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PokémonConnector - Hoffnung auf die Rückkehr

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Geschrieben von: Nightara
Vorwort:
Meine Geschichte spielt ungefähr im Jahr 2220, also ca. 200 Jahre nach der Zeit der PokémonRanger, welche durch die PokémonConnectoren (kurz: PokéCon) abgelöst wurden. Diese vergaßen aber die PokémonRanger und deren ruhmreiche Taten. Das einzige, was von ihnen erhalten ist, sind ein paar Legenden in alten, verschollenen Büchern und sehr wenige Geräte aus Ausgrabungen, jedoch hat sich noch keiner getraut, diese zu untersuchen.



Kapitel 1 - Wie alles begann

„Hiermit wirst du, Mike, in die Gemeinschaft der PokémonConnectoren aufgenommen. Als Zeichen deiner Mitgliedschaft erhältst du deinen PokéMerger.“
Ich nahm meinen PokéMerger entgegen, während Karl, der Leiter des Connector-Verbandes, sich meinen Mitschülern zuwendete. Ich betrachtete stolz meinen PokéMerger, mit dem ich die Kräfte fremder Pokémon auf meinen Partner Barschwa übertragen konnte. „So geht hinaus in die Welt, um dem Unheil Einhalt zu gebieten.“ „Aha“, dachte ich, „die Zeremonie ist anscheinend zu Ende.“ Ich ging hinaus, um mich von meinen Mitschülern zu verabschieden. „Hallo Mike! Ich wurde in Almia eingeteilt, um die Connector-Ausbilder bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Dort ist gerade ziemlich viel los.“
Das war Alex, mein bester Freund. Er ist zwar immer etwas voreilig, aber eigentlich ganz nett. Ich antwortete ihm: „Ich werde hier in Itara fast alleine sein, weil es hier viel ruhiger ist.“ Aber da hatte ich mich gründlich geirrt, wie ich später feststellen musste.

Nun war ich also seit einem Monat PokémonConnector, aber sehr viel war nicht geschehen. Heute war ich wieder einmal auf Streife. Ich hatte ein paar Wege freigeräumt und andere Routinearbeiten erledigt, als ich plötzlich Lärm aus Richtung Strand vernahm. Ich ging ihm nach und entdeckte eine große gelbe Holzkiste, um die sich eine große Menschenmenge versammelt hatte. „Lasst mich bitte durch! ... Könnten Sie mich bitte durchlassen, ich bin PokémonConnector ...“ „Diese Stimme kenne ich doch ... könnte es sein, dass ... Nein. Das ist unmöglich.“, dachte ich. Eine Stimme riss mich aus meinen Gedanken: „Jetzt komm schon, Mike. Ich dachte, du wärst hier dafür verantwortlich, dass...“ „Andrea!“, rief ich, „Das ist aber eine überraschung.“
Andrea war eine meiner Mitschülerinnen gewesen, jedoch hatte sie ihre Ausbildung früher abgeschlossen. Jetzt war sie also auch hier. „Komm jetzt, Mike. Lass uns diese Kiste knacken.“ „OK“ erwiderte ich. Wir versuchten, die Kiste zu öffnen, doch sie gab keinen Millimeter nach. „Hm .... wir müssten irgendein Pokémon finden, das diese Kiste zerstören kann.“ „Wie wäre es mit einem Machollo, Andrea?“ „OK. Ich laufe los und hole eins. Du sorgst inzwischen dafür, dass sich die Menschenmenge schleicht, okay?“ Und schon war sie weg. „Bitte gehen sie nach Hause! Hier gibt es nichts zu sehen! Bitte gehen sie nach Hause! Hier gibt es nichts zu sehen!“ Langsam löste sich die Traube auf, und als sie ganz verschunden war, kam Andrea mit ihrem Partner Knospi zurück.
„Ich habe eines gefunden! Job erledigt! Knospi, übernimm diese Energie! Los!“ „Kno-kno-spi!“ Die Kiste zerbrach und ich entdeckte ein seltsames Gerät mit einem eingeritzten Zeichen, an dem ein Zettel befestigt war. „Komm mal her, Andrea. Kannst du das entziffern?”, rief ich Andrea zu mir. „Also: .D. fr...ft.l.ch.n... e…ühl.e.n.R ..rs. b.r…gt.m.th..f. d..s F.ng..m..w...nde. P.k.m.n... Wenn ich ehrlich bin, verstehe rein gar nichts von dem Kauderwelsch. Vielleicht kann Professor Karl diesen Text entschlüsseln.“ „Okay“, meinte ich, „Ich gehe zu Herrn Karl und bringe ihm diesen Zettel, während du hier nach weiteren Anomalitäten suchst.“ „Meinetwegen. Aber beeil dich bitte. Ich weiß nicht, ob ich das alleine fertig kriege! übrigens, nimm dieses Gerät auch gleich mit.“
Ich steckte den Apparat ein und lief so schnell wie ich konnte Richtung Connector-Schule, doch als ich zu der Schulbrücke kam, sah ich, dass diese von zwei schwarz gekleideten Personen blockiert war. Ich ging zu ihnen und bat sie, die Brücke freizugeben, doch sie meinten: „Tut mir Leid, Kleinkind, aber wir führen hier gerade ein Experiment durch.“ „Jetzt reicht`s mir aber!“, schrie ich wütend, „Ich bin ein PokémonConnector und jetzt lasst mich durch oder muss etwas UNTERNEHMEN!!!!“ „Oho, das Kleinkind droht uns!“, antwortete einer der beiden.
Da reichte es mir. Ich ging in den nahegelegenen Wald, um ein Pokémon zu suchen und nach kurzer Zeit fand ich ein Hydropi, das ich sofort fing: „PokéMerger, los!“ Der PokéMerger, ein sternförmiges Gerät, flog durch die Luft und verfing sich in der Haut des Hydropi, welches sofort einschlief. Ich hatte es geschafft.


