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Sinnohliga

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Geschrieben von: X-Ray
Vorwort: Keine der hier vorkommenden Namen von Trainern oder Gegenden sind der Spielereihe Pokemon entnommen, außer die Bezeichnung der Region: Sinnoh

Kapitel 1: Feuer, Wasser oder Pflanze?

Als Kevin auf die Uhr sah, wurde ihm klar das er vergessen hatte, seinen Wecker auf die aktuelle Zeit umzustellen, denn er wartete jetzt bereits seit einer halben Stunde darauf, in Labor des Professor eingelassen zu werden. Nach einigen weiteren Minuten des Wartens traf auch ein 2. angehender Trainer beim Labor ein. Kevin kannte ihn, er spielte häufig mit ihm in seinem Garten, und sie dachten an die vielen Abenteuer, die sie erleben würden wenn sie erst beide ein Pokemon hätten. „Servus, X-Ray.“ sagte er, als er näher kam.
Als Kleinkind war Kevin oft für seinen Namen gehänselt worden, weshalb er sich entschieden hatte, seinen Namen für seine Freunde abzulegen und sich nur noch X-Ray zu nennen. Nur noch seine Familie nannte ihn bei seinem echten Namen.
„Und, X-Ray, hast du dich entschieden? Welches Pokemon wirst du auswählen? ICH habe meine Entscheidung getroffen.“ freute er sich. Kevin wirkte selbstsicher, hoffte innerlich aber darauf, dass er, wenn er die Pokemon vor sich sähe, das Richtige auswählen würde. „Hmm, ich werde… wohl Bisasam nehmen. Du weißt ja, Pflanzen-Pokemon sind die Pokemon einer der Arenaleiter, und deshalb wird es keine schlechte Wahl sein, wenn ich…“ Kevin wurde durch ein gerade eben durch ein neben dem Haus einparkendem Auto gestört.
Der Professor stieg aus dem Wagen und musterte die beiden Jungen genau.
„Soso, wen haben wir denn da? Neue Trainer, was? Na, dann kommt mal rein.“
Die Tür knarrte hinter Kevin, als der Professor sie schloss.

„Da wären wir also.“ sagte der Professor leise, fast andächtig und betätigte einen kleinen, blauen Schalter, der in die Wand eingelassen war. Auf dem Tisch vor ihnen kamen 3 kleine Pokebälle zum Vorschein, Sonderanfertigungen, denn auf einem davon war ein kleines Blatt, auf dem 2. ein Wassertropfen und auf dem letzten eine kleine Flamme zu sehen.
„Nun, wie es aussieht kommt heute jemand zu spät… Wird ja fast schon zur Gewohnheit, einer tanzt immer aus der Reihe.“ murmelte er, und fast im selben Moment öffnete sich die Tür, durch die sie gekommen waren. Ein Mädchen mit grünen, mittelangen Haaren und einem gehetzten Gesichtsausdruck stand in der Tür. „Oh, ich hoffe ich komme nicht zu spät? Bin ich zu spät?!?“ fragte sie in die Menge. Schließlich war es der Professor, der antwortete. „Nein, du bist gerade noch pünktlich. Also, da wir jetzt alle versammelt sind, werde ich euch die Pokemon, die ihr auswählen könnt, erklären. Als erstes hätten wir da: Bisasam, zeig dich.“ rief er und ein grünes Pokemon mit einem geringelten Samen auf dem Rücken kam zum Vorschein. „Das“, sagte der Professor „ist Bisasam. Ein Pokemon vom Typ Pflanze, aber auch vom Typ Gift, das durch einen starken Willen und große Zutraulichkeit beliebt wurde, aber auch seine Kampfkraft ist nicht zu unterschätzen.“
Er betätigte den Knopf auf dem 2. Pokeball, und eine blaue Schildkröte mit einem gelblichen Panzer erschien. „Dies ist Schiggy. Seine Verteidigung ist unerschütterlich, und sein Gerechtigkeitssinn unvergleichlich. Seine Wasserattacken lehren nicht nur Bodenpokemon das fürchten. Und zu guter letzt, last but not least sozusagen, Glumanda.“ Das Echsen-Pokemon mit dem brennenden Schweif kannte Kevin bereits aus dem Fernsehen. „Nun gut, “ sagte der Professor, „wählt euch das Pokemon aus, das euch am besten gefällt. Jedes hat sowohl Vor- als auch Nachteile.“ Ratlos blickte das Mädchen mit den grünen Haaren in die Gegend, während Kevin und Alex, sein langjähriger Freund, bereits eine Entscheidung getroffen hatten.

