New Adventures
Geschrieben von: PoChaot
Prolog:
„Guck mal!“, Dennis rieb mir einen Pokéball unter die Nase. „Was ist?“, fragte ich, doch ich wusste genau was war! Dennis und ich waren die letzten beiden aus unserer 8. Klasse, die noch kein eigenes Pokémon hatten. „Du wirst der einzige aus unserer Klasse sein, der dieses Jahr nicht an der Pokémon Session teilnimmt.
Naja, du hast ja auch Pech mit deinen tollen Eltern.“ „Sag nichts über meine Eltern!“, ich wurde wütend, aber wieder wusste ich, dass es wahr ist. Meine sturen Eltern sagen immer, wenn ich sie nach einem Pokémon frage, dass Pokémon Zeitverschwendung sind und man mit ihnen nicht weit komme. Und ich fragte immer häufiger, da ich bald schon 14 wurde...
Kapitel 1
„Kevin, jetzt wach endlich auf! Du hast doch Geburtstag“, meine Mutter rief die Nachbarschaft wach. Ich wollte nicht aufstehen. Ich war ein Nichts, ein Niemand, jemand der mit 14 noch kein eigenes Pokémon hatte. Schlecht gelaunt wankte ich erst in das Badezimmer, wo ich mein Gesicht wusch. Man erkannte mich im Spiegel genau. Ich hatte längeres Braunes Haar und grüne Augen.
Ich kämmte mich und machte mich wieder auf den Weg in mein Zimmer, wo der Kleiderschrank auf mich wartete. Ich riss die Schranktür auf, um meine guten Klamotten anzuziehen, doch meine Sachen waren weg. Nur ein Geschenk stand in der Mitte des Schrankes. Auf dem Päckchen stand:
„Happy Birthday!“. Mit wenig Erwartung machte ich es auf, dann riss ich meine Augen auf. In dem Pakten waren ein paar neue Hemden, ein paar schicke neue Hosen, eine Pokémon-Trainer Jacke, Handschuhe sowie Schuhe, einen Rucksack, eine Packung leerer Pokébälle und ein Geschenkgutschein. Ich klappte den Gutschein auf.
Ich konnte mein Glück nicht fassen! Dort stand geschrieben:
Prof. Haleri, anerkannter Pokémon-Forscher, wünscht dem neuen Pokémon-Trainer viel Glück. Zu seinem Start kann er, wenn er will, bei mir vorbei schauen und sich ein Pokémon aussuchen, um seine Reise zu beginnen. Zusätzlich erhält man bei mir einen anerkannten Trainer-Pass und ein hochtechnisiertes Gerät, später mehr dazu, wenn man mich besucht.
Ich zog schnell die neuen Sachen an und rannte nach unten. „Happy Birthday!“, hörte ich es, als ich im Wohnzimmer ankam. Ich fiel um meine Mutter, dann um meinen Vater. Glücklich sagte ich zu den beiden: „Danke!“.
„Du wirst jetzt auf Reise gehen, stimmt´s?“, fragte mein kleiner Bruder. „Sei nicht traurig“, sagte ich, „Ich komme ja wieder.“
„Ich habe dir Essen in den Rucksack gepackt, du kannst jederzeit losgehen“, sagte meine Mutter. Man sah, dass sie sich die Tränen verkniff.
„Dann ist es wohl soweit“, sagte mein Vater.
Ich öffnete die Haustür, ging los. Nach ein paar Schritten drehte ich mich mit Tränen im Gesicht um und winkte noch einmal kräftig.
Kapitel 2
Ich ging den sandigen Weg entlang. Kaum ein Haus war ein der Nähe, nur Wald und Wiese. Pokémon, wie Nidoran, tollten auf den Wiesen herum, es war schön ihnen zuzusehen. Da freute ich mich schon richtig auf mein Pokémon. Nach einer Weile konnte man ein großes Gebäude sehen. Es war der perfekte Ort für ein Pokémon-Labor.
Der Bach, der dort herab floss, brachte ideale Bedingungen für Wasser-Pokémon. Die Wiesen und die Wälder machten sich gut für andere Pokémon jeder Art. Ich stellte mich vor das große Portal, das verziert mit seltsamen Pokémon war, und klopfte. „Wer ist da?“, man hörte leise eine Stimme durch die riesige Tür dringen.
„Ich bin Kevin. Ich bin hier wegen dem Pokémon“, rief ich laut. „Ach so“, die Tür ging auf, „Komm herein“, ein etwas älterer Mann in einem Kittel wies mich ein.
