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Schwarz 2 und Weiß 2, Band 1

Informationen

Arc
S2 W2
Kapitelanzahl
7 (Abenteuer 1 bis Abenteuer 7 bzw. Kapitel 525 bis Kapitel 531)
Weiteres
Diskussionstopic im BisaBoard
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Übersicht

Kapitel

Ausgaben

Sprache Verlag Titel Datum
Japanisch Shogakukan Pocket Monsters Special, Band 52
Englisch Shogakukan Asia Pokémon Adventures, Band 52
Englisch VIZ Media Pokémon Adventures Black & White 2, Band 1
Deutsch Panini Comics Pokémon Schwarz 2 und Weiß 2, Band 1

Inhalt

Abenteuer 1: VS. Cerapendra
Kapitel 525 Nummer Kapitel 525
Englischer Titel (VIZ) The Transfer Student
Übersetzt Die Austauschschülerin
Englischer Titel (ShA) VS. Scolipede
Übersetzt Gegen Cerapendra
Japanischer Titel VS ペンドラートランスファー・スチューデント
Übersetzt Gegen Cerapendra – Austauschschülerin
Neue Pokémon

Ein Junge erklärt einem Mädchen, dass er sie liebe, doch wisse er schon seit dem Anfang, dass sie nicht zusammenbleiben könnten. Dieses Ende sei so vorgezeichnet gewesen, weshalb ihre Beziehung an dem Tag, an dem er ihr seine Gefühle offenbaren würde, zu einem Ende kommen müsse. Aus diesem Grunde habe er sein Herz verschlossen, nun aber ihr, Sabine, seine Gefühle offenbart.

Sabine, der bei diesen Worten die Tränen über die Wangen laufen, erinnert sich an ihre erste Begegnung: Er habe ihren Viso-Caster gefunden, sie hätten auf dem kleinen Platz Tennis gespielt und schließlich über die Einklangspassage spaziert. Dabei hätten ihre Pokémon, Zwottronin und Pandir, miteinander gespielt und gekämpft.

Während er sich wegdreht, beteuert ihr Gegenüber noch einmal, dass diese Erinnerungen seine wahren Gefühle seien, doch es sei nun vorbei und er müsse gehen: Ihre Liebe ende hier.

Sabine ruft ein letztes Mal seinen Namen, Lack-Two, bevor sie sich verabschiedet und weinend wegläuft.

Schließlich fragt Lack-Two jemanden, den er Leo nennt, ob sie bereits gegangen ist. Der Angesprochene, ein kleiner Junge, der eine Hose trägt, die an die Beine und den Schwanz eines Dragoran erinnert, kommt aus den Büschen, in denen er sich versteckt hat und fragt, ob es wirklich sein musste. Lack-Two dreht sich nur mit einem versonnenen Gesichtsausdruck um.

Während Lack-Two mit seinem Zwottronin vom Ort des Geschehens weggeht, läuft ihm Leo mit seinem Kapuno nach. Nochmals will er wissen, ob Lack-Two sicher sei, dass alles in Ordnung sei – immerhin habe das Mädchen stark geweint. Lack-Two meint aber nur, dass es in Ordnung sei – Sabine sei nun immerhin ein bekanntes Idol, eine Aussage, die Leo rot anlaufen lässt, während ihm Dampf aus der Nase stößt. Davon unbeeindruckt, fährt Lack-Two fort, dass sie selbst besser als sonst jemand wisse, dass sie nicht mehr auf Dates gehen könne, da sie andernfalls Probleme bekomme. Deshalb mussten sie ihre Beziehung so schnell als möglich beenden. Damit ist für Lack-Two die Sache beendet, während sie durch die Tore der Trainerschule gehen: Sonst wären sie etwa noch zu spät für den Unterricht.

In der Schule wird Lack-Two sofort lautstark von drei Mädchen und ihren Pokémon begrüßt. Das Trio schärft ihm ein, sich zu beeilen, da sie ansonsten zu spät kämen. Immerhin hätten sie ab heute einen neuen Lehrer. Lack-Two lässt sich nich stressen und bedenkt jedes der drei Mädchen und ihre Pokémon mit einem Kompliment. Nachdem die drei Mädchen zum Klassenraum aufgebrochen sind, meint Leo, wie gut Lack-Two doch darin sei, Komplimente zu geben. Er selbst würde bei Mädchen immer erstarren.

Lack-Two kann ihm nur den Rat geben, nicht so viel darüber nachzudenken, sondern einfach selbstbewusst sein. Immerhin habe er es unter die besten acht der Pokémon-Liga vor zwei Jahren geschafft – das sollte ihn doch berühmt machen.

Leo muss zugeben, dass er gehofft hatte, bei Mädchen beliebter zu werden, doch was während der Liga geschehen sei, war zu groß. Als er nach Hause kam, war das alles, worüber geredet wurde und seine Platzierung bedeutete auf einmal nichts mehr: Immerhin war der neue Champion verschwunden und die Sieben Weisen Team Plasmas konnten entkommen. Doch gerade, als Lack-Two darauf etwas antworten will, fällt Leo ein, dass sie sich beeilen müssen, um rechtzeitig zum Unterricht zu kommen.

Als sie zum Klassenraum mit der Nummer 401 kommen, müssen sie feststellen, dass der Lehrer bereits da ist. Lack-Two schlägt vor, durch die Hintertür hineinzuschleichen und zuerst scheint es, als ob dieser Plan aufgehen könnte. Dann aber steigt ein Klassenkamerad der beiden auf den Schwanz der Hose, die Leo trägt. Er fährt die beiden an, dass sie doch nicht so hineinschleichen könnten – wenn sie spielen wollen, sollen sie das doch draußen machen.

Lack-Two versucht, die Situation zu entschärfen, indem er ihm, Matisse, anbietet, ihm einigen Mädchen vorzustellen, doch Matisse will von all dem nichts wissen. Er fährt sie ein, weshalb sie überhaupt zum Unterricht kämen, da sie von Anfang an nichts als Unsinn angestellt hätten. Sie aber wollten etwas über Pokémon lernen und ihre Kampffertigkeiten verbessern, wenn sie beide aber nur nach Mädchen aus seien, sollten sie verschwinden. Dabei packt er Lack-Two am Kragen.

Der Lehrer, der den Aufruhr nun bemerkt hat, will wissen, was das solle und verlangt, dass die drei ihm ihre Namen nennen. Als die drei dieser Aufforderung nachkommen, erkennt Leo in ihrem Lehrer jemanden, der ihm in der Vergangenheit geholfen hat. Der Lehrer schärft Leo aber ein, dass ihre Bekanntschaft nichts daran ändern würde, wie er sich im Unterricht verhalten würde – immerhin sei er nun sein Lehrer.

Dann verlangt er von den drei Störenfrieden, dass sie den Rest der Stunde vor der Tür verbringen sollen. Die drei Mädchen, denen Lack-Two zuvor Komplimente gemacht hat, ergreifen sofort die Partei für Lack-Two und protestieren gegenüber dem Lehrer, in sie Professor Cheren nennen: Immerhin war es Matisse, der mit all dem angefangen hat. Strahlend bedankt sich Lack-Two bei den dreien, während Matisse nur noch wütender wird.

Doch all das bringt nichts, und so finden sich Lack-Two, Leo und Matisse vor der Tür wieder. Wirklich wütend darüber ist nur Matisse, der von seinen beiden Leidensgenossen wissen will, ob sie überhaupt wüssten, wo sie sind. Immerhin sei es eine Schule, die Trainer ausbilde und sogar von der Pokémon-Assoziation anerkannt sei. Ihr Jahrgang bestehe aus 150 ausgewählten Schülern aus der ganzen Region und sie alle hätten nur das Ziel, der Beste zu werden. Es seien ihre Freunde und Rivalen, gegen die sie kämpfen müssten, um das Meiste aus ihrer Zeit hier herausholen zu können.

Kaum, dass Matisse diese Worte ausgesprochen hat, kommt Cheren mit seinem Serpifeu aus dem Klassenraum. Matisse hofft natürlich darauf, zurück in den Unterricht gelassen zu werden, doch Cheren schärft ihm nur ein, dass er zu laut sei, während Serpifeu den Jungen in einem Meer aus Blättern ertränkt. Daraufhin hält Matisse endlich den Mund.

Leo drückt inzwischen seine Verwunderung über Cheren aus. Noch vor zwei Jahren seien Cheren und er Gegner bei der Pokémon-Liga gewesen, nun sei Cheren sein Lehrer. Da ergreift Matisse wieder das Wort: Cheren sei nur drei oder vier Jahre älter als sie und schon ein Lehrer – wie gut müsse er dafür sein?

Da schärft Lack-Two den beiden ein, still zu sein, da jemand komme – wie er schließlich an dem Geruch von Parfüm erkennt, ein Mädchen. Für diese Aussage hat Matisse nur ein Seufzen übrig, während Leo wieder rot anläuft und Dampf aus seiner Nase strömt. Als das fragliche Mädchen, begleitet von einer Frau, schließlich um die Ecke des Korridors biegt, dampft sogar Leos ganzer Kopf. Lack-Two lächelt dem Mädchen zu, doch nur die Frau reagiert und antwortet ebenso mit einem Lächeln. Er fragt sich, ob die beiden Mutter und Tochter sein könnten.

Das Trio beobachtet überrascht, wie die beiden an der Tür klopfen. Schließlich erklärt Cheren, dass es sich bei dem Mädchen um eine neue Schülerin handelt.

Sie stellt sich als Whi-Two vor und erklärt, dass ihr Hobby es sei, die Sterne zu beobachten, besonders die Konstellation ihres Sternzeichens, Hypnomorba. Ihr Lieblingsessen sei Parfait, ihre Lieblingsblume die Gracidea und ihre Lieblingsfarbe die des Meeres. Lack-Two schreibt das alles geflissentlich auf, was Matisse nur wieder reizt.

Schließlich stellt sie ihr Pokémon, ein Tarnpignon, vor und erklärt, dass hoffe, dass sie sich gut verstehen würden.

Draußen am Gang erklärt Lack-Two, dass Hypnomorba und Bisofank gut miteinander harmonieren würden. Leo entgegnet darauf nur, dass er im Februar geboren und daher ein Sodachita sei. Matisse will von all dem Astrologie-Quatsch nichts wissen und wird wieder laut.

Cheren seufzt im Klassenraum nur. Er meint, dass es schon ein seltsamer Tag sein: Ein neuer Lehrer, eine neue Schülerin und drei Schüler auf dem Gang. Da es scheint, als ob sich niemand auf den Unterricht konzentrieren könne, schlägt er vor, eine Kampfstunde zu machen. Das hört natürlich auch Matisse, der sofort Feuer und Flamme ist. Er will wissen, ob sie auch mitmachen dürfen, was Cheren bejaht, bevor er alle nach draußen schickt und ankündigt, dass die Jungen und Mädchen getrennt voneinander jeweils ein KO-Turnier halten werden.

