Sidebar anzeigen

Schwarz 2 und Weiß 2, Band 2

Ausgaben

Sprache Verlag Titel Datum
Japanisch Shogakukan Pocket Monsters Special, Band 53
Englisch VIZ Media Pokémon Adventures Black & White 2, Band 2

Inhalt

Abenteuer 532: VS. Boreos Tiergeistform I
Kapitel 532 Nummer Kapitel 532
Japanischer Titel VS トルネロスれいじゅうフォルム Iレジェンダリー・トルネード
Übersetzt Gegen Boreos Tiergeistform I – Legendärer Tornado
Neue Pokémon

Weißy träumt von N. In ihrer Team Plasma-Uniform läuft sie auf den Schatten, den er wirft, zu und erklärt ihm, wie lange sie schon auf seine Rückkehr gewartet hat und wie glücklich ist, während sie zu weinen beginnt. Der Schatten sagt ihr nur, sie solle doch lächeln, und sie umarmt ihn.

Dann erklärt ihr der Schatten, dass er nur wegen ihrer Stärke so weit kommen konnte und fragt sie, ob sie endlich verstanden habe, was für Gefühle er für sie hege.

Das führt dazu, dass Weißy verwundert aufblickt – und Schwarzy ins Gesicht schaut, der meint, dass sie nun gute Freunde geworden seien, während sich sein Gesicht ihrem nähert.

Das führt dazu, dass Weißy mit einem lauten, entsetzten Schrei aufwacht. Das ruft die anderen Mädchen im Schülerheim auf den Plan, die zu Weißys Zimmertür gelaufen kommen und wissen wollen, was passiert sei: Ist etwa ein Spanner ins Heim gekommen – oder gar Matisse? Weißy öffnet daraufhin ihre Tür ein Spalt und erklärt, dass sie nur einen Albtraum gehabt habe, bevor sie die Tür wieder zuknallt und sich an sie gelehnt zu Boden sinken lässt.

Sie ist über ihren Traum verwirrt: Es war zwar ein Teufel in ihm, doch wieso ist nach den Worten, die sie daran gesagt hat, Schwarzy aufgetaucht? Ob sie etwa beginnt, sich um ihn zu kümmern? Immerhin hat er auch geglitzert.

Weißy lässt sich aufs Bett fallen und redet sich wieder und wieder ein, dass ihr nur N etwas bedeute. Dabei will sie nach ihrem Medaillon greifen, kann es aber an ihrem Hals nicht ertasten. Sofort verfällt sie in Panik und durchsucht in wilder Eile ihr ganzes Zimmer. Als sie es aber trotz Tarnis Hilfe nicht finden kann, steigen ihr Tränen in die Augen. Sie ist sich sicher, dass der Anhänger mit Ns Foto darin verschwunden ist, weil sie einen Traum über einen anderen Jungen hatte.

Am nächsten Morgen, als die Schule mit dem Aufbau für das Chor-Wettbewerb in zwei Tagen beschäftigt ist, erhält Cheren einen Anruf von Bell. Doch Wirbel in der Nähe erregt Cherens Aufmerksamkeit: Er sieht an, wie Matisse die Mädchen der Klasse wütend anknurrt und genau ansieht.

Die Mädchen beschweren sich bei ihrem Lehrer und erklären, dass Matisse schon den ganzen Tag über ihre Hintern und Hälse anstarren und sie sogar beschnüffeln würde. Matisse bestreitet das natürlich, doch Cheren zieht ihn von den Mädchen weg.

Leo beobachtet die Szene aus einiger Entfernung. Er macht sich darüber Gedanken, dass sich Matisse schon seit Tagen so seltsam verhält, als ihn zwei anderen Schüler ansprechen. Offenbar sind 100 Stühle und einige Teile der Bühnenelektronik noch nicht eingetroffen, obwohl sie längst ankommen hätten sollen. Die beiden Schüler müssen aber proben, sodass sie sich darum nicht rechtzeitig kümmern können.

Schwarzy, der das Gespräch mit angehört hat, bietet an, sich darum zu kümmern. Seine Aufgabe ist es immerhin, die Ausrüstung aufzubauen, doch ohne sie kann er ohnehin nichts machen. Außerdem ist ihm aufgefallen, wie stark der Wind an diesem Tag ist, weshalb er annimmt, dass das den Verkehr beeinträchtigen könnte.

Als er aufbricht, greift er nach Weißys Hand und schleift sie mit sich, sehr zur Verwunderung dieser und aller Umstehenden.

LeBelle und sein Glibunkel beobachten eine Brücke auf Route 20, die Schwarzy gemeinsam mit Weißy überquert. Er erinnert sich an die Aufgabe, die sein Vorgesetzter an diesem Tag übertragen hat: Schwarzy hat erfahren, dass Flavus, einen der Sieben Weisen, gesehen wurde. Deshalb will er sich mit LeBelle auf Route 20 treffen, in sicherer Entfernung zur Schule, um nicht aufzufliegen und keine Zivilisten in die Sache zu verwickeln.

Schwarzy ist auf der Brücke von der Stärke des Windes überrascht. Noch immer hält er Weißys Hand, was diese nun überhaupt nicht mehr zu deuten weiß, nachdem sie in der letzten Nacht diesen Traum gehabt hat. Deshalb fasst sie den Mut, ihn zu fragen, weshalb er genau sie mitgenommen hat, wo er doch jeden anderen ebenso nehmen hätte können.

Schwarzy weiß zuerst nicht, wie er es sagen soll, holt dann aber etwas aus seiner Tasche. Weißy schreckt wegen der überraschenden Bewegung zuerst zusammen, doch Schwarzy wünscht ihr nur alles Gute zum Geburtstag und streckt ihr ein Geschenk hin. Sie weigert sich aber, es anzunehmen, dass sie nicht in „so einer“ Beziehung seien – als er sie aber fragt, in welcher Beziehung sie etwa ein Geschenk erhalten würde, findet sie keine Antwort.

Plötzlich erklärt Schwarzy jedoch, ihr das Geschenk doch nicht unbedingt geben zu müssen, während er sich umdreht. Er erklärt, zuerst den Meister des Sturms zuerst besiegen zu müssen, während er zum Himmel aufblickt, wo Boreos schwebt. Schwarzy lässt das Geschenk in Weißys, die wie erstarrt ist, Hände fallen, und weist sie an, sich unter der Brücke zu verstecken. Er weicht inzwischen mit einem Salto einer Attacke von Boreos aus, als dieses zu leuchten beginnt und seine Form wechselt und nun an einen Vogel mit Flügeln und Klauen erinnert.

Dieser Formwechsel bleibt auch LeBelle, der den Kampf mit seinem Fernglas beobachtet, nicht verborgen. Er erinnert sich daran, wie Boreos vor zwei Jahren am Austragungsort der Pokémon-Liga aufgetaucht ist, wundert sich aber über den Formwechsel.

Schwarzy, der gemeinsam mit Zwottronin weiterhin Boreos’ Attacken ausweicht, hat inzwischen erkannt, weshalb das Pokémon seine Form gewechselt hat. Bevor er das aber LeBelle erklären kann, fällt ihm ein Licht, ähnlich der Reflexion eines Spiegels auf. Er erinnert sich daran, in der Datenbank der Internationalen Polizei, dass Boreos, Voltolos und Demeteros ein einem speziellen Spiegel eine andere Form reflektieren, und danach ein Formwechsel stattfindet. Dieser besondere Spiegel ist aber in Team Plasmas Hände geraten.

Schwarzy weist Zwottronin an, Kalkklinge einzusetzen, doch Boreos kann mit Leichtigkeit ausweichen. Er erkennt, dass sein Gegner unglaublich schnell ist und weiß, dass Genesect in seiner Flugform gegenüber Boreos im Nachteil ist. Deshalb verwendet er eine nun eine andere Taktik: Zwottronin nimmt seine Muscheln in die Hand, doch anstatt sie zu werfen, nutzt es Wasserdüse, um die Muscheln zu beschleunigen und so auf seinen Gegner zu schleudern. Dennoch kann Boreos noch immer ausweichen, was auch LeBelle nicht entgeht.

LeBelle erinnert sich außerdem daran, dass Flavus angeblich in diesem Gebiet gesehen wurde. Er vermutet daher, dass er hinter dem Angriff durch Boreos stecken könnte und sieht sich um, um ihn zu finden. Dabei fällt sein Blick auf Weißy, die mit Tarni unter der Brücke kauert. Im fällt ein, dass sie höchstwahrscheinlich ein Mitglied Team Plasmas ist und nimmt an, dass sie ein Mitglied der Sieben Weisen erkennen würde. LeBelle versteht, dass Schwarzy Weißy deshalb mitgebracht haben muss und nimmt an, dass seine Aufgabe darin besteht, Weißys Reaktion auf Flavus nicht zu verpassen, während sich Schwarzy auf den Kampf konzentrieren kann.

Auf Boreos fliegen zwei weitere Muscheln zu, denen es ausweichen kann, während es bereits zweimal mit Luftschnitt treffen und Löcher in die Brücke reißen konnte. Schwarzy erkennt, alleine mit Zwottronin nicht mehr weiter zu kommen und greift deshalb nach einem anderen Pokéball, um das darin befindliche Pokémon zu rufen.

Als LeBelles Blick auf das Horn des gerufenen Pokémons fällt, ist er vollkommen überrascht und fragt sich, woher Schwarzy dieses Pokémon hat.

Schwarzy bittet sein neu gerufenes Pokémon um ihren ersten gemeinsamen Kampf: Es handelt sich um Keldeo, dem er den Namen Keldemaru gegeben hat.

Abenteuer 533: VS. Boreos Tiergeistform II
Kapitel 533 Nummer Kapitel 533
Japanischer Titel VS トルネロスれいじゅうフォルム IIニュー・ソードプレイヤー
Übersetzt Gegen Boreos Tiergeistform II – Neuer Schwertkämpfer
Neue Charaktere
  • Mica
Neue Pokémon

Schwarzy befiehlt seinen Pokémon, Kalkklinge und Sanctoklinge einzusetzen. Zuerst gehen die Attacken daneben, doch als Boreos von Sanctoklinge abgelenkt ist, kann Zwottronins Kalkklinge einen Treffer landen. LeBelle, der den Kampf beobachtet, bemerkt begeistert, dass Schwarzy es gelungen ist, durch verschiedene Geschwindigkeiten bei den drei Attacken diesen Treffer zu landen und ist sich sicher, dass sein Vorgesetzter diesen Kampf bald in der Tasche haben wird. Auch Glibunkel applaudiert.

Schwarzy lobt Keldemaru, denn die Kombination ist ein Ergebnis des Trainings, das sie am Abend zuvor unternommen haben.

Das Keldeo denkt darüber nach, wie ähnlich Schwarzy seinen Lehrern ist und denkt an ihre Begegnung am Abend zuvor im Schwurhain.

Keldeo hat geschlafen, als es das Geräusch einer gefallenen Medaille aufschrecken ließ. Daraufhin trat Schwarzy aus der Dunkelheit und sinnierte darüber, dass er angenommen hatte, dass dieser Ort für Keldeo etwas Besonderes sein musste. Immerhin hatte das Pokémon ihn und Weißy an diesem Tag davongejagt und so Schwarzys Interesse geweckt.

Er sprach einen Stein mit den Abdrücken von Schwertern an und warf eine weitere Medaille darauf. Keldeo ging daraufhin sofort zum Angriff über, da es annahm, der Mensch würde sich über die Markierungen seiner Lehrer lustig machen. Schwarzy konnte dem Angriff aber problemlos ausweichen.

Er erkannte, dass es sich dabei um ein „Schwert“ gehandelt hatte. Er sah jedoch sofort, dass nicht Keldeo, das dafür viel zu wenig Erfahrung besaß, die wunderschönen, vollendeten Einkerbungen auf dem Stein hätte verursachen können.

Bei diesen Worten des Lobes senkte Keldeo daraufhin traurig den Kopf, während sich Schwarzy bei dem Pokémon dafür entschuldigte, es dazu gezwungen zu haben, seine Lehrer nachahmen zu müssen. Dann fragte er das Pokémon, ob die Markierungen für etwas Bestimmtes standen, dass das Pokémon aus den Augen verloren hatte. Keldeo schüttelte daraufhin leicht den Kopf.

Dann schlug Schwarzy ihm vor, ihm beim Erreichen der notwendigen Fähigkeiten zu helfen. Dafür verlangte er nur, dass sie zusammenarbeiten sollten.

Genau das tut Keldeo auch jetzt: Es schießt Wasser aus seinen Hinterbeinen, um gen Himmel zu springen und so Boreos zu erreichen. An seinem Bauch hat sich Zwottronin festgeklammert, das im passenden Moment abspringt und einen Volltreffer gegen Boreos mit Kalkklinge landen kann.

LeBelle begeistert dieser Angriff, hat er doch das gegnerische Pokémon an der gleichen Stelle wie der vorherige getroffen. Boreos’ Bewegungen scheinen daraufhin langsamer zu werden.

