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Schwarz 2 und Weiß 2, Band 3

Informationen

Arc
S2 W2
Kapitelanzahl
unbekannt (ab Abenteuer 541)
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Kapitel

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Sprache Verlag Titel Datum
Japanisch Shogakukan Pocket Monsters Special, Band 54 nicht angekündigt

Inhalt

Abenteuer 541
Kapitel 541 Nummer Kapitel 541
Japanischer Titel kein Titel
Neue Charaktere
  • Magno

Während er eine Unterwasserwelt vor sich hat, nennt jemand Cherens Namen. Er blinzelt verwirrt und bemerkt, auf dem Boden zu liegen, sodass er sich aufsetzt und die Schüler seiner Klasse und Mica um sich herum sitzen und knien sieht. Er fragt sie, was passiert ist, als plötzlich jemand begeistert ausruft, dass sie alle zu sich gekommen sind und sie dabei als „Schulfreunde“ anspricht.

Die Gruppe blickt sich um und entdeckt einen Jungen mit wilden, rot-orangen Haaren und recht mitgenommener Kleidung, der von einem Ramoth und einem Knarksel begleitet wird. Er fragt sie, ob es ihnen kalt sei und bittet sein Ramoth, das Holz, das er und Knarksel angeschleppt haben, in Brand zu stecken.

Während Mica und Cheren den Jungen verständnislos anblicken, sind Sonja, Linn und Martha bei seinem Anblick wenig begeistert. Als ihr Lehrer von ihnen wissen will, ob sie den Jungen erkennen, meint Sonja, dass sie ihn nie vergessen würden, aber nicht mehr wüssten, wie er heißt. Sie erklärt nämlich, dass er am ersten Schultag suspendiert wurde.

Das erinnert Cheren an etwas: Ihm fällt ein, dass er davon gehört hat, dass ein Schüler aus Klasse E suspendiert wurde, nachdem er ein Gemetzel begonnen hat und rätselt über dessen Namen.

Als ihm einige falsche Namen zu Ohren kommen, wird der Junge wütend: Lauthals erklärt er, Schüler Nummer 6 der 75. Generation von Schülern, Magno, zu sein. Außerdem hat er kein Gemetzel, sondern einen respektablen Pokémon-Kampf begonnen.

Nach der Eingangszeremonie ist er nämlich mit den anderen Schülern in die Klasse gegangen, hat sich begeistert umgesehen, schließlich Schwarzy, Leo und Matisse ausgewählt und auf diese sein Ignivor und sein Kaumalat losgelassen. Es kam zu einem Drei-gegen-eins-Kampf, bei dem der Klassenraum verdreckt, nass und verkohlt wurde, die Fenster und Wände wurden zerstört.

Als Magno zitiert, dass ein Kampf immer beginne, wenn sich die Blicke zweier Trainer träfen, will sich Sonja auf ihn stürzen. Cheren kann sie aber davon abhalten.

Plötzlich ruft jemand laut, dass sie an dem Ort, an dem sie sich befinden, kein Feuer entzünden dürften. Da taucht auch schon ein Apoquallyp auf, das die Flammen löscht. Der Trainer des Pokémon schärft Magno ein, dass er das nicht einfach machen dürfe.

Als Cherens Blick auf den hinzugekommenen Trainer fällt, erkennt er ihn: Es ist Benson, der Arenaleiter von Abidaya City, ein blauhaariger, muskulöser und braungebrannter Mann, der nur mit einer langen Badehose bekleidet ist. Auch Benson erkennt Cheren und die beiden tauschen sich kurz auf ihr Treffen vor zwei Jahren, während der Pokémon-Liga, aus. Dabei fällt Benson auf, wie anders Cheren inzwischen ist.

Benson erklärt, dass sie sich im Unterseetunnel, der Abidaya City und Ondula miteinander verbindet, befinden.

