Chelast und Starlili
Geschrieben von: Vaffel und Axel - Boy
Diese Story wurde von
mizufreak vertont und
kann über das Menü unterhalb angehört oder auf unserer
MP3-Downloadseite heruntergeladen werden.
Please try later again!
Es war ein ziemlich sonniger heißer Tag. Die Sonne strahlte so stark, daß man leicht schläfrig wurde. Nur ein leiser Windhauch brachte die prächtigen, mit allen Beeren der Welt besetzten, starken Bäume zum leisen rascheln. Auf den ersten Blick schien die Gegend hier leblos. Aber wenn man ganz genau hinsah, konnte man kleine Staralilis in den Bäumen sehen. Sie fraßen fröhlich Beeren oder zwitscherten heftig um ein paar Plaudageis zu verjagen. In einem Bienenstock drängelten sich kleine Wadribie und Bidiza spielten Fangen. Plötzlich schien es gar nicht mehr so leblos. Hier spielten tausende Pokemon und waren glücklich. Meine kleine Geschichte handelt von einer ebenso zufriedenen und glücklichen Familie. Diese Familie, der etwas Schlimmes passieren sollte, bestand aus zwei ausgewachsenen Chelterrars. Und das war nocht nicht alles, denn das weibliche Chelterrar hatte vor kurzem ein Ei gelegt. Sie und ihr Mann waren stolz, und auch alle anderen wussten die frohe Botschaft und waren sehr gespannt. Wie das Chaneira aus dem Wald bereits verkündet hatte, sollte es ein kleiner Knabe werden. Familie Chelterrar war angesehen und wurde sehr gemocht. Nur ein Pokemon hatte ein Problem mit ihnen. Es war das fiese Flunkifer, das niemand mochte. Es beobachtete die glückliche Familie schon lange. Nun wollte es endlich zuschlagen. Mutter Chelterrar, die überall schon so hieß, hatte eine lange Brutzeit hinter sich. Sie beschloss eine Pause zu machen und erhob sich langsam. Ihre Knochen knackten laut, aber sie schaffte es hoch. Jetzt war ein großes ausgepolstertes Nest zu sehen. Papa Chelterra hatte sich von dem selten anzutreffenden Kramurx Federn geliehen und Bidiza heranziehen lassen, um ein sicheres, weiches Nest zu bauen, welches es nun in der Tat war. In der Mitte lag ein großes, schneeweißes Ei mit ein paar grünen Tupfen. Die zufriedene Chelterrar Mutter überprüfte ihr Ei, ging (naja besser gesagt stampfte) zum Fluss, der nicht weit vom Fluss lag und stillte ihren Durst. In dem Moment kam Flunkiefer aus dem Busch geschossen und schnappte sich das Ei. Es hatte beobachtet, wie Vater Chelterrar zum Bekannten gestampft war und nutzte jetzt die Gelegenheit. Es fing daraufhin an zu rennen und rannte an vielen Pokemon, die ihm nicht gut gesonnen waren, vorbei. Es hatte sowieso keine Zeit sie zu ärgern. Ihm fiel ein, dass alle das Ei bei ihm sehen würden, aber das war ihm jetzt egal. Es rannte und konnte schon das magische Tor zur anderen Welt erkennen. Es achtete nicht auf den Weg. Es stolperte über einen Stein und legte sich hin auf den steinigen Boden. Eine Zeit lang sah es viele Flemmlis um seinen Kopf tanzen, kam aber zu sich und setzte sich auf. Erster Gedanke: ”Mist, das Ei!”. Flunkifer sucht überall, aber… vergebens. Auf einmal bekam es ein mulmiges Gefühl, “Ist es durch das Tor gerollt???”, Flüsterte Flunkifer: “Nein, das geht nicht! Aber wenn doch, würde das bedeuten …”