Auf dem Meer in der Nähe des Turms der Einheit kommen LeBelle und sein Glibunkel mit einem Kajak an: Zu Tränen gerührt stellen sie fest, endlich wieder in Einall angekommen zu sein. Nachdem sie jahrelang nah und fern nach den Sieben Weisen gesucht haben, aber kaum Spuren gefunden haben, scheint es nun Zeichen zu geben, dass sich die Verbrecher wieder in der Region, in die der Frieden zurückgekehrt ist, zu finden sind. Team Plasma scheint wieder aktiv zu sein und LeBelle hat fest vor, sie diesmal aufzuhalten. Er hat sogar einen neuen, jungen Partner zugeteilt bekommen. Er solle ihn in der Trainerschule von Eventura City treffen, da es scheint, als ob sein Partner noch ein Schüler sei. LeBelle nimmt daher an, dass es seine Aufgabe sei, ihm zu helfen.

In der Schule geht es auf den Kampfflächen bereits heiß her: Matisses Knacklion kann Leos Kapuno ausschalten, weshalb es nun an Lack-Two ist, sich ihm mit seinem Zwottronin entgegenzustellen.

Cheren beobachtet seine Schüler und überrascht, dass die drei Störenfriede die talentiertesten Kämpfer zu sein scheinen. Lack-Two und Matisse scheinen sogar stärker als Leo zu sein, der es immerhin unter die besten acht der Liga geschafft hat.

Zwottronin kann Knacklion schließlich besiegen, eine Tat, die Lack-Two natürlich sofort das Lob seines Fanclubs einbringt. Matisse wird bei diesem Anblick natürlich wieder wütend.

Cheren verkündet nun, dass der Sieger bei den Jungen Lack-Two sei. Auf der Seite der Mädchen hingegen hat gerade Whi-Two mit ihrem Tarnpignon ein Symvolara besiegt. Die Trainerin kann ihren Sieg kaum fassen. Insgeheim aber verflucht sie sich selbst, da sie bereits an ihrem ersten Tag so viel Aufmerksamkeit auf sich zieht. Ihre Gegnerinnen scheinen sich über ihren Sieg mehr zu freuen als sie selbst, was Cheren verwundert.

Da aber bekommt er Besuch, der wissen will, ob die Ergebnisse bereits feststehen. So bittet er die Klasse um Aufmerksamkeit. Er stellt seine Besucherin, Bell, vor, die die Assistentin im Esche-Labor ist. Matisse will wissen, ob es sich dabei um das Labor des Vater-Tochter-Teams handelt, was Leo bestätigt und sogar hinzusetzt, einmal in einem Heißluftballon mit dem Vater gewesen zu sein.

Lack-Two und Whi-Two werden nun zu Bell und gebeten. Sie stellt fest, dass Cheren diese beiden ausgewählt hat und überreicht ihnen ihre Preise: Pokédexe. Cheren erklärt, dass diese Geräte automatisch Daten über alle Pokémon, die ihnen begegnen, aufzeichnen. Professor Esche wollte, dass zwei talentierte Trainer diese Geräte bekommen und will sie ihnen gerne überlassen.

Whi-Two weigert sich aber, den Pokédex anzunehmen. So ergreift Lack-Two ihre Hand und bittet sie darum, mit ihm gemeinsam den Pokédex zu vervollständigen. Hinzu setzt er, dass sein Sternzeichen Bisofank sei. Auch Bell redet ihr gut zu, sodass Whi-Two gezwungenermaßen annimmt.

Am Abend bläst Whi-Two in ihrem Zimmer im Schülerheim Trübsal. Sie fragt sich, warum ihre Mutter sie dazu gebracht hat, hier zu lernen – solle sie etwa ihre Vergangenheit vergessen und und so tun, als ob sie nichts über Pokémon wisse? Während sie einen Anhänger betrachtet, der das Bild von N zeigt, murmelt sie, dass sie nicht wisse, was sie tun solle. Sie hofft nur, dass N bald zurückkommt, während sie ihre Team Plasma-Uniform auf einem Kleiderhaken ansieht.

LeBelle ist schließlich in Eventura City angekommen. Da es bereits dunkel ist, will er sich beeilen, doch da sieht er ein Bummelz. Er meint, dass es scheint, als ob sich Pokémon, die bisher nicht in Einall heimisch waren, in der Region angesiedelt haben, während sein Glibunkel einen wilden Artgenossen erblickt. LeBelle fragt sich, ob an dieser Entwicklung Team Plasma Schuld haben könne. Immerhin seien genug von ihnen davongekommen: Violaceus, der unter dem Namen Grau aufgetreten ist, Rubius, Viridus, Flavus, Aquilus, Caeruleus und natürlich ihr Anführer G-Cis. Er schwört, sie dieses Mal zu schnappen.

Nun ist er bei der Trainerschule angekommen. Er begibt sich zu den Zimmern der Jungen, wo sein Partner warten soll.

Lack-Two arbeitet gerade an seinem Laptop. Er hat eine Datei zu Sabine, deren Bühnenname Sarah ist, geöffnet und vermerkt, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sie zu Team Plasma gehört, null ist und aus der Liste der Verdächtigen entfernt werden kann. Dasselbe gilt für seine Klassenkameradinnen Yuko, Mayu und Yuki – seinen Fanclub.

Da klicket etwas. Ohne sich umzusehen, sagt Lack-Two den ersten Teil einer Codephrase, die von LeBelle, der gerade zum Fenster hereinschaut, vervollständigt wird. LeBelle ist froh, dass Lack-Two auf ihn gewartet hat, ist aber der Ansicht, dass der mit dem niedrigeren Rang den anderen ansprechen sollte. Als Lack-Two daraufhin wissen will, ob sein Gast LeBelle sei, ereifert sich dieser: Immerhin sei das nicht die Art, mit der man einen Ranghöheren solle.

Lack-Two ist unbeeindruckt und weist LeBelle nur auf etwas hinter ihm hin – einen Schatten, der ihn mit zwei Krallen fasst.

Es handelt sich dabei um ein Cerapendra, das LeBelle zum Dach empor reißt. Lack-Two folgt ihm und sendet sein Zwottronin aus. Dieses besiegt das wilde Pokémon mit Leichtigkeit, wie LeBelle feststellen muss. Er meint, dass Lack-Two sicherlich ein guter Assistent sein würde und freut sich auf ihre Zusammenarbeit. Das Wort „Assistent“ lässt Lack-Two aber aufhorchen und er fordert LeBelle auf, die Anweisungen noch einmal zu lesen. Dabei muss er entsetzt feststellen, dass Lack-Two ein Inspektor ist und folglich über LeBelle steht.

Noch einmal stellt sich Lack-Two vor: Inspektor der Internationalen Polizei, Codename Schwarz 2. Hier in der Schule verwendet er den Namen Lack-Two – und er ist der Ranghöhere.

Abenteuer 2: VS. Genesect I
Kapitel 526 Nummer Kapitel 526
Englischer Titel (VIZ) Mr. Perfect
Übersetzt Mr. Perfect
Englischer Titel (ShA) VS. Genesect I
Übersetzt Gegen Genesect I
Japanischer Titel VS こせいだい Iミスター・パーフェクト
Übersetzt Gegen Genesect I – Mr. Perfect
Neue Pokémon

Cheren hat im Lehrerzimmer gerade seinen Papierkram erledigt. Er entschuldigt sich bei Bell, die mit ihrem Laternecto auf ihn gewartet hat, für die lange Wartezeit, doch sie meint, dass es schon in Ordnung sei. Sie erklärt, gerade mit der Professorin gesprochen zu haben und diese glücklich sei, dass er Trainer gefunden habe, denen sie die Pokédexe anvertrauen konnten. Bell selbst aber war überrascht, als Cheren meinte, dem stärksten Jungen und Mädchen in seiner Klasse jeweils einen Pokédex zu geben.

Cheren hofft nur, dass die Kinder nicht eine falsche Botschaft, wie „Stärke ist alles“ aus der Geschichte ziehen würden. Bell beruhigt ihn schnell: Immerhin sei es die Trainerschule und Lack-Two und Whi-Two scheinen sehr vielversprechend als neue Pokédex-Besitzer zu sein.

Auf diese Worte hin scheint Cheren traurig. Schnell entschuldigt sich Bell – sie wollte ihn nicht an die Ereignisse zwei Jahre zuvor erinnern. Cheren meint nur, dass eine Entschuldigung nicht nötig sei – Schwarz war immerhin auch ihr Freund. Bell meint nur, dass sie aber immerhin nicht dabei gewesen sei, weshalb es für sie nicht so schlimm sei.

Das Gespräch wird unterbrochen, als Cherens Viso-Caster läutet. Lysander, der gleich einmal fragt, ob er Cheren nun „Professor“ nennen soll, ruft an und entschuldigt sich gleich einmal für die späte Störung. Er fragt, wie Cherens erster Tag als Lehrer gewesen wird und dieser erzählt ihm, dass es recht anstrengend sei: Die Schule sei zwar schon vorbei, aber er habe einiges an Papierkram zu erledigen. Dann bedankt er sich erneut dafür, dass Lysander ihm von der Stelle erzählt hat – komplett unnötig, wie Lysander findet. Immerhin sei es Cheren zu danken, so schnell den Posten, der eigentlich an Lauro gehen sollte, angenommen hat. Der aber war der Meinung gewesen, dass frisches Blut nicht schaden würde und ist nun wieder einmal von der Bildfläche verschwunden.

Dann kommt Lysander zum Grund seines Anrufs: Es handelt sich aber um keine guten Nachrichten. Denn bei der Erforschung von Zekrom und Reshiram, den beiden Drachen Einalls, sei ans Licht gekommen, dass die beiden einmal ein einziger Drache gewesen seien. Als der Drache geteilt wurde, seien aber nicht nur die beiden, sondern auch ein dritter Drache entstanden – sozusagen die Hülle. Der Name dieses Drachens sei Kyurem.

Cheren und Bell sind von dieser Enthüllung entsetzt. Sofort fragt Cheren, ob Team Plasma es etwa auf diesen Drachen absehen könnte – Lysander ist dessen sicher. Cheren hat aber eine Idee, wie sie noch eine Chance haben könnten: Wenn es ihnen nur gelingen könnte, Kyurem zuerst zu fangen … und genau das ist es, was Lysander vorhat. Er hat deshalb Lilia seinen Posten als Arenaleiter übertragen, denn er hofft, dass dieser Drache helfen könnte, das Problem, das vor zwei Jahren begonnen hat, zu lösen.

Dann kündigt Lysander an, schon bald wieder nach Twindrake City aufzubrechen, da er dort etwas zu erledigen hat. Auf Cherens Nachfrage hin fängt Lysander an, etwas von Lauro erklären zu wollen, bricht dann aber ab und meint, es sei schon zu spät, bevor er sich verabschiedet und noch einmal erwähnt, dass er hofft, Cheren könnte ein guter Lehrer werden.

Als Cheren nach diesem Telefonat nachdenklich schweigt, schlägt ihm Bell aufmunternd auf die Schulter. Sie meint, dass auch sie große Hoffnungen für ihn habe, da er es endlich geschafft habe, seinen eigenen Weg zu finden.

Die beiden haben inzwischen das Gebäude verlassen und stehen an der Straße, als plötzlich ein Auto heran rast. Nur knapp weicht es Cheren aus, bevor es stehen bleibt und Bells Vater aussteigt. Er kündigt an, dass er gekommen sei, um Bell abzuholen. Bell ist überrascht, dass er den ganzen Weg aus Aventitia gefahren ist, nur um sie abzuholen, während er sie schon ins Auto bugsiert. Dabei will er wissen, ob sie noch etwas im Labor zu erledigen habe oder gleich nach Hause wolle.