Es gibt aber nicht auf, sondern visiert Schwarzy direkt an und stürzt auf den Trainer zu, der sich zur Seite duckt. Boreos scheint das aber nicht weiter zu beeindrucken und hält auf den Fluss, den die Brücke überspannt, zu. Schwarzy ist kurz überrascht, doch ein Blick reicht ihm, um die Situation zu erkennen und LeBelle, der ebenso verwirrt ist, einzuweihen: Boreos’ Ziel ist von Anfang an der Fluss gewesen, der Kampf ist nicht geplant gewesen.

Schwarzy beobachtet, wie Boreos scheinbar den Boden attackiert, bis es jemanden aufschreckt: Flavus von den Sieben Weisen. Dieser flucht über Achromas über die Situation, da es doch er selbst gewesen ist, der Boreos gefangen hat – und jetzt wurde jemand wie Achromas der neue König Team Plasmas: Das war etwas, das er nicht akzeptieren werde. So schickt er ein Rabigator in den Kampf, das ein Duell mit Boreos aufnimmt.

LeBelle irritieren diese Worte: Er fragt Schwarzy verwirrt, ob etwa auch Achromas hier sei, was Schwarzy verneint. Er erklärt, dass hinter dem Wahrspiegel kein Mensch stecken würde, sondern Achromas ihn nur teste, um die Ergebnisse zu überprüfen.

Nach dieser Erklärung will LeBelle wissen, wie sie weiter vorgehen sollten, woraufhin Schwarzy erklärt, dass er momentan nicht weitermachen würde: Ihr Ziel sei es, Flavus festzunehmen, und dabei sei es egal, ob er von Achromas verfolgt werde. Doch Boreos müsse aus der Situation entfernt werden, da es störe.

Boreos hat inzwischen Rabigator in den Fluss gedrückt und mit einer Attacke außer Gefecht gesetzt. Daraufhin greift es mit seinen Krallen nach dem Umhang des Weisen und will ihn wegbringen, doch da greifen Schwarzy und Keldeo mit Eisstrahl ein, den Keldeo von seinen Vorderhufen aus abfeuert.

Die Attacke geht zwar daneben, doch war sie von Anfang an nur als Ablenkungsmanöver gedacht: Aus dem Nichts springt Zwottronin hinter Boreos hervor und greift es mit Kalkklinge an. Flavus ruft daraufhin aus, dass es doch nichts bringe, da auch die anderen das Pokémon nicht besiegen könnten.

Zwottronin kann mit seiner Muschel einen Volltreffer landen. Boreos wirft seinem Gegner daraufhin einen wütenden Blick zu, doch als es zum Gegenangriff ansetzen will, muss es zusehen, wie sein Körper ausgehend von der Muschel, die von Keldeo vereist wurde, einfriert.

Das sehen auch die beiden dunkel angezogenen Mitglieder Team Plasmas, die das Geschehen von einem Baum aus beobachtet haben. Sie beschließen, den Rückzug anzutreten und rufen Boreos in einen Pokéball zurück.

Flavus, der auf dem Boden liegt und nach Luft schnappt, sinniert über Schwarzys Taktik und will wissen, wer er sei. Da aber tritt LeBelle dazu und antwortet an Schwarzys Stelle: Sie seien von der Internationalen Polizei und er, Flavus, nun festgenommen. Glibunkel lässt dabei die Handschellen klicken.

Danach fällt LeBelle eine, dass er eigentlich das Mädchen im Blick behalten hätte sollen. Doch Schwarzy hat sich bereits um sie gekümmert: Sie ist ohnmächtig, da Tarni während dem Kampf seine Sporen eingesetzt hat, um Weißy zu beruhigen. Auf Nachfrage von LeBelle erklärt Flavus, das Mädchen noch nie gesehen zu haben.

Nachdem Schwarzy über seinen Viso-Caster dem Hauptquartier von der erfolgreichen Mission und der Flucht der Verdächtigen in Schwarz berichtet hat, bittet er LeBelle darum, den in der Nähe stehenden LKW, der Material für die Trainerschule geladen hat, zur Schule zu bringen, sobald Flavus vom Hauptquartier abgeholt wurde. Offenbar hat der Fahrer die Flucht ergriffen, als er Boreos gesehen hat.

Sofort erklärt sich LeBelle dazu bereit, das zu erledigen, will aber wissen, was Schwarzy jetzt vorhat. Der meint nur, auf ein Date zu gehen.

Weißy erwacht in der Arena von Vapydro City, als sie fürchterlichen Lärm vernimmt. Sofort fragt sie sich, wo sie sich befindet. Um sich sieht sie tanzende Menschen, leuchtende Scheinwerfer und unglaublich laute Musik, als sie Schwarzy angesprochen wird und erschrickt.

Er entschuldigt sich bei ihr und deutet auf eine junge Frau auf der Bühne, wobei er wissen will, ob sie sie kennt. Weißy bestätigt, da sie die Sängerin Mica erkennt. Schwarzy erinnert Weißy daran, dass die Mädchen aus der Klasse überlegt haben, Mica einzuladen. Er erklärt, dass er die Gelegenheit des heutigen Konzerts nutzen will, um mit ihr über einen Auftritt in der Schule zu verhandeln.

Dann zieht er Weißy mit sich und schlägt vor, sich jetzt einmal auf dem Konzert zu unterhalten.begeistert tanzt er mit der Menge der Zuschauer, während Weißy nicht mehr weiß, wie ihr geschieht.

Als sie endlich in ihrem Zimmer im Schülerheim angekommen ist, lässt sie sich erschöpft aufs Bett fallen. Alles tut ihr weh und sie hört schlecht. Da aber klopft es an der Tür, da die Aufseherin des Heims etwas von ihr will.

Als Weißy die Tür öffnet, streckt sie ihr ein Geschenk, das bereits aufgerissen ist, entgegen. Die Aufseherin erklärt, dass ein Händler, der das Material für das Festival gebracht hat, das Geschenk, das an Weißy adressiert ist, abgegeben hat. Weißy schluckt, als sie erkennt, dass es sich um das Geschenk von Schwarzy handelt, muss es aber annehmen.

Sie überlegt, ob sie es ihm zurückgeben soll, was sie wegen des eingerissenen Geschenkpapiers aber für eine schlechte Idee hält. Dann fällt ihr Blick jedoch auf den Karton in der Schachtel: Ein Teleskop. Sie ist überrascht, dass er sich an ihre Hobbys erinnert hat und errötet leicht.

Schließlich ist der Tag des Chor-Wettbewerbs gekommen. Unter den Besuchern, die in die Schule strömen, ist auch Matisses Schwester, die nach ihrem Bruder Ausschau hält.

Abenteuer 534: VS. Sesokitz
Kapitel 534 Nummer Kapitel 534
Japanischer Titel VS シキジカコーラス・コンペティション
Übersetzt Gegen Sesokitz – Chor-Wettkampf
Neue Charaktere
  • Micas Papa
Neue Pokémon

Das Herbst-Chorturnier ist ein Ereignis, das jedes Jahr Anfang Oktober, im zweiten Semester des Schuljahres, stattfindet. Dabei handelt es sich natürlich nur um irgendeinen Chor, sondern um einen Wettkampf von Chören, die aus Schülern und Pokémon bestehen. Dabei verwenden die Pokémon Attacken wie Gesang, Kanon oder Widerhall, um die gegnerischen Pokémon anzugreifen – weshalb das Event auch „Chorkampf“ genannt wird.

Als Bell diese Informationen über die Schulveranstaltung liest, ist sie begeistert. Sie erklärt ihrem Laternecto, dass die fünf Klassen, die mit Buchstaben benannt sind, in mehrere Gruppen zu je acht bis zehn Schüler aufgeteilt werden, die in einem K.O.-System gegeneinander antreten. Sie fragt sich, ob Team Kronjuwild von Klasse C gewinnen wird, hofft aber auf den Sieg von Cherens Klasse E.

Als sie an einer Gruppe, die Plaudagei verwendet, vorbeikommt, schwören diese Schüler gerade einander, dass sie gewinnen werden, was von den Plaudagei begeistert wiederholt wird. Diese Worte erinnern sie an Schwarz und seinen Schwur, die Pokémon-Liga zu gewinnen, sodass ihr Tränen in die Augen steigen.

Sie versucht, sich zusammen zu reißen und nicht zu weinen, indem sie an jemanden denkt, der noch mehr als sie leidet und ihre Tränen auch nicht zeigt: Weiß.

Da wird sie von einem Mädchen angesprochen, das von ihr wissen will, ob sie ihr sagen kann, wo sich Klasse E befindet. Bell weiß es aber selbst nicht, bemerkt dann aber Leo, der in der Nähe steht.

Leo streift gerade niedergeschlagen umher, weil er der Ansicht ist, dass er nicht gut genug singen kann und nur eine Belastung für seine Klasse sein würde, als Bell ihm auf den Rücken schlägt und frohen Mutes wissen will, wo Cherens Klasse ist. Er erkennt Bell als diejenige, die die Pokédexe gebracht hat, doch Bell reagiert nicht. Stattdessen zieht sie das Mädchen zu Leo und erklärt ihr, dass Leo aus Klasse E ist und ihr alles zeigen kann.

Auf Bells Nachfrage erklärt das Mädchen, dass es nach Matisse sucht, der ihr Bruder ist. Das führt dazu, dass Leo wieder einmal zu dampfen beginnt.

Schließlich beginnt das Turnier: Das erste Duell wird zwischen Team Wablu aus Klasse A und Team Schallquap aus Klasse B ausgetragen. Die Schüler tragen Kleider und Anzüge, die farblich zu den Pokémon passen und Hüte, die das Aussehen des Pokémons widerspiegeln.

Das Publikum ist begeistert davon, dass der Text von Klasse B auch als Anweisung für die Pokémon, Widerhall einzusetzen, gegolten hat, während die Wablu aus Klasse A einen wunderschönen Kanon erzeugt haben. Doch schnell lässt sich erkennen, wer aus diesem Kampf aus Sieger hervorgehen wird: Die Schallquap sind verwirrt, da es den Wablu gelungen ist, das Tempo ihres Kanons zu erhöhen, während sie selbst den Attacken der Schallquap widerstehen können.

Dann ist die Zeit des Gesangs vorbei: Es wird erklärt, dass die Ergebnisse mithilfe spezieller Technologie ausgewertet werden können, und ein besonderer Juror eingeladen wurde: Die Arenaleiterin aus Vapydro City, Mica. Als das Publikum sie erkennt, während sie Team Wablu zum Sieger erklärt, ist es begeistert.

Hinter der Bühne sind die Mädchen aus Cherens Klasse überrascht, Mica als Juror zu sehen. Martha will von Weißy wissen, ob es nicht sie gewesen ist, die gemeinsam mit Schwarzy zu Mica gegangen ist, um sie zu fragen, was Weißy bestätigt. Weißy erklärt, dass Mica sofort zustimmt habe, versteht die Hintergründe aber selbst nicht, weil Schwarzy und Mica einfach weitergeredet haben. Die anderen drei Mädchen sind begeistert: Sie haben ja darüber nachgedacht, Mica einzuladen, und verstehen, dass es kein Zufall ist, sondern das Schwarzy es genau so geplant haben muss.

Weißy versteht jetzt, dass Schwarzy es für sie alle gemacht hat und sie für ihn nicht besonders ist. Deshalb beschließt sie, ihm das Teleskop zurückzugeben, da es keinen Grund gibt, aus dem sie es hätte bekommen sollen. Tarni unterstützt das.

Linn und Sonja werden inzwischen nervös: Sie sind bald dran, doch die Jungen sind nirgendwo zu sehen. Kaum aber, dass von ihnen gesprochen wird, taucht Schwarzy mit Matisse und Leo auf. Er entschuldigt sich für die beiden, während die Mädchen von ihnen verlangen, sich schnell umzuziehen und wissen wollen, was sie gemacht haben.

Doch als sich Matisse plötzlich entschuldigt, sind die drei völlig von den Socken. Sofort fragen sie sich, ob jetzt etwas Schlimmes passieren würde, was dazu führt, dass Matisse sie anfahren will. Schwarzy hält ihn aber zurück, indem er Matisse daran erinnert, dass „sie“ ihn hören könnte. Sofort verstummt er, während die Mädchen neugierig sind, wer „sie“ sein könnte: Matisses Schwester.

Die Mädchen verstehen. Sofort machen sie sich über Matisse lustig, weil er vor seiner Schwester als netter und ernster Bruder auftreten will. Matisse muss den Impuls, die Mädchen zu beleidigen, erneut unterdrücken.

Dann wenden sie sich Leo zu, der auch seltsam zu reagieren scheint und immer noch dampft. Als er laut darüber nachdenkt, wieso das Bruder-Schwester-Paar einander zwar ähnlich sieht, aber sie viel süßer als er sei, fährt ihn Matisse an und will wissen, was Leo mit seiner Schwester gemacht hat. Leo aber bleibt erneut die Sprache weg und er schüttelt nur energisch den Kopf.

