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Tinas Pokémonreise

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Geschrieben von: Bonnie
Tina ist die 10 jährige Tochter eines Arenaleiters. (Eigentlich wollte ihr Vater, dass Tina Arenaleiterin von Onixtown wird, wenn er zu alt dafür ist. Aber Tina wollte nicht und schlug ihren älteren Bruder vor. Er war vor 5 Jahren aufgebrochen um Pokémonmeister zu werden. Erst vor kurzem hatten sie von ihm im Fernsehen gehört. Wo er sich jetzt aber aufhielt, weiß keiner der Familienmitglieder. Ihr Vater willigte aber ein, dass sie nicht Arenaleiterin werden müsse.) Ihr Vater ist der Arenaleiter in Onixtown, dies liegt in der Kojo Region. In dieser Region findet man alle Pokémon aus Kanto, Johto und Hohen.
Um nach Pikadorf, wo man sein erstes Pokémon bekommt, zu gelangen, muss Tina durch den Elektrowald. In ihm wimmelt es nur so von Eletropokémon. Da Tina aber kein Pokémon besitzt, hat sich ihre Freundin Isabel bereit erklärt sie abzuholen. Diese hatte nämlich schon eine Woche vorher ihr Pokémon bekommen. Außerdem kommt sie aus Pikadorf. Sie wird dann zusammen mit Tina ihre Pokémonreise starten.



Kapitel 1 : Wiedersehen zuhause

„Tina aufstehen!“, rief ihre Mutter, „Isabel ist da.“ Da schlug Tina ihre Augen auf. Ihre Freundin war gekommen um sie für ihre Pokémonreise abzuholen. Schnell zog sich Tina an. Sie wusste, wenn sie das nächste mal hier her käme, dann wäre sie schon Trainerin. Nachdem sie alles gepackt hatte, ging sie nach unten. Dort Unterhielt sich ihre Mutter mit einem Mädchen. Neben diesem Mädchen stand eine kleine Schildkröte. Sie hatte dieses Pokémon schon oft gesehen. Viele Trainer die gegen ihren Vater gekämpft hatten, hatten dieses Pokémon eingesetzt. Das war ein Schiggy.
„Schiggy Schiggy“ machte das Pokémon. Erst jetzt bemerkten mich die beiden. Ich hatte schon lange bemerkt, dass das Mädchen Isabel war. „Hey Isi, wie geht’s wie steht’s? Du hast dich also für Schigy entschieden. Da hast du klar einen Vorteil gegen die Pokémon meines Vaters.“ „Oh, hi Tina. Emm ja das hätte ich. Aber ich werde das mit den Orden sein lassen. Weißt du ich will Koordinatorin werden.“ „Was? Du willst Koordinatorin werden? Sag mal was ist das überhaupt? Hat das auch was mit Orden zu tun? “ Ich war erstaunt und verwirrt. Eine Koordinatorin! Weder wusste ich was das war, noch warum Isi das machen wollte.
War es nicht immer unser Traum gewesen Trainerin zu werden? Bevor Isi antworten konnte, unterbrach uns meine Mutter. „Willst du noch was Frühstücken, bevor ihr euch auf den Weg macht, Tina?“ „Ja.“ Nach dem Frühstück gab mir meine Mutter meine Geschenke. Ich war zwar noch nicht 10, erst in drei Tagen, aber dann würde ich vielleicht gar nicht mehr vorbei schauen, meinte zumindest meine Mutter. „Mit dem Pokénav kannst du telefonieren, Radio hören und schauen wo du bist. Pass auf dich auf.“ „Ja mache ich. Tschüs.“ Und so machten wir uns auf den Weg Richtung Elektrowald.


Kapitel 2 : Der Elektrowald

„Eine Koordinatorin zeigt mit ihren Pokémon vor Publikum dessen Attacken. Die besten kommen dann weiter. Dort wird ihnen für jede schöne und gelungen Attacke des Gegners Punkte abgezogen. Wer nach fünf Minuten noch die meisten Punkte hat, hat gewonnen und bekommt ein Band. So, das war mal grob. Ich hoffe, du hast verstanden was eine Koordinatorin ist. Vielleicht überlegst du es dir ja noch mal und wirst auch eine.“ „Nein Danke. Ich bleibe Trainerin. Werde du lieber Koordinatorin, für mich ist dass nichts.“ Isabel hatte mir erklärt was eine Koordinatorin ist und was sie macht, nachdem ich sie so lange genervt hatte.
Endlich hatten wir den Elektrowald erreicht. Ich wusste, dass Isabel nicht das ideale Pokémon für diesen Wald hatte. Aber da konnte man auch nichts machen. Ich selbst überlegte mir immer noch welches ich eigentlich nehmen sollte. Zwar war Wasser das effektivste gegen Stein, die Pokémon meines Vaters, aber irgendwie wollte ich keins. Auch Bisasam, Geckabor und Flemmli waren nicht das richtige für mich. Endivie, Feurigel und Glumanda waren die Pokémon zwischen denen ich mir auch schon zuhause Gedanken gemacht hatte.
„Oh ein Smettbo. Das fange ich mir.“ Isabel hatte mein Gedenke unterbrochen. Sie hatte ein Smettbo gesichtet. Sie fand es so süß, darum wollte sie es unbedingt haben. „Los Schiggy, du bist dran.“ „Schiggy“, machte dass Pokémon. „Los Blubber, dann Tackle.“ Beide Attacken trafen. Dann setze Smettbo allerdings Stahlflügel ein. Und obwohl es Schigy dann noch takelte, konnte es Schigy dann doch mit Aquaknarre besiegen. Isabel warf den Pokéball. Und er brauchte sich nicht lange zu bewegen, denn Smetbo war wirklich am Ende.
Nun hatte sich Isabel schon ihr zweites Pokémon gefangen und ich hatte noch nicht mal mein erstes. Ich war so neidisch. „Ein Smettbo, ist das nicht niedlich.“ Wir waren gut vorangekommen und keinem Elektropokémon begegnet. Aber heute würden wir nicht weiter kommen. Wir suchten uns eine gute stelle und übernachteten dort. Was der morgige Tag wohl bringen würde?


Kapitel 3 : Pika Pikachu

Ich wurden von einem Geräusch geweckt, dass ganz in der nähe war. Schnell weckte ich Isabel und wir machten uns auf den Weg um zu sehen was oder wer das Geräusch gemacht hatte. Wir sahen ein Pikachu das anscheinend trainierte. „ Wow, das ist stark und süß ist es auch. Das muss ich unbedingt haben“, sagte meine Freundin. Sie überlegte kurz und sagte dann:“ Los Smettbo, du bist dran.“ „Smettbo“ machte das Pokémon. „Fadenschuss und dann Stahlflügel“ befahl Isabel. Das Pikachu wich aber geschickt beiden Attacken aus. Es konterte mit einem Donnerblitz, der Smettbo sofort KO gehen ließ.
„Oh nein Smettbo. Zurück. Na gut Schiggy versuch dein Glück. Du bist dran.“ „Schiggy“ machte das Wasserpokémon. Pikachu setzte den Eisenschweif ein und auch Schiggy war KO. Dann verpasste es Isabel einen Donnerblitz und verschwand. „Schade, das Pokémon sah ziemlich stark aus. Wenn ich doch nur schon Pokémon hätte“, dachte ich mir.


Kapitel 4 : Der Wilderer

Nach dem Kampf gegen das Pikachu hatte Isabel ihren Pokémon Beleber und Beeren gegeben um sie wieder fit zu machen. Sie fand für ihren ersten Kampf hatten ihre Pokémon klasse gekämpft. Wir beschlossen etwas zu essen. Isabel konnte klasse kochen. Ihre Pokémon wollten zweimal Nachschlag. Ich konnte nicht richtig essen, da ich mich immer noch nicht entschieden hatte welches Starterpokémon ich wählen sollte. Isabel schien mein Grübeln zu bemerken und fragte mich darum: „Weißt du immer noch nicht welches Starterpokémon du nehmen sollst“. Ich nickte.
„Das macht doch nichts. Ich habe mich die ganze Zeit um entschieden. Zuerst dachte ich, ich nehme Endivie, aber dann, als ich es schon im Ball hatte. Wollte ich doch ein anderes. Dann dachte ich an Flemmli. Der Professor wollte es gerade in den Ball tun, als ich mir es doch anders überlegt hatte. Schließlich sah ich alle Pokémon noch einmal an. Und entschied mich endgültig für Schiggy. Eine gute Wahl, finde ich bis heute. Du musst nicht sofort wissen welches du haben willst. Lass es einfach auf dich zukommen. OK.“ Ich dachte über das nach, was Isabel gesagt hatte und nickte dann. „Nachschlag bitte.“
Nach dem Essen wollten wir gerade aus dem Wald gehen, als wir einen gewaltigen Donnerblitz sahen. Natürlich liefen wir sofort dort hin. Es war das Pikachu, in einem Kampf gegen einen riesigen Roboter. Es sah ziemlich erschöpft aus. Hinter dem Roboter war ein Käfig mit lauter Pikachus. „Verzieht auch ihr Babys. Hier ist kein Spielplatz“, hörten wir eine Stimme aus dem Roboter sagen. Dann öffnete sich ein Deckel und ein Mann trat heraus. „Habe ich nicht gesagt dass ihr abhauen sollt?“ „Lassen sie sofort diese Pokémon frei“, sagten ich und meine Freundin zusammen. Aber der Mann sah uns nur doof an und lachte.
„Ihr denkt doch nicht im ernst das ich mir von euch Befehle erteilen lasse. Ich der berühmte Wilderer Jürgen.“ Dann kam plötzlich ein Arm aus dem Roboter der das Pikachu packte. „Pika Pika“. Das Pikachu setzte zwar seinen Donnerblitz ein, aber es passierte nicht besonders viel. Jürgen lachte bloß und Isi fragte mich: „Was sollen wir bloß tun.“ Als ich nicht antwortete, weil ich nur Pikachu ansah, holte sie Schiggy und Smettbo raus und befahl ihnen Attacken einzusetzen. Auch diese zeigten wenig Erfolg.
Ich wusste nicht was mich trieb, aber ich nahm einen Stein und ging näher an den Roboter ran. Dann warf ich ihn durch das Fenster des Roboters und es zerbrach. „Was machst du da?“, fragte meine Freundin. „Los Pikachu setze deinen Donnerblitz dagegen ein“, sagte ich zu Pikachu und es folgte meinem Befehl sogar. Dann explodierte der Roboter, ließ Pikachu fallen und flog samt Jürgen in die Luft. Aber die Schlüssel des Käfigs fielen dabei runter. Schnell nahm ich sie und befreite die anderen Pikachus. Diese waren überglücklich.