Als das Auto, an dem sich Bells Laternecto nur mit Mühe festhalten kann, davonbraust, überlegt Cheren, ob es nur seine Einbildung gewesen sei oder ob Bells Vater gerade direkt ihn angesteuert hat.

LeBelle kann immer noch nicht fassen, dass Lack-Two einen höheren Rang als er selbst einnimmt. Immerhin sei er noch ein Kind. Deshalb ruft er im Hauptquartier an, wo sein Chef wissen will, ob er Schwarz 2 bereits getroffen hat. LeBelle bestätigt, doch bevor er fortsetzen kann, erinnert ihn sein Chef an die Unterlagen, die er erhalten hat: Lack-Two ist wirklich ein Inspektor, obwohl er erst zwölf ist, da er ein guter Stratege ist und seine körperlichen Fähigkeiten unglaublich sind. Auch seine Fähigkeiten als Trainer sind unglaublich.

Das Letzte ist etwas, das LeBelle sofort glaubt: Immerhin hat er diese Fähigkeiten selbst gesehen. All dass entspricht seinem Spitznamen „Mr. Perfect“ komplett: In den fünf Monaten, die er bereits am Fall arbeitet, hat er unglaubliche Fortschritte gemacht. Außerdem kann er, im Gegensatz zu LeBelle, hervorragend mit Damen umgehen. Bevor LeBelle, der über diese Aussage traurig wird, etwas antworten kann, wird das Gespräch beendet, indem der Chef ihm noch einmal mitteilt, auf gute Ergebnisse zu hoffen.

LeBelle will wissen, was Lack-Twos Mission in der Schule ist, als dessen Zwottronin seine Aufmerksamkeit auf sich zieht, das seine Muscheln an einem Wetzstein schärft. Wie Lack-Two erklärt, macht es das nach jedem Kampf.

Da aber zeigt das Pokémon seinem Trainer die Muschel, die eingerissen ist; etwas, das in 400 Kämpfen erst zweimal passiert ist. Das zeigt, wie stark das Cerapendra sein muss und zieht Lack-Twos Aufmerksamkeit auf sich. Er fragt sich, ob es sich um ein freigelassenes Pokémon handeln kann, da wilde kaum so stark werden können und er keine andere Anwesenheit spüren konnte. Außerdem ist es eigenartig, dass es einem Agenten der Internationalen Polizei gefolgt ist – es scheint kaum ein gewöhnlicher Angriff gewesen sein. Das verschlimmert die Situation nur, weshalb er LeBelle auffordert, aufzubrechen, während er sich vom Dach schwingt.

Mit viel Geschick setzt Lack-Two die Ausrüstung der Internationalen Polizei #3, das Vielseitige Seil, ein, indem er es in einige ferne Bäume schleudert. An der nun gespannten Leitung lässt er sich hinüber gleiten, während sich LeBelle mit seinem eigenen Vielseitigen Seil, das von Glibunkel gehalten wird, vom Dach abseilt.

Die beiden streifen durch die Stadt, bis Lack-Two eine Tür in einer Hintergasse betritt. LeBelle will ihn davon abhalten, da er der Ansicht ist, dass dort kein Platz für Kinder sei, doch die Bar hinter der Tür ist vollkommen leer.

Gekonnt wirft Lack-Two eine Scheibe, die LeBelle als Medaille erkennt, und trifft dabei genau in den Schlitz einer Musikanlage, die daraufhin bekinnt, Musik zu spielen, während ein einarmiger Bandit neben ihr zur Seite gleitet und einen geheimen Durchgang freilegt. Er fordert LeBelle auf, ihm zu folgen.

Auf die beiden regnet etwas nieder, bei dem es sich laut Lack-Two um eine Desinfektionslösung handelt. Anschließend verwendet er einen Iris-Scanner, woraufhin sich eine weitere Tür öffnet.

Die beiden betreten einen Raum, der mit Regalen, Computern und eigenartigen technischen Geräten vollgeräumt ist, auf all dem ein Krebscorps thront.

Laut fragt Lack-Two, ob der „Magier“, da sei, der sich auch schnell bemerkbar macht. Beim Magier handelt es sich um einen kleinen, älteren Mann mit Zylinder und eigenartiger Brille.

Er will wissen, was Lack-Two dieses Mal zu ihm führt, worauf dieser erklärt, dass er Pokébälle braucht. Da der Magier annimmt, dass Lack-Two zu einer Mission aufbrechen will, schlägt er ihm vor, ihn zuerst einmal zu untersuchen. Währenddessen entledigt sich Lack-Two bereits seiner Oberbekleidung, sodass er nur noch in einer Art Taucheranzug dasteht.

LeBelle ist verwirrt und will wissen, was all das soll, woraufhin in Lack-Two erklärt, dass sich dieser Mann um seine Gesundheit und seine Ausrüstung kümmert. Er sei sozusagen sein persönlicher Manager.

Während all dem begibt sich Lack-Two in ein CT-Gerät, und LeBelle fragt, ob es wirklich eine gute Idee ist, Hilfe von außerhalb der Polizei zu nutzen. Da aber will der Magier wissen, ob LeBelle Lack-Twos neuer Assistent sei. Er stellt fest, dass LeBelle zwar schon alt sei, aber immerhin wirke er nützlich. LeBelles empörte Reaktion übergeht er.

Der Magier bittet Lack-Two inzwischen darum, einen Griff so fest wie möglich zu drücken. Daraufhin erscheint eine Kiste. Auf LeBelles Nachfrage hin erklärt der Magier, dass es sich dabei um Pokéball-Hüllen handelt, die perfekt an Lack-Twos Hände angepasst sind, denn ähnlich wie der Handschuh eines Baseballers oder die Schuhe eines Läufers müssen auch die Pokébälle genau auf den Trainer zugeschnitten sein, um beste Ergebnisse zu erzielen.

Er zeigt Lack-Two die Hüllen, der er speziell für ihn entwickelt hat. Diese sind perfekt an seine Hände angepasst, sodass er sie weitaus schärfer werfen kann. Doch Lack-Two ist mit diesen nicht zufrieden: Die Passform ist gut, aber die Hüllen sind etwas zu schwer. Zudem verlangt er, dass der Magier sie transparent macht, damit er leicht nach seinen Pokémon sehen kann.

Mit diesen Anpassungen soll der Magier 300 Stück herstellen und auch einen Halter entwickeln, den Lack-Two an der Hüfte tragen kann. Der Magier will protestieren und bittet um drei Tage Zeit. Lack-Two gibt ihm vier Stunden. Er ist der Überzeugung, dass das für den Magier ausreicht – und wirft ein Bündel Geldscheine auf den Tisch, das der Magier sofort nimmt und seinem Krebscorps reicht.

LeBelle ist entsetzt über diese Geldverschwendung, doch Lack-Two ignoriert ihn und verlangt, dass er ihm in den nächsten Raum folgt.

Dort befindet sich eine Wand, an der bewegliche Ziele auftauchen – Lack-Two will, dass LeBelle sein Glibunkel einsetzt, um sie zu treffen. Diese Aufgabe können die beiden auch problemlos bewältigen – Glibunkels Giftschock trifft alle Ziele, Groink-Figuren, sogar an ihrer Schwachstelle, der Perle auf dem Bauch.

Lack-Two würdigt dieses Können, beschließt dann, aber etwas anderes zu versuchen – und lässt sein Zwottronin einen Schalter umlegen, auf das hin ein Sandsturm zu wüten und Feuer zu lodern beginnt. Das führt dazu, dass LeBelle und sein Pokémon nichts sehen können. Eine zweite Runde mit den Zielen zeigt, dass Glibunkel nun keinen einzigen Treffer landet. LeBelle ist am Boden zerstört.

Das Ergebnis hat Lack-Two erwartet: LeBelle kann unter normalen Umständen gut agieren, doch ist die Gelegenheit nicht immer perfekt. Deshalb sei es laut Lack-Two wichtig, immer gut vorbereitet zu sein, gerade als Mitglieder der Internationalen Polizei.

LeBelle antwortet nur mit einem am Boden zerstörten „Verstanden, Inspektor“.

Da taucht der Magier auf. Er hat die Ergebnisse der Untersuchung Lack-Twos und Zwottronins und festgestellt, dass beide bei perfekter Gesundheit sind. Zwottronins Werte haben sich sogar in der letzten Zeit gesteigert. Bevor er aber weiterreden kann, ist eine Explosion ganz in der Nähe zu hören. Alle drei sind alarmiert.

Der Magier ruft einen Aufzug, mit dem die Polizisten zum Dach gelangen können. Davor übergibt der Magier noch ein Paar Flügel, das er zuvor in Auftrag gegeben hat.

Am Dach angekommen, erblicken die beiden ein seltsames Objekt, das in der Luft schwebt. LeBelle fragt sich, ob es sich um ein UFO handeln würde, während ihn Lack-Two daran erinnert, dass er ihn zuvor gefragt hat, ob seine Anforderungen gegenüber dem Magier nötig gewesen seien. Bei einem solchen Gegner wie dem, dem sie nun gegenüberstehen, ist er der Ansicht, dass sie mehr als nötig seien.

Dann befiehlt er Zwottronin, Kalkklinge einzusetzen. Das Pokémon springt auf den Gegner zu, die Muscheln in der Hand.

Abenteuer 3: VS. Genesect II
Kapitel 527 Nummer Kapitel 527
Englischer Titel (VIZ) Flying Type
Übersetzt Flug-Typ
Englischer Titel (ShA) VS. Genesect II
Übersetzt Gegen Genesect II
Japanischer Titel VS こせいだい IIフライング・インセクト
Übersetzt Gegen Genesect II – Fliegendes Insekt

Wiederholt greift Zwottronin seinen Gegner mithilfe seiner Muscheln an, doch scheint es, als ob die Attacken wenig ausrichten würden. LeBelle warnt seinen Vorgesetzten, da er vermutet, das „Ding“ könne von Team Plasma gesandt worden sein.

Lack-Two stimmt ihm in dieser Hinsicht zwar zu, belehrt ihn dann aber, dass es kein „Ding“ sei, sondern ein Pokémon – ein Pokémon namens Genesect.

Diese Enthüllung entsetzt LeBelle. Sofort will er wissen, woher Lack-Two diese Informationen und vor allem den Namen kennt, doch der fragt ihn nur, ob er abschätzen kann, was für eine Art von Attacke die vorhergehende Explosion hervorgerufen haben könnte. Immerhin könnten die umliegenden, schwer beschädigten, Gebäude genug Hinweise geben.

LeBelle muss nur darüber nur kurz nachdenken. In Anbetracht der Tatsache, dass es ein Pokémon gewesen ist, das den Schaden verursacht hat, vermutet er einen Strahl oder eine Art Rakete als wahrscheinliche Option.

Lack-Two wird davon nicht zufrieden gestellt. Nun will er wissen, von wo aus das Pokémon seinen Angriff abgefeuert haben könnte: Die Augen, der Mund oder sonst etwas?

Doch bevor LeBelle antworten kann, geht Genesect zum Angriff auf die Polizisten über. LeBelle wird dabei gegen die Wand über der Tür des Aufzugs geschleudert, vollkommen von der Schnelligkeit des Pokémons überrumpelt. Als er sich umblickt, wird ihm klar, dass sein Vorgesetzter verschwunden ist.