Das überrascht die Mädchen. Sie stellen fest, dass die Jungen wunderschöne stimmen haben und vermuten, sogar gewinnen zu können, während sie sich ihre Pummeluff-Hüte aufsetzen.

Klasse E kann tatsächlich einige Runden gewinnen, da zwei besondere Stimmen ihnen Sieg um Sieg verschaffen, sodass sie sich schließlich gegen Team Kronjuwild im Finale sehen. Während Team Kronjuwild unglaublich harmonisch singt und die Grasflöte die Juroren und das Publikum schläfrig macht, ist Team Pummeluff eine wahre Überraschung: Sie konnten sich während des Turniers stetig verbessern, doch sogar ihr Lehrer ist perplex, dass sie es so weit geschafft haben.

Schwarzy schlägt vor, Instrumente in ihren Auftritt einzubringen, da er befürchtet, mit Gesang allein nicht gegen Team Kronjuwild bestehen zu können. Doch als die Schüler auf die Bühne kommen, scheinen sie keine Instrumente in den Händen zu halten.

Als Team Kronjuwild mit dem Singen beginnt, fühlt sich Klasse E sofort schläfrig. Als der erste Refrain vorbei ist, schläft aber nicht nur die Klasse beinahe, sondern auch das Publikum.

Alle werden aber aus dem Schlaf gerissen, als rhythmisches Klappern zu hören ist: Zwottronin steht vor Team Pummeluff auf der Bühne und verwendet seine Muscheln wie Kastagnetten, um so alle aus ihrem Schlaf zu wecken und anschließend das Lied zu begleiten. Das begeistert Mica, da sie so nicht nur die Schläfrigkeit vertreiben, sondern auch ihren Rhythmus verbessern konnten.

Team Kronjuwild lässt sich aber nicht unterkriegen: Gesang und Grasflöte treffen aufeinander, doch Klasse E lässt sich nicht unterkriegen, sondern hat noch einen Trumpf im Ärmel: Die Pummeluff benutzen Schallwelle, um das Klavier von Team Kronjuwild wegzublasen und gegen die gegnerischen Pokémon zu schleudern. Das Publikum und die Jurorin Mica toben vor Begeisterung: Team Kronjuwild ist so außer Gefecht gesetzt worden und Team Pummeluff hat gewonnen, sehr zur Freude von Cheren, Bell und Matisses Schwester.

Da eröffnet Mica den sieben Schülern aber etwas Besonderes: Da sie so begeistert von ihrem Auftritt war, lädt sie sie ein, bei Einalls Sängerwettbewerb teilzunehmen, der in Stratos City stattfinden soll. Das begeistert die Mädchen.

Die anderen Schüler aus Cherens Klasse beginnen daraufhin zu maulen: Sie wollen auch mitfahren, um Team Pummeluff anzufeuern. Doch als sie Cheren darauf ansprechen, muss dieser erklären, genauso überrascht wie sie zu sein. Mica kann die Wogen aber rasch glätten, indem sie alle Schüler aus Klasse E einlädt.

Schon will Cheren widersprechen, da die Schule es noch nicht erlaubt hat und fraglich ist, wer die Reisekosten ersetzen soll, doch meint Mica, dass sich ihr Papa um alles kümmern wird. Dieser ist nämlich der Kapitän einer Fähre von Vapydro City nach Stratos City und hat entsprechenden Einfluss. Und auch das Büro ihrer Band hat einiges an Einfluss.

Dann umarmt sie Schwarzy und Weißy stürmisch und bedankt sich überschwänglich bei ihnen, was die anderen Schülerinnen verwundert. Schwarzy hingegen freut sich insgeheim, dass sie Plan aufgegangen ist.

Am Pier von Vapydro City treffen sie auf Micas Papa, der sofort Schwarzy und Weißy vorgestellt wird. Dieser schüttelt den beiden daraufhin begeistert die Hände, wobei er nicht mehr als „O-oh“ sagt. Dieses Mal bedankt sich aber Schwarzy bei ihm.

Micas Papa winkt ab und bittet alle, an Bord zu gehen. Dabei spricht er Schwarzy und Weißy als Zwottronin-Kid und Tarnpignon-Girl an.

Schließlich legt die Fähre ab, verfolgt von LeBelle und Glibunkel in ihrem Kanu, als plötzlich LeBelles Viso-Caster läutet. Natürlich ist der Anrufer Schwarzy.

Er weist LeBelle an, in Stratos City die Kanalisation aufzusuchen. Ein Eingang befindet sich offenbar an den Piers, in der Nähe der Himmelspfeilbrücke. Offenbar befinden sich zwei der Sieben Weisen dort, denn mit der Festnahme von Flavus sind nur mehr ein Paar und ein Trio übrig. Ihre gegenwärtige Aufgabe ist es daher, Aquilus und Viridus festzunehmen.

Abenteuer 535: VS. Megalon
Kapitel 535 Nummer Kapitel 535
Japanischer Titel VS オーベムアングリー・ボーイ
Übersetzt Gegen Megalon – Wütender Junge

Auf der Fähre muss Matisse seufzen, als er bemerkt, dass seine Schwester ebenfalls an Bord ist. Die beiden befinden sich unter Deck, außerhalb des Sichtbereiches ihrer Klassenkameraden, die die Überfahrt nach Stratos City genießen.

Seine Schwester entschuldigt sich bei Matisse. Sie befürchtet, dass ihr Bruder über ihr Verhalten wütend ist, doch der ist nur überrascht, aber zufrieden, da er annimmt, dass es ihr besser gehen muss. Das Mädchen erklärt daraufhin, dass sie sich Sorgen um ihn gemacht habe, weil sie nichts mehr miteinander geredet haben, nachdem er begonnen hat, zur Schule zu gehen. Auch beim Chor-Wettbewerb konnten sie nicht miteinander reden.

Matisse entschuldigt sich, denkt aber an die Information, die er auf der Speicherkarte gesehen hat. Er erinnert sich daran, dass ein Mädchen aus seiner Klasse zu Team Plasma gehören muss. Zum ersten Mal in fünf Jahren hat er die Möglichkeit, tatsächlich etwas zu tun, nachdem er sich so auf die Suche nach Team Plasma konzentriert hat, dass sich seine Schwester bereits Sorgen um ihn gemacht hat. Deshalb beschließt er, ihr nichts über seine Entdeckung zu erzählen, bis er Felilou gefunden hat und erklärt ihr, dass er viel für die Schule zu tun hat, weshalb sie sich unter Deck verstecken soll. In Stratos City angekommen wird ihm schon etwas einfallen. Diese Lösung entzückt seine Schwester.

Schließlich ist die Skyline von Stratos City sichtbar. Die Mädchen aus der Klasse, die die Stadt zum ersten Mal sehen, sind begeistert über die Höhe der Wolkenkratzer.

Währenddessen wacht Leo, der die Überfahrt über geschlafen hat, auf und muss sich gemeinsam mit seinem Kapuno beeilen, um vom Schiff zu kommen. In dem Moment, an der er an einer Tür, die unter Deck führt, vorbeiläuft, öffnet sich diese und Matisses Schwester, auf der Suche nach ihrem Bruder, tritt heraus. Leos Kapuno, das nicht mehr rechtzeitig stehen bleiben kann, läuft auf sie zu, sodass sie erschrickt und gegen die Reling stößt. Sie verliert das Gleichgewicht und stürzt auf die Wasseroberfläche zu.

Leo reagiert schnell und greift nach ihrer Hand, um sie aufzufangen. Erst dann erkennt er in ihr Matisses Schwester, läuft rot an und beginnt zu dampfen, weil ihm bewusst wird, dass er jetzt die Hand eines Mädchens hält. Er schreit sich selbst an, ihre Hand jetzt nicht loszulassen, damit sie nicht ins Meer fallen kann.

Gemeinsam mit seinem Kapuno, das am Schwanz von Leos Hose zieht, gelingt es ihm schließlich, das Mädchen zu retten. Die beiden Kinder und das Pokémon müssen erschöpft nach Luft schnappen, bis sich Leo entschuldigt, das Mädchen erschreckt zu haben. Es erklärt, selbst darüber überrascht zu sein, erzählt dann aber von einem Kapuno mit böse dreinschauenden Augen, das sie vor langer Zeit getroffen habe.

Leo meint daraufhin, dass sein Kapuno hinter ihm stehe und er der Ansicht sei, dass es keine bösen Pokémon gebe, sondern diese nur von bösen Menschen gezwungen werden könnten, Böses zu tun. Das böse dreinschauende Kapuno wäre mit einem guten Trainer sicher ein nettes Pokémon.

Als Leo Matisses Schwester anbietet, Kapuno zu streicheln, wird das Gespräch von Matisse beobachtet. Er tritt hinter der Wand, hinter der er sich versteckt hat, vor und erschreckt damit Leo – der noch viel mehr in Panik verfällt, als Matisse plötzlich vor ihm auf die Knie fällt und sich verbeugt. Matisse bittet Leo darum, nichts von der Anwesenheit seiner Schwester zu erzählen, wobei dieser gerne hilft.

So schleichen sich die drei gemeinsam mit Kapuno von Bord, wobei sich das Mädchen hinter den beiden Jungen versteckt. Cheren unterhält sich inzwischen mit Micas Papa, der keine Dankbarkeit des Lehrers annehmen will und ankündigt, die Klasse und Mica in einer Woche wieder abzuholen.

Cheren will schließlich wissen, weshalb ihr Papa sich bei Schwarzy so überschwänglich bedankt hat. Sie erklärt daraufhin, dass er früher ein Filmstar gewesen ist und vor einem Jahr, als sie selbst in Pokéwood einen Film gedreht hat, wieder in das Filmgeschäft einsteigen wollte. Dabei gab er den Posten des Kapitäns aufgeben und jeden Tag in Pokéwood herumhängen. Als aber „Tarnpignon-Girl und Zwottronin-Kid“ erschienen ist, musste er erkennen, dass sie viel besser als er und gab seine Filmkarriere wieder auf.

Deshalb bedankt sich auch Mica bei Schwarzy und Weißy, da dank ihnen wieder Friede bei ihr zu Hause eingekehrt ist.

Weißy ist über die Enthüllung, dass der Film ein so großer Erfolg geworden ist, überrascht. Schwarzy erklärt ihr, dass es in Pokéwood gezeigt wurde und sogar heruntergeladen werden kann. Das erinnert Weißy daran, dass sie eine Art Vertrag unterschreiben musste, beschließt dann aber, dass sie lieber nach dem suchen sollte, was N ihr aufgetragen hat.

Bei diesen Gedanken überkommt sie die Vorstellung, dass N den Film und alles, was sie darin gemacht hat, gesehen haben könnte. Sofort beginnt sie nervös zu zappeln und erklärt in ihren Gedanken N, dass es nicht so sei, wie er sich das denken würde.

Martha, Sonja und Linn denken inzwischen, dass Weißy einfach nur zurückhaltend wäre und loben sie für ihre Errungenschaft, Mica zu helfen. Weißy stößt nur mit Tränen in den Augen aus, dass es nicht das sei.

Da verkündet Cheren, dass die Klasse nun zwei Stunden Freizeit habe. Die Schüler sind begeistert: Sofort teilen sie sich in Gruppen auf. Manche wollen die Namenbewerter sehen, andere wollen von Cheren, dass er ihnen die Arena von Stratos City zeigt. Die Mädchen fragen Schwarzy, was er vorhat, worauf er erklärt, noch ein wenig die Meeresluft genießen zu wollen. So verabschieden sich die Mädchen von ihm, die sich Stratos-Eis holen und ihm etwas mitbringen wollen.

Da bemerken sie aber, als Mica plötzlich laut aufschreit: Sie sehen sich um und bemerken, dass Mica bei einem Mann, der am Boden liegt und dessen Gesicht mit etwas beschmiert ist, kniet. Auch Matisse, Leo und Matisses Schwester bemerken den Wirbel.

Schwarzy und Weißy laufen zu ihnen und wollen wissen, was passiert ist. Mica erklärt, dass der Mann zum Planungsteam von Einalls Sängerwettbewerb gehöre und sie sich mit ihm treffen wollte, aber er plötzlich in diesem Zustand aufgetaucht sei.

Der Mann erklärt, dass er von zwei maskierten Menschen angegriffen wurden, die sein Laukaps mitgenommen und dabei erklärt hätten, dass sie es befreien würden.

Diese Worte treffen bei Schwarzy, Weißy und Matisse nicht auf taube Ohren. Matisse bittet Leo darum, sich um seine Schwester zu kümmern und beruhigt das Mädchen damit, dass Leo es bei der Pokémon-Liga unter die besten Acht geschafft habe.

Mica erkennt inzwischen, dass die Substanz im Gesicht des Mannes der Schleim eines Sleimok ist. Sie erklärt, dass Trainer mit diesem Pokémon oft in der Nähe des Eingangs zu Kanalisation, der sich bei einem der Piers befindet, zu finden sind. Deshalb ruft sie ihr Rollum aus dem Pokéball und beschließt, das Laukaps zu retten.