Kapitel 5 : Ein neuer Freund

Nachdem alle Pikachus aus den Käfigen befreit waren, bedankten sie sich bei mir, Isabel und dem anderen Pikachu für die Rettung. Dann war es auch Zeit sich von Pikachu zu verabschieden. Pikachu und ich sahen uns lange an. Dann drehte es sich um und lief davon. „Schade, das es gegangen ist“, sagte meine Freundin, „ich hätte es zu gerne gefangen.“
Die Sonne ging langsam unter und wir waren noch immer im Wald. Allerdings schon ziemlich nah am Ausgang. Wir mussten uns etwas beeilen, denn morgen war es soweit. Ich würde mein erstes Pokémon bekommen. Wir rannten Richtung Ausgang, als uns auf einmal ein Pikachu über den Weg lief. „Was willst du den meine Freundin“, sagte ich zu dem Pikachu. Lange sahen wir uns an, dann fragte ich: „Möchtest du nicht mit mir kommen?“
„Pikachu“, sagte es. Ich holte einen Pokéball heraus, welchen ich von meiner Mutter bekommen hatte und das Pikachu sprang hinein. Der Ball blinkte und wackelte noch etwas doch dann machte es klick. Ich hatte gerade tatsächlich ein Pikachu gefangen. „Los komm raus Pikachu.“ Ich streichelte mein neues Pokémon. Doch als ich es dann wieder in den Pokéball tun wollte weigerte es sich. „Pikaa Pikaaa Pikachu chuuu“ „Ich glaube dein Pikachu will nicht in den Pokéball, dann solltest du es draußen lassen.“ „Weißt du Isabel, ich glaube ich gebe ihr einen Spitznamen.“ Ich überlegte kurz. „Lilli, ja Lilli ist gut. Von nun an heißt du Lilli.“


Kapitel 6 : Endivie, das Pokémon mit Schmusfaktor

Wir hatten spät am Abend Pikadorf erreicht, so beschlossen wir bei Isabel zu übernachten. Ich war bereits um 6.00 Uhr auf. Heute war der Tag. „Oh Lilli, heute darf ich mir eines der neun Starterpokémon aussuchen.“ „Pikachu“ sagte Lilli. Ich wollte nicht zu früh losgehen. Also wartete ich noch eine Stunde. Isabel war immer noch im Land der Träume, als ich zum Labor ging. Ich war die erste und hatte darum noch freie Auswahl. Ich klopfte an und trat dann ein. Ein Helfer machte gerade erst die Pokémon bereit und erschrak als er mich sah.
„Schon so früh hier? Das hätte ich nicht gedacht. Hallo, ich bin Professor Wende“, sagte eine Stimme hinter mir. „Emm hallo, ich bin Tina Garden. Ich bin gekommen um mir mein erstes Pokémon abzuholen.“ „Dein erstes? Und was ist das da dann auf deiner Schulter? Eine Kloschüssel?“ Er sah mich an und lachte. Jetzt musste ich auch lachen. „Nein, dass ist Lilli. Es hat sich mir freiwillig im Elektrowald angeschlossen.“ Er ging zum Tisch und sagte dann: „Ich zeige dir mal die neun Starter. Da du die erste bist, hast du noch freie Wahl.
Also die Wasserpokémon: Schiggy, Hydropi und Karnimani. Die Pflanzenpokémon: Bisasam, Endivie und Geckabor. Und zum Schluss die Feuerpokémon: Glumanda, Feurigel und Flemmli. Such dir eins aus.“ „ Darf ich sie anders aufstellen?“, fragte ich den Professor. „Stelle sie wie du willst.“ Ich holte Endivie, Glumanda und Feurigel in die nähere Auswahl. Nach einiger Zeit sagte ich: „Ich glaube ich nehme F…“, doch bevor ich Feurigel fertig aussprechen konnte, hüpfte Endivie mir auf den Schoss und schmuste mit mir. „Endivie. Ich habe mich für Endivie entschieden.“
Er holte die anderen zurück und übergab mir Endivies Pokéball, einen Pokédex und 10 Pokébälle. „Viel Glück auf deiner Reise. Und viel Spaß mit Endivie.“ Ich verabschiedete mich vom Professor und ging zu Isabels Haus zurück. Als ich eintrat, saßen alle da und Frühstückten.


Kapitel 7 : Die Reise beginnt

Nach dem sich Isabel von ihrer Familie verabschiedet hatte, gingen wir wieder in der Elektrowald. Dieses Mal ging es viel schneller, da uns eigentlich nichts aufhielt. Trotzdem wollte ich die Gelegenheit nutzen um meine Pokémon zu trainieren. Ich hatte da andere Trainingsmethoden als Isabel. Ich trainierte Lillis Eisenschweif und Evas Tackle. Ich hatte beschlossen mein Endivie Eva zu nennen. Sie versuchten beide ihre Attacken an Bäumen aus. Bei Isabel, sah alles einfach schön aus. Auch fing sie sich noch ein Papinella.
Nach einem harten und erfolgreichen Training gönnten wir uns alle eine Pause und aßen Isabels Suppe. Am späten Abend kamen wir aus dem Wald raus. Da es aber so dunkel geworden war, beschlossen wir heute im freien zu übernachten. Als wir ab nächsten Tag aufwachten, beschloss ich meinen Vater zu einem Arenakampf heraus zu fordern.


Kapitel 8 : Kampf um den Steinorden

Da heute Dienstag war hatte die Arena geöffnet. Isabel wollte beim Kampf zusehen, also begleitete sie mich. Als ich in die Arena kam. Verließ gerade ein anderer Trainer mit hängendem Kopf die Arena. Er hatte wahrscheinlich verloren. Mein Vater war ein harter Brokén, aber nicht unbesiegbar. „Tina, so sieht man sich wieder. Ich nehme stark an, dass du mich zu einem Arenakampf heraus fordern willst. Du kennst die Regeln ja. Dann lass uns beginnen.“ Mein Vater redete nie um den heißen Brei herum. Es war immer gleich bei der Sache. Als erstes Pokémon setzte mein Vater sein Kleinstein.
„Na gut Lilli gib diesem Kleinstein mal saures. Ich wähle dich.“ Mein Vater hätte sicher gelacht, wenn ich ein anderer Trainer gewesen wäre. Da ich aber seine Tochter war sah er mich streng an und sagte: „Bist du sicher, Pikachu ist ein Elektrotyp und daher nicht besonders effektiv gegen Steinpokémon.“ „Ja, ich bin mir ganz sicher. Fangen wir an. Eisenschweif.“ Lilli war sehr schnell und setzte den Eisenschweif mit einer Power ein, die Kleinstein KO gehen ließ. Als mein Vater das saß staunte er nicht schlecht. „Ich bin beeindruckt. Aber wollen wir mal sehen was du zu diesem Pokémon sagst. Los Onix. Du bist dran.“
„Lilli komm zurück. Na gut Eva. Ich wähle dich.“ Sofort fing es an, mit mir zu schmusen. „Ja, ich mag dich auch. Und jetzt Rasierblatt.“ Onix wich mit Schaufler aus. Ich befahl einen Rasierblatt ins Loch, doch Onix tauchte auf einmal hinter Endivie auf. Da setze ich Tackle ein. Dieser traf Onix ganz schön, obwohl es ein Gesteintyp war. Ich nutzte die Change und machte Onix mit einem Solarstrahl KO. Ich konnte es zwar nicht glauben, hatte aber gerade den Steinorden gewonnen. Ich lobte meine Pokémon und Eva schmuste wieder sofort mit mir.
„Ich bin stolz auf dich. Irgendwann werden wir aber wieder gegeneinander antreten, damit ich sehe, ob du auch weiter fleißig trainiert hast. Hier ist der Steinorden, Tina. Die nächste Arena liegt in Karnimanicity. Die Arenaleiterin dort setzt Wasserpokémon ein.“ Ich verabschiedete mich von meinen Eltern und dann machten wir uns auf den Weg nach Taubsistadt, wo Isabel ihr erstes Band gewinnen wollte.