Ich folgte dem Professor, der sich sofort auf den Weg machte. Es war ein riesiges Haus. Dann hörte ich ein Geräusch. Jemand hatte ein Glas abgestellt, doch ich wollte nicht weiter drauf eingehen.
In einem großen Raum blieben wir stehen. Es war voll mit Geräten, in der Mitte stand ein großer, kreisrunder Tisch. Auf ihm standen drei Pokébälle. „Komm, suche dir ein Pokémon aus“, der Professor stellte sich neben den Tisch. Ich schluckte, dann ging ich zum Tisch und schnappte mir selbstbewusst den ersten Pokéball.
„Was soll ich damit jetzt machen?“, ich schaute den Professor verdutzt an. Er machte ein Geste, als wenn er einen Stein auf mich werfen wollte. Dann verstand ich aber, dass ich den Ball werfen soll. Gesagt, getan und ein weißer Lichtblitz erleuchtete den großen Raum.
„Bisa, Bisasam“, ein grünes kleine Pokémon schaute mich an. Dann drehte es beleidigt um.
„Ich glaube es mag mich nicht“, sagte ich. Ich nahm den Ball und versuchte Bisasam zurück in den Ball zu geleiten, doch ich stellte mich ziemlich ungeschickt an. Als ich dann aber auf den Knopf drückte, während ich den Ball und Bisasams Richtung zeigte, verschwand das kleine Ding wieder.
Dann nahm ich den zweiten Ball. Noch geschockt vom ersten Versuch warf ich den Ball hoch.
„Hydropie, ein eigentlich tolles Pokémon für den Start“, sagte der Professor lachen.
Es war klein und blau. Ich lehnte mich zum Hydropie und sagte: „Hi.“. Plötzlich war ich nass. Hydropie hat mich mit seiner Aquaknarre getroffen. „Ich glaube die Pokémon mögen mich nicht..“, sagte ich traurig, als ich Hydropie zurück in den Ball bestellte.
„Kopf hoch, ein Ball ist doch noch da“, sagte der Professor ermutigend. Ich hörte Schritte auf diesen Raum zukommen.
Ich schnappte mir den Ball und warf ihn mutlos hoch. Plötzlich krabbelte irgendetwas auf mir herum.
Ein kleiner Feuer-Affe untersuchte mich, kletterte schließlich auf meine Schultern. Es freute sich.
„Den nehme ich! Wie heißt es?“, fragte ich. „Panflam“, sagte der Professor.
„OK. Hier ist der Pokéball für Panflam. Dann habe ich hier noch deine Trainer-Lizenz, deinen Trainerschein und ein Pokémon Eron. Anmelden für die Pokémonliga musst du dich noch in einem Pokémon-Center“, der Professor gab mir mehrere Papiere, einen kleinen Ausweis, einem Pokéball und eine flache Platte, auf der ein ein blauer Pokéball war.
„Was ist das?“, fragte ich. „Das ist ein Pokémon-Eron, kurz Pokéron. Drückst du auf die Mitte des Pokéballs zeigt er dir holographisch die Karte mit allen wichtigen Punkten, wie Arenen. Wenn du auf die obere Hälfte des Balls drückst, gibt er dir Informationen über das Pokémon, das du in dem Moment anvisierst.
Drückst du auf die untere Hälfte, kannst du mehrere Funktionen Aufrufen, wie z.B. Telefonieren, Radio, Münzwurf“, der Professor beendete seine Beschreibung.
„Aber ich möchte dir noch etwas erklären. Während der Pokémon Session kannst du alles machen was du willst, aber es gibt eigentlich drei grundsätzliche Sachen:
Erstens: Du reist herum um viel über die Zucht der Pokémon zu lernen.
Zweitens: Du sammelst acht Orden. Die erhältst du, wenn du Arenaleiter in bestimmten Städten besiegst. Dann nimmst du an der Pokémonliga teil.
Und drittens: Du machst bei Wettbewerben mit und gewinnst fünf. Dann kannst du an einem Kontest teilnehmen.“
„Ich glaube ich entscheide mich für zwei und drei“, sagte ich fröhlich, „Bloß das mit den Wettbewerben muss ich mir bald noch einmal anschauen.“
Ich steckte alles in meine Tasche, bis auf den Pokéron. Ich drückte auf den Knopf in der Mitte und eine Holographische Karte erschien. Ich konnte sie mit meinen Fingern bewegen, zoomen, verschieben. Ich suchte die nächste Arena, die in Stonarge.