Völlig überraschend schließt sich Weißy Mica an, sehr zur Überraschung der anderen drei Mädchen. Sie hofft, dass die anderen Mitglieder Team Plasmas etwas über den Verbleib Ns wissen könnten. Schwarzy und Matisse schließen sich den beiden an, da sie der Ansicht sind, mit mehr Leuten bessere Chancen zu haben. Als das Quartett aufbricht, bittet Schwarzy noch die anderen drei Mädchen darum, bei dem Mann zu bleiben, bis ein Krankenwagen eintrifft.

Micas Begleiter haben auf dem Weg zur Kanalisation unterschiedliche Gedanken: Während Matisse voller Wut daran denkt, Team Plasma endlich gefunden zu haben, kann Weißy nur an N denken, während sich Schwarzy über die Hindernisse, die er zu überwinden hat, Gedanken macht.

Am Eingang zur Kanalisation angekommen, bemerken sie, dass das Schloss der Tür herausgeschnitten wurde. Mica erklärt, dass das nicht die Trainer, von denen sie gesprochen hat, gewesen sein könnten, da diese in der Kanalisation arbeiten würden. Es muss also das Werk von jemand anders sein.

In der Kanalisation befindet sich nicht viel Wasser. Wie Mica erklärt, liegt das an der aktuellen Jahreszeit und sie schärft ihren Begleitern ein, vorsichtig zu sein, da der Feind an vielen Stellen lauern könnte.

Da will Schwarzy von Weißy wissen, weshalb sie beschlossen hat, Mica zu begleiten. Sie stammelt ein wenig, doch bevor sie antworten kann, fährt Matisse ihn an, doch nicht immer das Mädchen anzubaggern.

In diesem Moment bemerkt Mica etwas: Auf einem erhöhten Pfad erkennt sie einige Schatten, die die Gruppe plötzlich mit Gift-Attacken angreifen. Sofort ziehen sich die vier hinter eine Wand zurück, um den Angriffen auszuweichen.

Als Schwarzy vorsichtig um die Ecke blickt, erkennt er eine Reihe von Sleimok mit ihren in schwarz gekleideten Trainern, die Schwarzy an die Gestalten, die er beim Kampf gegen Boreos gesehen hat, erinnern. Hinter diesen halten sich zwei der Sieben Weisen Team Plasmas auf, die er als Aquilus und Viridus erkennt.

Schwarzy fährt herum, als Matisse plötzlich davon zu sprechen beginnt, dass er seit fünf Jahren auf diesen Moment warte. Er hat inzwischen sein Vibrava aus dem Pokéball gerufen und will seine Wut entfesseln. Schwarzy will ihn zurückhalten, doch Matisse hört nicht auf ihn und befiehlt seinem Pokémon, Feuerodem einzusetzen.

So gehen auch die gegnerischen Sleimok zum Angriff über. Sie schießen durch einen Gang auf die Trainer zu, wobei Matisse von den beiden Mädchen und Schwarzy getrennt wird. Matisse kann in einem Kanal, in den er durch abgebrochene Gitterstäbe flüchten kann, Zuflucht nehmen. Kurz macht er sich Gedanken um seine Kameraden, schärft sich dann aber ein, wütend bleiben zu müssen, um gegen Team Plasma kämpfen zu können.

Da spürt er eine Berührung im Rücken, als ihm jemand einschärft, sich nicht zu bewegen. Er dreht sich um, als der Unbekannte ihn mit seinem Namen anspricht und wissen will, wie viel er von dem, was hier gespielt wird, weiß.

Als Matisse den Unbekannten sieht, bleibt ihm entsetzt der Mund offen stehen: Er sieht ein Glibunkel mit Polizeikappe, das erklärt, von der Internationalen Polizei zu sein.

Achromas befindet sich inzwischen im Tiefkühlcontainer. Er spricht gerade mit Violaceus, von dem er wissen will, weshalb er nicht auf seinen Anruf geantwortet habe. So habe er all seine Untergebenen nach ihm suchen lassen müssen. Achromas vermutet, dass Violaceus vor Angst geflüchtet ist.

Violaceus gibt sich ruhig und begrüßt Achromas zuerst einmal als Kapuzenmann, doch der ist mit beiden Namen zufrieden.

Dann will Achromas eine Geschichte von Violaceus hören: Er lässt sein Megalon Wunderraum einsetzen, wodurch das Pokémon den Weisen in die Luft heben und näher an Achromas, der es sich auf einem Container bequem gemacht hat, heranbringen kann. Er erklärt, von G-Cis gehört zu haben, dass dessen Ideale und die von Violaceus in den letzten fünf Jahren auseinander gegangen sind.

Deshalb lässt er sein Megalon Violaceus bis auf Armlänge heranbringen, sodass er diesem seine Schutzbrille abnehmen kann. Dann will er wissen, wie weit dieser mit der Suche nach dem dritten Drachen, Kyurem, gekommen ist.

Abenteuer 536: VS. Kyurem I
Kapitel 536 Nummer Kapitel 536
Japanischer Titel VS キュレム IキュレムI
Übersetzt Gegen Kyurem I – Container-Kampf

Achromas zieht Violaceus näher an sich heran und will alles über den Eisdrachen Kyurem wissen. Der fragt nach, was genau er wissen will – und Achromas meint nur, seiner Erinnerung auf die Sprünge helfen zu müssen, indem er alles erwähnt, was Violaceus bisher gemacht hat.

Er spricht davon, dass Violaceus entgegen G-Cis’ Anweisungen nach Kyurem gesucht hat und ohne Erlaubnis an der Pokémon-Liga teilgenommen hat. Er war dabei für Eiseskälte ausgerüstet und offenbar froh darüber, sodass es ihm sogar Spaß gemacht hat, das Herz eines Jungen einzufrieren. Achromas nimmt an, dass das alles dafür war, sein Ziel, endlich Kyurem herausfordern zu können, zu erreichen; dafür, es nach dem Fang beherrschen zu müssen.

Als Achromas wissen will, ob seine Annahme stimme, lacht Violaceus nur, meint dann aber, dass er zumindest zur Hälfte recht habe. Diese Eröffnung verwirrt Achromas, bis Violaceus erklärt, dass es keine Vorbereitung war, sondern allesamt notwenige Schritte, Kyurem zu fangen. Außerdem fühlt er sich zu Kyurem hingezogen, weil auch es nicht in diese Welt gehöre.

Achromas seufzt daraufhin nur und meint schließlich, dass er Violaceus’ Meinung nicht hören wolle. Das führt dazu, dass dieser wütend wird. Er ruft aus, dass es genau dieses Verhalten sei – schon als Kind wurde immer nichts auf seine Meinung gegeben. Erst als er Team Plasma beigetreten ist, hat sich etwas verändert: Es wurde von G-Cis, der immer von Wunsch und Wahrheit gesprochen hat, nie erwähnt, obwohl Kyurem das ist, was vom ursprünglichen Drachen übrig geblieben ist, als sich dieser in Reshiram und Zekrom aufgeteilt hat.

Das war auch etwas, das G-Cis und die Weisen gemeint haben: Es müsse etwas geben, das einer leeren Hülle entspräche – das entspreche genau seiner, Violaceus’, Annahme. Außerdem sei er der Ansicht, dass diese Hülle nicht etwas sei, das zu keiner der Hälften gehöre, sondern jede der Hälften vervollkommnen könne.

Da reicht es Achromas: Er tritt Violaceus mit dem Fuß ins Gesicht und will endlich wissen, ob Violaceus vor zwei Jahren Kyurem gefangen hat.

Dieser spricht daraufhin vom Nordosten Einalls und der dortigen Riesengrotte, bevor er von Achromas wissen will, ob dieser wisse, weshalb das Lagerhaus Tiefkühlcontainer genannt wird.

Da dreht sich Achromas um und erblickt Kyurem, das hinter ihm steht. Auf diese Entdeckung hin beginnt Violaceus davon zu reden, wie Kyurems asymmetrische Erscheinung weder Wunsch noch Wirklichkeit entsprechen und dieser einsame Drache nur auf das Kampffeld passen würde.

Achromas ist vollkommen aus dem Häuschen und verlangt, dass Violaceus ihm Kyurem übergibt. Der will davon nichts wissen, sondern will Achromas für sein bisheriges Verhalten belohnen, indem er seinen Körper und seinen Geist einfriert, wieder schmilzt und in einen Fluss wirft.

Daraufhin lacht Achromas nur und hält diese Worte für interessant. Er ermutigt Violaceus, es zu versuchen, wenn es ihm doch gelingen würde.

In der Kanalisation von Stratos City werden Mica und Weißy von den Sleimok Team Plasmas gegen eine Wand gedrückt.

Mica erkennt, wie aussichtslos die Situation ist, da sie auch die Jungen verloren haben, während Weißy darüber nachdenkt, ob sie sagen soll, dass auch sie zu Team Plasma gehört, um einen Kampf verhindern zu können. Sie bemerkt aber, dass die Leute, die sich ihnen entgegen stellen, ganz anders sind als die Mitglieder Team Plasmas, die sie kennt: Alle sind so erschreckend.

Da benutzen die Sleimok Säurepanzer, bevor sie mit Mülltreffer angreifen. Micas Rollum kann diese Angriffe aber mit Leichtigkeit abwehren. Sie fragt sich nun, ob ihre Gegner überhaupt wissen, wer sie ist und fragt sich, ob sie auch nur irgendeine Ahnung hätten, wie die Attacke funktioniert. Dann greift sie in den Kampf ein.

Weißy sieht sich inzwischen um und bemerkt Laukaps, das von einem Mitglied Team Plasmas gehalten wird, ebenso wie ein Knospi, ein Zurrokex und ein Flampion. Die Pokémon zittern, weinen und versuchen, aus dem Griff der Menschen zu entkommen, doch vergeblich. Weißy ist von diesem Anblick entsetzt: Die Pokémon haben Schmerzen und Angst.

Weißy erinnert sich daraufhin daran, wie die befreiten Pokémon, die sie von früher kennt, unter einem Tisch gesessen sind und gezittert haben. Sie alle waren der Meinung, dass das daran gelegen hat, dass die Pokémon dachten, alle Menschen würden sie fürchterliche Dinge machen lassen. Als sie die älteren Mitglieder Team Plasmas daraufhin angesprochen hat, dass die Pokémon nichts essen würden, wurde sie weggezogen und ihr gesagt, dass die Pokémon erst dann essen würden, wenn sie nicht beobachtet wurden. Mit der Zeit würden sie schon verstehen, dass man ihnen nichts Böses wollte.

Sie ist in ihren Gedanken verloren, weiß nicht mehr, was richtig ist: Sie hofft, dass Tarni ihr helfen kann, war sie doch nie dabei, als die Pokémon „befreit“ wurden.

Da wird Micas Rollum von einer Attacke getroffen und gegen seine Trainerin geschleudert, weshalb Weißy sich wieder dem Kampf zuwendet. Sie erkennt, dass wegen Säurepanzer physische Attacken nicht viel ausrichten können und wirkt dem entgegen, indem sie Tarni Klärsmog einsetzten lässt. Daraufhin setzt das Tarnpignon eine große Menge an Sporen gegen die Sleimok frei.

Als Team Plasma das sieht, beschließen die Mitglieder, den Rückzug anzutreten. Dabei werfen sie die Pokémon, die sie gehalten haben, einfach zu Boden. Weißy ist verwirrt: Sie hat doch gerade erst angefangen.

Mica ist sofort bei den Pokémon und kümmert sich um sie, wobei sie das Laukaps des Mitglieds des Planungskomitees erkennt. Dabei lobt sie Weißy für ihren starken Angriff, die zuerst überrascht ist, dann aber meint, dass sie das in einer Stunde über Statusveränderungen bei Cheren gelernt habe. Mica muss feststellen, dass die Schule wirklich großartig sei.

Als Mica bemerkt, dass Weißy jemanden auf ihrem Viso-Caster anruft, denkt sie, dass sie die Jungen erreichen will, Weißy meint aber, sie wolle mit ihrer Mutter reden.

LeBelle beobachtet von einer erhöhten Position, wie sein Glibunkel mit Matisse „redet“, indem LeBelle mit einem Mikrofon aus einem in Glibunkels Mütze befestigten Lautsprecher spricht. Er hofft, von dem Jungen Informationen zu erhalten. Da aber läutet LeBelles Viso-Caster. Als der Polizist abhebt und erkennt, dass Schwarzy in der Leitung ist, spricht er nur laut dessen Titel an.

Das wird natürlich auch an den Lautsprecher übertragen, sodass Matisse das Wort „Inspektor“ hört und verwundert ist. LeBelle rettet die Situation, indem er so tut, als ob Glibunkel von seinem Vorgesetzten kontaktiert wurde. Das führt dazu, dass Matisse sich ein Toxiquak in Polizeiuniform vorstellt.

Dann führt LeBelle über Glibunkel das Gespräch mit Matisse fort. Er erklärt, dass auch sein Vorgesetzter wissen will, was Matisse über die Geschehnisse weiß, doch der weigert sich, als Einziger mit der Polizei, noch dazu mit einem Glibunkel, reden zu müssen.