Kapitel 2 - Die Geheimnisse der R....r

Als ich wieder bei der Brücke ankam, beobachtete ich, wie die beiden Menschen einen kleinen grauen Kasten aus einer Kiste auspackten. Dann lief ich zu ihnen hinüber und rief: „So. Jetzt geht´s euch an den Kragen! Barschwa, übernimm diese Energie. Los, Hydropumpe!“ „Bar-schwa!“ Ein starker Wasserstrahl ergriff die beiden und katapultierte sie ins Wasser. Ich hingegen lief los und prallte gleich danach gegen Professor Karl, der mich verwundert fragte:
„Mike? Was suchst du denn in der Connector-Schule? Ich denke, du bist schon ausgebildet. Oder hat dein Kommen einen anderen Grund?“ „Das hat es, Herr Karl. Ich habe ein Gerät gefunden, an dem ein Zettel befestigt war. Ich habe beides mitgenommen, damit Sie es sich ansehen können.“ „Aha. Mal sehen ... den Zettel werde ich sicher schnell entziffern können ... in zwei oder drei Stunden vielleicht, aber das Gerät wird etwas Zeit in Anspruch nehmen.
Das sieht ein bisschen älter aus, es könnte vor ungefähr 200 Jahren modern gewesen sein ... also, komm übermorgen wieder, dann werde ich dir weitere Informationen geben können, Mike.“ „Okay, Professor Karl. Auf Wiedersehen!“, antwortete ich, doch da war er schon verschwunden.
Eine Stunde später kam ich wieder bei unserer PokéCon-Basis an, wo mich Andrea schon ganz aufgeregt erwartete: „Hallo Mike! Stell dir vor, ich habe eine kleine Kiste am Strand gefunden! Ich habe sie zwar noch nicht geöffnet, aber auf dem Deckel ist dasselbe Zeichen wie auf dem Gerät! Und die Kiste sieht ziemlich wasserdicht aus. Lass uns die Kiste gemeinsam öffnen, Mike!“
„Ich weiß nicht“, erwiderte ich, „Ich fühle mich bei dieser Sache nicht so ganz wohl. „Was ist, wenn in dieser Kiste etwas drin ist?“ „Also wirklich, Mike. Du hast vielleicht eine lebhafte Fantasie. Was soll da bitteschön rauskommen? Ein Alien vielleicht? Neinnein. Da springt schon nichts raus. Also, hilfst du mir jetzt?“ Typisch Andrea. Die fällt gleich mit der Tür ins Haus.
„Na gut, dann helfe ich dir halt. Deine Idee könnte ich dir wohl kaum austreiben.“, gab ich nach. Andrea antwortete mir: „Schon, dass du es endlich einsiehst. ... könntest du mir bitte mal den Schraubenzieher geben, Mike? ... Danke ... ... ... und jetzt: Hau ruck ... hau ruuck und ha ... aaaaaah!“ Der Deckel hatte mit einem Ruck nachgegeben und Andrea fiel rückwärts auf den Boden.
Als ich in die Kiste schaute, entdeckte ich eine Menge Zettel. Andrea hatte sich inzwischen wieder aufgerappelt und sah mir über die Schulter: „Na, wo ist denn dein Alien abgeblieben? Nicht einmal ein Monster kann ich entdecken. Aber dafür jede Menge interessante Zettel. Würde vorschlagen, jeder nimmt sich ein paar Zettel und liest sie sich durch. Vielleicht erfahren wir dann etwas über diese merkwürdigen Menschen, also wann sie gelebt haben und so ... Hast du irgendetwas, Mike?“ Ich erzählte Andrea über das, was ich von Professor Karl erfahren hatte und meinte anschließen: „Ich habe es dir nur gesagt, weil es vielleicht hilfreich sein könnte, um diese Zettel besser zu verstehen.“