„Dort muss ich also als nächstes hin“, sagte ich fröhlich zu mir.
„Kann ich jetzt auch mein Pokémon haben?“, ich hörte eine Mädchenstimme. Ruckartig drehte ich mich um und sah ein Mädchen, etwas kleiner als ich. Sie hatte lange hell braune Haare, ein blonde Strähne zierte sie. Und glitzernde blaue Augen.
Kapitel 3
„Anna!“, der Professor ging zu dem Mädchen, „Du solltest doch eben warten bis ich fertig bin.“
„Aber ich bin deine Enkelin und ich möchte mein Pokémon haben!“, Anna setzte einen Schmollmund auf.
„OK, hier ist es“, der Professor zog einen Ball aus seiner Tasche.
„Danke!“, Anna schnappte sich den Ball. Dann visierte sie mich an. „Du, lass uns einen Pokémon-Kampf machen.“ Ich schaute mich um, dann zeigte ich fragend auf mich. Anna nickte.
„Macht das bitte draußen sonst geht mein Labor kaputt... Ach ja, Kevin, du kannst nur sechs Pokémon in deinem Team haben, wenn du mehr fängst, kannst du sie mir geben, nur zur Aufbewahrung“, sagte der Professor und verließ den Raum.
„Komm mit, ich kenne mich hier klasse aus... Ich bin hier fast jedes Wochenende“, ich folgte Anna raus aus dem großen Haus. Wir gingen auf die nahe Wiese. Der Wind rauschte an uns vorbei. „Du darfst anfangen“, sagte Anna lächelnd.
Ich warf den Ball hoch und nach dem leuchtenden Blitz erschien Panflam vor mir, das nur so vor Energie strotzte.
Dann warf Anna einen Ball in die Luft. Wenige Augenblicke später stand ein kleines Feurigel vor ihr.
Ich kramte in meiner Tasche herum. „Warte eben, bitte!“, sagte ich noch mit den Händen im Rucksack. Anna verdrehte die Augen.
„Ich habe ihn!“, ich zog die Platte aus meinen Rucksack. „Ist das dein Pokéron?“, fragte Anna mit großen Augen.
„Natürlich“, sagte ich und richtete ihn auf Feurigel. Dann drückte ich auf den oberen Knopf.
Eine mechanische neutrale Stimme ertönte:
„Feurigel, die Feuermaus. Feurigel lässt Flammen aus seinem Rücken schießen. Sind diese sehr groß, ist es wütend.“
„Wow“, ich staunte. „Feurigel, Glut!“, Anna gab den ersten Befehl. Ich schaute wieder auf das Kampffeld. Kleine Flammen schossen auf Panflam zu.
„Was soll ich machen?“, fragte ich mich leise. „Tempohieb!“, rief ich schließlich.
Panflam rannte in die Glut rein und blieb stehen. Die Hitze war zu stark. „Panflam, komm da raus, Ruckzuckhieb auf mich!“, rief ich aus lauter Panik.
Panflam konnte nicht sehen wo es hin rannte und rannte gegen Feurigel. Ich freute mich über meinen Glückstreffer. „Jetzt noch Tempohieb!“, rief ich und Panflam traf Feurigel voll in das Schwarze. Feurigel flog weg. „Nein Feurigel!“, Anna rannte zu ihn hin, doch Feurigel stand wieder auf. „Klasse!“, Anna freute sich.
„Ruckzuckhieb!“, rief sie daraufhin. Feurigel rannte auf Panflam in einer wahnsinnigen Geschwindigkeit zu. „Weich schnell aus!“, rief ich. Panflam sprang zu Seite und Feurigel rauschte um wenige Millimeter an Panflam vorbei.
„Jetzt Flammenrad!“, rief ich. Panflam schlug Rad und dabei entzündete er sich. Jetzt rollte er auf Feurigel zu. „Ausweichen!“, rief Anna, doch Feurigel schaffte es nicht mehr. Panflam überrollte Feurigel.
„Nein!!“, Anna rannte zu dem verletzten Feurigel. „Du hast gut gekämpft“, sagte sie während sie Feurigels Stirn streichelte. „Ruhe dich aus“, sie holte das arme verletzte Ding in den Ball zurück. Aber Panflam hopste immer noch munter auf meine Schulter.
„Du bist echt talentiert“, sagte Anna ein wenig traurig. „Danke“, ich wurde ein bisschen rot.
„Wir können doch zusammen Reisen!“, sagte Anna dann fröhlich. Jetzt wurde ich noch roter.