Zwei Jahre waren vergangen. Aus dem großen Ei war bereits ein kleines Chelast geschlüpft. Chelast, das von allen aus seiner Gegend als “Cheli” bezeichnet wurde hat bereits einen Freund gefunden. Ein Staralili, das ihm vieles zeigte und beibrachte. Sie wagten sich mit ihrer Erkundungstour jedoch noch nicht aus ihrem Ewigwald heraus. “Aufstehen, aufstehen!” , flüsterte Staralili energisch. “Na komm schon!” ruft es. “Mmmmh, was ist denn los?”, flüsterte Chelast noch halb im Schlaf. “Was looos ist?”, krächzte Staralili. “Du bist los! Du bist heut zwei Jahre.” “ Er hat recht, heute bin ich zwei Jahre.” “Heute trauen wir uns weiter in die Welt, stimmts?” fragt Chelast. “Ja, das tun wir.” , rief Staralili laut aus, Chelast musste grinsen. “Übertreib nicht!” “Hey Cheli, heute habe ich besonders viele Beeren mitgebracht!”, rief Staralili und zeigte auf einen bunten Haufen, der auf einem Baumstumpf lag. Staralili brachte immer Beeren mit, die er, so sagte er jedenfalls, von Bäumen pflückte oder aufsammelte. Chelast konnte sich aber auch gut vorstellen, dass er sie aus den Bäumen der Menschen stahl. Also aßen die beiden ihre Beeren und lasen Pokemonzeitung, um zu wissen was so abgeht. Sie lasen verschiedene Artikel, zum Beispiel das anstehende Kicklee-Fußballturnier oder die Blubella-Tanzstunde. Als sie die Zeitung weglegten, fragte Chelast langsam: ”Sag mal kannst du dir vorstellen wo ich eigentlich herkomme?” “Tja, na von hier auf jeden fall nicht.”, entgegnete Staralili etwas bedauernd. Chelast rollte mit den Augen: “Du hast doch auch Mutter und Vater und da kommt das Ei her, aber wo sind meine Eltern. Sie müssen ja irgendwo sein?! Könntest du dir vorstellen, wo sie sind!?” “Hm. Such sie einfach!” sagte Staralili. Es wusste wirklich nicht wo sie sein könnten. Schon oft hatte es sich Gedanken gemacht, wo das schneeweiße Ei plötzlich herkam und wo Chelasts Eltern waren. “Also los!”, rief Chelast und beide erhoben sich. Sie hingen sich ihre Taschen, die sie aus Blättern gemacht hatten um und liefen los.
Auf dem Weg gingen sie ihre Sachen nochmals durch. Sie hatten viele Beeren und Kräuter, eine Karte der Region ( die Staralili gefunden hatte), Tränke, die sie durch trinken leistungsfähiger machten und eine seltsame verzweigte Wurzel in ihren Taschen. Sie hatten nichts vergessen. Heute wagten sie sich heraus aus ihrem Ewigwäldchen. Heute erkundeten sie Welt. Unterwegs erzählten sie viel. ”Cheli, du bist jetzt zwei Jahre alt, das bedeutet dein Leben wird spannend, da du noch nicht viel weißt.” Chelast sah ihn unzufrieden an. Staralili fuhr fort: ”Aber jetzt wird es sehr gefährlich. In der nächsten Zeit wird ein verrückter Professor hier langstreifen. Er fängt Pokemon und verschenkt sie an junge Trainer.” “Warum tut er das? Egal! Auf jeden Fall gibt er ihnen einen Pokedex.” “Ich glaube sie sollen ihn mit Pokemon füllen, oder so“.
“Und dann sagte er noch das er dazu zu alt wäre.”
“Aber von wegen!!!” “Der springt aus dem Busch wie ein Supermann und fängt dich ruck-zuck“. “Der Alte ist bloß zu faul um seine Arbeit zu machen und übergibt sie den armen Kindern. “Der verrückte Alte, wie ihn alle nennen, steht besonders auf Pokemon wie dich”.
