Gadzooks und Grace
Geschrieben von: Golden Larvitar
Vorwort:
Ich heiße Gadzooks und bin ein Glutexo.
Ich wohne in einer kleinen Höhle am Rande von Zarolia. Zarolia ist ein kleine Stadt in der Pokémonwelt und nicht wirklich sehr bewohnt trotzdem habe ich viele nette Freunde gefunden unteranderem auch Grace. Sie ist auch ein Glutexo und nebenbei eine sehr gute Heilerin.
Im Umgang mit Heilkräutern kann ihr niemand was vormachen. Und da wäre noch Gawain, er ist mein Freund schon bevor ich nach Zarolia kam. Gawain ist ein Stollrak und er war es der diese Höhle für mich gegraben hatte aber er wohnt ein wenig abgelegen irgendwo im Wald. Wo weiß ich selbst nicht genau. Auf jeden Fall habe ich gute Freunde und das ist das ist das Wichtigste.
Kapitel 1 - Das erste Abenteuer
„Morgen Schlafmütze“ hörte ich als ich geweckt wurde. Als ich aufblickte erkannte ich ein vertrautes Gesicht, es war Grace sie weckte mich immer jeden Morgen. „Lass mich in ruh“, murmelte ich. „Ach komm schon Zookie, steh endlich auf.“ Grace ließ nicht locker sie rüttelte mich so stark das ich schon fast aus meinem Bett geflogen bin. Also stand ich auf, ging aus der Höhle raus und schaute mich um.
Ich stieß eine kleine Rauchwolke in die Luft als Grace neben mir stand. „Mir nach!“ sagte sie. Mir blieb nichts anderes übrig also folgte ich ihr. Wir gingen nach Zarolia. „Was wollen wir in Zarolia?“,fragte ich. „Gawain abholen“. „Und was macht Gawain in Zarolia?“ „Einkaufen für unseren nächsten Einsatz.“ Wir sind ein Erkundungsteam und haben noch nicht allzu viel erlebt aber Grace stört das nicht.
„Und was ist unser nächster Auftrag?“ „Wir erkunden die Quellhöhlen. Der Legende nach soll dort ein Schatz von unvorstellbarer Schönheit liegen.“ Meine Augen funkelten. Die Quellhöhlen wollte ich schon immer erkunden. „Jetzt aber schnell, Gawain wartet sicher schon“, sagte Grace hastig.
Als wir in Zarolia ankamen wartete Gawain schon am Brunnen. „Zookie alter Kumpel! Und Grace, ich hab schon gewartet.“ „Hast du alles was wir brauchen?“, versicherte sie sich. „Ja ich hab 10 Sinelbeeren 5 Belebersamen und 3 Top-Elixiere. Wir sind startbereit.“ „Brauchst du noch was Zookie?“, fragte mich Grace. „Nein ich hab alles. Also auf in die Quellhöhle.“
Kapitel 2 - Der Wächter
Der Weg zur Quellhöhle war anstrengend. Wir mussten über Flüsse und durch Täler bis zu den Glutebenen gleich hinter ihnen liegt die Quellhöhle. „Ich bin erschöpft“, keuchte Gawain. „Wir sollten hier unser Nachtlager aufschlagen“, meinte Grace. Ich war auch dafür aber so erschöpft das ich mich nurmehr hart auf den Boden fallen lassen konnte.
„Zookie steh auf!“ Ich sprang auf aber zu meiner Verwunderung konnte ich nichts sehen. Es war tiefe Nacht aber zum Glück erhellte meine Schwanzflamme alles ein bisschen. Als ich mich umsah Entdeckte ich Grace und Gawain . Sie standen an einem kleinen Feuer und wärmten sich. Ich ging zu ihnen und fragte: „Was ist denn los?“
„Wir brechen gleich auf“, Verkündete Grace. „Mitten in der Nacht?!“ „Ja da ist die Chance, dass wir auf bösartige Pokémon treffen geringer.“ Wir machten uns auf den Weg zur Quellhöhle dort angekommen ruhten wir uns etwas aus. Es war immer noch tiefe Nacht. „Seid ihr bereit?“, fragte Grace. „Ja“, antworteten ich und Gawain. „Dann auf in die Quellhöhle!“
Die Quellhöhle war ziemlich groß und hatte viele kleinen Tunnel in denen man sich leicht verlaufen konnte. Gawain war so klug und grub einfach geradeaus durch die Wände. Es dauerte nicht lange denn er war ein sehr guter Gräber. Auf einmal kamen wir in einer größeren Höhle an. „Wir sind schon sehr tief in der Höhle drin. Ich frage mich wie weit wir noch gehen müssen bis wir am Ziel sind“, sagte Gawain.
