Gefallene Liebe
Geschrieben von: Laura
Vorwort:
Das ist meine erste Story die ich „veröffentliche“, also urteilt nicht so hart :)
Meiner Meinung nach ist Sie auch nicht für die jüngsten Pokemon Fans geeignet.
Doch bildet euch selbst eine Meinung,
viel Spaß beim lesen.
Mit weit ausholenden Sprüngen setzte Magnayen über das große Feld hinweg, den Blick stehts auf sein Ziel gerichtet. Ein großer Wald, er funkelte vom frisch gefallenen Schnee. Doch auch dieser wunderschöne Anblick ließ Magnayens Herz völlig kalt. Denn genau an diesem Ort wurde vor einigen Tagen seine Freundin Vulnona entführt, von Glurak.
Die drei Pokemon kannten sich schon aus Kindertagen. Vulnona, die immer davon geträumt hatte eine Prinzessin zu sein. Magnayen, der seit seiner Geburt nur so in den Tag hineinlebte, ohne jedes Ziel, und Glurak, der bereits als Glumanda mehr selbstgbewusstsein hatte als gut war. Dennoch verstand sich das Trio einst sehr gut, jedenfalls bis zu jenem Tag an welchem Glurak, damals noch Glutexo, Vulnona gestand das Er Sie liebte.
Das Fuchs-Pokemon wollte jedoch nichts davon wissen, daraufhin verschwand Glutexo.
Jedoch nur um einige Jahre später wiederzukehren, in seiner letzten Entwicklungsstufe, um Vulnona mit sich zu nehmen. Es brachte die Füchsin auf den höchsten Punkt des Silberberges.
Völlig Atemlos kam Magnayen auf einer Lichtung zum stehen, der Schnee trug immernoch die Spuren des Kampfes gegen Glurak, in welchem er vergebens versuchte Vulnona zu beschützen.
Ergeben legte sich das grau-schwarze Pokemon nieder, den Kopf auf den Vorderpfoten ruhend starrte es auf das Weiß vor seiner Nase. „Hallo“, ertönte plötzlich eine helle Stimme. Magnayen hob den Kopf und blickte in die Augen eines Wieseniors. Das kleine Pokemon saß nur weniger Meter vor Ihm, sein Blick wirkte mitfühlend. „Was ist denn los? Bist du etwa krank?“, fragte das Wiesel besorgt und kam etwas näher.
„Nein, verschwinde!“, knurrte Magnayen und legte den Kopf wieder nieder. Ein dumpfes Geräusch ließ Magnayen nocheinmal die Augen öffnen, das Wiesenior hatte sich direkt vor seine Nase gesetzt. „Na los erzähl schon!“, drängte es. Mit einem seufzten stand Magnayen auf, und wiederholte nocheinmal „Lass mich in Ruhe!“, er wante sich bereits zum Gehen als das andere Pokemon etwas sagte das Ihn stoppen ließ. „Hast du eigentlich mitbekommen das seit neuem ein Glurak und ein Vulnona hier herumlaufen?“
Magnayen wirbelte herum, und starrte dem Wiesenior in die Augen „Wo?!“. Erschrocken deutete das kleine Pokemon mit seinem Schweif nach Westen „Da drüben beim Silberberg“.
Ohne weiter zu zögern eilte Magnayen los, das Wiesenior ließ Er einfach auf der Lichtung stehen. Weiter und immer weiter rannte das pokemon durch den Wald, sein Pelz mit glitzerdem Schnee bestäubt. Auch den aufziehenden Sturm bemerkte Er erst spät. Magnayens Schritte wurden langsamer, der Marsch durch das Schneegestöber kostete viel Kraft.
Schließlich hielt das Pokemon an. Kaum einen Meter weit konnte man noch sehen, der Schnee baute eine weiße Wand rund um das graue Pokemon.
„Ach Vulnona...“, seufzte Magnayen und blickte stur geradeaus. Er dachte zurück an jenen Tag an welchem seine Freundin entführt wurde.