„Wir? Wir beide? Zusammen? Alleine?“, stotterte ich.
„Ja!“, Anna schaute mich mit großen, erwartungsvollen Augen an. „OK“, sagte ich dann.
„Wir sollten aber noch einmal in das Labor gehen, dein Feurigel checken lassen“, schlug ich vor.
„OK“, wir beiden gingen noch einmal zurück zum Labor.
„Es ist fit, es wird sich gut im Pokéball erholen“, sagte Professor Haleri beruhigend. „Danke!“, sagte Anna. „Komm, wir gehen nach Hyazinnen City“, sagte Anna. „Wieso? Ich wollte nach Stonerage City“, sagte ich.
„Wir müssen da aber vorbei. Nicht in jeder Stadt ist eine Arena“, sagte Anna. Wir gingen aus dem Labor und erwartungsvoll machten wir uns auf den Weg nach Hyazinnen City!
Kapitel 4
„Wow, hier ist es wirklich wunderschön!“, Anna drehte sich in alle Richtungen. Ich schaute mich auch um. Sie hatte Recht! Neben den schmalen Waldweg, den wir entlang liefen, war ein großer Wald. Man sah Pokémon, die auf Bäumen lebten und herum tollten. Da sehnte man sich wirklich nach seinen eigenen Pokémon zu sehen.
„Komm, lass uns eine Pause machen“, sagte ich, mit verschränkten Armen hinter dem Kopf.. „OK“, Anna lächelte. Wir setzten uns hin und wir holten unsere Pokémon heraus.
Panflam tanzte auf meinen Kopf herum. „Ist ja gut. Hier ist ein Sandwich“, nach kurzem Kramen in meiner Tasche zog ich ein leckeres Sandwich heraus, welches ich Panflam gab.
„Und für mich?“, Anna schaute mich an. Nach kurzen Zögern zog ich ein zweites Sandwich aus meinem Rucksack und gab es Anna. „Danke“, Anna biss ein großes Stück ab. Sie teilte danach das Brot und gab ihrem Feurigel eine Hälfte.
Schließlich nahm ich mein letztes Sandwich aus meiner Tasche und aß es.
„Hoffentlich gibt es in Hyazinnen City einen Supermarkt“, sagte ich bedrückt.
„Bestimmt“, sagte Anna tröstend, „Aber das Essen im Pokémon-Center ist erste Klasse! Und das gibt es in jeder Stadt. Aber dann lass uns schnell weiterlaufen.“
Wir standen auf und liefen weiter. Panflam immer noch an meiner Seite.
Wir liefen einen Hügel hoch. Man sah schon Hochhäuser von Hyazinnen City.
„Wir sind fast da!“, ich lachte. Plötzlich sah ich einen Jungen, der genau so alt war, wie ich. Er hatte kurze blonde Haare und jonglierte schon mit einem Ball.
„Du und ich! Jetzt!“, er stellte sich direkt vor mir. Dann erinnerte ich mich an ihn. Er war mit mir auf der Schule. Wir waren Konkurrenten seit den ersten Tag in der 5. Klasse. Er hieß Lukas.
„Gerne. Panflam, spring von meiner Schulter!“, befahl ich. Panflam verstand und kampfbereit stellte er sich vor mich.
„Wie aufregend!“, Anna setzte sich hinter mir auf den Boden. Lukas warf seinen Ball hoch und der Lichtblitz brachte ein Schiggy zum Vorschein.
Ich nahm meinen Pokéron und richtete ihn auf Schiggy:
„Schiggy, die Minikröte. Schiggys Panzer besteht nicht nur zum Schutz, sondern erleichtert zusätzlich das schwimmen.“
„Aquaknarre!“, Lukas gab den ersten Befehl. Daraufhin schoss Schiggy eine Wasserfontäne auf Panflam.
„Glut!“, rief ich. Die Flammen, die aus Panflams Mund geschossen kamen, prallten auf das Wasser, welches verdampfte. „Jetzt Flammenrad mit Tempohieb!“, Panflam machten einen Radschlag und entflammte. Dann rannte es mit einer rasanten Geschwindigkeit auf Schiggy zu.
„Weich aus!“, Lukas bekam Panik. Ich konnte sehen, wie er vor Wut kochte.
Schiggy schaffte es nicht schnell genug auszuweichen und Panflam traf Schiggy mit der Faust, doch es scheint, als hätte der Panzer den Schlag abgefedert.
„Mist!“, murmelte ich.