Kapitel 9 : Feurigels neue Trainerin

Wir waren auf dem Weg nach Taubsistadt, wo auf Isabel ihr erstes Band wartete. Sie musste sich jetzt entscheiden welche Pokémon sie einsetzen wollte. Man musste diese nämlich vorher anmelden. Es war klar dass sie Schiggy nehmen wollte, aber als zweites? Sie hatte mit Smettbo schon sehr viel trainiert. Also entschied sie sich dann für Smettbo. Papinella war zwar etwas traurig, aber als Isabel ihr versprach, dass es beim nächsten Wettbewerb mitmachen dürfte, war es wieder glücklich. Es fing sofort an zu trainieren. „Das sollten wir auch machen, Lilli. Los Eva. Komm raus.“ Es fing natürlich wieder an mit mir zu schmusen.
„Hey ihr da, seit ihr Trainer? Ich fordere euch hiermit heraus.“ Ein anderer Trainer war erschienen. „Darf ich zuerst?“, fragte mich Isabel. Ich nickte zustimmend. „Jeder darf nur ein Pokémon einsetzen. Klar. Wenn dieses nicht mehr kämpfen kann, hast du verloren. Na gut. Ich wähle dich.“ „Feurigel“ machte das kleine Pokémon. „OK. Los Schiggy.“ „Schiggy“ sagte die Schildkröte. Der fremde Trainer setze den Flamenwurf ein. Schiggy konterte mit einer Allround-Aquaknarre. Dass sah dann sehr schön aus. Dann setze es einen Blubber ein während es sich drehte. Das traf Feurigel so, dass es KO ging.
„Dummes Pokémon, verliert gegen eine Koordinatorin. Du da jetzt kämpfst du gegen mich. Der Gewinner bekommt das Pokémon des anderen. OK! “ Er gab Feurigel einen Beleber und ein paar Beeren und setzte es dann wieder zum kämpfen ein. „Los Lilli. Zeig es ihm. Donnerblitz.“ Der Donnerblitz war so stark, dass er Feurigel mit einem Treffer KO gehen ließ. „Das Pokémon ist nutzlos.“ Er kickte es mit dem Fuß und ging dann davon. Ich ging sofort zu ihm um zu sehen ob es verletzt war. Es schien erschöpft zu sein. „Hey Feurigel, willst du mit mir kommen?“ „Feurigel“ sagte es und nickte.


Kapitel 10 : Eva entwickelt sich

„Tina Garden kann ihr Pokémon am Schalter 3 abholen“, sagte eine Stimme. Nach dem Feurigel mir mit mir gegangen war, waren wir schnell nach Taubsistadt gerannt um Tom(Feurigel) ins Pokémoncentre zu bringen. Ich hatte die ganze Zeit nicht still sitzen können vor Nervosität. Hoffentlich ging es Feurigel gut. Isabel wollte sich in der Stadt umsehen. Wir wollten uns später treffen. „Deinem Feurigel geht es wieder gut“, sagte Schwester Joy als sie mir den Pokéball übergab. „Danke.“ Als ich aus dem Pokémoncentre kam, sah ich Isabel mitten in einem Kampf mit einem Taubsi verwickelt.
„Smettbo Fadenschuss und dann mache es mit Stahlflügel KO. Beide Attacken trafen ins Schwarze und das Taubsi war besiegt. Ich fand immer noch das Isi als Trainerin besser wäre aber, dass war ihre Sache. Der fremde Trainer erklärte uns wie wir zur Wettbewerbshalle kämen und verabschiedete sich dann. „Geh du dich anmelden, ich gehe trainieren.“ „Ja mach das. Wir sehen uns später.“ Ich ging an den See wo ich eine andere Trainerin sah. Sie schien ebenfalls zu trainieren. Als sie mich bemerkte forderte sie mich sofort zu einem 3vs.3 Kampf auf. Da ich es als gutes Training sah, nahm ich an.
„Los Eva, ich wähle dich.“ Sofort kuschelte sich Endivie an mich. „Ein Endivie, gut dann nehme ich Flemmli.“ „Flemmli“, sagte der kleine Vogel. Als Eva das sah war es fast als hätte sie mich vergessen. Da ich mich damals nämlich fast für ein Feuerpokémon entschieden hätte, war Eva jetzt neidisch auf alle Feuerpokémon und versuchte immer besser zu sein als sie. Aber vor allem war sie auf Feurigels und Glumandas eifersüchtig. „Takle!“, sagte ich. Das Flemmli setze nun Glut ein, dem Eva aber problemlos mit Rankenhieb auswich. Und Flemmli dann KO takelte. Die Trainer in war so überrascht, dass sie fast vergaß das dieser Kampf noch weiter ging.
Als nächstes schickte sie Papinella in den Kampf. Ich blieb bei Eva. Mit seinem Fadenschuss, machte es Eva ganz schön zu schaffen. Dann aber umwickelte Eva es mit seinem Rankenhieb, so dass es nicht mehr angreifen konnte. Es setze dann Solarstrahl ein und auch Papinelle war KO. Schließlich blieb der Trainerin noch ein Pokémon. „Gegen mein letztes hast du keine Change. Los Wablu.“ „Wablu“, sagte der flauschige Vogel. Die Trainerin befahl einen Stahlflügel, dem Eva nur gerade so ausweichen konnte. Dann konterte es mit Rasierblatt. Dieser traf Wablu allerdings. Dann setze es Feuerodem ein. Eine Attacke, die sehr effektiv gegen Pflanzentypen ist.
Als Eva schon fast KO war, entwickelte es sich zu einem Lorblatt weiter. „Looor“, sagte Eva. Es setze einen Rankenhieb ein und Wablu war besiegt. „Wow, was für ein Pokémon. Tauscht du es gegen alle mein drei Pokémon?“. Ich mochte die Trainerin überhaupt nicht. Wie konnte man nur seine Freunde für ein anderes stärkeres tauschen. „Ich würde meine Pokémon niemals tauschen, nicht mal für das stärkste Pokémon der Welt“, sagte ich und ging ohne mich noch mal umzudrehen.


Kapitel 11 : Isabels erster Wettbewerb

Am nächsten Tag war es soweit. Wir saßen alle schon im Publikum und warteten, bis Isabel endlich dran war. Wir hatten schon vieles gesehen. Hoffentlich war Isi gut genug. Ich hatte alle Pokémon aus ihren Bällen gelassen, alle außer Eva. Sie war zu groß.
Noch eine Koordinatorin vor Isabel. „Ich bitte um einen kräftigen Applaus für Sara Schmidt.“ Aber das war doch die Trainerin von gestern. Na ja, wollen wir uns doch mal überraschen lassen. Sie wählte ihr Flemmli und zeigte dann eine Glut Attacke, die sie mit Schnabel attackierte und sie dann mit Ruckzuckhieb kombinierte.
Das Ergebnis, war das für einen kurzen Augenblick das Wort „Flemmli“ ab Himmel klitterte. Dieser Auftritt war bis jetzt, der beste den ich heute gesehen hatte. Ob Isi das überbieten konnte? Endlich war Isabel an der Reihe. Sie wählte ihr Schiggy. Als erstes Startete sie mit einer sich drehenden Blubber Attacke. Das hatte ein schönes klittern zu Folge.
Dann setze sie Aquknarre ein, die sie mit Eisstrahl einfror und mit Schädelwumme sprengte. Es sah auch wunderschöne aus. Ich nutze die darauf folgende Pause, Isabel war die letzte Teilnehmerin, um zu Isabel zu gehen. Sie war sehr aufgeregt, da sie nicht wusste, ob sie es weiter geschafft hatte. Von einem Bildschirm aus, konnten wir nun die Koordinatoren sehen, die es in die nächste Runde geschafft hatten.
Es waren genau 8 Stück von 30 Teilnehmern. Als wir Isabel auf dem Monitor sahen mussten wir beide jubeln. „In der Aufregung habe ich vergessen dir meine neue Freundin vorzustellen. Ihr Name ist Sara“, sagte Isabel. „Was Sara! Aber…Aber… .“ Ich wusste nicht was ich sagen sollte. Sollte ich sagen, dass ich Sara nicht mochte?
Jetzt hatten die Pokémonkämpfe begonnen. Isabel musste gegen ihre neue Freundin Sara kämpfen, die es auch geschafft hatte. Ich drückte ihr die Daumen. Isabel setzte ihr Smettbo ein und Sara ihr Flemmli. Das würde ein schwieriger Kampf werden. Flemmli setzte Glut ein, die aber von Smettbo mir Psychokinese gekontert wurde. Dann setzte Smettbo den Fadenschuss ein, der aber mir einem Allround-Glut aufgehalten wurde.
Dann setzte Isabel Giftpuder ein. Flemmli hatte keine Change. Noch 20 Sekunden. Dann setze Flemmli Ruckzuckhieb ein. Dem Smettbo aber ausweichen konnte und Flemmli noch eine Psychokinese verpasste. Und es war aus. Isabel hatte Sara geschlagen. Ich, Lilli, Tom und Papinella jubelten und klatschten so laut wie möglich. Als nächstes Kämpften noch acht andere Trainer. Jetzt brach das Halbfinale an. Wir konnten es kaum auf unseren Plätzen aushalten.
Isabel musste nun gegen einen sehr erfahrenen Koordinator kämpfen. Sein Name war Harley. Er setzte sein Notuska und Isabel ihr Schiggy. Ihr Smettbo war vom letzten Kampf noch zu erschöpft. Der Kampf war nicht lange. Harleys Notuska war schnell und machte mit Schiggy kurzen Protzes, bevor auch nur 4min um waren. Obwohl sie verloren hatte, war Isabel sehr stolz auf ihre Pokémon. Diesen Wettbewerb hatte sie zwar verloren, aber es gab noch viele andere.
Harley schaffte es dann auch das Band von Taubsistadt zu gewinnen. Isi wollte noch unbedingt ein Autogramm von ihm. Das fand Harley so toll, dass er Isabel einen Typ gab. Und zwar sollte sie ihre Pokémon auf Schnelligkeit trainieren. Wenn ihre Pokémon schnell waren, konnten sie vor dem Gegner angreifen und diesem wertvolle Punkte abziehen. Harley verabschiedete sich und ging zum Bahnhof, von wo er nach Hohen gehen wollte. Auch Sara verabschiedete sich von Isabel. Sie würden sich aber beim nächsten Wettbewerb wieder sehen, meinte diese. Jetzt gingen wir aber zuerst nach Karnimanicity.


