémon, dass durch das Training mit dem Milza-Ballon der Angriffswert gestiegen sei. Ebenso übergibt er dem Trainer seine Belohnung, einen Angriffssack S, bevor er fortsetzt, dass auch Trainingskurse für Initiative, Spezial-Angriff, Verteidigung, Spezial-Verteidigung und KP angeboten werden und sie diese gerne ausprobieren könnten.

X begutachtet inzwischen den Sandsack, den er erhalten hat. Er stellt fest, dass Pokémon mit diesem selbst trainieren können, was Trovato, der ein Informationsheft in der Hand hält, bestätigt.

So bietet X Igamaro an, den Sandsack auszuprobieren. Das Pokémon ist begeistert und beginnt, auf den Sack einzuschlagen. Noch während Igamaro damit beschäftigt ist, verzieht sich X wieder wortlos in sein Zelt.

Sannah seufzt, doch Trovato meint, dass X für seine Verhältnisse ganz aktiv sei. Dann schlägt Tierno vor, auch Froxy trainieren zu lassen, und bietet den KP-Kurs an. Trovato stimmt zu, bis im auffällt, dass Y nicht bei ihnen ist.

Darauf zieht Sannah auf den Himmel: Y trainiert selbst, da sie seit ihrem Aufbruch kaum trainieren konnte und ihr einmal erklärt hat, nach einer zu langen Pause nicht mehr fliegen zu können.

Y, die am Himmel ihre Runden fliegt, hat Training als Argument nur vorgeschoben, da sie in Wirklichkeit Wache fliegt. Sie weiß, dass sie sich nicht entspannen könnte, wenn sie nicht nach möglichen Gefahren für X und seinen Mega-Ring suchen würde. Zwar scheint der Angestellte des Supertrainings nett zu sein, vollständig trauen kann sie ihm aber nicht. Außerdem fragt sie sich, ob das eF-eM, gegen das sie gekämpft haben, wirklich ein wildes Pokémon war. Immerhin besteht die Möglichkeit, dass die rot gekleideten Leute es geschickt haben könnten.

Als sie diese Erkenntnis durchzuckt, will sie ihren Freunden davon erzählen, doch als sie Trovatos Namen ruft, kann sie ihre eigene Stimme kaum hören. Sie ist entsetzt darüber und versteht nicht, was mit ihrer Stimme los ist.

Dann bemerkt sie, dass das Problem nicht ihre Stimme, sondern ihre Ohren sind: Es ist fast, als ob sie unter Wasser wäre, ihre Worte erreichen die anderen nicht. Da sie das ihren Freunden mitteilen will, fliegt sie auf sie zu, doch durch ihre Flugbahn zischt etwas.

Als sie sich umblickt, erkennt sie einen Mann und eine Frau in roten Anzügen, die jeweils von einem eF-eM getragen werden. Ein Angriff dieser Pokémon schleudert sie zurück und sie erkennt, mit ihren Vermutungen richtig gelegen zu haben.

Ihre Gegner warnen sie, dass das erste Treffen nicht alles gewesen ist, sondern nur die Grundlage ihres Planes gewesen ist: Sie haben dafür gesorgt, dass die fünf Trainer einige Zeit lang Schallwellen ausgesetzt waren, die sie zwar nicht hören konnten, aber dafür gesorgt haben, dass sie alle langsam ihre Hörfähigkeit verloren haben. Sie vermuten sogar, dass Y ihre Erklärung gar nicht hören kann.

Diese ist inzwischen damit beschäftigt, ihrem Pokémon Anweisungen geben zu wollen, doch vergeblich: Tiri kann sie nicht hören. Y überlegt fieberhaft, was sie jetzt machen soll.

Sannah, die inzwischen entdeckt hat, dass Y am Himmel zwei Leuten in roten Anzügen gegenüber steht, versucht derweil, Trovatos und Tiernos Aufmerksamkeit zu erregen, doch sie können sie nicht hören. Deshalb greift das Mädchen nach den Ohren der Jungen und zieht daran, sodass sie aufblicken und Ys einseitigen Kampf am Himmel verfolgen.

Sofort rufen die drei ihre Pokémon aus den Pokébällen und befehlen ihnen Angriffe. Doch das hilft nichts, da auch die Pokémon nichts hören können. Während Sannah und Tierno versuchen, ihren Pokémon mit Händen und Füßen das Kommando klarzumachen, will Trovato X um Hilfe bitten.

Er braucht aber nicht einmal die Plane des Zeltes anheben, schon springt X daraus hervor und läuft zu Igamaro, das noch immer damit beschäftigt ist, auf den Sandsack einzuschlagen. Er berührt das Pokémon sanft am Hinterkopf, um seine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, und läuft an eine andere Stelle, wobei er auf etwas zeigt: Den Wailmer-Ballon, der für das Training aufgeblasen wurde. X hält seine Hände an den Kopf und streckt die Zeigefinger aus, bevor er erneut auf den Ballon zeigt.

Igamaro versteht sofort, was der Trainer von ihm will: Es stellt die Stacheln auf seinem Kopf auf und läuft mit gesenktem Kopf auf den Ballon zu, wobei es ein Loch in die Hülle reißt. Kaum, dass Igamaro zurück gesprungen ist, beginnt der Ballon, durch den Luftverlust abzuheben. Seine Flugbahn überschneidet sich genau mit der der eF-eM-Trainer, die die Gefahr nicht kommen sehen und mit dem Ballon weggewirbelt werden. Y und Tiri können dem Ballon dafür problemlos ausweichen.

Als sie alle einander wieder hören können, besprechen sie, dass sie wirklich immer vorsichtig sein müssen und noch besser darauf aufpassen müssen, sich zu verstecken.

Da kommt der Angestellte des Supertrainings auf sie zu: Voller Begeisterung erklärt er, dass er X’ Training aufgenommen hat und es gerne als Werbefilm benutzen würde. Die Trainer und Kanga, das wieder aus seinem Pokéball gekommen ist, sind geschockt.

Es dauert aber nicht lang, und da wird die Kamera mit dem Video dem Mann aus der Hand gerissen: Kokanga ist aus dem Beutel gesprungen, hat dem Mann die Kamera aus der Hand geschlagen und trampelt darauf herum. Anschließend verkriecht es sich wieder im Beutel.