„Du kriegst mich nie!“, rief Vulnona gut gelaunt und sprang durch den Schnee „Warts ab!“, jauchzte Magnayen und schnappte spielerisch nach ihren Hinterläufen. „Hey!“, quieckte Vulnona, kam ins straucheln und landete unsanft auf der Nase. Triumphierend setzte sich Magnayen vor Sie und grinste „Siehst du, ich hab dich!“. Ein lautes Brüllen ließ die Beiden aufschrecken hinter Ihnen donnerte Glurak durch den Wald.
Innerhalb von Sekunden war er auch schon über Sie Hinweg geflogen, in seinen Klauen die beiden Vorderbeine von Vulnona. Und so sehr sich die Füchsin auch hin- und herdrehte kam Sie nicht frei. „Vulnona!“, rief Magnayen erschrocken und rannte hinter Glurak her. Schließlich donnerte das orange-farbene Pokemon über eine Lichtung, nur einen kleinen Moment wurde Es langsamer. Mit aller Kraft drückte sich Magnayen vom Boden ab und verbiss sich in den Rücken des Pokemon.
„Magnayen pass bloß auf!“, jaulte Vulnona als Glurak begann sich in der Luft zu drehen. Magnayen spürte nur einen heftigen Schlag, dann vernahm Er ein Winseln von Vulnona. Schwarz, alles wurde ihm chwarz vor Augen. „Ich...Vulnona...“, hauchte Er ehe sein Bewusstsein schwand.
„Ich...ich habe versagt!“, knurrte Magnayen, Er hatte gar nicht gemerkt wie er sich hingelegt hatte, und auch nicht wie das Schneegestöber in unter sich verschlang.
„Willst du Sie nocheinmal im Stich lassen, hm?“, vernahm Er eine hallende Stimme. „W-wer bist du?“, ein kichern flog durch den Wind. „Wer ich bin?“, wieder ein Kichern „Sag du es mir“. „Ich...ich kenne dich nicht!“, knurrte Magnayen „Nana, schön brav sein Hundi“, lachte die Stimme. „Wer bist du? Und wo bist du?!“, fragte Magnayen erneut. „Ich? Ich bin hier!“.
Doch als Magnayen die Augen aufriss und sich umsah entdecke Er niemanden. „W-wo bist du?!“, jaulte er dem Sturm entgegen. Die Worte der fremden Stimme hallten erneut in seinem Kopf „Willst du Sie nocheinmal im Stich lassen? Im Stich lassen, lassen...“. Entschlossen stand das Pokemon auf „Nein!“, knurrte Es und stampfte entschlossen weiter.
Nach einigen weiteren Tagen der Reise kam Magnayen endlich am Fuß des Silberbergs an, und Er war der Meinung dass er Vulnona bereits gewittert hatte. Jetzt begann der Aufstieg, und er war schwer! Sehr schwer sogar!
Als Magnayen endlich erahnen konnte das er gleich die Spitze erreicht hatte erblickte er Vulnonas Schweispitze die von der Klippe hing. Entschlossen biss Er die Zähne zusammen und kletterte weiter. Und endlich, endlich war er angekommen. Vor Ihm saß Vulnona die unglaubwürdig in seine Richtung sah. Hinter Ihr eine gerade Felsfläche. Von Glurak keine Spur.
„M-Magnayen?!“, rief die Füchsin und eilte auf das erschöpfte Pokemon zu. Doch auch wenn Sie versuchte sich nichts anmerken zu lassen entging Magnayen nicht das seine Freundin auf dem linken Vorderbein humpelte. „Endlich habe ich dich gefunden!“, seufzte Magnayen und leckte Vulnona über die Nase. „Ich bin auch froh dich zu sehen, aber...“, die Flügelschläge von Glurak unterbrachen Sie. „Na wen haben wir denn da?“, fauchte der Drache. „Lass Ihn in Ruhe!“, rief Vulnona und stellte sich entschlossen vor Magnayen. „Geh mir aus dem Weg!“, mit einem Schweifschlag fegte Glurak die Füchsin zur Seite.
