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Nocila Teil 1 - Die Sinnohreise

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Geschrieben von: Ruinenmaniac_Rolf
Vorwort:
Dies ist meine erste Geschichte. Falls ihr Lob und/ oder Kritik habt, schreibt mir an folgende Adresse: kevink1995@live.de
Nun geht es aber los mir der Geschichte. Viel Spaß beim Lesen ;)



Kapitel 1 - Wieder Probleme und ein seltsamer Traum

Nocila hasste die Zeit am meisten. Schule.
In der Schule wurde er dauernd fertiggemacht- nur weil er ein Pokémonfan war und auch ein wenig poetisch war( er schrieb nämlich auch Gedichte!)
Am schlimmsten war es mit den Brutalozwillingen Bodo und Boris. Aber auch die Lehrer mochten ihn nicht sehr- auch wenn es bloß daran lag, dass er nur schlechte Noten hatte.
Er seufzte. Was sie sich wohl heute ausgesucht hatten, um ihn zu quälen? Er wollte es lieber nicht wissen. Er seufzte noch einmal.
Nachdem er sich angezogen und gefrühstückt hatte, machte er sich auf in die Schule- obwohl er viel lieber geschwänzt hätte, doch das traute er sich auch nicht.
Was bin ich doch für ein Feigling, dachte er- und erstarrte. Bodo und Boris standen direkt vor ihm und grinsten ihm fies an.
„Lasst ihn in Ruhe! Sofort!“ rief eine ihm wohlbekannte Stimme. Er drehte sich um und erkannte die einzige Person, die nett zu ihm war- Marina. Er atmete erleichtert aus. Jetzt fühlte er sich schon viel sicherer.
„Oh, du verteidigst Nocila, Marina? Verzieh dich, sonst müssen wir dir wohl oder übel auch das Gesicht waschen- mit frischem Schnee!“ Sie lachten dreckig. Lass dich nicht provozieren, flüsterte ihm eine leise innere Stimme zu.
Der Rest des Tages verlief wie üblich- Marina hatte sich rechtzeitig retten können- bis zum Abend. Nocila hatte einen merkwürdigen Traum.
Er sah ein merkwürdiges Licht. Dann stellte er verblüfft fest, dass es ein Jirachi war, das ihn ruhig und freundlich ansah.
Hallo, hörte er eine Stimme in seinem Kopf sagen. Ich bin Jirachi.
„Hallo. Ich bin Nocila. Warum kann ich mit dir sprechen? Ich kann doch kein Pokémonisch oder wie man das nennt.“
Jirachi schien leise zu lachen.
Du kannst mich hören, weil du einer der wenigen bist, die die Kraft der Aura haben. Aber genug davon. Ich bin nicht hier um einfach zu plaudern, sondern um dir ein Geschenk zu machen. Da du niemals böse gehandelt hast, musst du dafür belohnt werden.
Es hat mich viel Zeit gekostet, Arceus zu überzeugen, aber hiermit darfst du in die Pokémonwelt. Natürlich hat die Sache auch einen Haken. Im Laufe deiner Reise wirst du verschiedener Prüfungen unterzogen, die du jedoch nicht als solche erkennen wirst.
Nun stelle ich dir die entscheidende Frage: Bist du bereit?
Nocila begann, zu zweifeln.
„Was wird aus meinen Eltern? Die werden sich bestimmt Sorgen um mich machen…“ meinte er argwöhnisch.
Oh, keine Sorge, die Zeit wird währenddessen in deiner Welt angehalten, versicherte Jirachi.
Nach einiger Zeit des Überlegens nickte Nocila. Was konnte noch schlimmer werden?
Ach ja, ganz vergessen, dir was zu sagen, meinte Jirachi erschrocken. Es wird sehr schmerzhaft… Möchtest du es trotzdem tun?
Nocila nickte abermals.
Na dann… murmelte Jirachi. Plötzlich begann es, zu leuchten.

Der Schmerz, den Nocila eben spürte, ließ sich kaum mit Worten beschreiben. Es war ein Schmerz, den selbst Nocila nie gespürt hatte Und dann fiel er in den See der Wahrheit - und brach durch die Eisschicht.
Das letzte, was er vor seiner Ohnmacht sah war ein großer Vogel am Himmel- ein Ho-Oh.