Dann setzen die Freunde ihre Reise nach Illumina City, um Professor Platan zu treffen, fort.

Zusatzkapitel 2
Kapitel XY 41 Position nach Zusatzkapitel 1
Japanischer Titel kein Titel
Neue Pokémon

Y schneidet verschiedene Grimassen: Ein breites Lächeln, ein Zwinkern mit dem linken Auge, sie schließt die Augen und öffnet ihren Mond weit, und zu guter Letzt ein Kussmund. Ihr Evoli ist davon aber nicht beeindruckt. Stattdessen springt es ihr mitten ins Gesicht und läuft weg. Seine Trainerin folgt ihm genervt.

Sannah, Trovato und Tierno, die die Szene beobachten, wundern sich über das, was sich ihnen bietet. Sie nehmen an, dass Y einfach mit dem Evoli, das sie am Tag zuvor gefangen hat, Freundschaft schließen will.

Da ruft Y erbost X, der wie immer in seinem Zelt zu, dass Evoli ihre Grimassen nicht nachahmen will und will wissen, ob er sich sicher ist, dass sie es richtig macht. Er verneint, was Y nur noch wütender macht. Sie fragt ihn, ob er sie etwa angelogen hat, doch er meint nur, dass sie es war, die ihm geglaubt hat. Dann erklärt ist, dass nicht sie die Ausdrücke des Pokémons nachahmen soll, sondern umgekehrt – wie bei einem menschlichen Baby. So könnten sie sich verbinden und das Pokémon erkennen, dass sie eine Beziehung besitzen. Das sei Empathie oder, einfacher gesagt, „einander nachahmen“.

Y ist immer noch wütend, und immer noch gibt sie X die Schuld, weil er nicht aus seinem Zelt gekommen und es ihr gezeigt hat. Dieser Streit nervt nicht nur Evoli, sondern auch Sannah.

So beschließt Y, ihre Herangehensweise zu ändern. Da Evoli zu schnell ist als dass sie ihm nachlaufen könnte, ruft sie nach Froxy, das alles beobachtet, und bittet es darum, Evolis Weg mit seinem Flubber abzuschneiden. Evoli hört natürlich mit.

Froxy setzt seinen Flubber an, doch da Evoli vorgewarnt ist, kann es dem Angriff mit Leichtigkeit mit einem Sprung ausweichen. Es landet direkt vor dem überraschten Froxy, und blickt es mit einem zuckersüßen Gesichtsausdruck an. Froxy errötet daraufhin.

Y, die das nicht bemerkt, befiehlt Froxy, Evoli anzugreifen und so seine Bewegungen zu stoppen. Doch Froxy, immer noch von Evolis Blick in den Bann gezogen, boxt ihm nur leicht gegen die Brust.

Ys Freunde, die alles beobachten, können die Geschehnisse mit einem vorsichtigen Lächeln abtun, auch wenn Sannah der Meinung ist, dass Männer einfach schwach wären, von so einer Attacke ins Schwärmen zu kommen.

Dann steuert Evoli selbstsicher auf die verwunderte Y zu. Sie ist überrascht, als Evolis Pokéball mit viel Druck in ihrer Hand landet. Als sie in den Ball blickt, bemerkt sie, dass das Pokémon schlafen gegangen ist.

Genervt will sie wissen, ob Evoli jetzt etwa müde sei, obwohl das doch eher ihr zustehen würde. Sie schwört sich aber, nicht gegen Evoli zu verlieren, da sie richtige Freundschaft mit ihm schließen will. Sie beschließt, ihm später einen Pofflé zu geben und es zu streicheln, da es ihm am Tag zuvor gefallen hat, als sie das Fell um seinen Hals gekrault hat – im Gegensatz zum Fell zwischen den Ohren.

Sannah meint, dass Y ja wirklich viel Aufhebens um das Evoli macht, worauf Y ihr erklärt, doch nicht so kalt von ihm zu sprechen: Immerhin hat sie es Vuivui genannt – ein Name für ein weibliches Evoli, der Trovato schockt. Auch Sannah meint, dass sie sich nie anfreunden könnten. Trovato ist aber froh, dass Y immerhin versucht, ein Team aufzubauen.

Von den Freunden unbemerkt, werden sie von zwei Mitgliedern Team Flares beobachtet. Diese schwören sich, besser als ihre beiden Vorgänger anzustellen, wenn sie X’ Mega-Ring stehlen wollen.

Später verfüttert Y eine Menge von Pofflés mit verschiedenen Dekorationen an Evoli. Ihre Freunde sind über die Auswahl an diesen Leckereien überrascht und Tierno will dem Pokémon einen Pofflé geben.

Y hat nichts dagegen und weist ihn an, ihm einen der schöner verzierten Pofflés zu geben, da diese dazu führen, dass Evoli freundlicher wird. Trovato meint auch zu erkennen, dass es bereits freundlicher geworden ist, was Sannah bezweifelt. Ihre Worte bestätigen sich, als Evoli plötzlich wegläuft und die Freunde ihm folgen müssen.

Evoli hat die Minispiel-Ecke entdeckt, in der sich einige Trainer und ihre Pokémon aufhalten. Sie vergnügen sich mit verschiedenen Spielen: Puzzle-Platten, ein Kopfballspiel mit Wollknäueln und eine Beerenernte werden angeboten.

Als sie endlich zu Evoli, das sich neugierig umsieht, aufschließen, schlägt Tierno vor, dass Y und Evoli doch einige der Spiele gemeinsam ausprobieren sollten, da Vuivui wirkt, als ob es ganz wild auf die Spiele wäre. So ist es für Y beschlossene Sache: Sie geht zu einem Schalter und will sich und Vuivui anmelden.

Der Angestellte an diesem Schalter empfiehlt ihr das Spiel Kopfball: Hier geht es darum, dass die Pokémon ein Wollknäuel mit ihrem Kopf in der Luft halten müssen. Das Kommando, wann das Pokémon dafür springen soll, gibt dabei der Trainer. So ist das Spiel auch gleich ein Test, wie gut Trainer und Pokémon zusammenarbeiten können.