Deshalb läuft er weg, doch Glibunkel folgt ihm. Matisse kämpft gegen Team Plasma, um die Verbrecher selbst zu besiegen. Selbst die Polizei soll ihm nicht dazwischen funken.

LeBelle hat inzwischen Bericht an Schwarzy erstattet und kann nur auf die Frage, weshalb er durch Glibunkel gesprochen hat, keine Antwort geben.

Schwarzy hat inzwischen dank Zwottronin und Keldemaru die beiden Weisen, Aquilus und Viridus, gefangen genommen. Er hat zwar befürchtet, dass Matisse, Mica und die anderen Schwierigkeiten machen könnten, doch hat sich diese Befürchtung nicht erfüllt. Wie er jetzt erkennt, waren die Mitglieder Team Plasmas nur eine Ablenkung – eine Aussage, die ihm nur Gelächter von Aquilus und Viridus einbringt.

Da spürt Schwarzy einen eiskalten Luftzug und wird hellhörig, als die beiden Weisen ausplaudern, dass dies ein Zeichen dafür sei, dass ihr Anführer sein Ziel erreicht habe.

Schwarzy wirft einen Blick in die Richtung, aus dem der Luftzug kommt: Ein gemauerter Korridor, der ganz anders als der Rest der Kanalisation wirkt. Über seinen Viso-Caster weist er LeBelle an, die Festnahme von Aquilus und Viridus weiterzuführen, da er über das Innere der Kanalisation zum Alten Fluchtweg aufbricht. Dabei steht er auf Genesect, das auf Bodenhöhe schwebt, während Zwottronin vor ihm steht und Keldeo neben ihm herläuft.

Abenteuer 537: VS. Kyurem II
Kapitel 537 Nummer Kapitel 537
Japanischer Titel VS キュレム IIアクロマ・マシーン
Übersetzt Gegen Kyurem II – Achromat
Neue Pokémon

LeBelle läuft einen leeren Abwasserkanal entlang, als ihm ein seltsames Geräusch auffällt. Er späht durch eine Öffnung, nur um zu sehen, wie Schwarzy auf Genesect an ihm vorbeifliegt. Das überrascht LeBelle: Immerhin hat Schwarzy ihm erklärt, dass Genesect zur Zentral geschickt wurde. Er lässt sich davon aber nicht weiter ablenken und wendet sich seiner Aufgabe, Aquilus‘ und Viridus‘ Festnahme weiterzuführen, zu.

Schwarzy bemerkt im Alten Fluchtweg, wie kalt es dort geworden ist: Selbst die Wände des Tunnels beginnen bereits, einzufrieren. Im ist klar, dass nur ein Wesen eine solche Kälte erzeugen kann: Kyurem.

Genau dieses kämpft jetzt unter der Anleitung von Violaceus, der ihm gerade Eiszeit befiehlt, gegen Achromas. Dieser steht während dem Kampf wieder einmal auf seinem Klikdiklak, dem er Autotomie befiehlt. So scheint Klikdiklak der Eis-Attacke ausweichen zu können, wird aber dennoch gestreift: Sofort beginnt eines der Zahnräder des Pokémons einzufrieren. Die Vereisung setzt sich aber nicht weiter fort, da Achromas bereits vorher Wunderraum benutzt hat, sodass Klikdiklaks Spezial-Verteidigung erhöht ist.

Während Achromas auf Klikklak durch den ganzen Lagerraum zischt und immer wieder Deckung hinter verschiedenen Containern sucht, meint er, dass Violaceus schon immer vom kalten, harten Wetter gesprochen hat. Das führt dazu, dass sein Gegner ihn fragt, wie denn die Attacke Eiszeit gewesen ist – Achromas meint nur, dass Pokémon erhalte 100 Punkte, der Trainer hingegen 0.

Daraufhin wird Violaceus wütend und lässt Kyurem nach Achromas schnappen, der gemütlich ausweicht. Auf Violaceus‘ Wutausbruch hin meint er, dass diese Bewertung nur natürlich sei, immerhin würden sich er und Klikdiklak viel besser als ein Legendäres Pokémon schlagen: Das zeuge doch von der Unfähigkeit von dessen Trainer.

Violaceus will das nicht glauben, hat er sich doch zwei Jahre auf diesen Moment vorbereitet. Das bringt Achromas nur dazu, zu erklären, dass er mit seiner Achromas-Maschine Violaceus in wenigen Sekunden einholen könne, holt das Gerät aus seinem Labormantel und drückt auf einen Knopf. Daraufhin schein Kyurem in eine Art Trance versetzt zu werden.

Da aber gibt Violaceus ein Kommando. Zwei Ketten als Kugeln fliegen auf Achromas zu und umschließen seinen Hals und sein rechtes Handgelenk. Bei dem Angreifer handelt es sich um ein Frigometri, das Achromas an seinen Ketten in die Luft hebt und ihn so daran hindert, die Achromas-Maschine zu benutzen.

Achromas erkennt, dass Violaceus‘ Pokémon bereits am Anfang verschwunden ist, indem es sich in Wasserdampf verwandelt hat. Er ist aber der Ansicht, dass der Plan seines Gegners nur funktionieren konnte, weil dieser so dumm sei, dass er selbst nicht mehr genau aufgepasst habe.

Violaceus weist sein Pokémon an, das Gerät zu ihm zu werfen. So landet die Achromas-Maschine vor Violaceus auf dem Rücken Kyurems, doch als dieser danach greifen will, wird er angegriffen: Achromas‘ Megalon mischt nun ebenfalls mit.

Achromas erinnert sich nun daran, dass Violaceus erklärt hat, Kyurem gehöre weder zu Wunsch noch Wahrheit, könne aber beides vervollkommnen. Er denkt, dass das tatsächlich stimmt, wollte Violaceus zuvor nicht unterbrechen, auch wenn er von dessen Minderwertigkeitskomplex genervt ist – ein Komplex, den dieser ständig füttern will. Mit Kyurem scheint es sich ähnlich zu verhalten: Auch dieses verspürt eine innere Leere, die mit etwas gefüllt werden will. Achromas versteht nun, dass Violaceus‘ Ziel darin zu bestehen scheint, Kyurem mit Reshiram und Zekrom zu vereinen.

Violaceus schweigt auf diese Worte hin. Deshalb nimmt Achromas an, dass er richtig vermutet und beschließt, dass es nun an der Zeit sei, seine Achromas-Maschine zurück zu erhalten. Deshalb attackiert und umschlingt Violaceus etwas von hinten.

Schwarzy hat inzwischen die Baustelle, an der das Pokémon World Tournament gebaut wird, erreicht. Immer noch ist es eiskalt, doch er kann den Ursprung nicht ausmachen.

Als er einen lauten Knall hört und über einigen Lagerhallen Rauch aufzusteigen beginnt, ruft er zwei Pokémon, ein Kabutops namens Kabutomaru und ein Skorgro namens Raiomaru aus ihren Pokébällen. Er drückt sich gegen eine Wand und späht um die Ecke.

In der Wand einer der Lagerhallen ist ein großes Loch gesprengt, aus dem Voltolos und Demeteros schweben. Am Boden vor den beiden Pokémon liegt Violaceus, dessen Gesicht blutverschmiert ist.

Da fährt ein Zucken durch die beiden Pokémon; Schwarzy vermutet, entdeckt worden zu sein, beobachtet dann aber, wie die beiden Pokémon einen Formwechsel durchführen: Beiden wachsen Hinterbeine, doch während die von Demeteros zu Boten werden und es nun auf allen Vieren zu stehen scheint, wachsen Voltolos Krallen, sodass es nun an einen Vogel mit Armen statt Flügeln erinnert. Schwarzy erkennt, dass es sich dabei um die Tiergeistform der Pokémon handelt, die durch den Wahrspiegel erzeugt wird.

Er fährt herum, als er von hinten angesprochen wird: Vor ihm schwebt der Wahrspiegel, in dem er Achromas erkennt.

In der Stratos-Kanalisation hat Weißy sich von Mica entfernt, um ihre Mutter auf ihrem Viso-Caster anzurufen. Als das Mädchen ihrer Mutter erklärt, etwas wissen zu wollen, versteht diese sofort, dass ihre Tochter die Team Plasma-Mitglieder in schwarzen Uniformen gesehen haben muss.

Weißy ist überrascht, dass ihre Mutter darüber Bescheid weiß, lässt sich aber davon nicht beirren und will sofort wissen, was es damit auf sich hat: Immerhin haben diese Leute die befreiten Pokémon nicht beschützt – im Gegenteil: Obwohl sie weiter oben gestanden sind, haben sie die Pokémon einfach nach unten geworfen. Sie versteht einfach nicht, was da passiert ist – und ihr tun die Pokémon dabei leid. Sie ist sich sicher, dass N das nicht hinnehmen würde.

Mica, die Gesprächsfetzen hört, will sich näher schleichen, um zu hören, worüber Weißy spricht. Doch als sie einige Schritte nach vorn macht, stellt sich ihr Tarni in den Weg und greift sie mit einer Sporenattacke an. Sie entschuldigt sich bei dem Pokémon und verspricht, nicht weiterzugehen.

Weißy erfährt inzwischen von ihrer Mutter, dass N abgesetzt wurde. Einige der Sieben Weisen haben begonnen, die Kräfte der befreiten Pokémon für ihre eigenen Zwecke einzusetzen, weshalb der Wissenschaftler Achromas als Anführer Team Plasmas festgesetzt wurde, nachdem N verschwunden ist. Achromas hat auch ein Gerät, die Achromas-Maschine, erfunden, mit der er Pokémon kontrollieren und ihre volle Kraft nutzen kann. Als aber die Gruppe in Team Plasma, die auf der Seite Ns stand, von diesen Plänen Wind bekam, hat sie, Weißys Mutter, begonnen, danach zu forschen, wie die Achromas-Maschine unschädlich gemacht werden kann. Die Ergebnisse dieser Forschung hat sie in einem Kettenanhänger versteckt.

Das erinnert Weißy an etwas und ihre Mutter bestätigt ihre Vermutung: Es handelt sich um das Medaillon, das sie von den beiden Musen erhalten hat und gebeten wurde, bis zu Ns Rückkehr darauf aufzupassen.

Weißys Beine beginnen zu zittern, während ihre Mutter erklärt, dass die anderen Mitglieder Team Plasmas begonnen haben, aktiv zu werden, weil die Achromas-Maschine vollendet wurde. Deshalb dürfen sie jetzt nicht mehr auf Ns Rückkehr warten. Weißy muss daher Rubius oder Caeruleus finden und einem von ihm den Anhänger übergeben.

Als Weißy darauf etwas sagen will, fährt ihre Mutter fort, dass sie ihre Kameraden über die Situation informieren soll, um die beiden Weisen zu finden.

Schließlich gelingt es Weißy doch, das zu sagen, was ihr auf dem Herzen liegt: Sie hat den Anhänger verloren. Lautstark entschuldigt sie sich bei ihrer Mutter.

Diese erkennt, dass sie an der Situation nun nichts ändern kann. Sie befiehlt ihrer Tochter, nach dem Medaillon zu suchen und schärft ihr ein, dass ihre und Ns Hoffnungen, eine harmonische Welt zwischen Menschen und Pokémon zu schaffen, darin liegen, die Achromas-Maschine aufzuhalten.

Weißy versteht das. Sie verspricht, alles daran zu setzen, das Medaillon wieder zu finden. Das ist jetzt ihre Mission.

Abenteuer 538: VS. Voltolos Tiergeistform
Kapitel 538 Nummer Kapitel 538
Japanischer Titel VS ボルトロスれいじゅうフォルムテリアン・フォーム
Übersetzt Gegen Voltolos Tiergeistform – Tiergeistform

Cheren stößt wieder zu seinen Schülern am Pier und will wissen, ob alle Schüler bereits wieder da sind. Sonja spricht den Lehrer aber sofort an und erklärt, dass es schlechte Nachrichten gibt.

Weißy beobachtet das aus einer Entfernung, versteckt hinter einem Pfeiler, und schluckt schwer. Sie fragt sich, wo sie ihren Anhänger verloren haben könnte. Sicher kann sich daran erinnern, dass sie ihn beim Umziehen nach dem Filmdreh noch gehabt hat. Nachdem er auch nicht bei der Fundstelle abgegeben wurde, hat ihn wohl jemand aufgehoben und besitzt ihn noch immer.

Als Mica sie darauf anspricht, dass sie sich beeilen sollte, zuckt Weißy zusammen. Sie will etwas stammeln, aber Mica versteht, dassWeißy einen Grund haben muss, aus dem sie nicht zu den anderen kann. Sie selbst muss aber die anderen anführen und geht deshalb zur Gruppe zurück. Sie verspricht, es Weißys Lehrer zu erklären.