Kapitel 12 : Alte Freunde, gute Rivalen

Wir waren immer noch auf dem Weg nach Karnimanicity, als wir an einem See vorbeikamen. Dort saß ein Angler und eine Anglerinnen, und wie viele Pokébälle sie hatten. Was für Pokémon dort wohl drin waren? Als diese uns sahen, wollten sie natürlich gegen uns kämpfen. Einen zwei gegen zwei Kampf.
„Jeder darf nur ein Pokémon einsetzen und wenn eines eurer Pokémon nicht mehr weiterkämpfen kann, habt ihr verloren. OK. Dann kann es ja losgehen.“ Er warf den Pokéball und ein roter Fisch kam zum Vorschein. Auch aus dem Ball der Trainerin kam ein roter Fisch. Das interessierte mich. Ich befragte den Pokédex, der mir folgendes mitteilte: Karpador, das Fischpokémon.
Karpador ist wahrscheinlich das schwächste Pokémon der Welt. Man kann fast nicht glauben, dass es sich zu einem Garados weiterentwickelt. „Ha, da gewinnen wir doch locker“, sagte Isabel. Auch wenn der Pokédex sagte Karpador sei schwach, sahen mir diese sehr gut trainiert aus. „Los Papinella.“ „Los Lilli.“ Ich wollte nur auf Nummer sicher gehen. Diese Karpador waren mir nicht geheuer.
Und ich hatte Recht, denn auf einmal entwickelten sich beide gleichzeitig zu Garados weiter. „Lass mich nur machen“, sagte ich zu meiner Freundin. „Lilli, setze jetzt den Donnerblitz ein. Schnell.“ Lilli setzte beide Pokémon gleichzeitig KO. Isabel war erleichtert. „Diese Karpador sind nicht so harmlos, wie sie uns weiß machen wollten. Aber ich finde das Garados nicht süß aussieht“, meinte Isabel.
Aber ich wollte nun unbedingt eines. Auch wenn Lilli sie KO gemacht hatte, sie sahen sehr beeindruckend aus. „Dein Pikachu ist sehr gut trainiert.“ „Danke.“ Auf einmal ertönte eine Stimme hinter mir: „Wer von euch traut sich gegen mich anzutreten?“ Es war ein Mädchen mit roten langen Haaren, die auf uns zukam. „Keiner? Ihr seid alle Angsthasen. „Ich will, 3vs.3. Einverstanden?“ „OK. Ich fange an. Los Glutexo.“
„Hmm. Na gut. Los Lilli.“ „Pika“, sagte mein Pokémon. „Das ist kein Gegner gegen mein Glutexo. Flammenwurf.“ „Eisenschweif, los.“ Der Eisenschweif schleuderte den Flammenwurf wie einen Baseball zurück zum Absender. Als Lilli dann noch Donnerblitz einsetzte, konnte Glutexo nicht mehr weiterkämpfen. „Du hast beschummelt“, sagte die Trainerin. „Ich schummle nicht. Du bist einfach zu schlecht.“ „Zu schlecht?! Ich gebe dir gleich zu schlecht. Los Geckabor, mache es alle.“
Ich schien sie sauer gemacht zu haben. Ich rief Lilli zurück und setze nun zum ersten Mal meinen Tom ein. „Flammenrad.“ Dieser Attacke konnte Geckabor gerade noch so ausweichen, indem es in die Luft sprang. Da war es einem Flammenwurf von Tom aber hilflos ausgeliefert und ging KO. Der Trainerin blieb nur noch ein Pokémon. Und sie wählte Elekid. Sie befahl Donnerschlag, der Tom traf und fast KO gehen ließ. Als ich es fragte ob es weitermachen wollte, nickte es.
„Flammenwurf und dann Sternschauer“, befahl ich Tom. Ich war mir aber nicht sicher ob es den Sternschauer beherrschte. Doch es konnte diese Attacke. Beide trafen Elekid hart, aber dieses wollte einfach nicht aufgeben. Dann befahl ich einen Takle, der Elekid KO gehen ließ. „Sag mal, kenne ich dich von irgendwo her? Du kommst mir so bekannt vor.“ Und da viel es mir wie Schuppen von den Augen. Das war meine alte Freundin Franziska.


Kapitel 13 : Auf die Freundschaft

Es war lange her seit ich meine Freundin Franzi das letzte Mal gesehen hatte. Sie war schon immer etwas älter gewesen als ich. Das hatte uns aber nie gestört. Sie erzählte mir, dass sie bereits 2Orden besaß und nur wegen des Angelturniers hier war. „Sag mal was für ein Angelturnier?“
„Nun ja, jedes Jahr findet hier ein Angelturnier statt. Wer das größte Karpador fängt gewinnt einen Preis. Und zwar einen Donnerstein.“ „Donnersteine entwickeln doch Elektropokémon, oder?“ „Ja, wieso willst du……….“ Doch sie musste nicht fertig sprechen. Sie hatte schon verstanden. Darum mache ich auch mit.
Man darf das Karpador, das man gefangen hat, sogar behalten. Ich werde meines aber wieder freilassen. Karpador sind unnütz.“ „Ich werde gewinnen und mir den Donnerstein und das Karpador holen.“ „Macht ihr ruhig mit. Ich werde mit meinem Papinella trainieren.“ „Oh, das hätte ich fast vergessen. Isi, das ist Franzi.
Franzi, das ist Isi. Isabel will Koordinatorin werden.“ „Solange sie mich nicht stört, ist es mir egal ob sie Koordinatorin oder Klopapier wird“, sagte meine alte Freundin. Ihr schwarzer Humor war der Grund, wieso wir uns damals gestritten und unsere eigenen Wege gegangen waren. Morgen würde das Turnier beginnen. Franzi erklärte mir noch, das man nur ein Pokémon einsetzen durfte. Ich wusste schon genau welches ich nehmen wollte. Auch Franzi hatte sich schon entschieden. Wir blieben noch lange auf und redeten über alte Zeiten. Hoffentlich blieben wir dieses Mal für immer Freunde.


Kapitel 14 : Das Angelturnier

Wir waren auf unseren Booten und angelten, oder taten sonst irgendwas um an große Karpador zu kommen. Ich hatte mich für Eva entschieden, weil sie mir mit ihrem Rankenhieb sehr nützlich war. Wir hatten sogar extra Pokébälle bekommen: Köderbälle. Wir hatten 1Stunde Zeit und davon waren schon über 30min um und ich hatte noch immer kein Karpador gefangen. Franzi hatte schon 5. Ich blieb an meiner Stelle, auch wenn ich die einzige Trainerin in der nähe war. Die letzten Minuten vergingen. Und da, auf einmal hatte Eva etwas an ihrer Ranke. Es war ein Karpador. Aber so ein kleines hatte ich noch nie gesehen.
Doch das war mir egal. In der Hektik vergaß ich es zu schwächen, doch das musste ich nicht. Es ging sofort rein. Da war die Zeit aus. Alle mussten nun zurück ihr Karpador wiegen und dann ihre Platzierung bestimmen lassen. Der 1. Platz bekommt einen Donnerstein. Der 2. Platz 5Sonderbonbons und der 3. Platz 2Köderbälle. Es gab sogar einen Preis für den letzen Platz. Eine kleine Karpadorkette. Dann kam die Preisverleihung. Auf dem letzen Platz, war ich selbst. Für das kleinste Karpador, dass je geangelt wurde. Den 3. Platz ein Mädchen mit ihrem Raichu. Den 2. Platz bekam Franzi, mit ihrem Elekid und den 1. Platz bekam ein Trainer mit seinem Garados.
Ich beschloss mein Karpador zu behalten, auch wenn es das kleinste war. Es war mein Freund und nichts würde das ändern. Ich beschloss es Floh zu nennen. Das war der Begin einer langen Freundschaft.