Magno meint, während seiner Suspension viel Zeit gehabt zu haben. Deshalb habe er Benson in Abidaya City geholfen. Dieser habe ihn am Tag zuvor, als er wieder zur Schule kommen durfte, nach Eventura City gebracht, doch dort angekommen, musste er feststellen, dass der Klassenraum leer war. Deshalb folgte er der Klasse nach Stratos City, wurde aber von einem hellen Licht geblendet, als sich Bensons Boot beinahe dem Hafen genähert hat. Dass die Stadt eingefroren wurde, nehmen die Schüler, Cheren und Mica mit Unglauben zur Kenntnis.

Dann fährt Marlon fort, wie sie beide die Klasse ohnmächtig am Hafen gefunden und zum Unterseetunnel gebracht haben. Inzwischen wurden weitere Städte Einalls von einem fliegenden Segelboot eingefroren, was vor allem bei Cheren auf ungläubiges Entsetzen stößt.

Da sie nun dabei sind, Kampfkräfte zu sammeln, um zu einem Gegenschlag ausholen zu können, aber die anderen Arenaleiter bis auf Lilia nicht erreichen können, bittet Benson Mica und Cheren darum, ihnen zu helfen. Auch Lilia, die ebenfalls unbeschadet ist, soll bald eintreffen.

Das Gespräch wird von den drei Mädchen aus Cherens Klasse unterbrochen, die den Lehrer darauf hinweisen, dass Schwarzy, Weißy, Leo und Matisse nicht bei ihnen sind. Auch Magno bemerkt, dass die drei, die er am ersten Schultag „fertig gemacht“ hat, nicht da sind. Sonja weist ihn wütend darauf hin, dass viel eher er derjenige gewesen ist, der fertig gemacht wurde. Magno lacht daraufhin nur.

Benson erzählt Cheren dann von drei Mädchen, die sich am Hafen um die Klasse gekümmert haben und will wissen, ob das etwa die fehlenden Schüler sein könnten. Sie sollten bald mit Hilfsausrüstung kommen.

In diesem Moment kommen die Mädchen tatsächlich auf sie zu: Es handelt sich um Zorua, das Weißys Aussehen angenommen hat, und die beiden Mitglieder Team Plasmas, die Rubius begleitet hatten und inzwischen ihre Uniformen abgelegt haben. Begleitet werden die Mädchen, die warme Decken tragen, von den beiden Hypnomorba.

Cheren stürmt begeistert auf Weißy zu, froh darüber, dass ihr nichts geschehen ist. Als sie ihn nur leer anstarrt und schweigt, ist er verwundert, bis Benson und Magno ihm erklären, dass sie nicht sprechen könne. Offenbar hat sie einen Schock erlitten, als Stratos City eingefroren wurde.

Sonja und die anderen beiden Mädchen tuscheln über das, was ihnen Matisse erzählt hat. Sie fragen sich, ob tatsächlich ein weibliches Mitglied Team Plasmas unter ihnen sein könnte, verwerfen die Idee aber, da sie der Ansicht sind, an ihrer Stelle verschwunden zu sein. Weißy ist aber noch immer bei ihnen. Während die beiden Plasma-Mitglieder Decken and die Schüler verteilen, erinnern sie sich daran, dass es doch nur Matisses Vermutungen gewesen sind – eine so böse Organisation wie Team Plasma würde sich nie um ohnmächtige Leute kümmern.

Deshalb gehen sie zu Weißy und ermutigen sie, sich Zeit zu lassen, während sie ihr anbieten, ihr zu helfen.

Benson erzählt Cheren und Mica, dass das Segelschiff nicht nur Stratos City, sondern auch Septerna City und Orion City eingefroren hat. Momentan ist Ondula unter Beschuss. Die Einwohner Orion Citys und Abidaya Citys werden bald in den Unterseetunnel evakuiert werden, während er und Magno vorhaben, danach mit dem Gegenschlag zu beginnen.

Cheren hingegen muss seinen Aufgaben als Lehrer nachkommen: Seine oberste Priorität ist es, die Sicherheit von Schwarzy, Matisse und Leo zu bestätigen. Sein Gegenüber stimmt ihm zu: Es sei auch wichtig, eine sichere Möglichkeit der Kommunikation zu schaffen, nicht nur um Leute zu suchen, sondern auch, um sie rufen zu können.