“Also nehm dich in acht Cheli!” “Mach ich bestimmt Staralili,”
versicherte Chelast. “Aber was machen die Kindern mit den ihm geschenkten Pokemon?” “Tja,” fing Staralili an, “ich glaube die müssen den alles tun was die Kinder wollen und haben keine Freizeit. Genau so wirds sein!” “Oh ha!” Ich werde bestimmt nicht vom verrückten Opa gefangen!”, rief Chelast. Die beiden liefen schnell durchs hohe Gras. An diesem Tag freundeten sie sich mit so vielen Raupis an, dass ihnen das unterscheiden schwer fiel. Am Ende des Tages legten sie sich am Waldrand schlafen. Ihr nächstes Ziel am nächsten Tag war das sie die Menschenstadt Ewigenau durchschritten. Sie wollten ungesehen hindurchflitzen. Am nächsten Morgen standen sie früh auf und schlichen sich an den Anglern vorbei, die am letzten Abend schon dort saßen und vergeblich angelten. Als sie mitten in einem neuen Gespräch waren, liefen sie plötzlich gegen etwas. Die beiden blickten auf und sahen das erschrockene Gesicht eines jungen Kindes. Sie wollten fliehen aber das Kind versperrte ihnen den Weg. Es rief:” Toll das wird mein dritter Kampf! Ich werde dich besiegen!” Es zeigte auf Chelast, das etwas verwundert schaute. Staralili ging ein paar Schritte zurück und sagte: ”Na los Cheli, zeig ihm was du kannst. Ich habs dir doch gezeigt!” Es war in Wirklichkeit zu faul und überließ Chelast die Sache mit einem Lächeln. Chelast ging in die Kampfstellung und das Kind zückte einen rot- weißen Ball von dem Staralili schon ein mal berichtet hatte. Es warf ihn und rief:” Los Schnuffel! Mach es fertig!” Chelast überlegte welches Pokemon das sein könnte. Als Staralili das herumtänzelnde Sheinux sah, welches aus dem Ball kam , konnte er sich das Lach en nicht verkneifen und prustete: ”Ha,Ha,Ha! Wie kann man sein Pokemon “Schnuffel” nennen? Ha,Ha,Ha!” Chelast freute sich auf einen spannenden Kampf mit “Schnuffel”,der es in der Tat auch wurde. Es stellte sich heraus, das beide sehr schnell waren. Chelast hatte ja viel von Staralili gelernt und hatte seine Attacken gut im Griff.
Am Ende waren beide K.O. und vielen erschöpft zu Boden. Das Kind fiel in Ohnmacht und Staralili schleppte Chelast in den Wald zurück. Als sich Chelast dank der Tränke erholte, war es besorgt um das Kind, welches jetzt anscheinend das dritte Mal verloren hatte aber hingegen auch stolz auf seinen spannenden Kampf war. Staralili lobte ihn sehr. Sie schafften trotz des langen Kampfes durch Ewigenau hindurch. Damit sie niemand sah gingen sie Abends durch die Straßen an schönen Häusern, einem riesigen, blauem Gebäude mit Zacken, einem Fahrradgeschäft und einer alten, legendären Pokemonstatue vorbei. In der nächsten Zeit hielten sich Chelast und Staralili in Ewigenau auf. Sie gewannen ein Meditie als Freund, dass ihnen vieles erzählte. In dieser Zeit lernten sie, wie z.B. dass die Trainer nichts böses im Sinn hatten und zu dieser Zeit ein Problem mit einem gewissen Team Galaktik hatten, welches Pokemon zu fiesen Zwecken benutzte. Außerdem befreundeten Chelast und Staralili mit der Frau aus dem Pokemonsupermarkt an und werden deshalb ausreichend mit Medizin und sonstigem versorgt. Als beide endlich aufbrechen wollten, erzählte Meditie ihnen noch eine Geschichte von dem Giratina, welches alles wusste und sich zur Zeit im Kraterberg aufhielt. Giratina konnte ihnen bestimmt helfen und ihnen sagen wo sich Chelast Eltern befanden. Der Abschied fiel allen schwer, denn Meditie konnte nicht mit ihnen reisen. Staralili entwickelte sich zu einer neuen Form namens Staravia, was Chelast ins Staunen versetzte. Aber auch Chelast wurde stärker. Er lernte, dass die Wurzeln, die sie mal gefunden hatten seine neue Attacke Megasauger verstärkte, wenn er sie bei sich trug. Ihnen wurden ausreichend Medizin und Items gegeben, die sie später brauchen sollten. Im Kraterberg fanden sie, wie man es sich schon denken kann, dank ihrer ausgesprochen netten und hilfsbereiten Art, wieder Freunde, welche ihnen Wege erleichterten, indem sie Steine zerschmetterten, Felsen bewegten oder sie an ein anderes Ufer herüber trugen. Gerade nach dem sie sich geeinigt hatten sich beim Spitznamen zu nennen, entwickelte sich Chelast bei einem Kampf gegen ein gewaltiges Georok zu einem starken Chelcarain. Mit zwei wirklich klugen Köpfen löste das Team alle Rätsel und kam immer näher an die Spitze des Berges heran. Als sie müde wurden, legten sich die beiden in eine kleine Einkuhlung im Fels und schliefen ein.