Y ist begeistert: Sie ist sicher, dass das Spiel ihre Spezialdisziplin ist und bittet neben Vuivui auch Froxy und Tiri darum, teilzunehmen, da sie ein Team aus drei Pokémon benötigt.

Als das Spiel startet, weist Y Vuivui an, auf „drei“ zu springen – doch als das Kommando folgt, ist es zu spät: Das Wollknäuel landet vor dem Evoli auf dem Boden. Ein zweiter Versuch geht weitaus besser aus und Vuivui kann das Wollknäuel wieder in die Luft befördern. Weitere Versuche fallen nicht so gut aus, sodass Y am Ende nur drei Punkte und den Rang „Amateur“. Das stimmt Sannah schadenfroh.

Y lässt sich nicht unterkriegen und stürzt sich voller Begeisterung in das nächste Spiel, Puzzle-Platten.

Währenddessen versucht Trovato X dazu zu bringen, aus seinem Zelt zu kommen und ihr Tipps zu geben, doch dieser verneint. Stattdessen schiebt er ein Buch unter seinem Zelt heraus und weist Trovato auf einen Artikel hin, der die Attacke „Kulleraugen“ beschreibt. Dabei erobert der Anwender das Herz des Zieles, indem er es mit Kulleraugen ansieht und senkt den Angriffs-Wert. Diese Attacke trifft immer zuerst.

Als Trovato verwundert ist, weshalb X ihm das zeigt, erinnert ihn dieser an den Blick, den Vuivui Froxy zugeworfen hat. Außerdem deutet er auf den Typ der Attacke: Fee. Dabei handelt es sich um einen kürzlich entdeckten, 18., Typ. Sie sind begeistert davon, dass Vuivui bereits eine solche Attacke beherrscht.

Doch als sie diese Entdeckung Y zeigen wollen, müssen sie überrascht feststellen, dass diese nun ihren Himmelstrainer-Anzug trägt. Sie erklärt, dass es im nächsten Spiel, Beerenernte, darum geht, Beeren von einem Baum zu pflücken, die ein Pokémon haben will. Die meisten Trainer klettern dabei auf den Baum oder verwenden Stöcke, doch sie kann ihren Anzug verwenden. Sie denkt, so schnell genug zu sein.

Als das Spiel beginnt, werden Vuivui in einem Automaten drei verschiedene Beeren gezeigt. Als es auf eine der Beeren, über denen sich Knöpfe befinden, drückt, taucht eine Karte auf, die Y sieht. Dann fliegt sie los, findet die entsprechende Beere, eine Magostbeere, schnell und bringt sie ihrem Pokémon, das zufrieden ist.

Dieses Spiel setzen sie einige Zeit lang fort: Y reagiert schnell und kann schon bald erraten, welche Beere das Evoli haben will, noch bevor es eine Entscheidung getroffen hat.

Sogar X hebt seine Zeltplane und beobachtet Y mit einem versonnenen Lächeln. Dann aber verfinstert sich sein Blick, als er ein Paar Augen im Baum, direkt bei Ys Kopf, entdeckt. Bevor er etwas tun kann, schlingt sich ein breiter Fühler um Ys Helm.

Es stellt sich heraus, dass im Baum ein Viscargot gelauert hat, das jetzt Y durch die Luft wirbelt. Die Säure, mit der das Pokémon bedeckt ist, sorgt außerdem dafür, dass sich Ys Helm langsam auflöst. Das wird von zwei Mitgliedern Team Flares zufrieden beobachtet.

Tierno, Sannah und Trovato können gemeinsam mit Vuivui nur tatenlos und entsetzt mit ansehen, was mit Y geschieht.

Die Mitglieder Team Flares fordern X auf, ihnen seinen Mega-Ring zu geben. Sie drohen damit, dass sich ansonsten Ys Kopf schnell auflösen könnte. Der Kopf des Mädchens wird noch immer von Viscargots Fühler umschlossen.

Doch da prescht Vuivui vor: Es springt in den Baum und will Viscargot angreifen, doch dieses ist schneller. Es greift mit Säure an und kann das Pokémon von Kopf bis Fuß damit bedecken. Y schreit entsetzt auf.

Team Flare ist begeistert und fragt sich, wer der beiden sich zuerst auflösen wird, während Trovato hilfesuchend und panisch zu X läuft. Der beobachtet den Kampf aber zufrieden grinsend: Vuivuis Entschlossenheit, Y zu retten, hält er für ein untrügliches Zeichen von Freundschaft.

Seine Freunde verlangen trotzdem von ihm, einzugreifen, da für solche Erkenntnisse nicht die Zeit sei. X deutet aber nur auf den Kampf und meint, dass sein Eingreifen nicht nötig sei.

Inzwischen ist der Ast, auf dem Vuivui getroffen wurde, durchgebrochen. Das immer noch vollkommen mit Säure bedeckte Pokémon stürzt gen Boden, als sich aus der Masse plötzlich ein rosafarbenes Band schält und das Ende des Astes umschließt. Dann beginnt der Säureklumpen, an dem Band hin und her zu schwingen. Die Mitglieder Team Flares sind verwirrt.

Dann fliegt der Klumpen direkt vor den beiden und Vuivui schüttelt die Säure ab: Es hat sich in ein Feelinara entwickelt. Sannah, Tierno und Trovato sind davon überrascht, doch X grinst wissend.

Trovato versteht nicht, weshalb es sich nicht in eines der sieben bekannten Entwicklungen eines Evoli entwickelt hat. X nimmt daher seinen Pokédex zur Hand und ruft den Eintrag von Feelinara auf: Es handelt sich um ein Pokémon vom Typ Fee.

Vuivui macht inzwischen kurzen Prozess mit Viscargot und seinen Trainern: Während es Zweitere einfach mit seinen Bänden wegschlägt, landet es auf einem Ast vor Ersterem und erinnert sich an die letzte Grimasse, die Y zuvor geschnitten hat. Passend dazu küsst sie Viscargot auf die Wange: Es benutzt Diebeskuss. So kann es die Kraft des Pokémons aussaugen und es besiegen.