LeBelle schleicht mit Glibunkel inzwischen durch eine Hintergasse Eventura Citys. Er betritt eine Bar, an die er sich erinnert, betritt sie und steuert einen einarmigen Banditen an, während er in seinen Taschen nach einer Münze sucht. Bevor er diese aber finden kann, wird der Spielautomat zu Seite geschoben und ein riesiger Sack trifft ihn im Gesicht: Der Magier ist gerade dabei, seinen Unterschlupf zu verlassen.

Als LeBelle ihn erkennt, will er wissen, ob Schwarzy im Labor ist. Der Magier verneint dies. LeBelle erklärt daher aufgeregt, dass er seinen Vorgesetzten bereits seit einem Tag nicht erreichen könne und vermutet einen Zusammenhang mit dem Angriff des Segelschiffs. Das beeindruckt den Magier wenig: Er erklärt, damit nichts mehr zu tun zu haben.

Auf LeBelles empörte Reaktion hin erklärt der Magier, dass Schwarzy kein Inspektor mehr sei. Diese Eröffnung schockt LeBelle noch mehr, als der Magier fortsetzt, dass Schwarzy aus der Internationalen Polizei entlassen worden ist.

LeBelle kann es nicht glauben, da er davon sicherlich gehört haben müsste. Der Magier könne noch weniger darüber Bescheid wissen, gehöre er doch nicht einmal der Internationalen Polizei an.

Das beeindruckt den Magier wenig: Er erklärt, dass er zur Unterwelt gehöre – und daher die Möglichkeit habe, schnell an Informationen zu kommen. Das entsetzt LeBelle: Er versteht, dass der Magier die Computer der Internationalen Polizei gehackt haben muss.

Darauf erklärt der Magier, Schwarzys Informant gewesen zu sein, Informationen gesammelt, seinen Gesundheitszustand überwacht und Ausrüstung bereit gestellt zu haben – das ist aber alles illegal passiert. Als Gegenleitung hat er nicht nur Geld erhalten, sondern auch die Anleitung, wie er auf die Computer der Internationalen Polizei zugreifen konnte. Als LeBelle das nicht glauben kann, beginnt der Magier, alles der Reihe nach zu erklären.

In der letzten Nacht hat der Monitor, der Schwarzys Gesundheit überwacht hat, die Verbindung verloren. Deshalb hat der Magier auf der Suche nach Informationen die Computer der Internationalen Polizei zu Rate gezogen, wodurch er erfahren hat, dass Schwarzy ein gefährliches Pokémon, das von der Polizei überwacht wurde, ohne Erlaubnis behoben hat. LeBelle versteht sofort, dass damit Genesect gemeint sein muss.

Den Worten des Magier nach ist das aber nicht alles: Auch die Module, mit denen der Typ der Attacke Techblaster geändert werden kann, sind ein Grund. Schwarzy hat ihn nämlich darum gebeten, Module für die Typen Feuer, Eis und Wasser herzustellen, wobei er nur das Blitzmodul als Grundlage nutzen konnte. Dabei handelt es sich aber um die einzigen Dinge, die der Magier nicht vervollkommnen konnte – besonders das Flammenmodul. Ungeachtet dessen hat Schwarzy aber am Tag zuvor die Module, trotz der Warnungen vor der Gefahr einer Explosion, mitgenommen.

Nachdem all das den Höherrangigen der Internationalen Polizei zu Ohren gekommen ist, wurde Schwarzy an diesem Morgen entlassen. Da das Labor des Magiers ebenfalls vor Kurzem entdeckt wurde, hält er es für die beste Idee, jetzt zu verschwinden. Bevor er geht, verrät er LeBelle nur noch eines: Er hat den Kontakt zu Schwarzy an der Küste von Stratos City verloren, und kurz danach wurden Schwarzys Zwottronin, Kabutops und Skorgro auf der Baustelle des Pokémon World Tournaments besiegt.