Kapitel 15 : Zeit des Abschieds

Franzi hatte ihre Karpador wieder freigelassen, da sie meinte, dass diese viel zu schwach seien.
Da das Angelturnier nun zu Ende war, wurde es Zeit sich von Franzi zu verabschieden. Sie wollte nämlich alleine weiterreisen. Da sie mit ihrem Preis nichts anfangen konnte, gab sie ihn mir, als Erinnerung.
„Weißt du, was mich interessiert?“, fragte Isabel Franzi. „Nein, keine Ahnung.“ „Ob, du gegen mich eine Change hättest. Was hältst du von einem Kampf. 1vs.1 ?“ „Kannst du haben. Los Elekid.“
„Zeige es ihm Smettbo.“ Isabel befahl Fadenschuss. Und Franzi sagte Elekid es solle allen Fadenschüssen ausweichen. Aber das konnte es unmöglich noch lange aushalten. Da traf Smettbo. „Stahlflügel. Gib ihm den Rest“, sagte Isabel.
Doch obwohl die Attacke ein Volltreffer war, wollte Elekid nicht aufgeben. „ Allround-Giftpuder. Schnell.“ Die Attacke sah nicht nur schön aus, sondern gab Elekid auch den Rest. „Ich hätte Glutexo wählen sollen. Egal. Mann sieht sich. Tina, Klopapier macht’s gut“, das war das letzte was sie sagte, bevor sie ihre Pokémon nahm und davonrannte.


Kapitel 16 : Die Barschwatrainer

Wir waren immer noch auf dem Weg nach Karnimanicity, als wir vorher an einem Dorf vorbei kamen: Barschwadorf. Jeder in diesem Dorf hatte ein Barschwa. Da ich nicht genau wusste was das für ein Pokémon war, fragte ich den Pokédex: Barschwa, neben Karpador wahrscheinlich das schwächste Pokémon der Welt. Es wird allerdings von Koordinatoren oft gefangen, da es sich zu Milotic weiterentwickelt. „Milotic? Dann will ich unbedingt ein Barschwa. Milotic ist das schönste Pokémon der Welt.“ Isabel träumte vor sich hin, als wir zu einem Doppelkampf herausgefordert wurden.
„Ihr da, wir sind die zwei besten Barschwatrainer, die ihr finden könnt und wir fordern euch hiermit zu einem Doppelkampf heraus. Seit ihr mutig genug anzunehmen?“, sagten die zwei Fremden. „Nur wenn ihr uns sagt, wo ihr eure Barschwa gefangen habt“, mischte sich Isabel ein. Die Trainer hatten nichts dagegen, bestanden aber darauf, wo anders zu kämpfen: auf dem See.
Als wir dort angekommen waren, ließen wir erst mal unsere Pokémon aus ihren Bällen. „Los Barschwa, ihr seid dran.“ „Na gut Schiggy, ich wähle dich.“ „Nach langem überlegen, wählte ich schließlich Floh. „Emm Tina, du weißt schon, das du das Karpador erst vor kurzem gefangen hast.“ „Ich denke ich darf doch noch selber entscheiden, welches Pokémon ich wähle, oder?“, schnaubte ich sie an. Das war zwar nicht nett, erreichte aber sein Ziel.
Die Trainer befahlen ihren Barschwas unsere Pokémon zu takeln. Aber Floh und Schiggy wichen geschickt aus. Ich befahl Floh, die Barschwa ihn Richtung Schiggy zu takeln, welches diese dann einfror. Karpador setzte gegen das eine seinen stärksten Takle ein und Schiggy verpasste dem anderen eine Schädelwumme, die sich gewaschen hatte. Nach einer Allround-Blubber Attacke von Schiggy, waren die Barschwa dann endgültig KO.
Die Trainer bedankten sich für den Kampf, und verrieten uns, dass jeder Bewohner aus diesem Dorf hier mit 10 Jahren ein Barschwa bekommt. Die meisten hätten sich auch schon zu Milotic weiterentwickelt. Die Barschwas, stammen aber aus diesem See.


Kapitel 17 : Barschwa, für Isabel

Ich trainierte mit Floh und den anderen, während Isabel schon seit 2 Stunden versuchte ein Barschwa zu fangen. „Gib es auf. Du sitzt da schon seit 2 Stunden und hast immer noch keines gefangen.“ Aber sie saß immer noch stur auf ihrem Platz. „Ich rühre mich nicht von der stelle, bis ich ein Barschwa gefangen habe“, erwiderte Isi. Ich schüttelte den Kopf und machte mich auf den Weg zum Dorf. Ich brachte meine Pokémon ins Pokémoncentre. Da begegnete ich einem Mädchen mit ihrem Barschwa. Sie schienen sehr hart zu trainieren.
„Wieso willst du dich nicht entwickeln? Magst du mich etwa nicht? Willst du mich ärgern! Dir werde ich Manieren beibringen“, schrie das Mädchen ihr Pokémon an. Sie war offensichtlich Trainerin. „Hey, hör auf so mit deinem Pokémon umzugehen“, brüllte ich sie an. „Kümmere dich doch um deinen eigenen kram und lass mich in Ruhe trainieren“, schnaubte sie mich an. „Sag mal wie viele Orden hast du schon?“, fragte sie mich dann. „Emm, einen. Wieso?“ „Dann fordere ich dich zu einem Pokémonkampf heraus. Wenn du nicht annimmst bist du ein Feigling.“
Ich wusste nicht ob ich annehmen sollte. Meine Pokémon hatten gerade sehr hart trainiert und waren etwas erschöpf. Andererseits, konnte ich mich von diesem Mädchen nicht alles gefallen lassen. So nahm ich an. „3vs.3 Einverstanden.“ Sie bestand ebenfalls darauf zum See zu gehen. Isabel saß immer noch an genau der gleichen Stelle. Doch als sie sah, dass ich jetzt einen Kampf austragen würde, unterbrach sie ihren Barschwa Fangversuch. „Los Karpador. Zeige es ihr.“ „Los Lilli.“ Ich befahl einen Donnerblitz, der Karpador KO gehen ließ. „Na gut. Golking ich wähle dich.“
Sie schien nur Wasserpokémon zu haben. Ich rief Lilli zurück und holte stattdessen Tom aus seinem Ball. „Du bist echt zu blöd. Feurigel ist ein Feuerpokémon. Das hat keine Change gegen mein Golking.“ Siegessicher befahl sie die Aquaknarre. Doch da setzte Tom sein Flammenrad ein. Und bewegte sich so schnell, das er auf dem Dampf, der entstand, als die Aquaknarre mit dem Flammenrad fast zusammenstieß, laufen konnte, ohne Schaden zu nehmen. Diese starke Attacke setzt Golking fast KO. Der Sternschauer, gab ihm dann den Rest. „Ihr seid alle dumm. Ich sollte euch alle freilassen.“
Die fremde Trainerin war sichtlich sauer auf ihre Pokémon. „Dann bleibt eben nur noch Barschwa. Los. Und wehe du verlierst.“ „Sag mal, was hast du eigentlich gegen dein Barschwa?“, fragte ich sei. „Es war mein erstes Pokémon und hätte sich eigentlich schon lange entwickeln sollen. Es ist aber zu dumm dazu.“ Sie befahl ihrem Barschwa, es solle einen Takle gegen mein Tom starten. Doch dieser wurde von meinem Tom durch einen Flammenwurf verhindert und mit einem Sternschauer KO gesetzt. Ich war stolz auf meinen Tom. „Du blödes Barschwa. Du bist unnütz.“ Sie nahm es und schleuderte es aufs Land.
Aber Barschwa waren an Wasser gebunden. Wenn es nicht schnell ins Wasser käme, dann würde es sterben. Schnell nahm Isabel es und tat es ins Wasser. „Armes Barschwa. Möchtest du mit mir kommen.“ Es nickte und Isabel fing es. Dann ließ sie es aus ihrem Ball und streichelte es. Da fing es an zu leuchten.


Kapitel 18 : Kampf um Milotic

Nachdem sich Barschwa zu Milotic weiterentwickelt hatte, wollte es auch seine alte Trainerin wieder haben. Und forderte Isabel zu einem 2vs.2 Kampf heraus. Wenn sie gewinne, dann würde sie das Milotic bekommen. Wenn Isabel gewinne, dann dürfte sie es behalten. Aber zuerst musste das fremde Mädchen ihre Pokémon ins Pokémoncentre bringen.
Dann begann der Kampf. „Los Golking.“ „Los Smettbo.“ Smettbo setzte Fadenschuss ein und fesselte so Golkings Flossen. Dann setzte es Giftpuder ein. Gefolgt von einem Stahlflügel. Dies machte Golking so schwer zu schaffen, dass es KO ging. „Na gut. Karpador gib dein Bestes, sonst knallt es.“ Auf einmal entwickelte sich Karpador zu Garados weiter.
„Juhuu. Super gemacht. Setze jetzt den Hyperstrahl ein.“ Und er traf. Das war das KO für Smettbo. „Super gemacht Smettbo. Ruhe dich jetzt aus. Na gut. Milotic ich wähle dich.“ „Milotic“, sagte das schöne Pokémon. Beide befahlen einen Hyperstrahl. Und beide Attacken trafen ihr Ziel. Eine Rauchwolke hatte das Feld verdeckt, so konnte keiner sehen, wer gewonnen hatte.
Als der Rauch sich verzogen hatte, sah man, dass Garados KO gegangen war und Milotic noch gerade so stehen konnte. Isabel hatte gewonnen. „Ich bin stolz auf dich das hast du super gemacht Milotic.“ Das Pokémon lächelte Isabel an. Die Trainerin konnte es noch gar nicht glauben. Das nutzlose Pokémon hatte bei dieser Trainerin gewonnen. „Du hast nur verloren, weil du deinen Pokémon nicht genügend Liebe und vertrauen schenkst“, sagte ich zu dem Mädchen. Dann gingen wir ins Pokémoncentre.