„Blubber!“, schrie Dennis. Aus Schiggys Mund kamen blasen geschossen.
Ich musste lachen, als die Blasen auf Panflam platzen, doch ich hatte die Attacke unterschätzt. Panflam ging in die Knie.
„Ich bin Unterlegen. Ich brauche eine gute Attacke“, ging mir die ganze Zeit in meine Kopf herum.
„Versuche es mit Kratzfurie!“, rief ich, „Und versuche nicht den Panzer zu treffen!“
„Gehen dir die Ideen aus?“, lachte Lukas. Panflam rannte auf Schiggy zu und zerkratzte dessen Gesicht. Schiggy war abgelenkt, ich nutzte die Chance.
„Klammer dich an Schiggys Rücken!“, befahl ich. Panflam hängte sich an Schiggys Rücken.
„Tempohieb!“, Panflam ballte seine Faust, traf Schiggy und sprang im selben Moment ab. Schiggy flog den Hügel runter.
„Komm sofort de Hügel wieder hoch!“, rief Lukas.
„Hol es lieber zurück“, sagte ich vorsichtig.
„Nein!“, bellte Lukas mich an.
Schiggy stand geschwächt auf und kroch den Hügel hoch.
„Mach Aquaknarre, aber diesmal Richtig!“, schrie Lukas.
Schiggy schoss Wasser, aber nicht nur eine normale Aqaknarre, sondern die doppelte Menge einer Hydropumpe.
„Das muss der Effekt von Schiggy sein, Sturzbach“, sagte Anna.
Die Attacke traf Panflam ins Schwarze. „Nein!“, rief ich. Panflam wurde von der riesigen Fontäne mitgerissen. Ich musste etwas unternehmen. Ich sprang in die Fontäne und schnappte mir Panflam.
Ich rannte los. Ich musste schnell in das Pokémon Center.
„Du hast verloren!“, hörte ich Lukas lachen. Hinter mir hörte ich Anna keuchen: „Warte, bitte!“
Doch ich wollte nicht stehen bleiben. Eines Tages würde ich Lukas schlagen, das schwor ich mir.
Ich stand schließlich vor den ersten Gebäude der Stadt. Ein großes „P“ zierte das Gebäude.
Die Schiebetür öffnete sich und ich rannte herein. Ich spürte wie die warme Luft mich aufwärmte.
Die Krankenschwester, eine junge Frau in weißer Uniform und mit pinken Haaren stand hinter dem Theke.
„Ich bin Schwester Joy, wie kann ich..“, Schwester Joy stellte sich vor, doch ich unterbrach sie.
„Mein Panflam braucht dringend ärztliche Hilfe!“, keuchte ich. Ich legte Panflam auf die Theke.
„Oh mein Gott!“, die Schwester sah das verletzte Pokémon geschockt an, „Chaneira, Trage!“
Ein Chaneira rannte mit einer Trage in den Raum und legte Panflam darauf. Zusammen mit Schwester Joy ging Chaneira in die Notaufnahme. Geschockt setzte ich mich neben der Tür der Notaufnahme. Auf einmal ging die Schiebetür auf. Eine keuchende und erledigte Anna kam herein.
„Wieso hast du nicht gewartet!“, man sah das Anna vor Wut kochte.
„Panflam ist in der Notaufnahme“, sagte ich traurig. Plötzlich sah man Anna nur noch den Schock an. Dann setzte sie sich langsam neben mich.
Kapitel 5
Langsam trottete ich zu den Video-Telefon. Ich hob den Hörer ab und wählte die Nummer.
„Hallo?“, meine Mutter erschien auf dem Bildschirm.
„Hallo Mom“, sagte ich deprimiert.
„Schön das du dich meldest, aber das hatte ich mir anders vorgestellt“, meine Mutter schaute mich aufmunternd an, „Was ist denn passiert?“
„Mein Pokémon liegt auf der Intensiv Station“, sagte ich langsam. Jedes Wort dämmerte in meinem Kopf.
„Wie konnte das denn passieren?“, fragte meine Mutter, doch sie drehte ihren Kopf um. Dann schaute sie mich wieder an und sagte: „Dein Bruder muss ins Bett. Ruf mich doch morgen wieder an. Viel Glück“, traurig legte meine Mutter auf.
Ich schaute nach draußen. Tatsächlich! Es war schon dunkel. Ich schaute auf die Uhr, die über den Tresen hing. Es war acht Uhr. Dann setzte ich mich wieder zu Anna.