Auf der besagten Baustelle betrachtet das Finstrio nachdenklich die drei bewusstlosen Pokémon. Das Trio muss zugeben, dass die Pokémon ihm einen guten Kampf geliefert haben – wie es bei Pokémon der Internationalen Polizei auch zu erwarten war. Dann sprechen die drei darüber, dass die Plasma-Fregatte bald Ondula erreichen wird. Sie beschließen, sich in Abidaya City zu sammeln und brechen mit Boreos, Voltolos und Demeteros auf, die Pokémon Schwarzys zurücklassend.

Im Labor von Vivian, das im eingefrorenen Orion City steht, hört Professor Esche entsetzt die neusten Informationen aus dem Radio: Auch Monsentiero wurde von dem fliegenden Segelschiff eingefroren. Neben dieser Stadt und Stratos City, Septerna City, Orion City wurden ihren Informationen nach auch Panaero City und Twindrake City vereinst.

Eberhard Esche, ihr Vater, unterhält sich derweil mit jemandem auf seinem Viso-Caster. Nach dem Gespräch teilt er seiner Tochter mit, dass es für Lysander, den Bürgermeister Twindrake Citys, keinen Zweifel daran gebe, dass Kyurem in Team Plasmas Hände gefallen sein und von ihm diese enorme Eis-Kraft ausgehen müsse. Auch das Segelschiff muss also Team Plasma gehören.

Professor Esche will wissen, ob Lysander die Arenaleiter erreichen kann. Eberhard teilt ihr mit, dass nur Cheren, Mica und Benson nicht auf der Arenaleiter-Hotline antworten würden.

Bei diesen Worten bricht Bell, die ebenfalls im Raum ist, in Tränen aus. Als Professor Esche sie beruhigen will, meint Bell nur, dass sie Cheren schon unzählige Male auf dem Viso-Caster zu erreichen versucht hat. Sie hat Angst davor, nach Schwarz jetzt auch noch Cheren zu verlieren.

Plötzlich ruft Rubina, Vivians Assistentin, sie alle zu ihr. Professor Esche will wissen, was denn los sei, während Rubina sie zu Vivian bringt, die offenbar etwas entdeckt hat.

Vivian wendet sich den anderen zu und beginnt darüber zu reden, dass sie schon so lange, seit zwei Jahren, nach dem Traumdunst suche. Inzwischen vermutet sie, dass dieser in einer anderen Dimension existiert.

Als Rubina sie darauf anspricht, dass jetzt nicht die Zeit dafür sei, unterbricht ihre Chefin sie, bevor sie fortfährt, mit einer Universitätsfreundin namens Professor Burnet gesprochen zu haben. Dank deren Forschung sei sie auf die Pokémon Dream World gestoßen. Sie meint, in dieser anderen Dimension etwas entdeckt zu haben.

Vivian erklärt, dass Schwarz vor zwei Jahren in den Lichtstein gesogen wurde, als Reshiram in diesen zurückgekehrt ist. Das Innere des Steins dürfte mit der Pokémon Dream World in Verbindung stehen. Deshalb vermutet Vivian, dass Schwarz dort noch am Leben ist.

Als Bell diese Worte hört, packt sie Vivian am Schlafittchen. Sie will sofort wissen, wo genau, welcher Stadt, welcher Route, welchem Berg, sich diese Pokémon Dream World befinde. Vivian nennt ihr die Kontaktebene, woraufhin Bell sie mit sich zieht, in der Absicht, so schnell als möglich dorthin zu kommen. Da protestiert Vivian: Sie hat bereits jemanden dorthin geschickt.

Diese Person meldet sich genau in dem Moment: Sie habe den Lichtstein gefunden – sie, Weiß.

Weiß steuert auf einer Lichtung auf einen Wurzelkreis zwischen zwei kleinen Büschen zu, indem ein runder, weißer Stein liegt. Mit beiden Händen hebt sie den Stein auf und umarmt ihn. Glücklich stößt sie aus, dass sie ihn, Schwarz, endlich gefunden habe.

In diesem Augenblick erfasst sie eine Wundböe, die ihr Haar zum Wehen bringt und den Staub am Boden aufwirbelt. Als Weiß aufblickt, sieht sie direkt über sich am Himmel den Schatten von Zekrom über sich dahinziehen.

Da bemerkt sie jemanden hinter sich. Als sie sich umdreht, erkennt sie N, der dort steht und sie anblickt.