Dann lächelt das Feelinara seine Trainern, die direkt neben dem besiegten Viscargot auf dem Ast sitzt, freundlich an. Y, deren Helm durch die Säure bereits bis zu ihrem Kopf aufgelöst wurde, stehen Tränen in den Augen. Überglücklich weinend umarmt sie ihr Pokémon und ruft seinen Namen.

Schließlich setzen die Freunde, nun um ein Teammitglied reicher, ihre Reise fort.

Zusatzkapitel 3
Kapitel XY 42 Position nach Episode 11: Frizelbliz nimmt die Verfolgung auf
Japanischer Titel kein Titel
Neue Charaktere
  • Combre
  • Esprit
Neue Pokémon

Der Turm der Erkenntnis in Yantara City: Zwei junge Brüder unterhalten sich darüber, weshalb er diesen Namen trägt, und der ältere der beiden erklärt dem anderen, dass man etwas erkenne, wenn man seine Spitze erklimmt. Was das ist, weiß er aber nicht, zur Enttäuschung seines Bruders.

Als die beiden Jungen den Heimweg antreten, werden sie von Combre, der auch als Mr. Mega bekannt ist, beobachtet. Dieser erkennt, dass es inzwischen schon Kinder gibt, die die Geschichte des Turms nicht kennen, hält das aber für in Ordnung.

Er betritt den Turm und betrachtet eine riesige Statue von Mega-Lucario, während er sich darüber Gedanken macht, dass seine Familie das Geheimnis der Mega-Entwicklung bewahrt hat, nachdem seine Vorfahren diese Art der Entwicklung entdeckt haben. In anderen Worten ist seine Familie die einzige, die über die Mega-Entwicklung Bescheid weiß.

Combre beginnt, laut darüber zu lachen, als sich jemand von hinten nähert und ihm auf den Kopf tritt: Seine Enkelin Connie, die ihn anfährt, dass das überhaupt nicht stimme, da er das Geheimnis an Außenstehende weitergegeben habe.

Er ist über ihr Verhalten verwirrt und fragt Connie, weshalb sie das ihrer Familie antue. Das hilft überhaupt nicht dabei, die Situation zu entschärfen, da sie ihn daran erinnert, dass er ihr gesagt hat, dass im Turm ihre familiäre Beziehung vergessen und ihn „Meister Combre“ nennen solle, während er jetzt über die Familie spreche.

Sie verlangt von ihrem Lucario, dass es eine Mega-Entwicklung durchführen und ihn angreifen solle. Dann greift sie nach seiner Hand und drückt seine Finger zusammen. Combre versteht ihren Ärger aber immer noch nicht.

Daraufhin erinnert Connie ihren Großvater, ihren Meister, daran, dass er ihr immer gesagt habe, dass das Erbe der Mega-Entwicklung nichts sei, das man auf die leichte Schulter nehmen solle. Er würde nur denjenigen die würdig seien, eine formelle Erbzeremonie durchführen lassen – das sei seine Aufgabe. Dann zeigt sie ihm ein Foto von X, auf dem dessen Mega-Ring deutlich zu erkennen ist. Sie will wissen, was damit sei.

Combre tut das leichthin ab und meint, dass er sich an den Jungen, der ein unglaublich guter Trainer sei, erinnere. Er bittet sie in den Raum unter der Statue und will es ihr zeigen, indem er den Fernseher einschaltet.

Combre zeigt Connie ein Video von dem Junior-Pokal, den X einst gewonnen hat und wie sich der Moderator mit ihm, Combre, darüber unterhalten hat, dass X ein Arenaleiter oder gar ein Mitglied der Top Vier werden könnte.

Connie ist nicht begeistert und will wissen, was das solle. Combre erklärt, dass er auch er bei diesem Turnier als Kommentator eingeladen würden war und nicht nur X’ Ergebnisse als Trainer, sondern auch sein Kampfstil besonders zu bewundern waren. Doch leider führte diese Stärke zu einigen Problemen, da er von Journalisten verfolgt wurde.

Als X direkt nach dem Finalkampf von zwei Journalisten, die ein gutes Foto von Kanga machen wollten, in die Enge getrieben wurde, weil diese Kokanga dazu zwingen wollten, als dem Pokéball zu kommen, obwohl es vom Kampf geschwächt war, griff Combre ein.

Er stieß die beiden Journalisten zu Boden und schärfte dem jungen X ein, dass von nun an Erwachsene sich immer auf ihn und seine Pokémon stürzen würden. Er sollet aber nicht vergessen, dass das Wichtigste es sei, das Vertrauen zu seinen Pokémon nicht zu verlieren. Als Symbol für diese Verbindung zwischen ihm und den Pokémon gab er ihm einen Mega-Ring.

Connie gegenüber lobt Combre sich selbst dafür, dem Jungen in dieser Situation geholfen und so passende Worte gewählt zu haben. Seine Enkelin lässt sich davon nicht beeindrucken. Sie will wissen, weshalb sie ihm den Ring ohne Erbzeremonie gegeben hat, wobei sie ihn erneut ins Gesicht tritt und ihm dann nachläuft. Sie erinnert ihn an seine Worte, dass es nicht nur auf Talent oder Stärke ankomme, sondern es einfach unpassend sei, den Ring einfach so nebenbei zu übergeben. Combre fleht Connie an, sich zu beruhigen.

Ihr Streit wird plötzlich unterbrochen, als etwas auf sie zufliegt und Combre am Unterschenkel trifft. Sofort entschuldigt sich Connie bei ihm, doch Combre meint, dass etwas wie ein Ast plötzlich aufgetaucht sei, der ihn am Bein verletzt habe.

Da fällt Connies Blick auf die Tür, durch die sie soeben gegangen sind. Dahinter bewegt sich etwas. Sofort erkennen sie, dass es sich um einen Eindringling handeln muss.

Die Arenaleiterin bittet ihren Großvater, im Raum zu bleiben, während sie selbst mit Lucario nach draußen in den Turm eilt, um sich darum zu kümmern. Ein Schatten zischt die Treppen nach oben und Connie folgt ihm. Sie fragt sich, ob jemand hinter ihr oder Lucario her sein könnte, doch das ändert ihm Endeffekt nichts: Sie ruft ihren Schlüsselstein an und lässt Lucario eine Mega-Entwicklung durchführen.