„Ruhig!“, flüsterte Grace, „Ich höre etwas.“ Zu meiner Verwunderung hörte ich nichts aber ich spürte wie der Boden bebte. Auf einmal wurde es stock dunkel.
„WER WAGT ES IN DAS HEILIGTUM DER QUELLHÖHLE EINZUDRINGEN!!!?“ „WENN IHR NICHT GEHT MUSS ICH ZU HÄRTEREN MITTELN GREIFEN!“ Plötzlich gab es einen Knall und es wurde wieder Hell.
Ich zuckte zusammen denn vor mir stand plötzlich ein Stahlos. „ICH BIN GRUFFEN! ICH HÜTE DIESEN HEILIGEN ORT, WENN IHR VORBEI WOLLT MÜSST IHR MICH BESIEGEN!!!“
Noch bevor ich wusste was überhaupt los war wurde ich von Gruffens Eisenschweif getroffen und gegen die Wand geschleudert. Stöhnend stand ich wieder auf. „Ist alles okay?“, fragte Grace besorgt.
„Ja es geht schon ich kann noch mehr wegstecken.“ Gruffen setzte zum nächsten Angriff an. Er vergrub sich in der Erde. „Überlasst das mir“, sagte Gawain. Er grub sich auch ein. Ich war mir nicht sicher was jetzt passieren würde als auf einmal die Erde bebte.
In dieser kurzen Zeit hatte ich mir mit Grace eine Taktik überlegt wie wir Gruffen überwältigen konnten. Plötzlich wurde Gawain aus seinem Loch geschleudert und Gruffen kam gleich danach. „Jetzt!!!“, schrie Grace. Wir drängten Gruffen mit Flammenwurf in die Enge.
Dann kam Gawain dazu er machte dem Ganzen mit Steinkante ein Ende. Gruffen war besiegt. „IHR HABT GEWONNEN UND KÖNNT VORBEI.“ Mit diesen Worten verschwand er in der Erde. Plötzlich öffnete sich ein kleiner Durchgang in der Wand.
Wir gingen hindurch und fanden uns an einem wunderschönen unterirdischen See wieder aus dessen Mitte ein riesiger Blauer Kristall ragte. „Dieser Kristall ist genauso blau wie deine Augen“, sagte Grace zu mir.
Ich wurde rot (also roter als ich eigentlich schon war) aber zum Glück bemerkte sie das nicht. Ich dachte kurz nach und sagte dann: „Ein Schatz von unvorstellbarer Schönheit, dass muss er sein.“
„Ja“, bestätigte Grace, „Lasst uns nachhause gehen.“ Als wir aus der Quellhöhle traten war es schon Tag geworden und die Sonne blendete. Ich stieß eine kleine Flamme in die Luft und schaute zu wie sie in einer Rauchwolke verpuffte.
Dann traten auch Grace und Gawain aus der Höhle. Grace sagte: „Auf nach Hause.“
Kapitel 3 - Ein besonderer Moment
„Wach auf Schlafmütze.“ Es war Grace die mich weckte aber im Gegensatz zu den anderen Tagen stand ich freiwillig auf. Das Abenteuer in der Quellhöhle war schon ein paar Tage her und in der Zwischenzeit hat sich nicht wirklich viel getan. „Und was machen wir heute?“, fragte ich Grace. „Garnichts“, antwortete sie. „Wie Garnichts?“
„Heut ist Relaxen dran.“ Endlich ein Wort das mir gefiel. Relaxen. Ich ging aus der Höhle stieß eine Rauchwolke in die Luft und legte mich ins Gras. Die Sonne schien auf meinen Bauch und fühlte sich schön warm an. Kurz darauf legte sich Grace neben mich und seufzte entspannt. „Ich lag schon lange nicht mehr im Gras“, sagte ich.