Abenteuer 542
Kapitel 542 Nummer Kapitel 542
Japanischer Titel kein Titel

Weiß starrt aus ihrer am Boden knienden Position aus N an, die Arme schützend um den Lichtstein gelegt. Als Zekrom mit einem lauten Geräusch hinter ihr landet, schickt sie ihr gesamtes Team aus ihren Pokébällen, um sich mit den Pokémon dem Legendären Drachen entgegen zu stellen.

Die meisten ihrer Pokémon stellen sich ihrem Gegner gegenüber auf, doch Serpi und Oinki wenden sich nicht Zekrom zu, sondern laufen zu ihrer Trainerin. Das verwundert nicht nur Weiß, sondern auch ihre Teammitglieder. Überrascht fragt sich Weiß, warum ihre Pokémon nicht den Willen, zu kämpfen, zu haben scheinen. Dann wendet sie sich N und Zekrom zu und fragt sie, ob sie etwa nicht den Willen, zu kämpfen, haben und nicht den Lichtstein und damit Schwarz stehlen wollen.

Auf diese Worte hin lächelt N sie freundlich an, da er erkennt, dass Weiß noch immer die Stimmen der Pokémon hören kann. Er ist froh darüber, Serpi und Oinki Weiß überlassen zu haben, da er spürt, dass sie diese mit Liebe aufgezogen hat.

Nach diesen Worten Ns wendet Weiß ihren Blick ab. Sie will mit leiser Stimme wissen, weshalb er hierher gekommen ist – und wieso Zekrom nicht in den Dunkelstein zurückgekehrt ist. Dann blickt sie mit verzweifeltem Gesichtsausdruck wieder auf. Sie schreit N an, will wissen, weshalb nur Reshiram in den Lichtstein zurückgekehrt ist. Dann bringt sie nur mehr mehrmals das Wort „warum“ hervor, während ihre Arme, die sich fest um den Lichtstein geschlungen haben, zittern.

N blickt sie nur mit traurigem Gesichtsausdruck an. Er entschuldigt sich bei ihr, da auch er das nicht weiß. Er weiß nur, dass es Zekroms Wille war, in ihrer Welt zu bleiben und nicht in den Dunkelstein zu gehen. Nur Zekrom kann auf diese Fragen eine Antwort geben.

Da schlägt Zekrom seine Hände zwischen Weiß und dem Boden zusammen, sodass sie nun auf den überkreuzten Fingern des Legendären Pokémons kniet. Ihr entfährt ein überraschter Aufschrei. N setzt sich neben sie und erklärt, dass Zekrom gemeinsam mit dem Lichtstein aufbrechen wolle. Auf ihre Nachfrage fügt er hinzu, dass es zu Kyurem wolle.

Dann hebt Zekrom mit den beiden Trainern auf seinen Armen ab.

Während sie durch die Lüfte gleiten, fragt N Weiß, ob sie über Kyurem Bescheid weiß. Diese bestätigt das und erklärt, von Lysander gehört zu haben, dass Zekrom, Reshiram und Kyurem einst ein einziger Drache gewesen sind und nach der Teilung in Reshiram und Zekrom Kyurem als leere Hülle übrig geblieben ist.

Daraufhin erklärt ihr N, dass Kyurem die beiden Drachen nun zu sich ruft, um sie in sich zu ziehen. Diese Enthüllung schockt Weiß, da diese Worte bedeuten, dass Zekrom nur zu Kyurem fliegt, um in es gesogen zu werden.

N meint nur, dass Kyurem zu viel Kraft habe und diese immer stärker werde. Deshalb sei es für Zekrom unmöglich, gegen diesen Ruf Kyurems anzukämpfen.

Nach diesen Worten ist Weiß kurz sprachlos, fragt N dann aber, ob er von dem fliegenden Segelschiff, das eine Stadt nach der anderen einfriert, weiß. Als Antwort nickt N nur, bis er hinzufügt, dass G-Cis und seine Verbündeten Kyurem dafür benutzen.