Mega-Lucario springt auf das Geländer der Treppe, während auf der gegenüber liegenden Seite des Turms der Eindringlich läuft. Mega-Lucario springt quer durch den Turm und landet vor dem Unbekannten: Einem Trombork.

Connie erkennt das Pokémon als eines vom Typ Geist und Pflanze und versteht, dass es zuvor Holzgeweih benutzt haben muss.

Dann bemerkt sie, dass der Trainer des Pokémons nicht neben ihm ist, obwohl sie sich sicher ist, zuvor zwei Schatten gesehen zu haben. Doch bevor sie näher darüber nachdenken kann, greift das Pokémon sie an. Sie muss mithilfe ihrer Rollerskates ausweichen, weil dabei die Treppe durch den Angriff in Mitleidenschaft gezogen wird.

Als Connie die Plattform auf der Spitze des Turms erreicht, stellt sie fest, dass sich auch dort der Trainer des Trombork nicht befindet.

So erkennt sie, dass der Eindringling es nicht auf sie oder den Schlüsselstein abgesehen hat, sondern auf den Großvater. Sie weist ihr Lucario an, gegen Trombork zu kämpfen, während sie selbst nach unten gehen will. Doch sie kommt nur einige Schritte weit: Der Kampf hat die Treppe zerstört, und Connie kann sich nur mit Mühe festhalten, während unter ihren Füßen gähnende Leere klafft. Sie versteht, dass sie von ihrem Großvater trennt wurde und ruft nur machtlos seinen Namen.

Combre, der wegen seines verletzten Beines nicht stehen kann, findet sich einer jungen Frau mit Maske und einem schwarzen Anzug gegenüber, die von einem Paragoni begleitet wird.

Die Frau will wissen, wie hoch die Lucario-Statue im Turm ist. Combre gibt ihr bereitwillig Auskunft: Da sie genau zehnmal so groß wie ein Lucario ist, muss sie etwa zwölf Meter hoch sein. Mit dem Sockel wohl um die 15 Meter.

Dann will die Unbekannte wissen, ob die Statue eine Bedeutung hätte, was Combre für eine Aufforderung zu einem Kampf hält. Auf Nachfrage erklärt er, dass seine Vorfahren als Erste die Mega-Entwicklung entdeckt hätten. Ihre Nachfahren seien dank der Mega-Entwicklung groß geworden, sodass es einmal sehr viele Nutzer der Mega-Entwicklung gegeben habe, die allesamt begeistert waren, wenn sie eine neue Mega-Entwicklung entdeckten. Natürlich wollten auch Nichtsnutze die Mega-Entwicklung nutzen, doch gegen diese konnte er sich wehren.

Die Unbekannte ist der Ansicht, dass die Mega-Entwicklung inzwischen nur mehr ein Schatten ihrer selbst sei, von der nicht einmal mehr die Einwohner ihrer Heimatstadt wüssten. Er selbst sei ein einfacher Pensionist, der nur mehr Schlüsselsteine an diejenigen, die er für würdig befindet, verteile.

Combre schnaubt nur. Er versteht, was die Unbekannte will: Sie will ihn unter ihre Kontrolle, mit seiner Autorität, Schlüsselsteine auszugeben und seinen Fähigkeiten, diese in Handschuhe und Ringe einzubauen.

Die Frau lobt ihn für seine schnelle Auffassungsgabe und verlangt von ihm, mit ihr zu kommen. Dann stürzt sie sich in den Kampf – was auch Connie, die von oben zusieht, nicht verborgen bleibt.

Zusatzkapitel 4
Kapitel XY 43 Position nach Zusatzkapitel 3
Japanischer Titel kein Titel
Neue Pokémon

Connie ruft von oben laut nach ihrem Großvater. Sie versteht nun, dass das Ziel ihres Gegner Combre und die Mega-Entwicklung ist: Das Trombork stellt nur ein Ablenkungsmanöver dar. Sie fragt sich, wer die Person in dem schwarzen Anzug ist. Außerdem ist ihr klar, dass ihr Großvater mit seinem verletzten Bein nicht lange durchhalten wird, während das Paragoni ihn angreift.

Deshalb konzentriert sie sich auf den Kampf zwischen Mega-Lucario und Trombork: Trombork springt gerade auf Mega-Lucario zu, sodass Connies Pokémon nur knapp ausweichen kann. Durch den Aufprall entstehen aber Risse in der Plattform, die sich ein gutes Stück des Turms nach unten ziehen.

Connie erkennt, dass ihr Gegner Dampfwalze benutzt hat. Ihr ist klar, dass Mega-Lucario keinen weiteren dieser Angriffe widerstehen kann. Deshalb umgreift ihr Pokémon eine der Wurzeln von Trombork. So kann es Dampfwalze nicht mehr einsetzen.

Es passiert aber etwas anderes: Connie muss mit ansehen, wie sich ihr Pokémon Verbrennungen zuzieht. Offenbar hat Trombork Irrlicht benutzt. Connie versteht nun, wie stark ihr Gegner ist, und das, obwohl sie mit ihren Kampf-Attacken ohnehin schon keinen Treffer landen können. Außerdem benutzt Trombork die besten Attacken für die Situation. Sie versteht, dass sie schnell handeln muss, da sie nicht lange durchhalten wird.

Während Connie nach einem Weg, die Wurzeln Tromborks festzuhalten, sucht, bemerkt sie, wie lang diese geworden sind: Sie schlingen sich von der Plattform bis zum Gras am Boden des Turms. Connie erkennt, dass Trombork so seine Stärke erhält. Die Unbekannte hat nicht nur zur Provokation nach der Höhe der Statue gefragt: Sie wollte wissen, ob die Wurzeln Tromborks den Boden erreichen können.

Connie muss zugestehen, dass die Unbekannte stark ist. Sie selbst, als Arenaleiterin von Yantara City und Nutzerin der Mega-Entwicklung, will aber nicht davor zurückschrecken: Sie springt über die Brüstung der Plattform und nutzt die Wurzeln, um mithilfe ihrer Rollerskates nach unten, zu ihrem Großvater zu kommen.