Kapitel 19 : Annas Geheimnis

Nachdem unsere Pokémon geheilt waren, machten wir uns auf den Weg nach Karnimanicity. Weit war es nicht mehr, höchstens den morgigen Tag. Als wir gerade aus dem Dorf kamen, lief uns das Mädchen von vorhin hinterher. „Wartet mal ihr zwei. Kann ich euch begleiten.“
„Was??? Du willst uns begleiten? Hältst du uns für blöd oder so?“ Isabel schien das Mädchen nicht sonderlich zu mögen. Ich aber auch nicht. Trotzdem blieb ich ruhiger. „Aus welchem Grund willst du uns begleiten?“ „Nun ja, wisst ihr, das ist so. Ich will nach Karnimanicity.
Meine Halbschwestern sind dort Arenaleiterinen. Ich kenne sie eigentlich nicht persönlich, aber vor kurzem ist eine von ihnen aufgebrochen um stärker zu werden. Da hat mich Sara, die die nicht aufgebrochen ist, gefragt ob ich Maria nicht so lange verträten könnte.“ „Moment. Soll das heißen, dass Tina um den Orden zu gewinnen gegen dich antreten muss? Ha, Tina das wird ein leichter Kampf werden.“ Nun viel mir ein das ich das Mädchen gar nicht nach ihrem Namen gefragt hatte. „Sag mal, wie heißt du eigentlich?“ „Oh, mein Name ist Anna. Anna Waterloo. Halbschwester von Maria und Sara Waterloo. Tochter des Ehemaligen Arenaleiters von Karnimanicity.“
„Wenn du mich und Milotic in Ruhe lässt, kannst du uns von mir aus nach Karnimanicity begleiten.“ Ich nickte. Anna schien das zu freuen und so brachen wir nun gemeinsam nach Karnimanicity auf.


Kapitel 20 : Tinas zweiter Orden

Am nächsten Tag, kamen wir endlich in Karnimanicity an. Wir waren alle KO, denn wir waren die ganze Nacht durchgelaufen. So baten wir im Pokémoncentre, ob wir dort ein Nickerchen machen könnten. Wir wachten erst am nächsten morgen auf. Anna trennte sich dann von uns. Ich hatte meine Pokémon gestern Schwester Joy gegeben, jetzt musste ich sie mir wieder abholen. Es schien ihnen gut zu gehen. „Na, wer will mir helfen den Wasserorden zu gewinnen?“, fragte ich meine Pokémon, nachdem ich sie aus den Bällen gelassen hatte. Natürlich meldeten sich alle. „Hmm, ich denke ich nehme Floh und … emm…. Eva.“
Die beiden freuten sich, dass ich sie ausgewählt hatte. Wir machten uns auf den Weg zur Arena. Doch als wir eintraten, war ich mir nicht sicher ob ich mit Eva eine gute Wahl getroffen hatte. Überall war Wasser. Nur zwei kleine Flächen waren im Wasser, für andere Pokémon zur Verfügung gestellt worden. Das perfekte Kampffeld für Wasserpokémon. „Wollt ihr zwei uns herausfordern?“ „Ja, aber nur ich. Meine Freundin schaut nur zu.“ Ich hatte zwar geantwortet, wusste aber immer noch nicht woher die Stimme gekommen war. Meine Frage sollte sich aber klären, als zwei Frauen auf der anderen Seite des riesigen Beckens erschienen.
„Wir werden jede nur ein Pokémon einsetzten. Du hasst erst gewonnen, wenn unsere beiden Pokémon nicht mehr kämpfen können. Du musst zwei Pokémon gleichzeitig einsetzen. Alles verstanden. Gut dann las uns beginnen.“ Anna setze ihr Garados ein und Sara ihr Starmie. Ich setzte mein Eva und mein Floh ein. Dieser Kampf würde nicht leicht werden. Garados gehe raus aus dem Wasser“, befahl Anna, „und Starmie setzte jetzt den Donnerblitz ein“, befahl Sara. „Oh nein, mein Floh.“ Ich dachte mir schon, dass ich diesen Kampf verlieren würde, als aus dem Wasser etwas leuchtete. Ich wusste was passiert war und befahl darum einen Hyperstrahl auf Starmie und einen Solarstrahl auf Garados.
Und beide Attacken trafen. Der Hyperstrahl, meines frisch entwickelten Floh, setze Starmie KO. Und auch der Solarstrahl zeigte seine Wirkung und setze Garados KO. Ich war stolz auf meine Pokémon. Vor allem auf mein Floh. Ich hatte nämlich nur wegen ihm gewonnen. Ich weiß nicht ob ich es geschafft hätte, wenn es sich nicht zu Garados weiterentwickelt hätte. „Wow, du hast deine Pokémon aber gut trainiert. Hier ist der Wasserorden. Du hast ihn dir verdient.“
Ich sah den Orden ihn meiner Hand noch lange an. Ich konnte nicht glauben dass ich gerade meinen zweiten Orden gewonnen hatte.


Kapitel 21 : Telefongespräch mit den Eltern

Ich beschloss meine Eltern anzurufen und ihnen alles zu erzählen. Isabel tat das Selbe. „Ah, Tina. Wie geht es dir mein Liebes?“ Meine Mutter hatte sich gemeldet. „Hi, Mammi. Es geht mir klasse. Ich habe schon viele Pokémon gefangen: ein Karpador, das sich zu Garados weiterentwickelt hat; mein Endivie hat sich zu Lorblatt weiterentwickelt; dann ein Feurigel und Lilli. Wie geht es Papa?“ Er trägt gerade einen Arenakampf aus. Oh, ich glaube er ist fertig.“ „Hi, Paps.“ Mein Vater hatte gerade den Raum betreten. „Ah Tina. Hart am Trainieren, was?“ Mein Vater war froh von mir zu hören, dass sah man ihm an. Er konnte so was schlecht verbergen.
„Oh, ja. Ich habe schon meinen zweiten Orden. Der nächste ist glaube ich in Knofensatown, stimmt’ s? Zuerst müssen wir aber nach Raupystadt. Isabel will dort an ihrem zweiten Wettbewerb teilnehmen. Ich habe gehört, dass es dort sehr viele Käferpokémon geben soll. Ist das richtig?“ „Ja, dort gibt es auch viele Käfersammler. Es gibt von Karnimanicity einen Zug, der nach Raupystadt fährt. Dann müsst ihr nicht laufen. Es war zwar schön von dir zu hören, aber ich muss dann mal wieder in meine Arena. Tschüs“ „Tschüs.“ Ich legte auf und machte mich dann mit Isabel auf zum Zug.


Kapitel 22 : Sherin, die Käfersammlerin

Mit dem Zug ging es schnell und so waren wir schon bald in Raupystadt angekommen. Die Stadt hatte ihren Namen zu Recht. Überall liefen einem Käfer über den Weg. Vor allem Raupys und Hornlius. „Du da, ich fordere dich zu einem Pokémonkampf heraus.“ Ein Mädchen hatte Isabel gerade herausgefordert. Natürlich nahm Isi an. Ein Kampf: 2vs. 2 „Smettbo, du bist dran.“ „Los Smettbo, das schaffst du doch mit längs“, sagte Isabel. Isabel befahl den Fadenschuss, dem das andere Smettbo aber locker auswich und den einen Takle startete.
Dann befahlen beide Giftpuder. Aber Isabel setze hier ihre Koordinatorentricks ein und schaffte es, dass nur das gegnerische Smettbo vergiftet wurde. Dann setzte sie Stahlflügel ein, den aber das andere Smettbo mit Takle konterte und so für ein KO von beiden Pokémon sorgte. Dann setze Isabel ihr Schiggy ein, während sich das Mädchen für Bisasam entschied. Bisasam setze den Rasierblatt ein, dem Schiggy noch ausweichen konnte. Dem darauf folgenden Rankenhieb zwar auch, aber dem Takle dann nicht mehr. Dann machte sich das Bisamsam führ Solarstrahl bereit.
Diese Change nutze Isabel um es mit Aquaknarre unter Beschuss zu nehmen. Trotzdem konnte dieses den Solarstrahl zu Ende bringen und Schiggy damit KO setzen. „Super gemacht meine Käfer. Ihr seid die besten. Entschuldigung, ich habe ganz vergessen mich vorzustellen. Mein Name ist Sherin Bieber. Und wie heißt ihr?“ „Freut mich dich kennen zu lernen. Ich bin Tina Garden und die, gegen die du gerade gewonnen hast, ist meine Freundin Isabel Pretty. Sie will Koordinatorin werden.“ „Das ist ein gutes Ziel. Ich habe auch eines. Ich will allen zeigen, dass Käfer die Besten Pokémon der Welt sind.“
„Ich muss ins Pokémoncentre, bis später“, sagte Isabel. „Sag mal, hättest du nicht Lust uns zu begleiten?“ „Ja, gerne.“ Jetzt reisten wir also zu Dritt.