Da läutet LeBelles Smartphone. Lack-Two, der wissen will, ob LeBelle in Ordnung ist, ruft ihn an. Anstatt zu antworten, will dieser aber wissen, wo Lack-Two abgeblieben ist. Die Antwort überrascht ihn vollends: Lack-Two hat es geschafft, sich an Genesect festzuhalten und fliegt nun auf ihm über die Stadt.

Nun beginnt er, LeBelle davon zu erzählen, wie er an Informationen über Genesect gekommen ist: Er erklärt, dass er mit der Suche nach Team Plasma begonnen hat, als ihm die Mission in Einall übertragen wurde. Dabei konnte er ein Labor entdecken, das P2-Labor genannt wird. In diesem spürte er einige Daten über Genesect auf: Offenbar verfügt das Pokémon über eine Kanone, die künstlich an ihm befestigt wurde. Daher nimmt Lack-Two an, dass es diese benutzt hat, um die Gebäude in der Umgebung zu zerstören, kann sie jetzt aber nirgendwo an ihm bemerken. Er will es daher dazu bringen, sie erneut zu verwenden.

Lack-Two holt ein Gerät, als er als Ausrüstung der Internationalen Polizei #15, Aufnahmeblase, bezeichnet, heraus, das aus einer Halterung, die er sich um den Hals legt, und einem Mikrofon besteht. Als er etwas in das Mikrofon murmelt, erzeugt das Gerät einige Seifenblasen, die davon schweben.

Die Blasen fliegen durch die Luft, bis sie schließlich über Zwottronin, das noch immer auf dem Dach steht, platzen. Dabei geben sie Lack-Twos Anweisungen an das Pokémon weiter: Es soll die gleiche Attacke, die es auch gegen Cerapendra benutzt hat, einsetzen, dieses Mal aber beide Muscheln verwenden, um Genesect zu provozieren.

Zwottronin nickt, bevor es seine Muscheln in die Luft schleudert. Diese fliegen auf Genesect zu, das einer der Muscheln ausweichen kann. Lack-Two ist aber zufrieden: Er vermutet, dass seine Strategie aufgeht und hofft, endlich die Kanone zu Gesicht zu bekommen.

Da tut sich ein Spalt in Genesects Körper auf, aus dem helles Licht strömt. In Lack-Twos Gesicht, dessen Kopf sich direkt über diesem Spalt befindet, tritt pures Entsetzen. Der Körper Genesects klappt auseinander und es fährt nicht nur die Kanone, die sich direkt über seinem Kopf befindet, aus, sondern auch Arme und Beine. Lack-Two kann sich nur mit Mühe auf dem Teil, an dem die Kanone befestigt ist, festhalten.

Genesect zielt mit der Kanone auf die Muschel, die noch immer durch die Luft schwirrt. Es feuert einen Strahl ab, der die Muschel trifft und buchstäblich zu Staub zerfallen lässt, während der Rückstoß des Angriffs dafür sorgt, dass Lack-Two den Halt verliert und gen Boden stürzt.

Glücklicherweise landet er auf der Markise über dem Eingang eines Gebäudes, die seinen Sturz abfedert.

Da meldet sich schon LeBelle bei Lack-Two, der wissen will, ob ihm etwas passiert ist. Nachdem Lack-Two ihm mitgeteilt hat, dass alles in Ordnung ist, fragt er LeBelle, ob dieser die Kanone nun erkennen kann. Dieser, der das Pokémon mithilfe eines Fernglases beobachtet, bestätigt und teilt seinem Vorgesetzten zudem mit, dass Genesect nun deutlich als Pokémon erkennbar ist, da es seine Form gewechselt hat.

Lack-Two gibt LeBelle nun seine nächste Aufgabe: Da der Kampf einige Schaulustige angelockt hat, die nicht verletzt werden sollen, soll LeBelle sie aus Gebiet 3 fernhalten. Dort befindet sich nämlich ein leerstehendes Gebäude, zu dem sich Lack-Two jetzt begibt.

Als LeBelle nähere Informationen erfahren will, muss er aber feststellen, dass Lack-Two die Verbindung unterbrochen hat. Er lässt sich davon jedoch nicht unterkriegen und weist sein Glibunkel an, dass sie nun das Gebiet absperren müssen.

Lack-Two hat das verlassene Gebäude inzwischen erreicht und verwendet sein Vielseitiges Seil, um schnell das Dach zu erreichen. Dort überrascht er einen blonden Mann mit Brille, der einen Umhang trägt und eine Art Fernsteuerung in Händen hält. Der Unbekannte will wissen, wie Lack-Two ihn entdecken konnte.

LeBelle, der mit Glibunkel das Gebiet inzwischen mit Seilen absperren konnte und jetzt mit seinem Fernrohr das Dach beobachtet, erkennt den Umhang des Unbekannten. Bei ihm handelt es sich um einen der acht Finalisten der Pokémon-Liga, Kapuzenmann.

Dieser will gerade von Lack-Two wissen, wie er ihn auf diesem Dach entdecken konnte. Der erklärt ihm daraufhin, dass er einfach die Punkte, an denen Genesect zuerst gesehen wurde und wo es die Kanone abgefeuert hat, verbunden hat, woraus sich ergibt, dass Genesect nur in einem bestimmten Bereich angreifen kann. Immerhin hat es, als es von Zwottronins Muscheln angegriffen wurde, erst einen Gegenangriff gestartet, als es in diesem Bereich war, da es außerhalb dieses offenbar keine Kommandos empfangen kann – und im Zentrum befindet sich das verlassene Gebäude.

Kapuzenmann ist von Lack-Twos analytischen Fähigkeiten angetan und schlägt vor, seine Theorie nun zu überprüfen, indem er Genesect mit einem Knopfdruck auf seiner Fernsteuerung dazu bringt, seine Form zu wechseln, während er seinen Umfang auszieht und wegwirft.

Das Pokémon, das nach der Attacke mit der Kanone wieder in seine zusammengeklappte Form zurückgekehrt ist, fährt nun seine Arme, Beine und Kanone wieder aus und landet direkt vor Lack-Two auf dem Dach.

Dann wird es dazu gebracht, mit seiner Kanone anzugreifen – Kapuzenmann nennt diese Attacke Techblaster. So richtet Genesect seine Kanone direkt auf Lack-Two und greift an. Dieser wird vom Strahl voll erwischt und durch die Wucht regelrecht vom Dach gefegt. Seine normale Kleidung löst sich komplett auf, doch der Anzug, den er darunter trägt, bleibt intakt.

Schließlich befiehlt Kapuzenmann seinem Pokémon, Lack-Two zu erledigen. Als aber Genesect mit gekreuzten Krallen auf Lack-Two zufliegt, springt plötzlich Zwottronin von einem anderen herab und bringt seinen Trainer aus der Schusslinie und somit in Sicherheit. Genesects Attacke trifft daher ein anderes Gebäude, das mit einem klaren Schnitt geteilt wird. Der oberste Stock des Gebäudes rutscht deshalb entlang des Schnitts zur Seite, bis der Gebäudeteil auf dem Boden aufschlägt und auseinander bricht. Dabei werden LeBelle und Glibunkel, die sich dem Geschehen inzwischen genähert haben, beinahe unter dem Schutt begraben.

Da kommen Lack-Two und Zwottronin in all dem Chaos aus dem herumfliegenden Schutt herausgelaufen. Lack-Two will sofort von LeBelle wissen, ob keine Zivilisten zu schaden gekommen sind, was dieser verneint – es konnten bereits alle in Sicherheit gebracht werden. Als LeBelle daraufhin fragen will, was mit Lack-Two ist, erklärt dieser vollkommen ruhig, dass er nur dank seines Schutzanzuges in Ordnung ist – ohne diesen wäre er getötet worden.

LeBelle erzählt seinem Vorgesetzten nun aufgeregt, was er in der Datenbank der Internationalen Polizei finden konnte: Nicht nur, dass er als Kapuzenmann zwei Jahre zuvor an der Pokémon-Liga teilgenommen hat, sondern auch, dass sein realer Name Achromas lautet – der dunkle Wissenschaftler. Lack-Two versteht nun, dass er es gewesen sein muss, der die Kanone auf Genesects Rücken entwickelt hat, um sie illegaler Weise an dem Pokémon zu befestigen und es so zu verändern.

Achromas erkennt nun, dass er es mit zwei Mitgliedern der Internationalen Polizei zu tun hat und meint, dass sie für den ersten Kampf seiner Maschine geeignet seinen. Er lässt ihnen keine Verschnaufpause, sondern befiehlt Genesect erneut, Techblaster einzusetzen. Die beiden Polizisten und ihre Pokémon ergreifen daraufhin zu Fuß die Flucht. LeBelle ist dabei panisch: Er hat keine Idee, wie sie einen solch starken Gegner besiegen können.

Lack-Two dagegen hat andere Pläne: Zwar ist der Ansicht, dass sie Genesect durchaus besiegen könnten, schlägt aber vor, das Pokémon zu fangen. LeBelle will protestieren, da er der Ansicht ist, dass dies nie gelingen könnte, da es ja Achromas’ Pokémon sei – doch Lack-Two meint, dass der Wissenschaftler das Pokémon eher kommandiere, als ob es sich bei ihm um eine Maschine handeln würde.

Das sieht LeBelle als nicht unwahrscheinlich ein: Es würde erklären, welchen Sinn die Fernsteuerung in Achromas’ Händen hätte und wäre bei einem gesuchten Verbrecher wie ihm durchaus möglich. Diese Erklärung würde auch den Angriff des Cerapendra erklären. LeBelle ist sich inzwischen sicher, dass auch dieses Pokémon kontrolliert wurde. Daher muss er Lack-Two zustimmen, als dieser meint, dass sie ein wildes Pokémon immer noch fangen könnten.

Als Lack-Twos Viso-Caster läutet, stellt er überrascht fest, dass der Magier am anderen Ende der Leitung ist: Er verkündet, dass die 300 Pokébälle, die Lack-Two bestellt hat, jetzt fertig sind. Als Lack-Two wissen will, wie der Magier das geschafft hat, meint er nur, dass er seine Geheimnisse nie verraten würde.

Lack-Two erklärt seinem Lieferanten, dass es für ihn jetzt unmöglich sei, die Bälle abzuholen, aber für den Magier stellt das kein Problem dar: Plötzlich fliegt ein Kanaldeckel direkt vor LeBelle in die Luft, dass dieser zu Boden geworfen wird. Aus der Öffnung fliegen mehrere Dusselgurr und eine Menge Konfetti. Dann taucht das Krebscorps des Magiers auf, auf dessen Rücken ein Korb voller Pokébälle gespannt ist. Lack-Two greift nach einem, um ihn zu kontrollieren. Er muss feststellen, dass die Bälle genau seinen Vorstellungen entsprechen.

Da landet Genesect direkt vor Lack-Two, Zwottronin und Krebskorps. Mit dem speziellen Pokéball in der Hand tritt der junge Polizist dem Pokémon mit entschlossenem Blick gegenüber.