„Wir sollten schlafen gehen. Es hat keinen Zweck das wir hier die ganze Nacht sitzen“, sagte Anna.
Wir trotteten in die Trainer Schlafräume. Anna ging in die Mädchenabteilung, ich in die der Jungen.
Ich suchte mir ein Zimmer aus und legte mich ins Bett. Es war warm und weich. Es wurde schwarz um mich herum...
„Panflam, Hi!“, ich sah Panflam auf einer schwarzen Tribüne. Ich rannte auf ihn zu, doch ich kam nicht näher. „Was ist los?“, rief ich. Ich hörte mein Echo. Plötzlich drehte Panflam mir den Rücken zu und ging weg. Jetzt stand ich ganz allein in einem schwarzen leeren Raum.
Ich wachte auf. Ich spürte wie Schweißperlen auf meiner Stirn herunter perlten. Plötzlich hörte ich meinen Wecker klingeln. Es war 10 Uhr morgens.
Ich warf die Decke weg und zog mich schnell an. Dann rannte ich in den Eingangsbereich.
„Pan-Panflam“, irgendetwas kletterte auf mir herum, als ich im Türrahmen stand. Ich lächelte.
„Panflam, du bist ja wieder gesund!“, sagte ich fröhlich.
Ich schaute mich um. Plötzlich bemerkte ich, dass Anna hier stand.
„Ich freue mich für dich“, sagte Anna lächelnd, „Lass uns essen.“ Anna ging in Richtung Glastür, Feurigel folgte ihr. Als sie verschwand, hievte ich Panflam von meiner Schulter und trug es auf meinem Arm.
„Es tut mir Leid. Ich hätte es nie so weit kommen lassen“, eine Träne kullerte meine Wange entlang. Einen Moment schaute Panflam mich traurig an, doch dann lachte es wieder. Da musste ich auch lachen.
Panflam kletterte wieder hoch und ich ging zur Glastür. Als ich sie öffnete, stieg mir der Geruch von frischen Brötchen in die Luft. Ich schaute mich und entdeckte Anna an einem Tisch.
Es war hier wunderbar. Durch die Fenster drang Sonnenlicht, die Tische waren von kleinen Büschen getrennt. Ich setzte mich gegenüber von Anna und Panflam sprang auf den Platz neben mir. Dann kamen Schwester Joy und Chaneira mit Frühstück herein.
„Danke“, sagte ich, als die Schwester einen Korb mit Brötchen auf unseren Tisch stellte.
„Das ist mein Job“, sagte sie. Ich konnte erkennen, dass sie rot wurde. Langsam füllte sich der Raum mit anderen Pokémon Trainern an.
„Gestern war es hier noch leer“, sagte Anna.
„Die Session fängt ja auch heute erst richtig an“, sagte ich, „Da fällt mir ein, wir müssen uns noch für die Pokémonliga einschreiben.“
„Du hast Recht“, sagte Anna. Ich hörte ihren Magen knurren.
„Essen wir erstmal zu Ende“, ich musste lachen.
Als wir aufgegessen hatten, machten wir uns auf den Weg zur Theke.
„Wir wollten uns zur Pokémonliga eintragen“, sagte ich, als sich Schwester Joy uns zuwendete.
„Gerne, folgt mir“, sagte Schwester Joy und wir folgten ihr in einen dunklen Raum. An der hinteren Wand war ein großer Bildschirm und neben der Tür war ein Computer.
„Gebe mir bitte deinen Trainerpass“, sagte sie. Ich steckte meine Hand in meine Tasche und zog den Pass heraus. Dann reichte ich ihn ihr.
„Danke“, lächelte sie. Sie ging zum Computer und scannte den Trainerpass. Der erschien direkt danach auf den großen Bildschirm, der jetzt den Raum erleuchtete. Dann tippte die Schwester etwas und gab mir den Pass zurück.
„Und jetzt du“, sagte Joy dann zu Anna und sie machten das selbe.
„Komm, lass uns in den Traineraufenthaltsraum gehen. Dort finden wir vielleicht ein paar Informationen zum Arenaleiter“, schlug ich vor.
Der Raum den wir besuchten war voll mit Trainern. Ich unterhielt mich mit einigen, über den Leiter, über berühmte Trainer. Ich fand heraus, dass der Arenaleiter von Stonerage City Gestein-Pokémon benutzte. Ich schaute mich um, um herauszufinden, was Anna machte. Dann sah ich sie, sie ging mit einem Fremden Trainer nach draußen.
Fortsetzung folgt