Als Mica bei der Gruppe angekommen ist, will Cheren sofort wissen, was passiert ist, da er den Anfang der Geschichte von Sonja gehört hat. Weißy beobachtet alles von ihrem Versteck aus, denn nun stößt auch Matisse zu den anderen und ruft laut, dass es Team Plasmas Schuld sei. Cheren ist entsetzt, als sein Schüler weiter fortfährt, dass die Verbrecher wieder in Aktion seien und wieder schöne Worte wie „Befreiung“ nutzen, um Pokémon zu entführen. Matisse ist der Ansicht, dass es zu gefährlich sei, hier zu bleiben, um in einem Chor zu singen oder sich einfach umzusehen, da jeder jederzeit angegriffen werden könnte.

Sonja und der Rest der Klasse will davon nichts wissen. Sie verlangen von ihm, dass er solche Dinge nicht sagen soll, um niemanden einzuschüchtern. Martha ist sicher, dass die Arenaleiter und die Polizei das übernehmen können und es keinen Grund gibt, dass ihr Schulausflug davon betroffen sein sollte, wie Linn hinzufügt.

Matisse fragt die Mädchen, ob sie einfach kein Gespür dafür haben, wie gefährlich die Situation sei – oder sie absichtlich versuchen, ihre Augen vor Team Plasma zu verschließen. Diese Worte erschrecken vor allem Weißy, die immer noch zuhört, während die anderen Mädchen wütend werden.

Matisse kommt zu der Ansicht, dass ihm keine andere Wahl bleibe. Er verkündet lautstark, dass in der Klasse, genauer gesagt unter den Mädchen, ein Mitglied Team Plasmas sein muss. Weißy erkennt bei diesen Worten, dass sie aufgeflogen sein muss.

Cheren will seinen Schüler davon abhalten, weiter solchen Unsinn zu verbreiten, doch Matisse ist der festen Überzeugung, richtig zu liegen. Sonja, Martha und Linn mischen sich ebenfalls ein und beschimpfen Matisse, bevor sie verlangen, er solle die Trainerschule verlassen.

Nun reicht es Matisse: Er erklärt, es gebe keinen Grund, zu etwas aufzufordern, das er ohnehin bereits vorhat. Das erschreckt die Mädchen.

Auch Cheren will sich einmischen, doch Matisse entschuldigt sich einfach bei ihm. Er erklärt, die Schule nur begonnen zu haben, um stärker zu werden, damit er Team Plasma besiegen kann. Allerdings gibt er zu, sich schon einige Male gefragt zu haben, um alles sinnlos sei, da die Sache schon vor zwei Jahren zu einem Ende geführt wurde. Jetzt aber hat sich gezeigt, dass Team Plasma immer noch aktiv ist. Er hat gegen sie gekämpft und will ihnen jetzt folgen, weshalb er die Schule beenden will.

Cheren will diplomatisch wissen, wie er zu der Annahme kommt, dass ein Mädchen aus der Klasse zu Team Plasma gehört. Auch Sonja verlangt einen Beweis.

Den kann er ihnen bringen: Ein Medaillon mit Ns Foto darin. Auf diesen Anblick hin sind aber nur Weißy und Cheren wirklich entsetzt.

Matisse erklärt dem „Plasma-Mädchen“ mit lauter Stimme, dass er sie zwar finden wollte, es jetzt aber sinnlos sei. Sie solle in der Schule machen, was sie wolle, aber nicht vergessen, dass dass er den Anhänger besitzt.

Weißy verfällt in Panik und muss schwer atmen. Ihre Knie geben beinahe nach, während sie sich wiederholt fragt, was sie nur machen soll.

Die Mädchen der Klasse beginnen untereinander zu tuscheln und fragen sich, ob Matisse wirklich recht haben könnte und wer von ihnen zu Team Plasma gehört. Martha erkennt inzwischen, dass Weißy nicht bei ihnen ist. Die steht noch immer in ihrem Versteck und zittert.

Matisse verabschiedet sich von der Klasse, dreht sich um und will weggehen. Zur gleichen Zeit kneift Weißy die Augen zu – und stellt sich ihm in den Weg. Zur Überraschung aller hält sie Matisse auf und alle wundern sich, weshalb sie sich versteckt hat. Cheren will wissen, ob Weißy wirklich zu Team Plasma gehört, doch kann die Frage nicht aussprechen.

Weißy ist noch immer in voller Panik. Sie atmet schwer und hat keine Ahnung, was sie sagen könnte, bis sie laut aufschreit. Das erschreckt Tarni, das auf ihrem Kopf sitzt und daraufhin Pilzspore einsetzt. Die Sporen werden vom Wind erfasst und schläfern die gesamte Klasse, Cheren und Mica ein, die allesamt auf den Boden des Piers fallen. Nur Weißy und Matisse bleiben stehen und blicken einander an. Matisse kann nur eines aussprechen: Dass es wirklich sie war.

Auf der Baustelle des Pokémon World Tournaments kämpfen Schwarzys Pokémon gegen Demeteros und Voltolos in ihrer Tiergeistform. Auch Achromas ist inzwischen auf seinem Klikdiklak aufgetaucht und unterhält sich mit Schwarzy. Er erkennt, dass Schwarzy aus dem Alten Fluchtweg gekommen sein muss und fragt sich, ob der junge Inspektor Aquilus und Viridus, die die Kanalisation abgeriegelt haben, festgenommen hat.

Achromas seufzt: Diese Leute haben sich den Namen „Weise“ gegeben, scheinen aber unfähig zu sein, eine Ablenkung darzustellen. Dann gibt er aber zu, dass sie ihm immerhin Zeit gegeben haben, von Violaceus zu erfahren, was er wissen wollte, also waren sie nicht ganz nutzlos.

Da benutzt Schwarzy wortlos seine Anpassenden Handschellen im Versuch, Violaceus, der noch immer bewusstlos am Boden liegt, festzunehmen. Achromas reagiert schnell und sorgt dafür, dass sein Megalon den Weisen in die Luft schweben lässt und außer Reichweite der Handschelle bringt. So entgeht dieser der Festnahme.

Achromas erklärt, dass Violaceus zwar ein Idiot sei, bei ihm der Titel „Weiser“ aber immerhin passend sei, da er von Kyurems Absofusion erfahren hat. Außerdem hat er vielleicht noch einen Nutzen für ihn, Achromas.

Da greift Zwottronin mit seinen Muscheln Achromas’ Megalon an. Der Angriff wird aber abgeblockt, als aus dem Nichts Boreos in seiner Tiergeistform auftaucht. Das Legendäre Pokémon kann die Muscheln zu seinem Besitzer, der sie wieder fängt, zurückwerfen, während Achromas es bittet, seine Rache für den Kampf auf Route 20 auszuleben. Dann befiehlt er ihm, Luftschnitt einzusetzen.

Der Angriff ist direkt gegen Schwarzy gerichtet, doch der kann ausweichen und auf Keldeo springen. Er weist Zwottronin, Skorgro und Kabutops an, die drei Legendären Pokémon zu besiegen, während er mit Keldemaru Violaceus erwischen will.

Achromas flüchtet mit seinem Pokémon und dem Weisen auf das Dach einer der Lagerhallen. Er ist überrascht von Schwarzys Pflichtbewusstsein, wo er doch so viel Aufwand getätigt hat, um den drei Pokémon mit dem Wahrspiegel zu ihrer wahren Form zu verhelfen. Und doch verlangt der Polizist von seinen Pokémon, die drei zu besiegen. Deshalb stellt er Schwarzy nun einem weiteren Gegner vor, indem er seine Achromas-Maschine betätigt: Zu Schwarzys Entsetzen wird ein Loch in das Dach der Halle gerissen, als von unten Kyurem auf ihn zufliegt. Er verlangt von dem Pokémon, den Inspektor zu bespaßen, wird da aber von jemand anderem unterbrochen.

Dieser bittet ihn, sehr zu Achromas’ Missbilligung, damit aufzuhören. Als sich Achromas umdreht, kann er zusehen, wie sich die metallenen Segel eines riesigen, fliegenden Schiffes entfalten. Sein Freund bittet ihn, den eigentlichen Grund ihrer Aktionen nicht zu vergessen. Zwar sollte Achromas Kyurem und Violaceus einsammeln, doch …

Schwarzy ist über das Segelschiff entsetzt.

Aus dem Schiff tritt jemand hervor und stellt sich an den Bug. Er meint, dass er ihn, Schwarzy, Inspektor der Internationalen Polizei, zum ersten Mal treffe und tritt ins Licht. Schwarzy erkennt sein Gegenüber sofort: G-Cis.

G-Cis ist bewusst, dass es Schwarzys Pflicht ist, die Sieben Weisen festzunehmen. Er selbst hat aber einen Traum, weshalb er sich nicht von dem jungen Polizisten festnehmen lassen kann. Daraufhin bittet er Achromas, Kyurem in seinen Raum zu führen, damit das Pokémon seine Kraft einsetzen kann.

Der Wissenschaftler folgt. Er benutzt die Achromas-Maschine und Kyurem fliegt zum Schiff, wo es landet und von einer Kuppel umschlossen wird. Diese wird dann automatisch unter Deck gezogen.

G-Cis verabschiedet sich von Schwarzy. Dieser will davon jedoch nichts wissen: Auf dem Rücken Keldeomarus stürzt er G-Cis hinterher und ruft, dass dieser festgenommen sei. G-Cis erklärt aber, das verschieben zu müssen, während er sich umdreht.

Da springen drei Gestalten in schwarzen Uniformen, weißen Haaren und Masken hervor. Die drei bitten G-Cis, den Rest ihnen, dem Finstrio, zu überlassen.

Keldeo erkennt die drei Menschen als diejenigen, die seine Lehrer angriffen und vereist haben. Das Pokémon dreht durch und aktiviert sein Schwert, um gegen sie zu kämpfen. Sein Trainer versucht, das Pokémon zu beruhigen.

Im Innern des Schiffs befindet sich Kyurem nun in einem Glaszylinder, durch den nur seine Umrisse zu erkennen sind. Einige Mitglieder Team Plasmas erklären Achromas, dass das Energieabsaugegerät bereit sei, was dieser bestätigt. Dann will er von G-Cis wissen, ob sie aufbrechen können. Dieser ist einverstanden. Daraufhin gibt Achromas lautstark das Kommando, dass Team Plasmas Flaggschiff, die Plasma-Fregatte, abheben solle.

Drei Nachbrenner auf dem Boden des Schiffs werden aktiviert und tatsächlich erhebt es sich in die Luft, wobei es die Lagerhallen in Schutt und Asche verwandelt. Schwarzy kann nur tatenlos und entsetzt zuschauen.

Abenteuer 539: VS. Demeteros Tiergeistform
Kapitel 539 Nummer Kapitel 539
Japanischer Titel VS ランドロスれいじゅうフォルムフローズン・ワールド
Übersetzt Gegen Demeteros Tiergeistform – Gefrorene Welt

Schwarzy kämpft gemeinsam mit seinen vier Pokémon gegen die drei Legendären Pokémon und das Finstrio, während die Plasma-Fregatte sich in die Luft erhebt. Als Schwarzy merkt, dass das Schiff wegfliegt, beschließt er, dem Schiff zu folgen, doch Keldemaru, auf dem er reitet, reagiert nicht auf seine Worte, da es voller Wut das Finstrio attackieren will. Schwarzy wird klar, dass er auf diesem Wege nicht weiterkommt und benutzt sein Variables Seil, das sich um die Reling des Luftschiffes schlingt. Er hält sich am Seil fest, um von ihm nach oben gezogen zu werden, während er Keldemaru in seinen Pokéball zurückruft.

Während Schwarzy an Deck landet, erhält Achromas vom Finstrio die Mitteilung, dass Schwarzy nicht mehr auf dem Kampffeld ist, seine Pokémon, abgesehen von Keldeo, aber immer noch kämpfen. Sofort vermutet er, dass Schwarzy sich an Bord des Schiffs geschlichen hat.

Als ein Mitglied Team Plasmas ihn fragt, ob sie nach dem Inspektor suchen sollen, entscheidet sich Achromas dagegen. Er hält es für lustiger, so zu tun, als wüssten sie von nichts, und Schwarzys Ziel ist ihm klar.

Schwarzy duckt sich an Deck inzwischen hinter eine Wand. Ihm wird bewusst, dass es keine Wachen gibt, und fragt sich, ob Team Plasma nicht weiß, dass er an Bord ist, oder sie ihn absichtlich frei herumlaufen lassen. Im Grunde ist es ihm aber egal: Er will nur Violaceus und G-Cis festnehmen.

Keldemaru bringt seinen Pokéball zum Wackeln, sodass Schwarzy den Ball in die Hand nehmen und dem Pokémon einschärfen muss, sich zu beruhigen. Er versteht, dass das Finstrio diejenigen sind, die Keldeos Lehrer weggenommen haben, bittet das Pokémon aber, ihn jetzt zu unterstützen, die Sieben Weisen festzunehmen. Später würde er ihm bei seiner Aufgabe helfen.

Auf dem Pier in Stratos City stehen Matisse und Weißy sich noch immer gegenüber, während der Rest der Klasse dank Tarnis Sporen schläft.