Abenteuer 4: VS. Genesect III
Kapitel 528 Nummer Kapitel 528
Englischer Titel (VIZ) Innocent Scientist
Übersetzt Unschuldiger Wissenschaftler
Englischer Titel (ShA) VS. Genesect III
Übersetzt Gegen Genesect III
Japanischer Titel VS こせいだい IIIイノセント・サイエンティスト
Übersetzt Gegen Genesect III – Unschuldiger Wissenschaftler

Mit einem der speziellen Pokébälle in der Hand tritt Lack-Two Genesect gegenüber und fordert es zum Kampf an. Mit einer geschmeidigen Bewegung, deren Geschwindigkeit LeBelle überrascht, wirft Lack-Two den Ball. Dieser fliegt mit einer solchen Wucht auf das Pokémon zu, dass er dabei Staub aufwirbelt. Genesect kann den Ball aber mithilfe seiner Klauen abwehren.

Lack-Two gibt nicht auf und wirft weitere Pokébälle, doch alle kann Genesect abblocken. LeBelle vermutet, dass der Grund dafür ist, dass das Pokémon noch nicht geschwächt wurde – dann aber fällt ihm auf, dass Zwottronin seinen Gegner mit konstanten Angriffen seiner Muschel attackiert, während sein Trainer die Pokébälle wirft. Er ist begeistert von dieser Art des Teamworks.

Als Lack-Two diese Worte vernimmt, erinnert er sich an den Tag, an dem ihm von seinem Chef ein Pokémon der Internationalen Polizei zur Verfügung gestellt wurde. Ihm wurde eine Vielzahl an sehr gut trainierten Pokémon vorgestellt, die allesamt noch keinen Partner besaßen. Sein Chef erklärte ihm, dass einige Leute in den höheren Rängen verwundert darüber waren, dass er noch kein eigenes Pokémon besaß. Immerhin hatte er sein Trainer mit Bestnoten abgeschlossen und bereits gezeigt, dass er die Fähigkeit, in echte Kämpfe verwickelt zu werden, besaß. Lack-Two war der Meinung, dass das schon in Ordnung war – lieber wollte er alleine arbeiten, bis er ein Pokémon finden würde, dass es wert wäre, sein Partner zu sein.

Kaum, dass er diese Worte ausgesprochen hatte, fiel ihm Zwottronin auf, das nicht wie die anderen Pokémon in einer Reihe stand, um sich ihm zu präsentieren, sondern dahinter saß und in Ruhe seine Muschel schärfte. Das brachte ihn dazu, seinen Chef auf dieses Pokémon anzusprechen.

Ohne Zweifel besteht also zwischen Lack-Two und Zwottronin ein besonderes Band: Das zeigt sich auch, als das Wasser-Pokémon im Kampf gegen Genesect einem Pokéball knapp ausweicht. Genesect kann diesen Ball nur mit knapper Not abwehren, bevor es mitten ins Gesicht getroffen wird. Es zeigt sich bereits, dass Zwottronins Attacken dem Pokémon bereits zusetzen. LeBelle ist fasziniert: Nicht nur von Zwottronins Attacken, die dafür sorgen, dass Genesect abgelenkt wird und die Pokébälle kaum rechtzeitig entdecken kann, während es nach und nach geschwächt wird, sondern auch von Lack-Twos Treffgenauigkeit. Lack-Two hingegen erklärt, dass das das hauptsächlich den speziellen Pokébällen des Magiers zu verdanken ist.

Lack-Two stellt fest, dass er bereits über 20 Bälle geworfen hat und Genesect offenbar langsam müde wird, als ein Schrei Achromas’, der sich inzwischen auf seinem schwebenden Klikdiklak stehend dem Kampfgeschehen genähert hat, seine Aufmerksamkeit auf sich zieht. Dieser hat inzwischen nämlich einen der Pokébälle in die Hände bekommen und bewundert die Hüllen, die nicht nur dafür sorgen, dass der Ball besser zu halten ist, sondern auch dafür, dass der Knopf leichter zu drücken ist. Neugierig nimmt er die Hülle ab, um herauszufinden, was für eine Art von Pokéball darunter versteckt ist. Er ist begeistert, als er einen Luxusball erkennt.

Er ruft Lack-Two zu, dass sie beide sich gut verstehen könnten, da sie ähnliche Grundsätze zu haben scheinen, eine Aussage, die dazu führt, dass LeBelle ihn fragt, was er da für einen Unsinn verzapfe.

Achromas meint nur, dass die Tatsache, dass Lack-Two einen Luxusball verwendet, um Genesect zu fangen, der Beweis sei: Dieser erhöhe immerhin die Freundschaft eines gefangenen Pokémons. Der Grund, aus dem jemand ein solches Item verwendet, sei klar: Es ist einfacher, das wahre Potential eines freundlichen Pokémons heraus zu kitzeln. Sein Achromat, ein Gerät, das mit einer wissenschaftlichen Herangehensweise entwickelt wurde, folgt einem ähnlichen Prinzip: Auch er ist dafür gedacht, das größtmögliche Potential eines Pokémons zu erreichen. Die Begegnung mit Lack-Two mache ihn also glücklich, denn egal, ob sie nun Freunde oder Feinde seien, sie würden auf die gleiche Art und Weise denken.

Da aber Lack-Two bereits seine Art, diesem Fall entgegen zu treten, gezeigt hat, ist Achromas klar, dass es sich bei ihm und einen Feind handelt. Er sieht daher keinen Grund, ihn am Leben zu lassen, auch wenn es schade sei, jemandem, mit dem er sich auf gleicher Höhe unterhalten könne, ausschalten zu müssen.

Lack-Two lässt sich von diesen Worten nicht beeindrucken. Er bezeichnet den Achromat als fehlerhaft und will beweisen, dass sie nie und nimmer in der Lage wäre, sie auszuschalten.

Diese Worte führen dazu, dass Achromas zu zittern beginnt und wiederholt tief Luft holen muss. Er erklärt, dass es sich beim Achromat nur um einen Prototyp handeln würde und dieser Kampf noch die Testphase darstelle. Dann schafft er es, sich zu beruhigen, bevor er nun wütend wird und Genesect befiehlt, noch einmal Techblaster einzusetzen.

Die Attacke schießt auf die beiden Polizisten und ihre Pokémon zu. LeBelle greift nach Lack-Two, um ihn aus der Schusslinie zu ziehen, wobei er ihn fragt, wie er nur auf die Idee kommt, einen so bösen Gegner wie ihn zu provozieren.

Lack-Two hingegen ist der Ansicht, dass es nicht sicher sei, ob man Achromas wirklich als böse bezeichnen könnte. An seinen Handlungen gemessen scheint er eher nur naiv zu sein. Er scheint nur seine Interessen zu verfolgen, ohne sich zumindest um das Gesetz zu kümmern. Auch der Spitzname des „dunklen“ Wissenschaftlers scheint nur aus den Konsequenzen seiner Handlungen zu kommen. Natürlich will er Achromas’ Handlungen nicht relativieren: Er sei immer noch ein Krimineller und sie beide Gesetzeshüter.

Trotzdem versteht LeBelle nicht, weshalb Lack-Two Achromas provozieren musste. Während er das erneut betont, können sie wieder nur knapp einem weiteren Techblaster ausweichen.

Lack-Two erklärt LeBelle daraufhin, dass Genesect aufgehört hat, Techblaster einzusetzen, seitdem er mit dem Fangversuch begonnen hat. Das liegt daran, dass Achromas an den Pokébällen interessiert war und ein Muster haben wollte. Deshalb musste er ihn provozieren, um ihn dazu zu bringen, erneut den Angriff einzusetzen.

Achromas nimmt die Beleidigung seiner Erfindung nicht leichtfertig hin. Wieder und wieder lässt er Genesect Techblaster einsetzen, als ihm plötzlich etwas auffällt.

Zur gleichen Zeit weist Lack-Two LeBelle auf eine Vorrichtung auf Genesects Rücken hin. In den Schlitz, in dem etwas steckt, hat Zwottronin eine seiner Muscheln eingeführt. Lack-Two weiß zwar noch nicht, worum es sich bei der Vorrichtung handelt, fragt sich aber, weshalb sie außerhalb so gut sichtbar ist. Selbst in seiner Flugform, als Genesect seine Arme und Beine eingezogen hatte, blieb dieser Teil außerhalb. Er kann sich vorstellen, dass es sich dabei um eine Art Akku oder ein Empfangsmodul handeln könnte. Zweifellos scheint es wichtig zu sein, weshalb Lack-Two Zwottronin gebeten hat, die Muschel dort einzuführen, um Achromas zu zeigen, dass ihm, Lack-Two, dieser Teil aufgefallen war.

Genau diese Muschel hat Achromas nun entdeckt. Er fragt sich, wie viel Lack-Two über Genesect weiß – ob er etwa vom geheimen Teil Wind bekommen hat, weil er selbst versehentlich etwas ausgeplaudert hat? Deshalb will er Lack-Two nun zeigen, wofür die Vorrichtung gedacht ist.

Mit einem Knopfdruck sorgt Achromas dafür, dass ein Koffer erscheint, was Lack-Two natürlich nicht entgeht. Als der Koffer geöffnet wird, werden vier Module, wie bereits eines auf dem Rücken von Genesect zu sehen ist, erkennbar, die unterschiedliche Farben aufweisen.

Achromas macht sich nun daran, den an Genesect befestigten Teil, den er als neutrales Modul bezeichnet, zu entfernen. Genau darauf hat Lack-Two gewartet: Er befiehlt Zwottronin, Wasserdüse einzusetzen. Das Pokémon schießt auf Achromas zu, während dieser noch damit beschäftigt ist, das Normalmodul zu entfernen, da es wegen der Muschel etwas feststeckt. Schließlich gelingt es ihm aber und er kann ein anderes Modul, das er Blitzmodul nennt, einsetzen. So kann Genesect erneut Techblaster einsetzen, bevor Zwottronin es erreicht. Dieses Mal scheint es sich bei der Attacke um eine vom Typ Elektro handeln. Zwottronin wird voll getroffen. Anschließend legt sich eine Staubwolke über das umkämpfte Gebiet.

LeBelle kann sich nicht erklären, was gerade passiert ist, doch als sich die Wolke legt, ist er vollkommen überrascht: Sowohl Genesect als auch Zwottronin sind verschwunden.

Da aber regt sich etwas: Ein Pokéball, der wackelt. LeBelle, Lack-Two und Achromas starren darauf, bis er plötzlich mit einem leisen Klicken ruhig liegen bleibt, das Zeichen dafür, dass Lack-Two Genesect fangen konnte.

LeBelle versteht nun, dass mithilfe des gewechselten Moduls Techblaster zu einer Elektro-Attacke geworden ist, gegen die ein Wasser-Pokémon wie das nun verschwundene Zwottronin eine Schwäche aufweist. Das versetzt LeBelle in Rage. Er fährt Achromas an, wie er so etwas nur tun konnte, bevor er eine Maske aufsetzt und ihn fragt, sich an das Gesicht erinnern zu können. Er erinnert Achromas daran, das er vor zwei Jahren unter dem Namen Kapuzenmann an der Pokémon-Liga teilgenommen hat – genau wie LeBelle selbst – unter dem Namen Lex Bello. Damals hat Achromas fair gekämpft und keine seiner Erfindungen benutzt. Er will also wissen, weshalb er es jetzt so machen muss und dieses grausame Experiment durchführt, wenn er doch auch anders kämpfen könnte.