„Ich auch nicht“, gab Grace zur Antwort. Wir lagen noch eine Weile da im Gras als ich aufstand. „Ich geh in den Wald dort ist mein Lieblingsplatz“, sagte ich. „Darf ich mitkommen?“, fragte Grace. „Klar.“ Wir gingen eine Weile auf einem kleinen Weg und kamen dann zu einer Lichtung an der ein kleiner Abhang war. „Das hier ist mein Lieblingsplatz“, erklärte ich.
Grace gab keine Antwort sondern lief zu dem Abhang und legte sich in den Schatten. Ich tat es ihr nach. „Es ist gemütlich hier“, sagte sie. Ich nickte dann schlief ich ein. Als ich aufwachte war es Nacht und Grace hatte sich an mich gekuschelt. Ich weckte sie auf mit den berühmten Worten: „Wach auf Schlafmütze.“ Sie war sofort hellwach. Schnell stand sie auf und sagte:
„Komm mit.“ Ich folgte ihr. Wir gingen durch den Wald über eine Wiese und schließlich blieb sie auf einem großen Hügel stehen. „Was wollen wir hier?“, fragte ich. „Ich will dir schon lange etwas sagen“, antwortete sie, „Und ich fand das hier ist der beste Platz dafür.“ „Was willst du mir sagen?“ „Ich mag dich mehr als nur als Freund.“
„Was meinst du damit?“ (Das war eine blöde Frage denn ich wusste ganz genau was sie meinte. Und ich empfand genau das gleiche für sie.) „Ich meine das ich dich Liebe Zookie.“ „Ich liebe dich auch“, flüsterte ich. Ihre Augen funkelten in einem tiefen Grün. Dann legte ich meine Hand um ihre Schulter und sah in den Sternenhimmel hinauf.
Plötzlich wurde mir ganz warm ich spürte wie sich unsere Flammen vereinten. Ich sah sie an. Sie hatte die Augen geschlossen und lächelte. Dann sah ich wieder in den Himmel hinauf.
Kapitel 4 - Kaltes Ende
Ein Frosdedje stand vor mir. Es hatte ein fieses Grinsen aufgesetzt und sagte: „Ich bin Gareth ein Schattenhüter. Meine Zeit ist bald abgelaufen und um am Leben zu bleiben brauche ich dich.“ „Morgen Schlafmütze, wie geht’s?“ hörte ich dich Stimmen von Grace sagen.
„Ich fühle mich topfit“, meinte ich fröhlich. „Gut, dann kannst du ja morgen mit uns auf Erkundung gehen“, meinte Grace. „Wir gehen zu den Trügerischen Gewässern.“ „Ich bin dabei!“, sagte ich.
Der nächste Tag. „Aufwachen Schlafmütze.“ Ich fuhr aus dem Bett. Ich hatte es kaum erwarten können die Trügerischen Gewässer zu erkunden. „Los geht´s!“, rief Grace.
Auf dem Weg zu den Trügerischen Gewässern mussten wir durch tiefe Sümpfe und über kleine Hügel aber dann hatten wir es doch geschafft. Ein erdrückender Nebel lag über den Gewässern. Man konnte kaum etwas sehen und das Wasser stand uns bis zu den Knien.
*PLATSCH* etwas fiel ins Wasser. *KNACK* ein Ast zerbrach unter dem Gewicht meiner Füße. „Wir gehen schon sehr lange bald müssten wir da sein“ ,sagte Gawain. Plötzlich fing es an zu schneien und der Nebel löste sich auf „Wo kommt der Schnee her?“, fragte ich. „Wenn ich das wüsste“, antwortete Grace.
„Aber wir lassen uns doch nicht von so ein bisschen Schnee aufhalten? Ich finde er ist sehr erfrischend.“ Ohne ein Wort zu sagen gingen wir weiter. Mit jeder Minute die verstrich wurde es mehr Schnee bis wir in einer 30 cm hohen Schneedecke wanderten.
Es wurde Nacht und es hatte aufgehört zu schneien. „Ich bin dafür das wir hier unser Lager aufschlagen“, schlug Grace vor . „Ich auch“ ,meinte Gawain. Als ich aufwachte war es morgen. Dichter Nebel umschlang die Gewässer als Grace auf mich zukam: „Ganz schön dichter Nebel was?“
„Ja man kann nicht mal die Hand vor Augen sehen“ ,sagte ich. Nach einer Weile gingen wir weiter. Mir war nicht so geheuer, irgendetwas beunruhigte mich, irgendetwas war nicht so wie es sein sollte. Grace ging etwas schneller als sie plötzlich mit großen Augen stehen blieb. „Was ist los?“, fragte Gawain.