Combre ist inzwischen in die Ecke gedrängt: Er stützt sich an einer Wand ab, um ihn herum tobt ein Meer aus Flammen, hervorgerufen von Paragoni. Dennoch gibt er nicht auf: Er fragt die Unbekannte, ob sie etwa so dringend die Mega-Entwicklung verwenden wolle, bevor er sie fragt, ob sie überhaupt wisse, was die Mega-Entwicklung sei. Die Unbekannte ist verwirrt.

Er erklärt, dass er zwar zugeben muss, dass sein Gegenüber stark ist, die Frage aber ist, ob sie die Mega-Entwicklung, die eine Entwicklung über die normale Entwicklung hinaus ist, überhaupt kontrollieren könnte. Denn lange dachte man, dass Pokémon wie Lucario sich nicht mehr entwickeln könnten, bis man die Mega-Entwicklung entdeckte – auch wenn diese nur kurzzeitig anhalte. Die Kraft, die man durch sie erhalte, sei aber manchmal zu stark gewesen, und wegen ihr seien viele Kämpfe ausgeführt worden. Deshalb wurden Rollen wie seine, Combres, eingeführt.

Er kann erkennen, ob jemand würdig ist, in das Geheimnis der Mega-Entwicklung eingeführt zu werden – und er sehe, dass solche wie sie nicht dazu geeignet seien – Team Flare.

Das hört Connie, die gerade durch ein Fenster springt und direkt vor ihrem Großvater auf dem Boden landet. Sie ist überrascht über die Enthüllung, dass die Unbekannte zu Team Flare gehört.

Diese aber scheint nicht beeindruckt, denn sie will wessen, was Team Flare sei, sehr zu Combres Wut: Er herrscht die Frau an, sie solle es nicht verbergen, und ruft ein Skaraborn aus seinem Pokéball, das er eine Mega-Entwicklung durchführen lässt.

Mega-Skaraborn stürzt sich in den Kampf und greift das Paragoni mit seinem Horn an. Währenddessen will Combre wissen, wo Connies Mega-Lucario ist. Als sie meint, dass es auf dem Turm kämpfe herrscht ihr Großvater sie an, dass er das wisse, aber wissen wolle, wie es im Kampf aussehe. Als Connie ihm erklärt, dass der Kampf knapp sei, bittet er sie darum, es nach unten zu rufen, damit sie ihre Kräfte bündeln können. Connie befolgt das. Sie ruft nach Lucario, dass sogleich den Kampf Kampf sein lässt und über die Statue nach unten springt.

Mega-Lucario stürzt auf die Unbekannte und ihr Paragoni zu. Als sie ablenkt ist, indem sie ausweichen muss, nutzen Connie, Combre und ihre Pokémon die Gelegenheit, um aus dem Turm zu fliehen. Doch als sie zum Eingang kommen, müssen sie feststellen, dass er mit Wurzeln blockiert ist. Ihre Pokémon versuchen vergeblich, dieses Hindernis zu überkommen, doch da nähert sich schon von hinten die unbekannte Frau: Sie erklärt, dass es unmöglich sei, den Turm zu verlassen, da Tromborks Wurzeln nicht gelegt wurden, um an Nährstoffe zu kommen, sondern dass es sich dabei um Nerven handle. Durch diese würden die Pflanzen in der Umgebung dazu gezwungen, ihre Wurzeln zum Turm auszustrecken und diesen zu anzugreifen.

Als Combre diese Worte hört, denkt er kurz nach. Dann eröffnet er Connie, dass sie keine Wahl hätten als den Turm der Erkenntnis zu verlassen. Seine Enkelin weigert sich, das zu akzeptieren: Sie ist der Ansicht, dass der Turm Autorität besitze und die Mega-Entwicklung nur bestehen könne, weil sie diesen Turm hätten, um sie zu beschützen.

Ihr Großvater ruft sie zur Vernunft: Er will von ihr wissen, ob dieses riesige Gebäude wirklich für die Mega-Entwicklung notwenig sei. Er erinnert sie an das, was er ihr gelehrt hat: Auch ohne den Turm der Erkenntnis wird die Mega-Entwicklung weitergegeben werden.

Das überzeugt Connie: Sie wendet sich ihrem Mega-Lucario zu und befiehlt ihm, Aurasphäre einzusetzen. Combres Mega-Skaraborn benutzt derweil Nadelrakete.

Die beiden Attacken schießen auf die Statue im Turm zu und treffen den Stachel auf der Brust. Das führt dazu, dass der Boden zu wackeln beginnt: Im ganzen Gebäude zeigen sich Risse. Schließlich stürzt der Turm der Erkenntnis ein.

Die Unbekannte ist über diese Wendung überrascht. Sie fragt, ob es sich bei dem Stachel um einen Verteidigungsmechanismus handelt. Combre grinst sie nur an. Er erinnert sie daran, dass in der Vergangenheit Nichtsnutze die Mega-Entwicklung nutzen wollten.

Dann eröffnet er, dass er insgesamt bei 16 Personen eine Erbzeremonie durchgeführt habe, darunter seine Enkelin Connie und eine bekannte Schauspielerin. Einen Schlüsselstein habe er aber ohne eine Zeremonie ausgegeben. Das ist aber nötig gewesen, da etwas Bestimmtes ansonsten nicht rechtzeitig stattgefunden hätte. Wegen dieses Jungen sei ihm etwas eingefallen – nur eine Vermutung, aber etwas, um das er sich nun kümmern würde. Eine Vermutung, für die er auch ein historisch wichtiges Gebäude zerstören will, weil er der Ansicht ist dass die Zeit dafür gekommen ist. Außerdem verrät er der Unbekannten, dass er außer den 17 Schlüsselsteinen, die er ausgegeben hat, keine weiteren besitzt. Er könne ihr also nicht einmal einen geben.

Schließlich will er noch ihren Namen wissen, auch wenn er kaum glauben kann, dass sie nicht zu Team Flare gehört. Sie verrät ihn ihm auch: Esprit im Power Suit. Sie schärft ihm ein, ihn sich zu merken, bevor sie verschwindet.

Dann stürzt der Turm der Erkenntnis vollends ein. Connie und Combre beobachten das aus einiger Entfernung. Connie kann nicht glauben, wie sich die Ereignisse entwickelt haben, während Combre ihr einschärft, dass es die beste Möglichkeit sei: Wären sie im Turm geblieben, wären sie nur wieder und wieder angegriffen wurden.