Zuerst schweigt Achromas verwirrt, dann fragt er LeBelle, ob er etwa meint, dass nur eine Verbindung zwischen Pokémon und Trainer reichen würde. Als LeBelle das bestätigt, meint Achromas nur, dass er es doch selbst gesehen hat: Er hat gekämpft, konnte aber nicht gewinnen. Das lässt ihn zu dem Schluss kommen, dass es zu unsicher sei, sich allein auf Emotionen zu verlassen, weshalb er einen wissenschaftlichen Ansatz gewählt hat.

Da hat LeBelle genug: Er benutzt die Ausrüstung der Internationalen Polizei #11, Anpassende Handschellen, die aus einer Handschelle an einer Kette bestehen, auf Achromas. Dieser aber kann fliegen, indem er Raketen in seinen Schuhen zündet und in die Luft fliegt. Dabei lobt er Lack-Two noch für seinen Kampf, droht aber, ihm nicht für die Beleidigung seines Achromaten zu verzeihen. Zum Schluss erklärt er ihm noch, dass es sich bei Genesect um ein Käfer-Pokémon handelt, das vor 300 Millionen Jahren gelebt hat. Aus einem Fossil wiederbelebt, wurde es mit einer Metallrüstung und einer bestückt, um seine Angriffs-, Verteidigungs- und Initiative-Werte zu verbessern. Außerdem erklärt er, dass es vier verschiedene Module gibt, die den Typ von Techblaster verändern können: das Blitzmodul für den Typ Elektro, das Flammenmodul für den Typ Feuer, das Gefriermodul für den Typ Eis und das Aquamodul für den Typ Wasser. Genesect wurde geschaffen, um in Kämpfen immer als Sieger hervorzugehen, doch konnte es kein Wissenschaftler in einem Pokéball halten, weshalb der Achromat entwickelt wurde. Lack-Two konnte es aber fangen – und deshalb fragt ihn Achromas nach seinem Namen. Dieser stellt sich mit seinem Titel als Inspektor der Internationalen Polizei vor.

Achromas meint, sich an diesen Namen erinnern zu werden, ebenso wie an Lex Bello. Dabei warnt er ihn, dass Team Plasma über seine Mission, die Sieben Weisen zu fassen, informiert ist und G-Cis selbst darauf aus ist, ihn zu vernichten. Zudem gibt er zu, dass auch der Angriff des Cerapendra auf Team Plasmas Konto geht. Mit der Drohung, dass sie bald alle von der wahren Kraft des Achromaten vernichtet werden, will er sich verabschieden, bis ihm einfällt, dass er sich noch als neuer Anführer von Team Plasma vorstellt. Dies sei auf Anordnung von G-Cis, von dem sie bald noch hören sollen, geschehen, seit N verschwunden ist. Nun verabschiedet er sich wirklich und sein Megalon benutzt Teleport, sodass beide verschwinden.

LeBelle ist verwundert, dass Achromas Genesect einfach so aufgeben konnte. Lack-Two erklärt ihm daraufhin, dass Achromas offenbar der Achromat weitaus wichtiger ist. Der Kampf war ein Testlauf des Geräts, nicht des Pokémons.

Als Lack-Two sich offenbar zum Gehen wendet, fährt ihn LeBelle an, wie er einfach so gehen kann, wo der Gegner doch entkommen ist und er selbst ein Pokémon im Kampf verloren hat. Lack-Two zieht aber nur ein Stück Stoff von einem Haufen Schutt herunter: Er hat die Ausrüstung der Internationalen Polizei #2, den Unsichtbaren Stoff, benutzt, um Zwottronin darunter zu verstecken. Obwohl er das Pokémon direkt nach dem Treffer mit Techblaster darunter versteckt hat, wurde es stark mitgenommen. Es konnte den Angriff nur überstehen, weil Lack-Two ihm vor dem Kampf eine Espritfeder und ein Sonderbonbon gegeben hat.

Er entschuldigt sich bei seinem Pokémon, dass es so viel aufgeben musste: Immerhin ist es stolz auf sein Leben als Kämpfer, weshalb es für es unglaublich schwer gewesen sein musste, sich einfach zu verstecken.

Da bemerkt LeBelle, dass Zivilisten auftauchen. Als er Lack-Two fragt, was sie nun tun sollen, dreht er sich um und setzt ein unschuldiges Lächeln auf. LeBelle ist davon zu Tränen gerührt. Er denkt, dass Lack-Two nun sein Herz ihm gegenüber öffnen wird.

Doch der ignoriert LeBelle und geht auf zwei Mädchen zu, die das Gebiet erreicht haben. Als er fragt, ob jemand verletzt ist, will eines der Mädchen wissen, ob er etwa aus dem abgesperrten Gelände gekommen ist. Lack-Two spielt den Unwissenden und behauptet, dass das Gebäude auf einmal über ihm eingestürzt sei.

Da fällt dem anderen Mädchen auf, dass er im Gesicht blutet und bietet ihm an, zu ihr zu kommen, um sich versorgen zu lassen. Er will ablehnen, doch das Mädchen bleibt standhaft.

LeBelle ist über dieses Verhalten entsetzt. Er will Lack-Two davon abhalten und zieht ihn weg, doch sein Vorgesetzter erklärt ihm, dass auch das zur Untersuchung gehöre. Er erzählt, dass der Achromat bereits vor zwei Jahren in Entwicklung war. Es gab in Team Plasma aber offenbar eine Gruppe, die damit nicht einverstanden war und an Wegen, den Effekt des Geräts zu stören, gearbeitet hat. Seinen Nachforschungen nach heißt es zwar, dass die Erkenntnisse dieser Gruppe aber verloren gegangen sind, in Wirklichkeit aber eine Speicherkarte mit diesen Daten existiert, die ein Mitglied Team Plasmas besitzt. Alles, was er über dieses Mitglied weiß, ist aber, dass es sich um ein zwölfjähriges Mädchen handeln muss. Deshalb arbeitet Lack-Two verdeckt in der Trainerschule: Es gibt ihm die Möglichkeit, mit vielen Mädchen in diesem Alter zu reden und bittet LeBelle, sich nicht einzumischen. Dann geht er zu den Mädchen zurück.

Als diese wissen wollen, was passiert ist, erklärt er ihnen, dass LeBelle ein Polizist sei, der ihn eben als Zeugen vernommen habe. Die Mädchen sind begeistert. LeBelle macht sich derweil über die Identität des zwölfjährigen Mädchens Gedanken.

In ihrem Zimmer in der Trainerschule zieht inzwischen gerade Whi-Two ihre Team Plasma-Uniform an. Sie freut sich darüber, diese seit Langem wieder einmal zu tragen und singt dabei ein Lied, dass sie jeden Tag kämpfen wird. Ihr Tarnpignon freut sich ebenso.

Als der Morgen anbricht, sind Lack-Two und LeBelle immer noch unterwegs. Lack-Two weist LeBelle an, dass der Bericht über das Geschehene, das Aufräumen, einen Weg, um Genesect zu transportieren und einen Ort, der sich um es kümmern kann, zu finden, alles erledigt werden muss, bevor die Schule beginnt. LeBelle kann darauf nur „Roger“ sagen.

Abenteuer 5: VS. Tarnpignon
Kapitel 529 Nummer Kapitel 529
Englischer Titel (VIZ) Pokédex Lecture
Übersetzt Pokédex-Unterricht
Englischer Titel (ShA) VS. Foongus
Übersetzt Gegen Tarnpignon
Japanischer Titel VS タマゲタケポケデクス・レクチャー
Übersetzt Gegen Tarnpignon – Pokédex-Unterricht

Eine Schulstunde, in der Cheren über die X-Items und die besten Gelegenheiten, diese im Kampf zu nutzen, geredet hat, ist vorbei. Bevor am Nachmittag eine Stunde über Beeren angesetzt ist, haben die Schüler einmal Mittagspause.

Lack-Two springt im Gegensatz zu den anderen nicht sofort auf, sondern macht sich Gedanken darüber, dass alles normal zu sein scheint – offenbar hat niemand etwas von den Ereignissen der letzten Nacht mitbekommen.

Schließlich lenkt er sich von diesen Gedanken ab und blickt auf seinen Pokédex. Er nimmt an, dass es von ihm verlangt werden wird, Daten zu Pokémon mit diesem Gerät zu sammeln, was für ihn nur eine unnötige Belastung wäre. Andererseits könnte der Pokédex aber auch nützlich sein, um weitere Teamkameraden für Zwottronin zu finden – etwas, das er unbedingt machen soll.

Als Whi-Two an ihm vorbeigeht, während sie verkündet, ihr Mittagessen in ihrem Zimmer essen zu wollen, fällt ihm zudem ein, dass der Pokédex das Einzige ist, das er mit ihr gemeinsam hat und er ihr noch immer näher kommen muss.

Freundlich spricht er sie an und will wissen, ob sie schon Daten gesammelt hat. Sie erschrickt fürchterlich und beginnt, etwas zu stammeln. Deshalb will er wissen, ob sie etwa schlecht im Umgang mit Technologie ist, worauf sie behauptet, dass sie es nicht so gemeint habe. Er schlägt ihr daraufhin vor, dass sie doch jetzt in der Mittagspause gemeinsam Daten sammeln könnten.

Voller Elan zieht Lack-Two Whi-Two mit sich und behauptet, einen perfekten Ort zu kennen. Sie versucht, ihn davon abzuhalten, weil sie lieber zu Mittag essen will, doch er meint nur, dass sie nicht viel Zeit hätten und auch nach dem Datensammeln gemeinsam etwas essen könnten.

Schließlich finden sich die beiden auf einer Klippe wieder, die ein gutes Stück von der Schule entfernt ist. Whi-Two will wissen, weshalb Lack-Two denkt, dass der Ort gut geeignet sei, um Pokémon zu entdecken, aber er gibt zu, dass er gar nichts Genaueres wisse, sondern nur mit ihr Freundschaft schließen wolle. Da sie erst vor Kurzem an die Schule gekommen ist, will er wissen, ob sie irgendwelche Probleme habe und dass er ihr immer helfen könne.

Als sie erklärt, keine Probleme zu haben, wechselt Lack-Two schnell das Thema und schlägt vor, nun doch Daten zu sammeln, wo sie schon einmal hierher gekommen sind. Dann will er nach ihrem Arm greifen, doch Tarnpignon springt von Whi-Twos Kopf und greift Lack-Two mit einer Sporenattacke an. Lack-Two kann der Attacke nur entgehen, indem er einen Salto aus dem Stand hinlegt. Whi-Two ist davon beeindruckt.

Er entschuldigt sich nun für seine Aufdringlichkeit, da er ihren Leibwächter wütend gemacht zu haben scheint. Insgeheim erkennt er nun, vorsichtiger vorgehen zu müssen, da er nicht vergessen hat, welche Stärke das Pokémon am Vortag bewiesen hat.

Als hinter den beiden Trainern plötzlich ein Rascheln im hohen Gras zu hören ist, drehen sie sich um. Lack-Two nimmt an, dass ein Pokémon von Tarnpignons Lockduft angelockt worden ist und schlägt Whi-Two vor, den Pokédex zu benutzen.

Nur mit den Fingerspitzen zieht Whi-Two den Pokédex aus ihrer Tasche, während sie sich in Gedanken bei N entschuldigt und schwört, dass ihr keine andere Wahl bleibe, als das Gerät zu nutzen. Lack-Two interpretiert ihr Zögern falsch und erklärt ihr aufmunternd, dass sie schon keinen elektrischen Schlag abbekommen werde. Erneut muss Whi-Two betonen, dass das nicht das Problem sei.