In dieser Nacht hatte Chelcarain einen merkwürdigen Traum: Es war dunkel. Durch die schwarze Nacht waren plötzlich ein rotleuchtendes Augenpaar zu erkennen. Eine tiefe Stimme sagte: “Ich erwarte dich auf der Spitze des Berges. Ich kann dir helfen. Komm und erfahre die Wahrheit.” Dann wurde alles weiß und Cheli wachte auf. “Hey Cheli, ist alles in Ordnung?” “Ja, warum?”, fragte Chelcarain. “Naja, du hast so seltsam gezappelt.”, entgegnete Staravia. “Ich hatte einen seltsamen Traum!” Chelcarain erzählte ihm und fragte anschließend, was Staravia geträumt hätte. “Ich habe von einem alten Gärtner geträumt, welcher mir böse schreiend hinterherlief. Und dann sind noch Knurspe vom Himmel gefallen. “Ist o.k.”, fiel ihm Chelcarain ins Wort. “Wir gehen einfach weiter.” Gesagt, getan, sie gingen weiter bis sie nach draußen kamen. “Sind wir am Ziel?” fragte Staravia. “Ich weiß nicht.” gestand Chelcarain. Es sah auf den Boden und rief ”Iiiiiii! Was ist das?” “Beruhige dich,” sagte Staravia ruhig, ”das ist bloß Schnee, den man in den Bergen nun mal antrifft.” Sie kamen schwer voran, schafften es aber doch noch bis zum nächsten Höhleneingang. Drinnen war es wieder dunkel und sie mussten Team Galaktik Rüpel umschleichen bis sie etwas riesiges schwarzes am Ende der Höhle sahen. “Krrrrrt.” machte es laut. “Ich habe euch erwartet. Ihr sei gekommen um Antworten zu bekommen und die bekommt ihr.” “Hast du denn kein Rätsel für uns?” fragte Chelcarain langsam. “Nein! Du willst doch schnell nach Hause.” rief das schwarze Wesen. Es ist zu Faul sich eines auszudenken.” flüsterte Staravia. Die Augen wurden schmaler und glühten. ”Schweig dummer Vogel!” halte es und Staravia wurde wie durch Zauberhand zurückgeschleudert. “Also gut, wir kommen zu dir.” begann die schwarze Gestalt. “ Du bist ein besonderes Pokemon . Deine Eltern leben in einer Welt in der es keine Menschen gibt. Niemand von hier ,außer mir, weiß etwas über die andere Welt. In der anderen Welt leben alle Pokemon glücklich. So sollten es zumindest sein. Du bist als Ei durchs Tor zu unserer Welt gefallen, was nur etwa einmal in einer Million Jahren passieren dürfte. Nur diesen Pokemon ist es erlaubt zwischen den beiden Welten hin und her zuwandern. So kannst du, wenn du willst, jetzt deine Eltern kennenlernen.” Chelcarain kam aus dem staunen nicht mehr heraus. “Das ist ja Wahnsinn! Ich möchte zu meinen Eltern! Bitte schnell!” “Nur ich kann dich dahin bringen. Schließe die Augen und den Rest erledige ich!” Es wurde schwarz um Chelcarain, dann langsam weiß. Es stand jetzt vor einem Tor. Es ging hindurch und öffnete die Augen. Ihm bot sich ein wunderbarer Anblick. So viele glückliche Pokemon die spielten, lachten, sangen und sich einfach wohlfühlten. Chelcarain blickte um sich. Neben ihm stand das gewaltige Giratina. Es blickte zufrieden in die Welt, von der kein Mensch etwas wusste. Chelcarain lief los, als wenn es wusste welcher Weg der richtige ist. Er kam an einem Fluß vorbei in dem leuchtende Lumineon schwammen. Als er stehen blieb um Luft zu holen, blickte er auf und sah zwei gigantische grün-braune Felsen, auf dessen Rücken sich je ein Baum bewegte. Staravia hatte ihm von allen Entwicklungen eines Chelasts erzählt und auch diese zwei Pokemon erwähnt. ” Mutter , Vater!” schrie er laut und lief den riesigen Wesen entgegen.
Und so geht die Geschichte vom kleinen Chelast, das seine Eltern suchte und dabei viele Abenteuer erlebte, doch noch gut zu Ende. Und wenn das glückliche Chelcarain Sehnsucht nach seinen vielen Freunden hat, hüpft es einfach durch das Tor zur anderen Welt und erlebt viele weitere Abenteuer.