„Das“, antwortete Grace und zeigte auf eine riesige Statue, eine Glurak Statue. Ich weiß nicht warum aber als ich diese Statue sah wurde mir warm ums Herz, ich fühlte mich stärker als jemals zuvor. Plötzlich wurde es Eiskalt. Der Boden wurde sofort mit einer dicken Eisschicht bedeckt. Blitzschnell drehte ich mich um.
Ich konnte nicht glauben wen ich da sah …. Es war Gareth. „Tante Gareth was tust du da?!“, fragte Grace verwirrt. „Geh mir aus dem Weg Kind!!“, zischte Gareth und frierte sie bis zum Kopf am Boden fest. „Grace!“, rief ich.
Ich wollte zu ihr laufen um sie zu befreien aber Gareth errichtete eine Wand aus Eis, ich war gefangen. „Was tust du?!“, fragte ich ernst, „Weshalb bist du hier?“ „Ich lebe schon seit vielen hundert Jahren, um mich am Leben zu erhalten brauche Auma“, züngelte sie.
Verwirrt fragte ich : „Was ist Auma? „ Auma ist das Lebensfeuer, das Feuer das in dir brennt, es ist deinen Hoffnung, deine Kraft und um es zu bekommen muss ich dich töten.“ Pure Angst machte sich in mir breit, ich wusste nicht ob ich ihr gewachsen bin aber ich hatte keine andere Wahl.
Gareth rannte auf mich zu. Ich machte mich bereit. Ich feuerte eine Salve Flammenwurf auf sie aber sie wich geschickt aus und traf mich mit schlitzer am Arm. Ich ignorierte den Schmerz. Sie schoss eine Eisstrahl auf mich, ich konnte gerade noch ausweichen.
Ich sprang in die Luft und flog auf sie zu sie wich aus aber das hatte ich erwartet geschickt drehte ich mich in der Luft und traf sie mit Power-Punch am Bein. Sie fiel zu Boden. Siegessicher ging ich auf sie zu doch ich hatte mich zu früh gefreut. Von Finsteraura wurde ich gegen die Eiswand geschleudert.
Wir keuchten schon. Gareth stand 4 Meter vor mir. Ich wollte gerade angreifen als Gareth ein Eisstück aufhob. Verwirrt sah ich sie an. „Stirb!“ ,sagte sie und schleuderte den eisbrocken auf mich der sich im Flug in einen Speer verwandelte. Explosivartig drang der Schmerz durch meinen Körper.
Der Speer hatte mich durchbohrt . Ich flog auf die Knie als Gareth noch eine Speer warf. Er durchbohrte mein Herz. „Das Eis wird dich von innen heraus einfrieren, du wirst langsam sterben“, lachte sie. Der Schmerz war unerträglich. Plötzlich knallte es. Gawain hatte die Wand durchbrochen und Grace befreit.
Als sie mich sah merkte ich wie die Wut in ihr aufkochte, sie rannte auf Gareth zu und schleuderte sie mit Flammenwurf gegen die Wand doch Gareth stand auf schoss einen Eisstrahl auf Gawain der ihn am Boden festfrierte. Grace rannte auf sie zu und wollte mit Aero-Ass angreifen aber Gareth war schneller als sie und schlug sie K.O.
Es war aussichtslos als ich plötzlich eine riesige kraft spürte, ich sah zur Glurak Statue hinüber und sah wie der Geist eines Gluraks auf Gareth zu flog. Er riss ihre Seele aus ihrem Körper und schlug sie tot, dann verschwand er. Grace wachte auf und rannte schluchzend zu mir und Küsste mich. „Es tut mir leid“ ,sagte ich.
„Was tut dir leid?“ ,fragte mich Grace schluchzend. „Das ich nicht mehr mit dir zusammen sein kann“, antwortete ich schwach. Grace fing an zu weinen. „Bitte weine nicht, diese Augen sind viel zu schön als das ich sie weinen sehen könnte. Ich verspreche dir wir werden uns wieder sehen.“ „Und wie?“
„Glaube mir du wirst mich erkennen“, sagte ich. Mit diesen Worten hauchte mir das Schicksal das Leben aus.
ENDE