Da erscheint das Pokémon: Ein gelb-blaues Pokémon mit Hufen und einem Horn am Kopf. Aus irgendeinem Grund wirkt es jedoch wütend, was Lack-Two nicht entgeht.

Lack-Two weist Whi-Two an, ihren Pokédex einzusetzen und meint, dass sie das jetzt jedes Mal, wenn sie ein neues Pokémon trifft, tun solle. Als Whi-Two seiner Anweisung folgt, erscheint der Name auf dem Bildschirm: Keldeo. Lack-Two zeigt sich begeistert: Er denkt, dass sie ein sehr seltenes Pokémon gefunden haben.

Da aber geht Keldeo ohne Vorwarnung mithilfe seines Horns Whi-Two an, die wie erstarrt ist. Lack-Two kann sie zur Seite ziehen, sodass sie der Attacke entgehen, die stattdessen einen Baum fällt, doch muss er dabei so weit zurückweichen, dass sie von der Klippe stürzen. Nur knapp kann er sich an den Wurzeln des gefällten Baumes, der direkt am Abgrund wächst, mit einer Hand festhalten. Mit dem anderen Arm hält er Whi-Two fest.

Als er sie fragt, ob mit ihr alles in Ordnung ist, murmelt sie nur den Namen ihres Pokémons, das nicht bei ihr ist.

Lack-Two blickt sich um und kann es schließlich entdecken: Es liegt im Gras unter ihnen. Sofort beginnt Whi-Two zu zappeln, da sie ihm helfen will. Lack-Two muss sie zurückhalten, bevor sie sich mithilfe der Wurzel langsam an den Abstieg machen können. Doch als sie am unteren Ende der Klippe, direkt bei Tarnpignon, angelangt sind, stellt Lack-Two fest, dass Whi-Two das Bewusstsein verloren hat. Doch selbst jetzt murmelt sie noch den Spitznamen ihres Pokémons, Foongy.

Whi-Two träumt von ihrem Leben bei Team Plasma. Eines Tages wurden viele befreite Pokémon in ihr Haus gebracht, doch war es ihr verboten, die Pokémon zu berühren – einer Aufforderung, der sie gerne Folge leistete. An diesem Tag fiel ihr aber etwas auf, das wie ein Pokéball aussah. Sie erinnerte sich an Ns Worte: Pokébälle waren böse, den sie stahlen die Freiheit der Pokémon und sperrten sie ein.

So kam es, dass sie vorsichtig, ganz vorsichtig, nach dem Pokéball greifen wollte. Als sie ihn aber in der Hand hielt, musste sie entdecken, dass sie ein wütend dreinblickendes Tarnpignon am Hut in der Hand hielt. Erschrocken warf sie das Pokémon daraufhin weg.

Einer der Sieben Weisen, Rubius, der das mit angesehen hatte, begann daraufhin zu lachen. Er erklärte ihr, dass es sich um ein Pokémon handelte, sehr zum Entsetzen Whi-Twos, die nun erkannte, einen Freund von N weggeworfen zu haben. Laut entschuldigte sie sich und fragte Rubius, was sie nun tun solle, woraufhin er ihr sagte, es einfach zu den anderen Pokémon zu geben und sich gut um sie alle zu kümmern.

Als sie daraufhin dem Pokémon sagte, dass es nett sei, es kennen zu lernen, und ihm den Spitznamen Foongy gab, ermahnte sie Rubius, Pokémon keine Spitznamen zu geben, da diese früher oder später wieder in die Wildnis entlassen würden. Dies wäre für Whi-Two selbst schlimmer, wenn sie ihnen Namen geben würde.

Lack-Two beobachtet Whi-Two, als diese im Schlag erneut den Namen des Pokémons murmelt. Dann nähert er sich dem Tarnpignon, das ihn böse anschaut. Er spricht es mit seinem Spitznamen an und bittet es, sich zu beruhigen und ihn nicht noch einmal mit Lockduft anzugreifen, da es ansonsten Whi-Two gefährden könnte. Das sieht das Pokémon ein und lässt sich sogar auf seiner Schulter nieder, wobei Lack-Two es bittet, dort zu bleiben, bis sie die Schule erreichen.

Bei der Schule, in der inzwischen die Stunde über Beeren im Garten begonnen hat, angekommen. Lack-Twos Fanclub, besonders Yuki, sind entsetzt über den Anblick, der sich ihnen bietet: Lack-Two hält die bewusstlose Whi-Two wie seine Braut in den Armen. Yuki fällt vor Entsetzen um.

Auch Cheren nähert sich nun, der sofort wissen will, was passiert ist. Lack-Two erklärt, dass sie beim Sammeln von Daten für den Pokédex von einem wilden Pokémon angegriffen wurden. Währenddessen kommen weitere Mädchen dazu, die entsetzt feststellen, dass Lack-Twos Hände über und über mit Blut bedeckt sind.

Cheren will von Lack-Two wissen, ob mit ihm alles in Ordnung ist. Dieser bestätigt, bittet dann aber darum, Whi-Two auf die Krankenstation bringen zu dürfen. Einige Mädchen beschließen daraufhin begeistert, ebenfalls mitkommen zu wollen.

Dieser Lärm führt dazu, dass Whi-Two aufwacht. Das Erste, das sie dabei sieht, ist Lack-Twos zerkratztes, aber lächelndes Gesicht. Sie erinnert sich daran, wie er Foongy und ihr geholfen hat und fühlt sich bei seinem Anblick an N erinnert, als dieser mit dem legendären schwarzen Drachen Freundschaft geschlossen hat.

Dann versteht sie die Situation, in der sie sich befindet. Sie zappelt, um aus Lack-Twos Griff zu entkommen und nimmt die Beine in die Hand, wobei sie laut ruft, dass sie alleine zur Krankenstation gehen kann.

Am Abend, in seinem Zimmer, fragt Lack-Two Zwottronin, was es von Keldeo hält. Als dieses mit einer Geste den Angriff nachahmt, muss Lack-Two ihm zustimmen, dass das Schwert des Pokémons wirklich stark war. Auch schien es, als ob in seinen Augen viel Schmerz zu sehen gewesen ist, als ob es eine schwere Last zu tragen hat.

Dann fällt ihr Gespräch auf Whi-Two und erneut muss Lack-Two seinem Pokémon zustimmen: Noch kein einziges Mal, seitdem sie an der Schule ist, hat sie einen Pokéball benutzt.

Als Lack-Twos Blick auf den Stundenplan der nächsten Woche fällt, bemerkt er, dass ein Ausflug ansteht, gefolgt von einem Chor-Turnier und dem Kulturfest. Diese Ereignisse will er nutzen, um Whi-Two näher zu kommen.

Abenteuer 6: VS: Skallyk
Kapitel 530 Nummer Kapitel 530
Englischer Titel (VIZ) Movie Panic
Übersetzt Kino-Panik
Englischer Titel (ShA) VS. Vullaby
Übersetzt Skallyk
Japanischer Titel VS バルチャイムービーズ・パニック
Übersetzt Gegen Skallyk – Panik bei den Filmen
Neue Pokémon

Es ist der Morgen des Schulausfluges. Langsam besteigen die Schüler einen Bus, und Leo erzählt Matisse, wie sehr er sich auf den Ausflug und die kommenden Ereignisse freut. Matisse erinnert ihn daran, nicht zu entspannt zu sein, da Cheren ihnen gesagt habe, dass der Ausflug eine zusätzliche, spezielle Unterrichtseinheit sei, also irgendwie in Zusammenhang mit Kämpfen stehen muss.

Die Mädchen sind begeistert: Whi-Two will wissen, wohin es geht, doch Cheren will das erst im Bus erklären. Das führt dazu, dass Mayu, Yuki und Yuko darüber spekulieren, ob es etwa zur Einklangspassage oder zum Marktplatz von Marea City gehen könnte. Das regt Matisse natürlich wieder auf: Dass die Mädchen nur daran denken können, Spaß zu haben!

Leo will ihn beruhigen, indem er ihn daran erinnert, dass nur wegen dieser drei Whi-Two es geschafft hat, sich in der Klasse einzufinden. Aber auch damit ist Matisse nicht zufrieden, da es für ihn unverständlich ist, wie ein Mädchen mit Kampfkünsten wie Whi-Two sich mit diesen drei abgeben kann. Währenddessen blickt sich Leo nach Lack-Two um, der gerade einsteigt.

Leo will Lack-Twos Aufmerksamkeit auf sich ziehen, aber der ignoriert ihn und setzt sich neben Whi-Two, wobei er Foongy zur Seite stößt, was in Whi-Two Entsetzen hervorruft. Zwar fragt er sie, ob er Platz noch frei sei, doch da verkündet Cheren, dass nun alle sitzen bleiben sollen, da sie losfahren. Die drei Mädchen beneiden Whi-Two, während Leo von Lack-Twos Vorgehen beeindruckt ist. Matisse hat dafür nur ein Schnauben übrig.

Schließlich erzählt Cheren den Schülern, wo es hingehen soll: Pokéwood. Diese Eröffnung schockiert Leo und Matisse, die sich fragen, was sie an einem Ort, an dem Filme gedreht werden, über Kämpfe lernen können.

LeBelle und Glibunkel beobachten, wie der Bus abfährt. Mit seinem Fernglas beobachtet LeBelle, dass Lack-Twos aktuelles Ziel Whi-Two ist und sinniert über Team Plasma und dass nun offenbar Achromas die Verbrecher anführt, nachdem N verschwunden ist. Außerdem denkt er über die Speicherkarte, die offenbar einem damals zehnjährigen Mädchen anvertraut wurde, nach, die Informationen beinhalten soll, mit der der Achromat ausgeschaltet werden kann.

Auch Lack-Two denkt darüber nach. Whi-Two ist inzwischen die Einzige auf seiner Liste, bei der er eine Verbindung zu Team Plasma nicht ausschließen kann.

Whi-Two hingegen denkt darüber nach, dass Lack-Two der Einzige in der Klasse ist, mit dem sie noch nicht befreundet ist. Deshalb fleht sie in Gedanken N an, die Busfahrt möge bald vorbei sein.

Endlich erreicht der Bus das Ziel. Direkt nach dem Aussteigen wird die Klasse vom Besitzer von Pokéwood, Mr. Woody, begrüßt. Er kündigt an, dass die Führung sofort losgehen wird. Er zeigt ihnen persönlich das Pokéwood-Studio, in dem sie ihre eigenen Kurzfilme drehen können, und den Pokéwood-Filmpalast, in dem die Filme anschließend gezeigt werden. Ebenso ist es ihnen erlaubt, die Umkleidekabinen anzuschauen. Mr. Woody hofft, dass die Schüler einen schönen Tag haben werden, bevor er sie in Ruhe die Einrichtungen ausprobieren lässt.

Das nutzt Whi-Two, um von Lack-Two zu entkommen. Sie entdeckt Mayu, Yuki und Yuko, die gerade überlegen, welchen Film sie auswählen sollen: „Liebe auf den ersten Blick“ oder doch lieber „Eine unvergessliche Erinnerung“? Whi-Two hingegen will lieber nur zuschauen.