Darauf will Weiß wissen, was passiert, wenn Kyurem und Zekrom miteinander fusionieren. Sie befürchtet, dass er mit so viel Macht unter seinem Befehl wieder Team Plasmas König werden würde.

Während N meint, dass ein „nein“ sie doch nicht überzeugen würde, steht er auf und klettert inmitten des Fluges auf Zekroms Rücken. Er meint, dass er ihr durch seine Taten zeigen müsse, dass sein Herz von Team Plasma befreit wurde und er nie wieder Einall gefährden. Dann schwört er, G-Cis, Team Plasma und Kyurem aufhalten zu werden.

Dann fällt ihm ein, dass er ihr noch etwas erzählen sollte: Als er und Zekrom in Richtung Kyurems geflogen sind, ist der Lichtstein vor ihnen aufgetaucht und einige Zeit den gleichen Weg wie sie geflogen, bis er, genau über der Kontaktebene, seinen Kurs geändert hat. Offenbar hat der Stein Weiß zu diesem Zeitpunkt entdeckt und wollte von ihr gefunden werden.

Diese Worte überraschen Weiß. Sprachlos starrt sie den Lichtstein mit offenem Mund an, und der Stein errötet leicht.

Dann entdeckt N die Plasma-Fregatte vor ihnen am Himmel.

Auch Kyurem bleibt die Nähe Zekroms nicht verborgen. Es blickt auf, während auch das Radar Team Plasmas ein fliegendes Objekt entdeckt. Sofort wird Achromas hellhörig und wirft eine Außenkamera an, dank der er Zekrom entdeckt.

Der Wissenschaftler ist begeistert: Alles ist verlaufen, wie er es angenommen hat: Durch Kyurems erhöhte Kraft wurde jemand angelockt, mit dem es sich verbinden kann. Dann will er von G-Cis wissen, ob auch er Zekrom sehen könne.

G-Cis, der in seiner Nähe steht, bestätigt das – Zekrom und der Junge, der einmal sein Sohn gewesen ist.

Achromas erhält einen Bericht, dass Kyurem im Heck des Schiffes beginnt, aggressiv zu werden. Er versteht das Pokémon, das nun ungeduldig wird und schlägt vor, es auszuschicken.

Da wird er von G-Cis aufgehalten. Er nimmt an, dass N mit voller Kraft gegen sie ankämpfen wird, während er, G-Cis, alle Schwächen Ns kennt. Diese Worte überzeugen Achromas sofort, die Achromas-Maschine an G-Cis zu übergeben und ihm den Kampf zu überlassen. Dann schärft der Wissenschaftler ihm aber noch ein, N nicht aus väterlicher Liebe auf die leichte Schulter zu nehmen.

Bei diesen Worten fährt G-Cis überrascht herum. Er erklärt, etwas wie väterliche Liebe nie für diesen Jungen verspürt zu haben.

Dann öffnet sich eine Kuppel auf dem Deck der Plasma-Fregatte. Aus dieser erhebt sich Kyurem, auf dessen Rücken G-Cis steht. Er befiehlt Kyurem, loszulegen, während Zekrom mit N und Weiß auf die beiden zukommt.

N und G-Cis kommandieren Zekrom und Kyurem, die einander bekämpfen. Nachdem die Pokémon einmal aufeinander geprallt sind und wieder auseinander gehen, will N von Weiß wissen, ob sie in Ordnung ist. Diese verneint, weshalb N sie darum bittet, den Kampfplatz zu verlassen. Er befürchtet nämlich, dass im Falle einer Niederlage von Zekrom dieses von Kyurem absorbiert werden würde. Danach wäre wohl Reshiram an der Reihe.

In diesem Falle würde der Lichtstein reagieren und sich wieder in Reshiram verwandeln. Für dieses Ereignis bittet N Weiß darum, Schwarz zu sagen, dass er ihm den Rest überlässt.

Während Kyurems Mähne und Zekroms Schweif aufleuchten, fliegt Weiß auf Skally davon, dreht sich dabei aber noch einmal um und ruft Ns Namen. Da prallen aber auch schon die stärksten Attacken der beiden Drachen, Eiszeit und Kreuzdonner, aufeinander. Die Wucht, die die Attacken erzeugen, schleudert Weiß weg, während sie mit dem Lichtstein wegfliegt.