Dann bittet er seine Enkelin darum, sich zu beeilen, da sie sich verstecken müssen. Dabei wirft Combre noch einen letzten Blick auf den zerstörten Turm. Er ist froh, das Geheimnis über die Existenz eines bestimmten Pokémons unter seinem Schutt begraben zu haben – wenn es dem Pokémon nur gelingt, nicht entdeckt zu werden …

Zusatzkapitel 5
Kapitel XY 44 Position nach Zusatzkapitel 4
Japanischer Titel kein Titel
Neue Pokémon

Das Kapitel beginnt mit einem Flashback: Vor einigen Jahren waren Connie und ihr damaliges Riolu auf Route 18 unterwegs. Gerade hatten die beiden eine Steilwand erklommen und betrachteten gebannt den Widerschein der Sonnenuhr von Fluxia City.

Als Connie einen Blick auf die Uhr fiel, bemerkte sie, dass es bereits acht Uhr war. Sie wusste, dass sie sich nun beeilen mussten, um noch an diesem Tag zu finden, wonach sie suchten: Den Mega-Stein für ihr Riolu.

Da fuhr Riolu herum, als würde es etwas spüren. Im Gebüsch auf dem anderen Ufer eines Flusses schien etwas zu glänzen. Es schien aber unmöglich, dorthin zu gelangen, da die Hängebrücke zerstört war.

Connies Blick fiel auf ein Mienenkarren in ihrer Nähe, der direkt auf einigen Gleisen stand, die einen Hang hinunter liefen. Sie hatte eine Idee, wies Riolu an, sich gut festzuhalten, und ließ den Karren den Hang hinunterrollen, wobei sie mit ihren Rollerskates hinter ihm nachrollte.

Im letzten Moment, als der Karren entlang der Gleise eine scharfe Kurve machte, befahl sie Riolu, Knochenhatz einzusetzen, während sie den Karren verließ und nach oben, in Richtung des Flusses, sprang. Auf diese Weise gelang es ihnen, den Fluss zu überqueren und im Gebüsch auf der anderen Seite zu landen.

Riolu führte Connie zu einer bestimmten Stelle, und als sie einige Äste zur Seite schob, sah sie etwas Leuchtendes.

Später kehrte sie zum Turm der Erkenntnis zurück, wo ihr Großvater und die Trainer, die unter ihm lernten, bereits auf sie warteten. Combre wollte wissen, ob sie die beiden Aufgaben, die er ihr aufgegeben hatte, abgeschlossen hatte.

Connie zeigte zufrieden den Lucarionit, den sie gefunden hatte, während neben ihr in neu entwickeltes Lucario stand: Sie hatte den Mega-Stein gefunden und Riolu zu einem Lucario entwickelt. Begeistert fuhr sie auf ihren Skates um ihren Großvater herum und meinte, dass es genauso gewesen war, wie er gesagt hatte: Die Pokémon, die eine Mega-Entwicklung durchführen können, fühlen sich zum Stein gezogen.

Combre lobte seine Enkelin, gab ihr aber nur 99 Punkte. Auf ihre Nachfrage erklärt er, das es unpassend gewesen sei, dass sie ihn als „Großvater“ angesprochen hatte. Immerhin hatte er ihr gesagt, ihn „Meister Combre“ zu nennen. Dabei schlug er ihr mit der Handkante auf den Kopf.

Die drei anderen Schüler lachten, während Combre seine Hand, die er sich an Connies Helm verletzt hatte, hinter dem Rücken versteckte. Dann erklärte Combre, nun die Erbzeremonie durchzuführen, wie er es ihr versprochen hatte.

Auf dem Balkon des Turms knieten Connie und Lucario vor Combre nieder, während dieser die rituellen Worte der Erbzeremonie sprach. Connie verstand aber kein Wort davon, weshalb Combre sie ihr erklärte: Sie solle ohne Widersprüche das machen, was sie sagte und ihren Willen stärken. Auf diese Worte würden Lucario und sie ab sofort jeden Tag zurückblicken. Anschließend übergab Combre Connie ihren Schlüsselstein, eingearbeitet in einen Handschuh, wie sein eigener.

Begeistert zog Connie den neuen Handschuh an, zögerte dann aber. Combre bemerkte das und wollte von ihr wissen, was los sei. Connie musste zugeben, nervös zu sein.

Aus diesem Grund beschloss Combre einen Kampf mit seinen Schülern auszutragen: Alle vier riefen ihre Schlüsselsteine an und absolvierten eine Mega-Entwicklungen mit ihren Pokémon, Skaraborn, Simsala, Scherox und Meditalis.

Nach dieser Vorführung wollte auch Connie es versuchen, doch da rief jemand wiederholt ihren Namen.

Das führt dazu, dass Connie aufwacht: Sie hat von ihrer Erbzeremonie geträumt. Sie stellt fest, dass es Nacht ist und sie auf dem Waldboden liegt. Vor ihr kniet jemand mit einer Sonnenbrille und einer Mütze. Sofort will sie wissen, wer ihr Gegenüber ist. Ihr fällt wieder ein, dass der Turm der Erkenntnis angegriffen wurde und sie und ihr Großvater auf der Flucht sind. Sie nimmt an, dass ihr Gegenüber ein Verfolger ist, auch wenn sie nicht gedacht hätte, dass sie so schnell eingeholt werden würden.

Connie ruft nach ihrem Großvater, doch dieser ist nirgendwo zu sehen. Der Unbekannte erklärt Connie, dass es zwar einen Verfolger gibt, aber er selbst dieser nicht sei. Bei diesen Worten fällt Connie an der Stimme auf, dass ihr Gegenüber eine Frau ist.

Die Unbekannte deutet auf eine Ebene, auf der ihr Großvater gemeinsam mit seinem Mega-Skaraborn steht. Die beiden sind umringt von Algitt, gegen die sie kämpfen.

Als Connie nach ihrem Großvater ruft, winkt ihr dieser fröhlich zu und stellt fest, dass sie endlich aufgewacht ist. In diesem Moment springen einige Algitt auf ihn zu, und Connie greift mit Lucario in den Kampf ein.