Kapitel 23 : Isabels erstes Band

Zu Dritt machten wir uns auf den Weg zur Wettbewerbshalle, wo Isabel sich für ihren zweiten Wettbewerb anmelden musste. Als wir aber dann am Schalter standen, wusste sie nicht welche Pokémon sie nehmen sollte. Papinella hatte sie es versprochen, aber wenn noch? „Was hast du den alles für Pokémon?“, fragte Sherin. „Ein Smettbo, ein Schiggy, ein Papinella und ein Milotic.“ „Ich würde Smettbo nehmen, aber ich liebe Käfer ja auch.“ „Vielleicht sollte ich Milotic nehmen? Immerhin ist es das schönste Pokémon der Welt“, meinte Isabel.
„Das halte ich für keine gute Idee. Du hast noch nicht viel mit ihm für Wettbewerbe trainiert.“ „Du hast Recht. Dann nehme ich Schiggy.“ Gesagt getan. Isabel hatte war die letzte Teilnehmerin, mit der Nummer 20. Ihr auftritt war viel besser als der letzte. Auch hatte sie Harleys Rat angenommen und ihre Pokémon auf Schönheit und Schnelligkeit trainiert. Es war klar, das sie bei den Besten 4 dabei war. Ich sah für sie keine große Konkurrenz außer vielleicht diesen Jungen. Sein Smettbo war einfach klasse.
„Das ist mein Nachbar, Fred, er hat schon Jahrelang das Raupystadtband gewonnen. Sein Smettbo ist einfach spitzenmäßig gut trainiert. Und ich muss es wissen. Ich kenne mich nämlich gut mit Käfern aus.“
Für den ersten Kampf wählten Isabel ihr Papinella, und ihr Gegner sein Bisasam. Isabel setzte einen schnellen Fadenschuss ein, während sie sich drehte. Dann lud sich Papinella auf. Um mit einem Alround-Solarstrahl Bisasam in die Luft zu schleudern.
Dann setze Bisasam den Rasierblatt ein. Dem Papinell aber mit Ruckzuckhieb auswich und Bisasam dann mehrmals traf. Dann brach die letzte Minute an. Bisasam setze Synthese ein und Regenerierte sich nicht nur, sondern zog Isabel auch einen Haufen Punkte ab. Isabel befahl dann einen Ruckzuckhieb, während sich Papinella um sich selbst drehte. Der Schluss stand war der, das Isabel gewonnen hatte. Auch der Junge, der Fred hieß, hatte seinen Kampf gewonnen. So kam es, dass Isabel im Finale gegen diesen Jungen antreten musste.
Isabel wählte Schiggy, während er sich für Endivie entschied. „Oh, nein. Hat Isabel da überhaupt eine Change?“, fragte ich mich. Endivie setzte Rasierblatt ein. Aber Schiggy setzte darauf schnell den Eisstrahl der den Rasierblatt einfror. Dann Zeigte Endivie seinen Rankenhieb, dem Schiggy aber mit Aquaknarre auswich. Und dann einen Blubber aus der Luft startete. Dies traf Endivie zwar, schien ihr aber nicht viel ausgemacht zu haben. Es nutze die Change um Schiggy mit Rasierblatt zu attackieren.
Schiggy konterte mit Schädelwumme aus der Luft. Endivie machte sich für den Solarstrahl bereit. Schiggy attackierte Endivie zwar mit Aquaknarre, konnte den Einsatz der Attacke aber nicht verhindern. War das das aus für Schiggy und Isabel? Da fing Schiggy zu leuchten an und entwickelte sich zu Schilok weiter. Das zog Fred sehr viele Punkte ab, aber genug für Isabels Sieg? Ja, die Zeit war aus und Isabel hatte ganz knapp gewonnen. Sie hatte ihr erstes Band gewonnen. Fred schüttelte ihr die Hand und gratulierte ihr. Das war ein harter Sieg. Wir freuten uns alle für sie.


Kapitel 24 : Isabels Entscheidung

Wir feierten noch lange und wachten erst spät am Morgen auf. Isabel schien schon länger wach zu sein, denn sie war nicht in ihrem Bett oder im Pokémoncentre. Als wir uns angezogen hatten um nach ihr zu suchen, kam sie mit Fred ins Pokémoncentre. „Leute, ich muss euch was sagen. Ich habe mich entschlossen, mit Fred weiterzureisen um an vielen anderen Wettbewerben teilzunehmen. Auch an kleinen.“ Sherin staunte nicht schlecht. Aber ich fing zu heulen an und lief aus dem Pokémoncentre. Lilli mir hinterher.
Ich konnte es nicht fassen. Meine beste Freundin wollte gehen, wo wir doch erst vor kurzem zusammen aufgebrochen waren. „Pika“, Lili war mir gefolgt und hatte sich nun auf meine Schulter gesetzt. Ich streichelte sie. „Pi pikapi Pikachu“ „Hmm, vielleicht hast du Recht Lilli. Es ist Isabels Entscheidung. Trotzdem werde ich sie vermissen. Weißt du was, ich werde sie zu einem letzen Pokémonkampf bitten. Wer weiß, wann wir uns wieder sehen.“ Mit etwas leichterem Herzen kehrte ich zum Pokémoncentre zurück, wo die anderen schon auf mich warteten.


Kapitel 25 : Kampf gegen Isabel

Sie hatte angenommen. Wir trugen nun einen 4vs.4 Kampf aus. „Los Milotic.“ „Los Floh.“ Wir setzten beide den Hyperstrahl ein. Aber bei diesem Kampf, war es Floh, der noch stehen konnte. Isabel musste ihr Milotic zurückrufen. Auch wenn Floh nicht KO gegangen war, rief ich ihn zurück. „Na gut. Los Smettbo.“ „Los Tom, gib ihm saures.“
Smettbo setzte den Fadenschuss ein und Tom wich aus. Dann, wurde er aber getroffen. Ich befahl ihm einen Flammenrad, der den Fadenschuss verbrennen ließ. Dann setzte er den Flammenwurf ein und Smettbo ging KO. „Smettbo, du warst klasse. Ruh dich aus. Los Papinella, ich wähle dich.“ Ich blieb bei Tom. Papinella setze den Fadenschuss ein.
Dieser war so schnell, dass er sogar traf. Papinella machte sich zum Solarstrahl bereit. Obwohl dieser ein Volltreffer war, konnte Tom noch stehen. (Er war ja ein Feuertyp) Dann setzte Tom den stärksten Flammenwurf ein, denn er auf Lager hatte und auch Papinella war KO. „Na gut. Du schaffst es Schilok.“ Gegen Schiloks Aquknarre hatte Tom keine Change und ging KO.
„Los Eva.“ Ich befahl einen Rasierblatt, denn Schilok aber mit Eisstrahl einfror. Auch dem Rankenhieb wich Schilok aus. Da befahl ich einen Solarstrahl. Die Aufladezeit nutzte Isabel, um mich mit Blubber zu bombardieren. Aber das brachte nichts. Die Attacke setzte Schikok sofort KO. Somit war Tina die Siegerin.
Nachdem Isabel ihre Pokémon ins Pokémoncentre gebracht hatte, war es nun Zeit sich zu verabschieden. Isabel würde mit Fred nach Glumandacity gehen. Sherin und ich würden nach Knofensatown gehen. Wenn wir schnell waren, würden wir Isabel und Fred vielleicht in Glumandacity treffen, denn dort war auch eine Arena. Aber jetzt trennten sich unsere Wege, fürs erste.


Kapitel 26 : Jürgen ist wieder da

Wir mussten nur noch durch den Wald, dann waren wir in Knofensatown. Aber zuerst wollten wir eine Pause einlegen, um etwas zu essen. Da Sherin nicht gut kochen konnte und ich auch nicht, hatte uns Isabel in Raupystadt noch ein paar Sandwichs gemacht. Gerade als Sherin ihrs essen wollte, kam ein kleines Waupel und aß ihr Sandwich. „Hey, das war meins!“ Aber als sie sah, dass das ein Käfer war, wollte sie ihn sofort fangen. „Das Waupel schnappe ich mir. Los Bibor. Giftstachel.“
Das Waupel allerdings, wich aus und setzte dann den Fadenschuss ein und lief davon. „Halt Waupel bleib stehen, ich will dich doch fangen.“ Sie lief dem Waupel hinterher und wir ihr. Wir kamen gerade noch rechtzeitig, um zu sehen, wie das Waupel mit einem Netz gefangen wurde. „Hey, das gehört mir. Los Smettbo.“ Da kam ein Flammenwurf, der Smettbo sofort KO setzte. „Pech gehabt. Jetzt gehört es mir“, sagte eine Stimme, die ich kannte. Und es war die von Jürgen. Er hatte damals versucht die Pikachus aus dem Elektrowald zu stehlen.
Neben ihm stand ein Glutexo. Als er mich sah, befahl er seinem Glutexo einen Flammenwurf, welchen Lilli aber mit einem Eisenschweif zurück schleuderte. Als ich gerade einen Donnerblitz befehlen wollte, sagte Sherin zu mir: „Lass das. Ich will ihn besiegen. Das ist mein Waupel, also ist es auch mein Kampf. Los Bisaknosp.“ Sie befahl einen Rasierblatt, der aber mit Flammenwurf gestoppt wurde. Dem Rankenhieb wich das Glutexo aus und Setze dann einen Flammenwurf ein, der nur ganz knapp an Bisaknosp vorbei ging. Dann setze Sherin einen Solarstrahl ein.
Die Aufladezeit nutzte Jürgen für einen finalen Flammenwurf. Doch bevor dieser Bisaknosp erreichen konnte, feuerte dieses schon seinen Solorstrahl ab. Nach einem Takle war Glutexo dann KO. „Du blödes Pokémon, na ja. Ich habe ja noch die Waupel. Auf wieder sehen.“ „Oh nein, so läuft das nicht. Los Bibor. Giftschweif.“ Dieses Mal hatte er einen Ballon, wo der Käfig unten angebunden war. Nach dem Giftschweif von Bibor, war der Käfig aber herunter gefallen. Nun konnte Lilli ihm mit Donnerblitz den Rest geben.
Danach setzte Bibor den Giftschweif und Lilli den Eisenschweif gegen den Käfig ein und die Waupel waren frei. Das Waupel von vorhin wollte nun unbedingt gegen Sherin kämpfen. Sherin wählte Bisasam. Dieses startete sofort mit einem Rasierblatt, welchen Waupel aber mit einem Fadenschuss abfing. Dann setzten beide den Takle ein. Bisasams Takle war natürlich viel stärker als der von Waupel. Schnell warf Sherin den Pokéball. Dieser bewegte und blinkte noch eine Weile, aber dann hörte es auf. So hatte sie jetzt ein Waupel.


