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Die Geburt einer Arkanie Legende

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Geschrieben von: Naddi57
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Ich lag auf einem mit saftigen Gras überwachsenem Hügel und genoss das schöne Wetter. Der Wind war angenehm kühl und die Blumen erblühten in prächtigen Farben. Unser Tal war einfach wunderschön. Das war alles das Werk unserer Quelle: Der Quelle des Lebens.

Doch Niemand wusste wo die Quelle entsprang. Am anderen Ende des Tals war ein finsterer Wald, den niemand betrat. Der Wald war düster und nebelig. Man erzählte sich, dass die, die den Wald betraten nie wieder auftauchten oder wenn doch... dann hatten sie sich verändert. Doch ich glaubte nicht an so einen Blödsinn. Es war nur ein Wald. Es waren auch nur Geschichten, den man den kleinen erzählte damit sie sich von ihm verhielten.

Ich starrte weiter gen Himmel, bis ich plötzlich einen hellen Schein durch die Wolken schweben sah. Es leuchtete in allen Regenbogenfarben. Es war Ho- Oh. Jedes mal wenn es hier vorbei flog sah es mich an, als würde es irgendetwas in mir suchen. Diesmal wollte ich es genau wissen. Ich sprang auf meine vier Pfoten und rannte Ho- Oh hinterher so schnell ich konnte. Der Wind schmiegte sich an mein, in den Farben des Feuers strahlendes Fell , sodass
er sich wie Seide anzufühlen schien. Meine Mähne wehte im Wind. Es war als würde sie mit dem Wind tanzen. Ich rannte so schnell, das ich glaubte fliegen zu können.

Als ich merkte, das Ho- Oh immer schneller flog, erhöte ich mein Tempo durch meine Turbotempoattacke, doch es war trotzdem zu schnell. Ich sah den Wald schon vor mir. Mir war gar nicht aufgefallen, dass ich schon quer durch das ganze Tal gelaufen war. Meine Mutter hatte mir zwar verboten in den Wald zu gehen, aber ich musste unbedingt herausfinden, was Ho- Oh in mir zu finden versuchte. Ich rannte einfach hinein, ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, was in ihm lauerte. Die Zweige peitschten über meinen ganzen Körper doch ich lief einfach weiter, direkt in den Nebel. Ich hatte Schmerzen also blieb ich stehen. Der Nebel war inzwischen so dicht geworden das ich kaum noch meine Nasenspitze erkennen konnte. Ich schnaufte ein paar mal durch und versuchte mich zu orientieren von wo ich hergekommen war aber es war zwecklos.

Es war so still... eine unheimliche Ruhe lag in diesem Wald. Es war wie ausgestorben. Hier gab es kein einziges Pokemon. Es gab auch keine Beeren und Früchte. Der Waldboden war trocken und unfruchtbar.

Die Bäume waren fast abgestorben. Zumindest dachte ich das. Die Rinde war Schwarz doch sie trugen alle noch eine volle Baumkrone. Die Blätter hatten alle noch ein frisches Grün und sie waren so dicht das nur dünne Lichtstrahlen den Boden erreichten. Auf einmal hörte ich ein Rascheln hinter mir in einem Busch an dem eigentlich Beeren wachsen müssten. Ich drehte mich blitzschnell um und durchsuchte den Busch sorgfälltig, doch da war nichts. Also fing ich an meine Umgebung zu durchkämmen, fand aber leider gar nichts.

Unbekannte Stimme: „Wer bist du Fremder und was führt dich in diesen finsteren Wald?"

"Also lebt hier doch jemand..." flüsterte ich in mich hinein.

Ich: „Mein Name ist Rika, ich bin auf der Suche nach jemandem und habe mich dabei versehentlich in diesem Wald verlaufen. Aber sagt, wie ist euer Name?"

Ich wartete einen Moment lang ab. Dann antwortete die Stimme.

Unbekannte Stimme: „Mein Name ist nicht von Bedeuten. Du scheinst ein ehrliches Pokemon zu sein, also werde ich dir eine deiner Fragen beantworten."

Ich riss die Augen auf. Woher wusste dieses Wesen das ich Fragen hatte? Ich hatte noch nichtmal etwas ähnliches erwähnt. Ich fragte mich ob dieses Wesen auch wusste was für Fragen ich hatte....

Rika: „Vielen Dank. Dürfte ich dich darum Bitten deine Gestalt Preiszugeben?"

Ein Licht erschien vor mir... Es war vielleicht gerade mal so groß, wie der Arm eines 13 Jährigen Jungen. Das Licht erlosch langsam, und ich staunte als ich das Wesen erblickte. Es war der Hüter des Waldes, Celebi.

Celebi: „Jetzt weißt du wer ich bin. Ich bin Celebi, Hüter des Waldes und der Quelle des Lebens."

Es wollte, dass ich ihm folge, also tat ich das auch. Es führte mich an den einzigen Ort im Wald, wo es hell war. Nur hier konnte das Licht durch die dichten und vollen Baumkronen durchdringen. Der breiteste Lichtstrahl schien auf eine Quelle. Sie glitzerte von den Reflektionen des Wassers. An diesem Ort blühten Blumen und es wuchsen Beeren an den Sträuchern und Büschen. Es war wundervoll.

Rika: „Ist das die Quelle die ich vermute?"
Celebi:"Ja. Das ist die Quelle des Lebens. Aus ihr entspringt das pure Leben daher auch der Name. Das Wasser ist so klar und rein das man sogar den Grund sehen kann. Sie hat eine heilende Wirkung und das Wasser macht das Land fruchtbar. Deswegen blüht hier auch so viel. Sie fließt von hier aus, direkt in euer Tal und macht euch dort das Leben möglich. Wenn diese Quelle austrocknen würde... würde auch euer Tal sterben."