Ein Wassertropfen fällt von einem Stalaktiten und prallt auf Schwarzys Stirn auf. Als das Wasser über sein Gesicht läuft, wacht der Junge auf und blickt zu einer Höhlendecke auf, vor die sich Keldeos Gesicht schiebt.

Schwarzy setzt sich auf und blickt sich um, bevor er aufsteht. Er erkennt, dass er sich in einer Höhle befindet und von Ruinen umgeben ist. Darum fragt er sich laut, wo er sich befindet. Keldeo antwortet ihm in Gedanken: Sie befinden sich in einer Höhle unter dem Ozean.

Über diese Antwort ist Schwarzy verwundert. Er will wissen, weshalb er plötzlich die Stimme des Pokémons hören kann, doch dieses weiß den Grund selbst nicht.

Schwarzy stellt fest, dass ihr Aufenthaltsort keine gewöhnliche Höhle sein kann, da die Ruinen davon zeugen, dass sie künstlich geschaffen worden sein muss. Deshalb vermutet er, dass auch sein plötzliches Verständnis der Worte der Pokémon mit diesem Ort zusammenhängen muss.

Dann will er von Keldeo wissen, was passiert ist. Das Pokémon bestätigt die Vermutung des Trainers, dass sie Kyurems Attacke abbekommen und eingefroren wurden. Schwarzy hatte das aber schon geahnt und Keldeo deshalb eine Wilbirbeere zum Tragen gegeben. So konnten sie der Vereisung entkommen, kurz nachdem sie ins Meer geworfen wurden.

Keldeo konnte anschließend bis zu diesem Ort schwimmen, da es die Stimmen seiner Lehrer gehört hat. Ohne sie hätte es nichts von der Höhle gewusst.

Schwarzy ist über diese Eröffnung verwundert, weshalb Keldeo ihn zu einer Eisstatue führt: Es handelt sich um die eingefrorenen Ritter der Redlichkeit, Kobalium, Terrakium und Viridium. Keldeo ist überrascht, dass Schwarzy ihre Namen kennt. Wie der Trainer erklärt, hat er über sie in einem Bericht der Arenaleiter von Orion City über das P2-Labor gelesen. Deshalb weiß er, dass sie von Genesects Techblaster angegriffen und ins Meer geworfen wurden.

Als Keldeo das hört, vermutet es, dass es deshalb ihre Stimmen hören konnte, als auch es sich im Meer befunden hat.

Da entdeckt Schwarzy die Spuren von Schwertschlägen auf dem Eis. Er will von Keldeo wissen, ob es diese verursacht hat, was Keldeo bestätigt: Es wollte sie mit Sanctoklinge befreien, war aber erfolglos.

Schwarzy vermutet, dass Keldeo es geschafft hätte, wären sie von einer normalen Eis-Attacke eingefroren worden. Da aber Techblaster, eine von Menschen veränderte Attacke, dafür verantwortlich war, will er genau diese Attacke nutzen, um die Ritter der Redlichkeit aufzutauen. Deshalb ruft er Genesect aus seinem Pokéball.

Als dieses in Erscheinung tritt, ist deutlich erkennbar, dass das Flammenmodul auf seinem Rücken noch immer qualmt und kurz davor steht, zu explodieren. Keldeo ist geschockt, als Schwarzy meint, Techblaster versuchen zu wollen. Er sinniert darüber, dass Kobalium und die anderen wohl durch das Gefriermodul eingefroren wurden, sie aber nun das Glück hätten, dass Genesect mit dem Flammenmodul versehen ist: So könnten sie einen Feuer-Techblaster verwenden.

Schwarzy fängt Keldeos Blick auf und fragt es, ob es etwa besorgt sei. Anstelle des Pokémons antwortet aber Weißy: Immerhin sei es nur natürlich, dass das Pokémon besorgt sei.