Combre lässt sich davon nicht beeindrucken. Er meint, dass Connie zweifellos gut geschlafen hat, will aber wissen, ob sie geträumt hat. Seine Enkelin bestätigt das und erklärt, dass sie von ihrer Erbzeremonie geträumt hat, bei der ihre ganze Familie anwesend war und sie sogar das Feuerwerk vom Magnum-Opus-Palast sehen konnte.

Dann aber herrscht sie ihn an, dass es genug sei. Combre weiß genau, was sie will: Eine Erklärung, was passiert ist. In Wirklichkeit sei es aber ganz einfach, denn der Feind hat angegriffen, kurz nachdem sie eingeschlafen ist.

Als Connie das hört, lässt sie Lucario eine Mega-Entwicklung durchführen. Mit wenigen gut platzierten Attacken kann Mega-Lucario daraufhin die Algitt ausschalten, bis sich noch jemand in den Kampf einmischt: Ein Vorstand Team Flares, der sich als Chalmers vorstellt. Hinter ihm hat sich ein Tandrak aufgebaut.

Auf ein Kommando von Chalmers hin greifen die Algitt gemeinsam Combre und Mega-Skaraborn an. Es gelingt ihnen, die beiden unter die Wasseroberfläche des nahe gelegenen Sees zu ziehen. Wie der Flare-Vorstand erklärt, dass Algitt nichts mehr loslassen, sobald sie einmal unter Wasser sind. Diese Pokémon wirken wie verrottete Wasserpflanzen und vergiften ihr Ziel, das dann langsam ertrinkt. Combre und Mega-Skaraborn soll auch dieses Schicksal ereilen.

Connie stürzt zum Wasser und ruft nach ihrem Großvater, als sich plötzlich eine Hand auf ihre Schulter legt: Es ist die Unbekannte, die sie aufgeweckt hat und Connie darum bittet, ihrer beider Meister ihr zu überlassen, während sie einen Pokéball in die Hand nimmt. Connie ist sofort klar, was die Ansprache ihres Großvaters als Meister bedeutet. Ihre Vermutung wird noch verstärkt, als die Unbekannte die Worte der Erbzeremonie ausspricht, während sie ihr Guardevoir, das einen Mega-Stein trägt, aus seinem Pokéball holt.

Guardevoir setzt Psychokinese ein. Diese Attacke führt dazu, dass ein riesiger Strudel entsteht, der die Algitt vertreibt und Combre und Mega-Skaraborn aus dem Wasser holt.

Als das Wasser wieder ruhig daliegt, wird das Ausmaß der Attacke klar: Sämtliche Algitt sind besiegt.

Die Unbekannte wendet sich Combre zu, der sich bei ihr bedankt. Connie will inzwischen wissen, mit dem sie es zu tun haben.

Wie Combre erklärt, hat er sämtliche Trainer, für die er die Erbzeremonie durchgeführt hat, kontaktiert, doch nur sie, die von ihm einen Anhänger mit dem Schlüsselstein erhalten hat, hat sofort geantwortet.

Die Unbekannte nimmt inzwischen Mütze und Sonnenbrille ab. Connie erkennt sie: Die Schauspielerin, die jeder kennt, von der Combre gesprochen hat, ist niemand anders als Diantha, die in diesem Moment ihr Guardevoir eine Mega-Entwicklung durchführen lässt.

Chalmers lässt nun sein Tandrak angreifen, doch als dessen Matschbombe auf Mega-Guardevoirs Psychoschock trifft, will Connie ihr helfen. Diantha lehnt ihre Hilfe ab. Sie erklärt, dass die Fähigkeit ihres Guardevoir durch die Mega-Entwicklung von Fährte zu Feenschicht wechselt. Der Effekt dieser Fähigkeit ist Connie nach einigem Nachdenken bekannt: Normal-Attacken werden zu Feen-Attacken.

Diantha bestätigt das und lässt Mega-Guardevoir Hyperstrahl einsetzen, eine Attacke, die Tandrak voll trifft. Das lässt Chalmers zum Rückzug blasen.

Als die Sonne aufgeht, ziehen die drei Trainer weiter. Connie ist guter Dinge, da sie sich mit drei Mega-Pokémon an ihrer Seite unschlagbar fühlt. Combre pfeift sie zurück und meint, dass Diantha nicht die ganze Zeit bei ihnen bleiben könnte.

Diese Worte verneint Diantha. Sie ist zu ihnen gekommen, um bei ihnen zu bleiben. Sie hat alles Wichtige erledigt und macht nun einmal Urlaub von ihrem Job als Schauspielerin.

Combre erklärt Diantha, dass Kalos in Gefahr ist, doch das ist dieser bereits bewusst. Sie fragt sich nur, weshalb ihrem Gegner die Mega-Entwicklung so wichtig ist.

Das erinnert Combre daran, dass Esprit, die den Turm der Erkenntnis angegriffen hat, behauptet hat, nichts mit Team Flare zu tun zu haben. Er fragt sich, ob außer Team Flare noch jemand hinter dem Geheimnis der Mega-Entwicklung her ist.

Diantha will wissen, ob Combre von dem Vorfall in Escissia gehört hat, denn nach diesem haben sich die beiden dort kämpfenden Pokémon verwandelt, eines in einen Baum, das andere in einen Kokon. Wie sie gehört hat, ist der Baum bereits Team Flare in die Hände gefallen, weshalb sie nun nach dem Kokon suchen wollen.

Zur gleichen Zeit laufen auf dem Holo-Log eines jeden Trainers die Entertainment-Nachrichten. Dort erzählt gerade die Reporterin Pachira davon, dass Diantha zum ersten Mal seit ihrem Debüt Urlaub macht. Sie kündigt an, dass viele Reporter, darunter auch sie, ihr dabei folgen werden.

Zusatzkapitel 6
Kapitel XY 45 Position nach Zusatzkapitel 5
Japanischer Titel kein Titel
Zusatzkapitel 7
Kapitel XY 46 Position nach Episode 15: Vivillon fliegt
Japanischer Titel kein Titel
Neue Charaktere
  • Dracena
  • Narcisse
  • Thymelot
Neue Pokémon