Weißy schweigt nervös, bis Matisse von ihr verlangt, etwas zu sagen: Zuzugeben, dass der Anhänger ihr gehört. Als sie nicht sofort antwortet, nennt er sie eine dreckige Verbrecherin.

Diese Worte lassen Weißy zusammenzucken. Ihr steigen Tränen in die Augen, aber schließlich kann sie sich dazu durchringen, ihn darum zu bitten, ihr den Anhänger zurückzugeben. Zu ihrer Verwunderung erklärt er sich dazu bereit, doch als sie ihre Überraschung verkündet, nennt er seine Bedingung: Sie solle ihn zum Versteck Team Plasmas bringen – dorthin, wo sich das Felilou seiner kleinen Schwester befindet.

Weißy ist von diesen Worten verwirrt: Sie weiß nichts von einem Versteck oder einem Felilou. Matisse herrscht sie an, sich doch nicht dumm zu stellen: Er hat die Liste auf der Speicherkarte gesehen und weiß genau, dass es Team Plasma war, die vor fünf Jahren das Felilou gestohlen hat. Als Team Plasma-Mitglied muss Weißy also genau wissen, wohin die gestohlenen Pokémon gebracht wurden. Als er sie energisch auffordert, ihr alles zu erzählen, umklammert er mit seiner Hand Weißys Handgelenk.

Da reicht es Tarni, das auf Weißys Kopf sitzt. Es will eine Sporenattacke einsetzen, aber Matisse bemerkt das schnell: So schnell, dass er das Pokémon mit einem Fausthieb von Weißys Kopf schlägt und seinem Vibrava befiehlt, Sandsturm einzusetzen. Er ist empört über das Verhalten, ihn einschläfern und das Medaillon stehlen zu wollen: Team Plasma ist wirklich das Letzte, auf diese Weise auch immer Pokémon zu stehlen.

Weißy rechtfertigt sich daraufhin: Sie haben die Pokémon nicht gestohlen, sondern ihnen geholfen. In einem Haus Team Plasmas haben sich sich um Pokémon, die freigelassen wurden und nicht mehr fähig waren, alleine in der Wildnis zu überleben, gekümmert, während sie alle gemeinsam gelebt haben. All die Pokémon, um die sie sich gekümmert haben, waren von Menschen grausam behandelt worden. Ihre Mutter beispielsweise hat in einer Pflegeeinrichtung gearbeitet und sich bereit früher oft um solche Pokémon gekümmert. Aus diesem Grund ist sie auch Team Plasma beigetreten.

Auch andere Leute, wie viele Familie von Züchtern, ein ehemaliger Ass-Trainer und ein Mädchen, das in einem Pokémon-Center gearbeitet hat, haben sich aus ähnlichen Gründen Team Plasma angeschlossen. Dass es Leute wie die, die sie in der Kanalisation gesehen haben, auch gibt, ist ihr bis heute unbekannt gewesen. Deshalb stimmt sie ihm zu: Sie verbeugt sich vor Matisse und entschuldigt sich lauthals.

Nach diesen Worten verlangt Matisse von ihr schlichtweg, ihn zu dem Haus zu bringen, in dem sie gelebt, während er sie vom Pier zieht. Sie will ihm erklären, dass seit zwei Jahren in diesem Haus niemand gelebt und sie auch nie ein Felilou dort gesehen hat, aber das ist ihm egal.

Als die beiden die Treppen vom Pier Richtung Stadt hinaufsteigen, bemerken sie Trubel: Passanten zeigen begeistert gen Himmel und fragen sich, ob etwa ein neuer Pokéwood-Film gedreht wird.

Als sich Matisse und Weißy umdrehen, trauen sie ihren Augen nicht: Am Himmel schwebt ein gewaltiges Schiff. Noch während sie zusetzen, öffnet sich plötzlich eine Klappe am Bug des Schiffes, aus der eine Kanone fährt. Diese aktiviert sich und hüllt die Stadt in ein seltsames Licht.

Die beiden Trainer starren erstaunt das an, das sich ihnen bietet, bevor Matisse reagiert und sich und Weißy die Treppen nach unten stoßt. Durch den Aufprall auf dem harten Steinboden wir Matisse dabei bewusstlos. Weißy schärft ihn an, bei ihr zu bleiben, doch als sie plötzlich niesen muss, blickt sie auf: Die Stadt und sämtliche Passanten, die zuvor noch das Schiff angeschaut haben, sind zu Eisstatuen gefroren. Ihr entfährt ein Schrei des Entsetzens.

Plötzlich nennt jemand ihren Namen. Als sie sich umblickt, bemerkt sie einen der Sieben Weisen, Rubius, und zwei Mitglieder des alten Team Plasmas, die sie aus der Vergangenheit kennt. Mithilfe zweier Hypnomorba fliegen die drei auf sie zu.

Auf Weißys Frage hin erklärt Rubius, dass ihre Mutter ihn kontaktiert hat. Zwar ist es gefährlich, da die Internationale Polizei die Sieben Weisen der Reihe nach festnehmen kann, und er will sich wegen seiner früheren Handlungen der Festnahme auch nicht entziehen, doch muss er zuerst noch etwas fertig bringen: Die Achromas-Maschine ausschalten. Als sein Blick auf das fliegende Schiff fällt, fürchtet er aber, zu spät dran zu sein.

Rubius erklärt Weißy, dass es sich bei dem Schiff um die Plasma-Fregatte handelt, die von denen, die sich gegen N gestellt haben, gebaut wurde. Er vermutet, dass es diesen gelungen ist, die Kräfte von Kyurem, dem Eisdrachen, zu nutzen.

Dann wendet er sich wieder dem Mädchen zu. Er hat davon gehört, dass sie den Anhänger verloren hat und sie erklärt, dass Matisse, der bewusstlose Trainer auf dem Boden, ihn gefunden hat. Daraufhin lässt Rubius die beiden anderen Mitglieder Team Plasmas nach der Speicherkarte suchen.

Das stellt sich aber als fruchtlos heraus: Matisse hat die Speicherkarte nicht bei sich, weder im Anhänger noch in seinen Taschen.

Weißy erklärt daraufhin, dass Matisse die Speicherkarte gesehen haben muss und vermutet, dass sie sich in seinem Zimmer in der Trainerschule befinden könnte. So schlägt Rubius vor, sofort nach Eventura City aufzubrechen, doch Weißy bremst ihn ein. Sie weigert sich, ihre schlafenden Klassenkameraden in dieser gefährlichen Situation zurückzulassen und fürchtet sich auch davor, einfach so zu verschwinden.

Rubius zeigt Verständnis. Er bittet die anderen beiden Mitglieder Team Plasmas, auf die Gruppe aufzupassen und erklärt Weißy dann, ein Pokémon für sie mitgebracht zu haben, jemanden, der ebenso sehr wie sie auf Ns Rückkehr wartet: Ns Zorua. Als Weißy das hört, läuft sie rot an.

Dann bittet der Weise das Mädchen darum, dem Pokémon in die Augen zu schauen und seine Pfoten zu umfassen. Nach nur wenigen Sekunden in dieser Position beginnt Zorua zu leuchten und nimmt Weißys Gestalt an. Weißy ist davon vollkommen überrascht. Rubius erklärt ihr, dass das Pokémon zwar nicht die Sprache der Menschen sprechen könne, aber so sich immerhin niemand wundern würde, weshalb sie nicht bei den anderen ist. Dann will er gemeinsam mit Weißy aufbrechen.

An Bord der Fregatte ist Achromas vom durchschlagenden Erfolg seiner Kanone begeistert. Er überlegt voller Freude, was er als Nächstes einfrieren soll, als ihn plötzlich G-Cis anspricht und Achromas’ Laune sofort trübt.

G-Cis erklärt, dass er eine Störung entdeckt habe, einen der Verräter, die ihren Traum aufgegeben haben und nun alles daran setzen, ihren Plan zu vereiteln. Achromas erinnert sich daran, dass er von Rubius und Caeruleus spricht und wirft eine Kamera an, die den Pier im Blick hat. So entdeckt er Rubius und fragt G-Cis ob er ihn einfrieren solle.

Dieser bittet ihn aber nur darum, den Weisen zu fangen, damit sie so erfahren können, aus welchem Grund er so plötzlich aufgetaucht ist. Achromas ist bei diesen Worten nicht besonders begeistert, da er vermutet, dass es so einen überraschenden Angriff geben könnte. Im Grunde interessiert es ihn aber doch nicht.

So lässt Achromas ein Grypheldis auf den Pier zufliegen, den Weißy und Rubius gerade verlassen wollen. Dank Tarni, das Weißy auf die Gefahr aufmerksam macht, und der schnellen Auffassungsgabe des Mädchens, das den Weisen zur Boden wirft, kann Rubius dem Angriff entgehen. Dafür aber greift das Grypheldis nach Weißy und fliegt mit ihr zum Schiff. Als sie weggebracht wird, ruft sie Rubius noch zu, er solle weglaufen.

Achromas ist von diesem Rückschlag enttäuscht, ist Rubius doch sofort verschwunden. Immerhin muss er aber zugeben, mit seinen Befürchtungen richtig gelegen zu sein.

Ein Mitglied Team Plasmas will wissen, was sie mit dem Mädchen tun sollten und erhält die Anweisung, sie einfach in eine leere Kabine oder Ähnliches zu sperren.

Schwarzy hat inzwischen eine Art leeren Versammlungsraum erreicht, an dessen Wand ein großer Bildschirm, der das gefrorene Stratos City zeigt, angebracht ist. Er ist entsetzt von den Möglichkeiten, die das Schiff aufweist. Er vermutet, dass hinter der Kanone Kyurems Kraft, die irgendwie verändert wurde, steckt, und ändert seine Pläne: Zuerst muss er einmal Kyurem von der Macht der Achromas-Maschine befreien.

Aus einem Korridor kann Schwarzy da einen Schmerzensschrei vernehmen. Er stellt sofort Nachforschungen an und erkennt Weißy, die von zwei bulligen Mitgliedern Team Plasmas in eine leere Kabine verfrachtet wird. Bei diesem Anblick hat Schwarzy eine Idee.

Weißy wird in eine Kabine, die gut verriegelt wird, gestoßen. Sie fragt sich mit Tränen in den Augen, was sie nur tun solle und fleht in Gedanken wieder einmal N an, er solle ihr helfen.

Als die Luft rein ist, springt Schwarzy über den Tresen, hinter dem er sich vor den Mitgliedern Team Plasmas versteckt hat, hervor und schleicht sich zur Tür von Weißys Gefängnis. Er schreit laut „Lasst mich los“ und „Hört auf“, während er die Tür zur Kabine entriegelt. Dann lässt er sich in die Kabine fallen, als ob er hineingeworfen wurde. Die Tür verriegelt er mit einem dünnen Faden, den er zuvor außen angebracht hat, wieder unauffällig von innen.

Schwarzy tut überrascht, als er Weißy, die bei seinem Anblick irritiert ist, erblickt. Er fragt sie, ob auch sie gefangen wurde und will wissen, ob sie in Ordnung ist, bevor er nach Mica und Matisse fragt. Daraufhin erklärt Weißy, diese seien zum Pier zurück gegangen.

Bei dieser Information tut Schwarzy überrascht. Er will wissen, wieso nur sie gefangen genommen wurde, bevor er behauptet, dass Team Plasma ihn in der Kanalisation erwischt habe. Daraufhin kann Weißy nur stammeln.

Weißy fragt sich, weshalb Schwarzy nach solchen Kleinigkeiten fragt, bis ihr einfällt, dass Rubius davon gesprochen hat, dass die Internationale Polizei dabei ist, die Sieben Weisen festnehmen. Da dämmert ihr, dass Schwarzy ein Polizist sein muss. Als ihr bewusst wird, dass all die Freundlichkeit, die er ihr entgegen gebracht hat, nur dazu gedient haben muss, herauszufinden, ob sie zu Team Plasma gehört, verkrampft sie sich so sehr, dass sie Tarni, das sie vor der Brust hält, zusammendrückt.

Schwarzy bemerkt, dass sie zittert. Er steht auf und streckt ihr die Hand entgegen, um ihr zu erklären, dass sie vor nichts Angst haben müsse, sondern sie gemeinsam das Schiff verlassen könnten. Weißy erklärt daraufhin, dass er es sei, vor dem sie Angst habe.

Auf seine Nachfrage hin will sie mit Tränen in den Augen wissen, ob er zur Internationalen Polizei gehöre und sie festnehmen wolle. Er fragt nach, ob sie etwa etwas gemacht habe, das dazu führen würde, dass sie von der Polizei verfolgt werden würde.

Sie streitet es ab, gibt aber zu, dass jeder zu denken scheint, dass sie Verbrecher seien, obwohl sie selbst gar nichts gemacht habe. Erst nach diesen Worten wird ihr bewusst, dass sie zu viel gesagt hat.

Schwarzy lacht leise. Dann umschlingt eine Handschelle Weißys linkes Handgelenk: Sie hat seiner Meinung nach die richtige Antwort gegeben.