Kapitel 2 - Ein neuer Freund und eine unbekannte Welt

Fröhlich pfiff Lacarius vor sich hin. Er war zwar schon 14 Jahre alt, aber morgen sollte er sein erstes Pokémon bekommen! Er war an einem sonnigen, aber kalten Januartag auf dem Weg zum See der Wahrheit.
Als er sich in den Schnee setzte, genoss er die Sonnenstrahlen auf seinem Gesicht. Dann hörte er einen Schrei, öffnete seine Augen und sah einen Jungen aus dem Himmel in den See fallen.
„Oh mein Gott!“ rief Lacarius. Sofort rief er seine Mutter an und informierte sie. Nach ein paar Minuten war sie da.
„Jugong! Rette den Jungen!“ rief sie. Der Seelöwe kam aus einem Pokéball, nickte und holte Nocila rasch aus dem Wasser. Dann fuhren sie nach Hause nach Zweiblattdorf.
Das erste, was Nocila sah, war eine gelbe Decke. Dann blickte er in das Gesicht eines Jungen mit erdbraunen Haaren.
„Puh, du bist endlich aufgewacht. Ich heiße Lacarius. Wie heißt du?“ fragte der Junge.
Nocila war verwirrt. Wie war er hierher gekommen?
„Ähm, ich heiße Nocila. Wo bin ich eigentlich? Hat es geklappt?“
„Du bist in unserem Haus in Zweiblattdorf- selbst du solltest dieses Dorf kennen. Hier wohnt doch die weltberühmte Koordinatorin Johanna!“ Lacarius runzelte die Stirn.
„Und was soll das heißen, „hat es geklappt?“?! Dein Versuch, dich umzubringen? Fast. Was zum Teufel hattest du vorgehabt, als du in den See der Wahrheit gesprungen bist? Wo…“
Doch Nocila unterbrach ihn, indem er mit glänzenden Augen aufsprang.
„Es hat tatsächlich geklappt! Ich bin in Sinnoh!“ Sofort presste er sich die Hand vor den Mund. Er durfte schließlich nichts verraten - Sonst würde Lacarius ihn für verrückt erklären.
„Och, nichts. Vielleicht habe ich einen Kälteschock oder so erlitten- vergiss einfach, was ich dir gesagt habe.“
Lacarius glotzte ihn zwar zweifeln an, blieb aber ruhig. Er erklärte ihm, dass er angehender Pokémontrainer war und fragte ihn, ob er vielleicht auch einer sei.
Nocila fragte, ob er vielleicht eine Karte dazu bräuchte- weil er auch die Pokémonfolgen gesehen hatte-, was Lacarius bejahte.
„Dann kann ich leider keiner werden…“ meinte er traurig.
Lacarius sah ihn merkwürdig an und meinte dann lachend, er habe doch diese Postkarte, sie sei noch nicht einmal nass geworden. Innerlich dankte er Jirachi dafür.
Am nächsten Morgen machten sie sich auf den Weg nach Sandgemme- Lacarius Mutter hatte beiden noch schnell eine gesamte Ausrüstung gekauft- und sahen auch gleich das Labor von Professor Eibe.
Es sieht wirklich aus wie in den Pokémonserien, dachte Nocila.
Mutig traten sie ein.


Kapitel 3 - Die ersten Pokémon und die ersten Probleme

Mit festen Schritten traten sie einem einschüchternd wirkendem Professor entgegen. Sie zeigten ihre Postkarten und wurden nach einem kurzen Nicken des Professors vor einen Tisch geführt.
Der Professor ließ zwei Pokémon frei. Wie er erklärte, hatte sich das Flemmli, das außer Chelast und Schiggy zur Wahl gestanden wäre, bereits zu einem sehr starken Jungglut weiterentwickelt, das das Labor beschützen sollte.
Jeder wusste sofort, welches Pokémon er wollte. Nocila wählte Chelast aus, während Lacarius Schiggy nahm.
Hallo, sagte eine Stimme in Nocilas Kopf. Ich bin Chelast, aber du kannst mich ruhig Twiggy nennen.
Wie heißt du eigentlich? Bist du mein neuer Trainer? Nocila bejahte.
Dann heiße ich dich auf die übliche Art willkommen, meinte Chelast, sprang- und biss sich in den Kopf des Jungen.
Eibe sah eine Weile zu, dann sagte er, Chelast zeigen damit, dass sie jemanden gern haben.
Anschließend gab er ihnen jeweils sechs leere Pokébälle, den Pokéball ihres Pokémon und einen Pokédex. Dann erklärte er ihnen, dass nur einer seine überzähligen Pokémon zu ihm schicken könne- selbstlos meldete sich Nocila.
Als sie das Labor verließen, dachte Nocila an die vielen Abenteuer, die er mit seinen Pokémon erleben würde…


Fortsetzung folgt…