In diesem moment durchströmte mich ein enormes Gefühl von Dankbarkeit, Trauer und gleichzeitig auch ein Gefühl von Glück... Glück weil Celebi da ist um diese Quelle zu beschützen. Es würde nicht zulassen das dieser Quelle irgendetwas passiert.

Celebi: „Nun denn... eine deiner Fragen ist hiermit beantwortet Rika. Ich bin froh, dass ich sie dir beantworten durfte, denn es ist kein Zufall das du dir genau diese Frage gestellt hast. Die andere Frage muss dir jedoch Ho- Oh beantworten."
Ich:"Kannst du mich zu Ho- Oh bringen?"
Celebi:"Ja das kann ich. Schließe deine Augen."

Celebi berührte mich an der Stirn und ich schloss in dem gleichen Moment die Augen. Ich spürte nur ein leichtes Kribbeln aber als ich meine Augen wieder öffnete, war Celebi verschwunden. Ich war auch an einem ganz anderen Ort, als vorher.
Ich war jetzt auf einem Berg, an der Spitze. Unter mir sah ich wie die Wolken an dem Berg vorbei zogen. Ich drehte mich um und sah Ho- Oh vor mir. Es war so groß, und so wunderschön anzusehen wie sein Federkleid das Licht in alle Farben zerbrach.

Ho- Oh: „Ich weiß wieso du hier bist, genauso wie du es weißt. Du bist hier weil du eine Frage hast, eine bestimmte Frage. Ich kann sie dir beantworten. Doch beweise mir vorher wie mutig du bist, junges Wesen."
Rika: „Beweisen? Wie?"
Ho- Oh: „Siehst du den Vorsprung da vorne?"

Ho- Oh zeigte mit seinen Federspitzen direkt auf ein herausragendes Stück Felsen. Ich lief ans Ende des Vorsprungs und sah hinab in die Tiefe.

Ho- Oh: „Spring hinunter."

Ich schluckte. Ich hatte große Angst. Die Wolken verdeckten den Boden. Das hieß, wenn ich springen würde, würde ich noch nicht einmal wissen was da unten war.
Rika: „Nein..."
Ho- Oh: „Wie war das?"
Ich: „Ich sagte Nein. Ich werde da nicht runterspringen."
Ho- Oh:"....................... Gute Entscheidung."

Ich war verwirrt. War das nur ein Test?

Ho- Oh: „Indem du da nicht runtergesprungen bist, hast du nicht gezeigt das du ein Feigling bist sondern das du weise bist. Und das bedeutet das ich dir die Frage beantworten kann, da du ja bewiesen hast nicht das falsche zu tun. Also... du fragst warum ich dich immer so seltsam ansehe oder?" Rika: „...Ja..."
Ho- Oh:"Ganz einfach. Du hast uns bewiesen das du eine geeignete Rudelführerin bist. Du bist treu und hast ein reines Herz. Ich habe dich die ganze Zeit beobachtet um in dein Herz blicken zu können. und ich habe nichts schwarzes erkennen können. Du kannst richtige Entscheidungen treffen und deinen Willen durchsetzen. Du weißt was für dich und deine Familie am besten ist und deswegen sollst du ihre Rudelführerin werden. Ihr Arkanie seit stark, treu und leider nur in diesem Tal auffindbar. Ein paar von euch werden sich in die Welt aufmachen um sich dort zu verbreiten und sich mit den Menschen anzufreunden. Doch ich sehe in deinen strahlenden Augen das dein Platz hier ist. Es werden irgendwann mal Menschen im Tal auftauchen und ihr solltet lernen euch mit neuem anzufreunden. Ich hoffe deine Fragen sind jetzt alle beantwortet. Du bist die einzige die weiß wo sich die Quelle des Lebens befindet und das muss auch ein Geheimnis bleiben. Doch auch du wirst irgendwann mal alt und wirst das Rudel nicht länger führen können. Wenn es soweit ist mache dich auf den Weg zur Quelle des Lebens, trinke aus ihr, und werde wieder Jung. Du wirst das einzige ewig lebende Arkanie der Welt sein. Und jetzt schließe die Augen, ich bringe dich zurück zu deiner Familie."

Ich schloss die Augen und dachte daran was Ho- Oh gerade zu mir gesagt hatte. Ich würde das einzige ewig lebende Arkanie sein. Wollte ich das überhaupt? Als ich meine Augen wieder öffnete lag ich wieder auf dem grünen Hügel. Alle Arkanie des Tals hatten sich um mich versammelt... Doch als erstes sah ich meine Mutter.

Mutter: „Rika! Gehts dir gut?! Wo warst du, wir haben dich überall gesucht. Man hatte uns gesagt das du in den Wald gelaufen wärst. Warum?"

Ich stand auf, war aber noch etwas wackelig auf den Beinen.

Rika: „Mutter, mir geht es gut, kein Grund zur Sorge. Ich war bei Ho- Oh."

Plötzlich erschracken alle und machten so ein fragendes Gesicht.

Mutter: „Bei Ho- Oh? Was wollte es denn von dir?"
Ich: „Es hat mich zur Rudelführerin gemacht, Mutter."
Doch Niemand schien mir zu glauben.

Mutter: „Ist das die Wahrheit, Rika?“

Auf einmal fing irgendetwas in meinem Fell zu leuchten an. Es war eine Feder. Sie erstrahlte in allen Regenbogenfarben. Ihr hatte ich es zu verdanken, dass sie mir dann doch alle geglaubt haben. Denn es war eine Feder von Ho- Oh.
Ab sofort war ich die Rudelführerin von dem einzigen Arkanie Rudel auf dieser Erde und ich hoffte, dass es bald noch mehr geben würde. Ich war jetzt das unsterbliche Arkanie.