„Vulnona, nein! Na warte!“, fletschte Magnayen und sprang auf Glurak zu. Noch wärend des Sprungs ließ er einen Spukball los. Doch in Gluraks Flammenwurf verpuffte dieser nur.
Die Antwort darauf war ein Flügelschlag welcher Magnayen gefährlich nahe an die Klippe schleuderte. „Pass auf!“, jaulte Vulnona erschrocken.
„Schweig!“, fauchte Glurak und bließ eine Flammenwolke in Ihre Richtung. „Noch einmal im Stich lassen...“, mit einem lautem Knurren rappelte sich Magnayen auf, seine Pfoten begannen schwarz zu glühen und mit einer Dunkelklaue verpasste er Glurak einige Kratzer auf dem Gesicht. Unbeeindruckt davon feuerte der Drache einen Feuersturm auf Magnayen, dieser hinterließ seine Spuren. „Ich...ich geb nicht auf...“, hauchte Magnayen „NIEMALS!“. Mit letzter Kraft biss Er Glurak in den Flügel. „Du warst schon immer ein schwacher Hund, und wirst es auch bleiben!“, lachte Glurak.
„Er ist kein bisschen Schwach!“, knurrte Vulnona und griff Glurak von der Seite an. Doch da Sie ebenfalls ein Feuer-Pokemon war konnte Sie außer Knirscher nicht viel gegen den Gegner ausrichten. Es reichte jedoch um Glurak rückwärts taumeln zu lassen, nahe genug das die Felsen der Klippe nachgaben und Er in die tiefe stürzte.
„Alles in Ordnung mit dir?!“, rief Vulnona besorgt und drückte ihre Nase in Magnayens Fell. „Ja alles Ok“. „Jetzt reicht´s mir!“, brüllte Glurak als Er sich kurz vor dem Boden fangen konnte und wieder nach oben flog.
„Gluak!“, rief Vulnona erschrocken, doch ehe die beiden überhaupt etwas machen konnten wurden Sie von den starken Windböhen welche das Flug-Feuer Pokemon verursachte durch die Luft gewirbelt.
„Ich hab dich!“, knirschte Magnayen, mit aller Kraft hielt er Vulnona am Nackenfell fest.
Er spührte einen kurzen Moment wie sich seine Pfoten instinktiv an der Felswand festkrallten. Als ein weiterer Windstoß kam konnte er sich erst mit einer Pfote nichtmehr halten, umso mehr Krallte er sich mit der anderen in die Felsen. Auch Vulnona hielt sie krampfartig fest. „Halt du dich fest, ich kann nicht...“, murmelte Magnayen so gut es ging ohne das Fuchs-Pokemon loszulassen. „Nein, ist schon in Ordnung...“, entgegnete Vulnona und ließ gegen jeden Verstand die Pfoten von der Felswand sinken und in der Luft baumeln.
„Dann kann uns Glurak wenigstens niechtmehr trennen“, hauchte Sie. Eine weitere Windböe fegte über die beiden hinweg, ein leises kratzen, Magnayens Pfote rutschte von dem kleinem Stein an welchem er sich eben noch so Krampfhaft festhielt. Über den beiden fauchte Glurak laut.
„Hast du Angst?“, fragte Magnayen als er Vulnona nichtmehr am Nacken hielt, sondern seine Pfoten um Sie gelegt hatte. „Nein.“, war die Antwort „Ich hatte noch nie Angst wenn du bei mir bist“. Keiner der beiden wagte es nachzusehen wie nahe Sie dem Boden schon gekommen waren. „Ich werde dich niewieder alleine lassen Vulnona, Versprochen“, sagte Magnayen liebevoll und drückte seine Nase an die Ihre.