Da tritt eine schwarzhaarige Frau mit einem Simsala an die vier Mädchen heran. Sie denkt, dass Whi-Two in ihren Gedanken verloren ist und will ihr helfen, sich zu entscheiden. Dabei drückt Simsala Whi-Two einen Löffel in die Hand. Mit großen Augen muss Whi-Two mit ansehen, wie der Löffel zu wackeln beginnt und einen Film auf dem Touchscreen eines Automaten auswählt. Die Frau erklärt, dass ihr Schicksal sie zu diesem Film geführt hat und bietet ihr an, ihr die Umkleidekabine zu zeigen.

Während Whi-Two noch immer geschockt ist, sind die anderen drei Mädchen begeistert: Sie haben die Frau erkannt: Sabrina, eine bekannte Schauspielerin.

Matisse ist inzwischen im Studio und sieht zu, wie eine grüne Leinwand aufgebaut wird. Dabei knurrt er ständig.

Als Cheren und die drei Mädchen auftauchen und erklären, dass Whi-Two in einem Film mitspielen wird, dreht sich Matisse zu ihm um und will wissen, was für einen Sinn Filme hätten. Immerhin habe er die Trainerschule begonnen, um stärker zu werden. Er versteht den Sinn des Chor-Turniers, bei dem sie den Umgang mit Attacken wie Gesang lernen können, und des Kulturfests, bei dem es die Möglichkeit gibt, gegen Besucher zu kämpfen, nicht aber den der Filme.

Cheren nimmt den Wutausbruch seines Schülers gelassen hin. Dann weist er ihn darauf hin, die Kampffähigkeiten eines bestimmten Schauspielers zu beobachten: „Super-Sandro“ wird nämlich von Sandro gespielt. Matisse versteht immer noch nicht. Schauspieler haben schließlich ein Skript, dem sie folgen.

Leo dagegen, der gerade das Skript liest, erzählt ihm, dass Whi-Two die Heldin spielt, die einen Vergnügungspark vor Super-Sandro beschützen muss.

Schließlich ist es so weit: Das Team ist bereit, mit dem Filmen zu beginnen.

Während Sandro auf einer erhöhten Plattform steht, erzählt eine Stimme vom Vergnügungspark, über dem ein dunkler Schatten schwebt.

Leo wundert sich inzwischen, weshalb alles grün ist. Deshalb erklärt ihm Cheren, dass es sich dabei um eine Technik namens Bildfreistellung handelt, bei der die Hintergründe in der Nachbearbeitung eingesetzt werden. Das begeistert Leo, doch dann werden die beiden dazu ermahnt, leise zu sein, da jetzt die Stelle, in der die Heldin auftritt, beginnt.

Whi-Two, die jetzt ein Superhelden-Kostüm mit kurzem Rock und Maske trägt, betritt die Bühne gemeinsam mit Foongy auf ihrer Hand. Sie kündigt an, dass sie den Vergnügungspark vor Super-Sandro beschützen werde. Ihre Klassenkameradinnen, Leo und Cheren sind von ihrem Auftritt begeistert, Matisse weniger.

Whi-Two macht es merklich Spaß: Sie fühlt sich hinter der Maske weitaus sicherer als sonst und stellt sich jetzt als Tarnpignon-Girl vor, die ihr Pokémon in den Kampf schickt.

Leo blickt sich inzwischen um, da er bemerkt hat, dass Lack-Two nicht bei ihnen ist. Matisse weist ihn aber darauf hin, dass der Dreh gerade interessanter sei, denn Super-Sandro setzt gerade seine Pokémon, ein Gladiantri und ein Skallyk, ein, sodass es zu einem Kampf kommt. Matisse erkennt jetzt, worum es beim Kampf geht: Der Text ist vorgegeben, aber der Kampf ist echt. Der Regisseur bestätigt das: Immerhin sei das das Geheimnis hinter dem Erfolg von Pokéwood.

Whi-Two denkt inzwischen darüber nach, dass N den Film sehen könnte, wenn er veröffentlicht wird. So würde er vielleicht damit beginnen, nach ihr zu suchen. Das gibt ihr das Selbstbewusstsein, weiterzumachen. Sie befiehlt Foongy, Megasauger einzusetzen. Die Attacke besiegt Gladiantri mit einem Schlag. Super-Sandro muss zugestehen, dass Tarnpignon-Girl ganz gut ist, aber er mit seinen dunklen Künsten aber siegreich sein würde.

Da aber fällt Skallyk besiegt zu Boden. Whi-Two ist verwirrt: Bisher hat sie noch nichts gemacht. Doch der Grund ist bald zu erkennen: Vor ihr erscheint plötzlich ein riesiger Despotar-Roboter.

Der Regisseur erklärt, dass es sich dabei um das Mecha-Despotar, das für den Film „Eine ungeheure Begegnung 2“ benutzt werden soll, handelt. Das erinnert den Kameramann daran, dass er wohl vergessen hat, es abzudrehen. Diese Aussage bringt ihm einen Schlag mit dem Skript des Regisseurs ein, der erklärt, dass der Roboter programmiert ist, automatisch einen Kampf zu beginnen, wenn er einem Pokémon begegnet.

Das muss auch Whi-Two miterleben, die inzwischen von dem riesigen Roboter durch die Gegend gewirbelt wird. Der Regisseur will das Filmen schon abbrechen, aber Sandro bittet ihn, weiterzumachen, als er nach oben, zum Rand des Greenscreens, blickt. Denn dort hat sich jemand aufgebaut, der Mecha-Despotar anweist, sofort aufzuhören und der sich als Zwottronin-Kid vorstellt: Lack-Two. Dieser Auftritt begeistert natürlich seinen Fanclub und entsetzt Leo und Matisse.

Lack-Two weist Zwottronin an, Kalkklinge einzusetzen, während sie beide von oben herab springen. Während das Pokémon den Roboter angreift und leicht ausschalten kann, bringt Lack-Two Whi-Two und Foongy in Sicherheit, wobei er sie erneut auf den Armen trägt, als wäre sie seine Braut. Der Regisseur ist begeistert von diesem Endergebnis, auch wenn er den Kameramann noch einmal ins Gesicht boxt.

Als Sandro weggeht, hält Cheren, begleitet von seinem Serpifeu, ihn auf. Er bedankt sich bei ihm für seine Professionalität und seine Entscheidung, den Film weiterlaufen zu lassen.

Sandro hingegen bedankt sich bei Cheren, da es immerhin seinem Schüler gelungen ist, die Situation in Ordnung zu bringen – und spricht ihn dabei mit seinem Namen an. Cheren ist überrascht, dass er sich an ihn erinnert.

Sandros Ansicht nach ist das selbstverständlich: Immerhin war Cheren der Zweitplatzierte der Pokémon-Liga vor zwei Jahren. Außerdem hat er seine, Sandros, Arena herausgefordert.

Cheren aber erklärt, dass er sich an nichts von all dem erinnphern kann, sondern seine Erinnerung an seine Reise beim Erreichen von Marea City endet und die einzige Arena, an deren Herausforderung er sich erinnern kann, die von Orion City ist.

Schließlich will Cheren wissen, weshalb Sandro wieder ins Filmgeschäft zurückgekehrt ist. Sandro mein, dass es sein Traum sei: Dadurch, dass er Geschichten, die die Verbindung zwischen Menschen und Pokémon zeigen, abbildet, will er Leute inspirieren. Außerdem ist er nicht der einzige Arenaleiter, der seine Arena aufgegeben hat, um sein Leben zu leben. Da die Arenen aktuell neu zusammengestellt werden, ist momentan auch die Arena von Eventura City momentan leer. Dabei wirft er Cheren einen aufmunternden Blick zu.

Dieser versteht die Geste, kann es aber nicht glauben: Er soll ein Arenaleiter werden? Sein Serpifeu dagegen scheint sehr glücklich über diese Idee.

Im Filmpalast hat inzwischen die Vorstellung des Filmes, den die Schüler an diesem Tag gedreht haben, geendet. Das Publikum scheint begeistert, nur Whi-Two wirkt peinlich berührt.

Als die Mädchen gemeinsam den Filmpalast verlassen, unterhalten sie sich über die Person, die die Idee für Pokéwood hatte. Sie soll auch einiges in Rayono City geleistet haben und ist wohl nur ein paar Jahre älter als sie – im gleichen Alter wie Cheren.

Währenddessen geht eine junge Frau an den Mädchen vorbei, um mit einer Mitarbeiterin von Pokéwood zu sprechen. Diese erzählt, dass ihre Pokémon an diesem Tag gut gearbeitet haben und Sandro sich bedankt. Auch die junge Frau bedankt sich – bei ihrem Pokémon, dem Skallyk mit dem Namen Skally.

Auf dem Rückweg zur Schule redet Lack-Two Whi-Two zu, dass sie doch auch mehr unternehmen sollten, so wie Tarnpignon-Girl und Zwottronin-Kid. Sie könnten ja wieder Daten für den Pokédex sammeln gehen. Whi-Two will ihm entkommen, und Matisse ist wieder einmal wütend, dass Lack-Two den Pokédex benutzt, um zu flirten.

Bei der Schule angekommen, entlässt Cheren die Schüler – nach Hause oder ins Schülerheim. Die Mädchen aber trommeln alle anderen Mädchen noch einmal zusammen, weil sie flüsternd darüber reden wollen, wie sie das Kulturfest interessanter machen könnten. Sie überlegen, einen Sänger für ein Live-Konzert einzuladen und ein Mädchen schlägt Mica vor. Die anderen sind begeistert, doch Matisse macht das Getuschel wieder einmal wütend.

Er stürmt mitten in die Menge der Mädchen und herrscht sie an, nicht so einen Lärm zu machen, da Cheren ihnen doch gesagt hat, nach Hause zu gehen.

Das geht den Mädchen zu weit: Sie beginnen, mit ihm zu streiten, da sie nichts Falsches machen. Matisse ist aber der Meinung, dass sie den wichtigen Punkt beim Kulturfest vergessen. Die Mädchen nennen ihn daraufhin einen Streber und herrschen ihn an, doch nicht Mädchen zu belauschen. Immerhin habe er eine jüngere Schwester, er sollte Mädchen also besser verstehen. Yuki geht so weit, zu sagen, dass ihr seine Schwester leid tue, einen solchen Bruder zu haben.

Da reicht es Matisse. Er ruft sein Vibrava aus dem Pokéball und lässt es Ultraschall einsetzen. So werden die Haare und Röcke der Mädchen in die Luft gewirbelt, und sie beschimpfen ihn, was er nicht auf sich sitzen lassen will.

Schließlich greift Leo ein. Es gelingt ihm, Matisse wegzudrücken und die Situation so zu entschärfen.

Bevor die beiden zum Schülerheim gehen, fällt Matisse ein Medaillon auf dem Boden auf. Er fragt sich, welchem der Mädchen es gehören könnte, da nur Mädchen solche glänzenden Dinge mögen würden.

Plötzlich fällt etwas aus dem Medaillon. Matisse schaut es genauer an und fragt sich, worum es sich bei der Speicherkarte, die jetzt in der Hand hält, handeln könnte.

Abenteuer 7: VS. Quabbel
Kapitel 531 Nummer Kapitel 531
Englischer Titel (VIZ) Unforgettable Memories
Übersetzt Unvergessliche Erinnerungen
Englischer Titel (ShA) VS. Frillish
Übersetzt Gegen Quabbel
Japanischer Titel VS プルリルアンフォゲッタブル・メモリー
Übersetzt Gegen Quabbel – Unvergessliche Erinnerungen

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