Dann entschuldigt er sich und meint nur, er wolle nicht, dass sie weglaufen oder sich wehren könnte. Dann gibt er ihr seine wahre Identität preis: Deckname „Die schwarze Nummer Zwei“, Inspektor der Internationalen Polizei.

Abenteuer 540: VS. Grypheldis
Kapitel 540 Nummer Kapitel 540
Japanischer Titel VS バルジーナフライング・シップ
Übersetzt Gegen Grypheldis – Fliegendes Schiff

Weißy ist über die Enthüllung, dass Schwarzy ein Inspektor der Internationalen Polizei ist, entsetzt und drückt sich in eine Ecke des Raumes. Sie besteht darauf, nichts Falsches gemacht zu haben und verlangt, dass er ihr die Handschellen abnehmen soll.

Schwarzy bittet sie darum, sich zu beruhigen. Er beteuert, sie nicht festnehmen zu wollen, da er sich um etwas kümmern muss, wobei er auf ihre Hilfe hofft. Deshalb auch die Handschellen: Er kann es nicht brauchen, dass sie abhaut oder seine Bemühungen sabotiert, deshalb verspricht er auch, dass er ihr die Handschellen abnehmen und sie freilassen wird, sobald alles erledigt ist.

Weißy schweigt einige Zeit, dann ringt sie sich durch, ihn zu fragen, seit wann er vermutet hat, dass sie zu Team Plasma gehört. Seine Enthüllung, dass er sie schon seit dem Tag, an dem sie in die Klasse gekommen ist, vermutet habe, entsetzt sie. Sie will wissen, ob alles, was er gemacht hat, wie sich mit ihr zu unterhalten, damit sie sich besser in der Klasse zurechtfindet – und ihr ein Geburtstagsgeschenk zu geben, wie sie in Gedanken hinzufügt – nur dafür gedient hat, sie auszuforschen.

Als Schwarzy das bestätigt, will Tarni ihn voller Wut angreifen, doch seine Trainerin hält das Tarnpignon zurück. Während sie das Pokémon umarmt, will sie wissen, wie sie Schwarzy helfen soll. Er erklärt ihr, dass er mit zwei Aufgaben betraut wurde: Die Sieben Weisen festzunehmen und die Speicherkarte, die ein zwölfjähriges Mädchen von Team Plasma besitzt, zu finden. Als Weißy daraufhin schweigt, will er wissen, ob sie gesehen hat, wie Stratos Citys Wolkenkratzer eingefroren wurden.

Statt einer Antwort schluckt Weißy nur schwer. Deshalb fährt Schwarzy vor, dass Team Plasma das mit der Hilfe von Kyurems Kräften gelungen ist. Das Legendäre Pokémon ist an Bord des Schiffes gefangen und Achromas kontrolliert es; Kyurem selbst will das gar nicht, wird aber von Achromas dazu gezwungen.

Als Weißy fragt, ob daran die Achromas-Maschine schuld sei, ist Schwarzy überrascht, dass Weißy davon weiß. Sie erklärt ihm, dass auf der Speicherkarte Daten sind, mit denen der Achromas-Maschine entgegen gewirkt werden kann, sie die Speicherkarte aber gerade nicht bei sich hat.

Er will wissen, wo sich die Speicherkarte befindet, da er erkennt, dass sie nicht zu lügen scheint. Weißy gibt ihm aber keine Antwort, sondern will stattdessen wissen, was er vorhat, um das Pokémon aus der Kontrolle zu befreien. Schwarzy ist über diese Antwort zuerst perplex, erklärt ihr dann aber, dass bereits eine Katastrophe eingetreten ist, weshalb er schnell handeln muss. Zwar ist es dringend, die Achromas-Maschine unschädlich zu machen, wichtiger sei es aber einmal, Kyurem aus der Kontrolle zu befreien.

Als Weißy diese Worte hört, erklärt sie, ihm dabei zu helfen, Kyurem zu retten. Danach will sie ihn zur Speicherkarte bringen.

Schwarzy ist vorsichtig und will wissen, ob sie nicht lügt. Sie meint nur, dass es ihr nur darum gehe, dass keine weiteren Pokémon oder Menschen der Achromas-Maschine zum Opfer fallen sollen.

Die beiden verlassen die Kabine und streifen durch das Schiff. Dabei erklärt Schwarzy, dass er das Schiff bereits untersucht hat, aber kaum Wachen entdeckt hat, geschweige denn Achromas oder Kyurem gesehen. Ihm ist bewusst, dass Achromas ihn frei durch die Gänge streifen lässt, entweder weil er denkt, dass Schwarzy es nicht zu Kyurem schaffen kann oder weil er ihn anlocken und außer Gefecht setzen will.

Da öffnet sich eine Schiebetür, die zuvor nicht erkennbar war, direkt vor den beiden Trainern. Ein Blick in den dahinter liegenden Raum eröffnet Schwarzy, dass es sich dabei um einen Aufzug handelt und bittet Weißy, ihn mit ihrer Stärke zu unterstützen.

Der Aufzug bewegt sich einige Stockwerke, bevor sich die Tür öffnet. Den Trainern direkt gegenüber stehen daraufhin zwei Grypheldis, ein Karadonis und ein Jiutesto. Tarni reicht aber ein einziger Angriff, um die gegnerischen Pokémon auszuschalten, indem es sie einschläfert.

Da werden die beiden aber von einigen Mitgliedern Team Plasmas entdeckt. Schwarzy ist klar, dass sie nicht alle der Reihe nach einschläfern können, weshalb er einen anderen Plan in die Tat umsetzt: Er ruft Genesect aus seinem Pokéball, das zu Weißys und Tarnis Überraschung direkt unter ihnen auftaucht. Schwarzy bittet Weißy darum, sich gut an ihm festzuhalten, wobei er ihre Hände an seine Taille drückt. Dann setzt sich Genesect in Bewegung, wobei es die gegnerischen Irokex und Deponitox, die sich ihnen in den Weg stellen, aus seiner Bahn stößt.

Auf Genesect fliegen die beiden Trainer durch mehrere Räume voller Mitglieder Team Plasmas und deren Pokémon, bis sie an einer Wand einen Glaszylinder entdecken, durch den sich Kyurems Umrisse abzeichnen. Begeistert weist Schwarzy Genesect an, darauf zuzusteuern, als plötzlich zwei Grypheldis von links und rechts auf sie zustürzen und sie attackieren. Ihnen bleibt nichts anderes übrig, als in eine Vertiefung im Boden abzutauchen, aus dem es scheinbar kein Entkommen gibt.

Die Schergen Team Plasmas sind begeistert, denken sie doch, ihre Gegner erwischt zu haben. Sie weisen ihre Pokémon an, allesamt in dem Loch zu verschwinden, wobei es zu einem Gemetzel kommt, das Staub aufwirbelt.

Als sich der Kampf legt, sind die Mitglieder Team Plasmas aber sprachlos: All ihre Pokémon wurden besiegt und anstatt der beiden Trainer steht nun Keldeo auf Genesect. Schwarzy und Weißy kommen dann aber unter dem Käfer-Pokémon, unter dem sie sich versteckt haben, hervor.

Schwarzy bemerkt zufrieden, dass sich Keldemaru endlich beruhigt hat, während Weißy das Pokémon von ihrer ersten Begegnung her erkennt.

Währenddessen weist Schwarzy Genesect an, anzugreifen, da sich ihnen nun eine Möglichkeit biete. Das Pokémon wechselt daraufhin von seiner Flug- und seine Angriffsform, wobei Keldemaru von ihm abspringt. Dann befiehlt Schwarzy Genesect, Techblaster einzusetzen.

Die Kanone auf dem Rücken des Pokémons stößt einen Strahl aus, der Menschen wie Pokémon trifft und zur Seite stößt. Dabei wird eine Reihe von Rohren geschmolzen, sodass den Trainern der Weg ans andere Ende des Raumes offen steht. Genesect aber geht in die Knie. Schwarzy bemerkt dies mit Sorge. Er erkennt, dass das Modul auf seinem Rücken glüht, während Weißy ihn fragt, um was für eine Art von Pokémon es sich bei Genesect handelt.

Schwarzy erklärt ihr, dass es sich bei ihm um ein uraltes Pokémon handelt, das von Team Plasma mit metallener Rüstung und einer Kanone versehen wurde, während er es in seinen Pokéball ruft und sich bei ihm entschuldigt. Ihm bleibt somit nur mehr Keldemaru – und das Pokémon bestätigt seine Unterstützung mit einem entschlossenen Nicken.

Endlich erreichen sie den gläsernen Zylinder. Schwarzy hofft, durch das Trennen aller Kabel und Leitungen, die an den Zylinder angeschlossen sind, die Eiskanone oder sogar das ganze Schiff außer Betrieb nehmen zu können, weshalb Keldeo das Schwert auf seinem Kopf benutzt, um alles zu durchschneiden.

Zufrieden betrachten die beiden Trainer und das Pokémon nach getaner Arbeit ihr Werk – doch nur, bis Schwarzy feststellt, dass der Glaszylinder leer ist.

Von oben senkt sich plötzlich ein Schatten auf sie nieder, der jedoch nur von Keldeo bemerkt wird. Das Pokémon handelt schnell, indem es mit Wasserfontänen aus seinen Hinterhufen die beiden Trainer zur Seite stößt und sich in die Schlusslinie stellt, gerade als Kyurem sie angreifen will. Entsetzt müssen Schwarzy und Weißy beobachten, wie Keldeo im Bruchteil einer Sekunde zu einer Eisstatue gefriert.

Als Schwarzy zu dem Pokémon eilen will, hört er eine Stimme, die sich darüber beschwert, was er mit der Maschine im Raum getan hat. Schwarzy blickt auf und sieht nun Achromas auf ihn zukommen. Dieser erklärt, dass das Gerät nur dafür gedient habe, Kyurems Kraft zu absorbieren. Doch hat es bereits genug Energie aufgenommen, sodass der Verlust zu verschmerzen sei. Team Plasma habe genug Kraft, die Plasma-Fregatte zu steuern und ganz Einall einzufrieren.

Nachdem Schwarzy den Wissenschaftler erkannt hat, will er nach seinem letzten verbleibenden Pokéball greifen: Dem von Genesect. Achromas weist ihn aber lachend darauf hin, dass das Innere des Balls voller Rauch ist und fährt fort, zu vermuten, dass ein weiterer Techblaster dazu führen konnte, dass sich das Pokémon selbst zerstören könnte.

Als Weißy diese Worte vernimmt, legt sie ihre Hände um den Ball in Schwarzys Hand und schüttelt energisch den Kopf. Achromas hingegen ist das Schicksal des Pokémons egal und meint, Schwarzy könne tun und lassen, was immer er für richtig halte.

Dann beschließt Achromas, sich wieder wichtigeren Dingen zuwenden zu müssen. Im Weggehen fällt ihm aber etwas ein: Mit einem Knopfdruck auf die Achromas-Maschine erklärt er Kyurem, den Rest diesem zu überlassen.

Ein seltsames Licht erleuchtet Schwarzy und Weißy, die direkt vor dem Legendären Pokémon stehen, als dieses zu einem Angriff ansetzt. Schon eine Sekunde später sind beide genau wie Keldeo zu Eis erstarrt.

Während sich Achromas auf einen Teleporter-Kreis stellt, weist er zwei Mitglieder Team Plasmas an, sie ins Meer zu werfen. Dann verschwindet er.

Ein Plasma-Rüpel sieht mit an, wie ein Jiutesto und ein Karadonis die drei Eisstatuen, die einen gemeinsamen Sockel besitzen, anheben und wegtragen. Dabei rollt, von allen unbemerkt, eine Wilbirbeere über den Boden.

Eine Klappe an der Unterseite der Plasma-Fregatte öffnet sich und die zu Eis gefrorenen Trainer und das Pokémon stürzen ins Meer.

Achromas hat inzwischen wieder seinen Kapitänssessel eingenommen und überlegt, welche Stadt er als Nächstes einfrieren soll. Da wird er von jemandem angesprochen: Violaceus, der von einer Kette gefesselt vom der Decke des Raumes baumelt. Er will wissen, wozu das alles dienen soll.

Achromas hingegen fragt sich nur, wie es jemandem, der so dumm wie der Weise ist, gelungen ist, Kyurem zu fangen – wieso das Pokémon sich ihm überhaupt gezeigt hat. Die einzige Antwort, die ihm eingefallen ist – und er sich sicher, dass Violaceus das nicht aufgefallen ist – ist, dass Kyurem, in dem Wunsch, eine Absofusion einzugehen, der Energie, die von Zekrom bei seinem Erwachen freigesetzt wurde, geantwortet hat. In die andere Richtung gilt aber sicher dasselbe: Auch Reshiram und Zekrom, die beiden vor zwei Jahren erwachten Drachen, reagieren mit Sicherheit auf die von Kyurem freigesetzte Energie.

Woanders zeichnet sich inzwischen ein großer Schatten auf der Oberfläche des Meeres ab: Zekrom, das N trägt, und der Lichtstein sind irgendwo hin unterwegs. Im Lichtstein zeichnen sich die Umrisse eines jungen Mannes ab.

Cover