Als Schwarzy Weißy anblickt, bemerkt er, dass die Handschellen, die er ihr angelegt hat, verschwunden sind. Doch auch sie weiß nicht, was mit ihnen passiert ist; Keldeo hat sie auch nicht zerschnitten. Deshalb will Schwarzy wissen, weshalb Weißy nicht weggelaufen ist.

Weißy erklärt, dass sie niemanden, der direkt neben in Schwierigkeiten steckt, im Stich lassen könnte, egal, wer er sei. Diese Worte unterstützt auch Keldeo, als es Schwarzy erklärt, dass Weißy die ganze Zeit, in der er bewusstlos war, seinen Körper massiert hat, um ihn zu wärmen – erfolglos. Deshalb hat sie sich auf die Suche nach etwas, das ihn wärmen könnte, gemacht.

Weißy fragt Schwarzy noch einmal, ob er wirklich vorhat, Techblaster zu verwenden, um Keldeos Lehrer aufzutauen und ob er wirklich nicht wisse, weshalb Keldeo „besorgt“ ist, obwohl er genau weiß, dass das Modul auf Genesects Rücken explodieren könnte, wenn es die Attacke benutzt. Dann will sie wissen, wie er nur so ruhig bleiben kann, wenn er etwas so Grausames vorhat.

Sie ist entsetzt, als Schwarzy ihr erklärt, dass er nicht verstehe, wieso sein Vorhaben grausam wäre: Immerhin gebe es keinen Grund, nicht die effektivste Möglichkeit zu nutzen. Genesect könnten sie einfach heilen, wenn es sich verletzen würde und sollte Techblaster die drei Ritter der Redlichkeit nicht auftauen, könnten sie immer noch nach anderen Möglichkeiten suchen. Er verstehe das Konzept von „Angst“ und „Mitleid“ nicht.

Auf diese Worte hin ist Weißy schlichtweg sprachlos. Keldeo ist entsetzt: Es erkennt, dass es sich in Schwarzy getäuscht hat: Er hat keinen starken Willen wie seine, Keldeos, Lehrer, mit dem er seine Emotionen unter Kontrolle hält, sondern hatte von Anfang keine.

Da befiehlt Schwarzy Genesect, Techblaster einzusetzen. Das Pokémon gehorcht: Es feuert einen Strahl auf die eingefrorenen Pokémon ab, was dazu führt, dass Wasserdampf freigesetzt wird. Im gleichen Moment beginnt das Modul auf seinem Rücken zu glühen.

Der Plan geht auf: Kobalium, Terrakium und Viridium werden aufgetaut und stehen nun Keldeo, dem Freudentränen in die Augen stehen, gegenüber.

Als Kobalium Genesect bemerkt, dessen Flammenmodul bereits Feuer gefangen hat, setzt es Sanctoklinge ein. Auf diese Weise kann es das Modul aus der Vorrichtung auf Genesects Rücken schlagen. Das Modul wird weggeschleudert und explodiert ein gutes Stück von der Gruppe entfernt, doch die Explosion reicht immer noch aus, um Weißy und Keldeo von den Beinen zu reißen.

Dann bedanken sich die Ritter der Redlichkeit bei Genesect dafür, sie gerettet zu haben, bevor sie sich Keldeo zuwenden. Sie schärfen ihm ein, nicht zu zögern, sondern Schwarzy, den es ausgewählt hat, als seinen Meister zu akzeptieren und ihm zu folgen, um den wahren Feind niederzuschlagen. Keldeo ist auf diese Worte hin sprachlos, hat es doch gerade etwas über Schwarzy erfahren, dass es vollauf erschüttert hat.

Währenddessen holt Schwarz ein Tablet aus seiner Tasche, stellt fest, dass er eine Verbindung aufbauen kann und will sich in einem Programm einloggen. Dabei stellt er aber fest, dass er keinen Zugriff auf den Überwachungssatelliten der Internationalen Polizei erhält.

Plötzlich beginnt sein Tablet zu piepen: Mit Entsetzen muss er eine Nachricht lesen, die ihm eröffnet, dass er entlassen wurde: Er hat nun keine Rechte als Mitglied der Internationalen Polizei mehr und hat auch keinen Zugriff auf die Ausrüstung der Internationalen Polizei.