Eine halbe Stunde später saßen wir immer noch an unseren Schreibtischen und beschäftigten uns damit, irgendwelche brauchbare Informationen aus dem Text zu suchen, als Andrea plötzlich triumphierend aufschrie:
„Volltreffer! Hey, Mike, komm mal bitte her, ich habe etwas Tolles gefunden! Also: ‚22. 2. 2222 Spencer an Volara: Wir haben eine schöne Insel gefunden, die wie für unsere Zwecke geschaffen ist.
Es gibt auf ihr haufenweise seltene Pokémon und es kommt kaum ein Schiff an ihr vorbei. Ich habe beschlossen, auf ihr das Hauptquartier für unser Comeback einzurichten.
Bitte komm schleunigst zu uns, wenn du deine Mission beendet hast. Unsere Koordinaten sind ...’ Den Rest kann ich leider nicht entziffern. Das ist bestimmt irgend so ein dummer Code. Auf Zettel nummero 2 steht folgendes:
‚15.1.2222 Volara an Spencer: Die Mission ‚Chaos unter den Connectoren’ ist ein voller Erfolg. In Almia bricht bald die Hölle aus. Hier bekämpfen Team Space-Mitglieder Connectoren, Connectoren Team Space-Mitglieder, Connectoren Connectoren und Team Space-Mitglieder Team Space-Mitglieder. Hier herrschen die perfekten Bedingungen für unser Comeback. Wenn wir dasselbe Spiel in Itara wiederholen, ist unser Comeback so gut wie gesichert.’ Kapierst du das? Der 22.2.2222 war vor ca. einer Woche. Diese Leute planen demnächst ein Comeback, aber wer auch immer sie sind, gute Absichten haben sie bestimmt nicht.
Wir müssen sofort alle Funksignale abfangen, alle Telefone überwachen, die Grenzen besser absichern, dieses Team Space aus Itara, Fiore und Almia vertreiben oder am besten gleich zerschlagen und auf der Stelle Alex und seine Truppe warnen! Nur so haben wir eine Chance, Spencer, Volara und alle anderen Mitglieder dieser Truppe aufzuspüren!“
Als Andrea fertig gesprochen hatte, meinte ich: „Und ich wollte doch glatt hierher, weil hier so gut wie nichts passiert. Übrigens, ich habe vor ein paar Stunden, als ich auf dem Weg zu Professor Karl war, ein paar zwielichte Typen gesehen, die es unbedingt auf die harte Tour lernen wollten. Ich glaube, die gehören oder gehörten zu Team Space, Andrea.“


Wie wird es wohl mit Mike und Andrea weitergehen? Werden sie Team Space und diese unbekannte Truppe vom Kontinent vertreiben können?
Die Antwort auf diese Fragen erhaltet ihr im nächsten Teil.

Fortsetzung folgt!