Kapitel 27 : Waupel entwickelt sich

Nach diesem Abenteuer, war es Zeit für etwas zu trainieren. Sherin erzählte mir, dass sie hoffte, dass sich ihr Waupel zu Panekon weiterentwickelte. Sie hatte nämlich schon ein Papinella und brauchte nicht noch eines. Sie hatte schon mal ein anderes Waupel gefangen, aber das hatte sich dann zu Schaloko weiterentwickelt. Da sie aber schon ein Papinella besaß, hatte sie es Fred geschenkt. Sollte es sich wieder zu Schaloko weiterentwickeln, so könnte ich es haben.
Ich trainierte mit meinem Tom, da ich vor hatte ihn in der nächsten Arena ein zu setzen. Der Arenaleiter dort, setzte nämlich nur Pflanzenpokémon ein. „Tina, würdest du absichtlich gegen mich verlieren, um mir beim Training meines Waupels zu helfen? Bitte.“ „Wen es dich glücklich macht gerne.“
„Los Lilli.“ Lilli war eine klasse Schauspielerin. Schon bald war Waupel viel stärker geworden. Da kam ein anderer Trainer vorbei und forderte Sherin zu einem 1vs.1 Kampf heraus. „Los Waupel.“ „Los Waupel.“ Der andere Trainer schien sich auch gerade erst ein Waupel gefangen zu haben. Sherins Waupel setzte den Fadenschuss ein und dann takelte es das andere.
Dieses ließ sich das aber nicht gefallen und setzte den Giftstachel ein. Sherins Waupel antwortete mit Giftstachel. Der Kampf tobte noch eine weile, als auf einmal beide Waupel anfingen zu leuchten. Das eine entwickelte sich zu Panekon das andere zu Schaloko. Sherin freute sich, dass ihres das Panekon war. Die beiden unterbrachen den Kampf und einigten sich auf unentschieden.
Der Trainer sagte sein Name sei Tobias. „Ich habe erst vor kurzem meine Pokémonreise begonnen. Mein erstes Pokémon war ein Hydropi. Nun, die Betonung liegt auf war, denn ich bin noch nicht 10. Ich werde erst in zwei Wochen 10. Ich wollte schon immer ein Hydropi, darum hat meine Mutter mir eines von Professor Wende geholt. Mein Vater hat es dann wieder zurück geschickt. Aber ich konnte noch ein Waupel mit meinem Hydropi fangen.
Jetzt bin ich auf dem Weg nach Pikadorf um es abzuholen. Dann werde ich aber vielleicht schon ein Papinella haben.“ „Das finde ich von deinem Vater aber gemein. Für wen hält der sich eigentlich?“, sagte ich zu Tobias. „Für den Arenaleiter von Knofensatown.“ Wir waren beide überrascht. „Tobias warte mal.“ Mir war gerade etwas eingefallen. „Sag mal möchtest du sofort ein Papinella haben?“ „Ich werde mein Schaloko nicht tauschen, falls du das meinst.“
„Nein. Ich habe 5Sonderbonbons. Wenn du 3 davon deinem Schaloko gibst, dann müsste es sich weiterentwickeln.“ „Echt. Das würdest du für mich machen? Danke. Das ist sehr nett.“ Ich gab seinem Schaloko 3Sonderbonbons und es entwickelte sich zu einem Papinella weiter. Meine anderen 2 gab ich Sherin.
Es wurde langsam Zeit sich von Tobias zu verabschieden. Wir würden uns aber sicher irgendwann wieder sehen, das war sicher.


Kapitel 28 : Teamwork ist alles

Kaum waren wir endlich in Knofensatown angekommen, schon wollte Sherin unbedingt in die Arena. „Du musst deine Pokémon erst ins Pokémoncentre bringen. Sie sind erschöpft“, sagte ich zu ihr. „Ja, du hast Recht. Aber ich bin so aufgeregt. Das ist mein erster Arenakampf.“ Nachdem unsere Pokémon geheilt waren, gingen wir zur Arena. Als wir herein kamen, sagten wir gleichzeitig: „Ich fordere sie heraus.
Nein, ich fordere sie heraus.“ „Wenn ihr wollt, könnt ihr beide gleichzeitig gegen mich kämpfen. Einen Doppelkampf. Was haltet ihr davon?“ Wir waren beide einverstanden. Der Kampf begann. „Los Panekon.“ „Los, Tom.“ „Na gut. Geckabor und Meganie ihr seid dran. Meganie Rankenhieb, Geckabor Kugelsaat.“ Da Panekon sich nicht bewegen konnte, befahl ich Tom, er solle Panekon beschützen. Sherin hatte sich einen schlechten Zeitpunkt rausgesucht um Panekon einzusetzen.
Da es sich kaum bewegen konnte, nützte es uns nicht viel. Da Tom die ganze Zeit Panekon beschützen musste, hatte er nicht viel Zeit um anzugreifen. Es sah sehr schlecht für uns aus. Nach einiger Zeit war Tom sehr erschöpft. „Meganie nutze die Change für einen Solarstrahl, Geckabor setze Wickel ein.“ Geckabor umklammerte jetzt meinen Tom so, dass er dem Solarstrahl, der bald kommen würde, nicht hätte ausweichen können. Als Meganie gerade den Solarstrahl abschießen wollte, wurde es durch Fadenschuss gestoppt.
Panekon hatte es mit Fadenschuss so verklebt, dass es nicht angreifen und sich nicht bewegen konnte. Tom nutzte die Change für einen Flammenwurf auf Geckabor, welches von Panekon abgelenkt wurde. Nach einem Takle von Panekon war Geckabor KO. Und da die Regeln für einen Doppelkampf sagen, dass wenn eines der beiden Pokémon nicht mehr weiterkämpfen kann, der Trainer dann verloren hat, hieß das, dass wir nun gewonnen hatten.
Aber nicht nur das, Panekon fing auf einmal zu leuchten an und entwickelte sich zu Pudox. So hatten wir meinen dritten und Sherins ersten Orden gewonnen. Das war klasse Teamwork.


Kapitel 29 : Eva dreht durch

Nachdem wir unsere Pokémon ins Pokémoncentre gebracht hatten, mussten wir noch zum Markt um uns etwas zu essen zu kaufen. Natürlich kauften wir uns auch gleich noch ein paar Pokébälle und andere Sachen.
Jetzt waren wir gut gerüstet und machten uns auf den Weg zum Glutberg. Dort solle es von Feuerpokémon nur so wimmeln. „Ich finde das ist gutes Training für mich und meine Käfer.“ „Ich denke für mich ist das nichts. Mein Eva dreht bei jedem Feuerpokémon was sie sieht durch.
Manchmal glaube ich sie hasst sie. Aber wechseln wir das Thema. Weißt du, wir sind schon länger zusammen und ich weiß immer noch nicht welches Starterpokémon du hattest. Ein Raupy? Ein Horliu? Eines der neun Starter?“ „Moment dein Eva dreht bei Feuerpokémon durch? Das wusste ich nicht. Außerdem möchte ich das Thema nicht wechseln.“
Sie nervte mich so lange, bis ich ihr alles erzählte. Das mein Eva auf alle Feuerpokémon eifersüchtig war, weil ich mich damals fast für eines entschieden hätte. Und das sie vor allem auf Feurigel und Glumanda eifersüchtig war, da ich diese in die näheren Auswahl genommen hatte. Nun wolle sie mir beweisen dass sie besser als alle Feuerpokémon sei und darum immer hart gegen diese kämpfe.
Stärker und entschlossener als sonst. „Weißt du Tina, dass ist eigentlich doch ganz gut, finde ich.“ Ich schüttelte den Kopf. „Nein, nicht bei Eva. Sie dreht vollkommen durch. Ich erkenne sie gar nicht wieder.“ „Wenn du meinst. Es ist dein Pokémon.“ Als wir am Glutberg angekommen waren, begegneten wir sofort einem Glutexo. Obwohl Eva ihn ihrem Ball war, schien sie irgendwie zu wissen, dass ein Glutexo in der Nähe war.
Als sie aus ihrem Ball kam, verhaute sie das Glutexo so, dass dieses nicht mehr wusste wo oben und unten war und das schon nach dem ersten Rankenhieb. „Ich weiß nicht was du hast. Ich würde alles darum geben, dass meine Käfer genauso sind.“ Doch als das Glutexo KO gegangen war, wollte Eva noch nicht aufgeben. Sie wollte es so verhauen, dass war unglaublich. Hätte Lilli es nicht gestoppt, wer weiß was es noch gemacht hätte.
Ich beschloss mir das Glutexo zu fangen. Der Pokéball leuchtete und wackelte nur kurz und dann machte es klick. Jetzt musste es schnell zum nächsten Pokémoncentre in Glumandacity. Ich beschloss mein Glutexo Dragon zu nennen.


Fortsetzung folgt