Kevin näherte sich Glumanda vorsichtig, um es nicht zu verängstigen. Langsam näherte es sich mit dem Kopf Kevins ruhiger Hand, und stupste sie an. Das war das Zeichen, das Glumanda ihn als seinen Trainer anerkannte. Es sah ihm Kevin tief in die Augen und plötzlich spürte er die unglaubliche, tiefgreifende Intelligenz dieses Pokemon, viel weißer und klüger als alle Menschen oder Pokemon, denen er bisher begegnet war.
Er drehte sich zum Professor um und erklärte ihm, er habe sich für Glumanda entschieden.
„Eine gute Wahl, sehr passend zu dir, X-Ray.“ Er nahm Glumanda’s Pokeball und drückte den Knopf, woraufhin ein roter Strahl erschien und Glumanda vollständig einhüllte. Mit einem Mal fühlte er sich unwohl, von allen Seiten beengt, und hatte das Gefühl, das Zimmer sei wie ein Gefängnis. „Ich muss mich verabschieden, Professor, ich denke, ich muss mal an die frische Luft.“ verabschiedete sich Kevin beim Professor. „Und euch, „ sagte er, an Alex und das grünhaarige Mädchen gewannt, „wünsche ich viel Spaß bei eurer Pokemonreise.“

Kapitel 2: Großer Geist im kleinen Körper

Er stürmte nach draußen, doch das Gefühl von Beengung ließ nicht einmal ein bisschen nach. Er versuchte, einen klaren Gedanken zu fassen. „Diese Platzangst-Gefühle haben begonnen, als ich Glumanda in seinen Pokeball zurück rief… Vielleicht geht es mir besser, wenn ich es wieder hinauslasse?“ dachte er und zückte den Pokeball. Als Glumanda erschien, floss augenblicklich wieder frische Luft durch seinen Atemweg. „Merkwürdig… Was wäre wenn…? “ Ihm kam auf einmal ein Gedanke. Einmal, in seiner frühesten Kindheit, hatte ihm seine Großmutter eine Geschichte erzählt über einen Trainer der mit seinem Pokemon, einem Libelldra, eine so enge Verbindung eingegangen war, das sie jeden Schmerz, jedes Gefühl miteinander teilen lies, und sie konnten sich über Kilometer durch ihren Geist verständigen. Das musste er herausfinden. Er zog seinen Schuh aus und trat gegen den Gartenzaun des Professors.
Ein heftiger Schmerz fuhr seinen mittleren rechten Zeh hinaus, woraufhin Glumanda zusammenzuckte. Jetzt gab es nur noch eine Sache, über die er sich bei dieser Sache klar werden mussste...

Er sprach es in Gedanken aus, da er aus der Geschichte seiner Großmutter wusste, das Glumanda ihm, wenn es denn antwortete, nicht mit Worten antworten würde.
Bist du… da? Bist du eine geistige Verbindung mit mir eingegangen, als ich dir in die Augen gesehen habe?
Eine kurze Zeit kam keine Reaktion, dann meldete sich eine helle, klingende Stimme zurück.
Ich bin da, und ja, ich habe dich als meinen Trainer anerkannt, X-Ray, oder sollte ich besser Kevin sagen?
Wo-woher weißt du meinen echten Namen?
Tja… woher weis ich deinen echten Namen…? Aber nun ja, da ich deinen Namen kenne, sollst du auch meinen erfahren. Ich werde nicht gerne mit ‚Glumanda’ angesprochen, das klinkt viel zu allgemein. Ich bin doch nicht irgendein Glumanda. Nenn mich Lara. Ja, Lara, das ist ein Name, der mir gefällt.
Nun, in Ordnung, Lara. Dann lass uns unsere gemeinsame Reise beginnen.

Kapitel 3: Kraft deiner Aura

Da es unvermeidbar war, das Kevin wieder in einen Platzangst-Zustand verfiel, sollte Lara in ihren Pokeball kommen, saß sie jetzt auf seiner Schulter und erkundete die Landschaft mit interessiertem Blick. Sie redeten über dies und das, und Glumanda war ein guter Gesprächspartner, was Kevin zunächst wegen ihrer mysteriösen Aura nicht gedacht hätte. Was viele nicht wusste, doch was der Grund dafür war, das Kevin immer vor allen anderen die neuesten Dinge wusste, und auch, ob er seinem Gegenüber vertrauen konnte, war das gerät, das an seiner rechten Schläfe befestigt war. Mit einem kleinen Ruck des Kopfes spannte sich eine gläserne, grüne, runde Scheibe über sein Auge, mit dem er mehr sehen konnte als man es für möglich hielt.
Er sah damit zum Beispiel Punkte, an denen sein Gegenüber schmerzen hatte, er konnte Geruch optisch sichtbar machen, sowie auch die Aura als ein Art Rauch wiedergeben, der den gesamten Körper umhüllte. Eine weitere Option war X-Ray, nach der er sich auch benannt hatte.

Als ihnen langsam der Gesprächsstoff ausging, wollte Kevin die Umgebung auf den verschiedenen Ebenen überprüfen. Als er auf den ersten 3 Ebenen nichts nennenswertes entdeckte, wurde er auf der 4. Ebene stutzig. Etwas östlich von ihnen gab es immer wieder kleine Auraexplosionen, das war konzentrierte, sichtbare Aura, meist in Ballform, die als Angriff bei sehr willensstarken Pokemon verwendet wurde.
Entweder wir finden dort ein Pokemon, das sich unserm Team anschließen will, oder zumindest einen Trainer, der sich mit uns messen wird.
Reiche ich dir nicht als dein Partner?? Mein Feuer verbrennt jeden Gegner, Ehrenwort.
Das glaube ich gerne, Lara, nur ist es nun mal Vorschrift, für die Pokemon-Liga genau 6 Pokemon anzumelden. Außerdem, reizt es dich denn gar nicht, neue Freunde zu finden?
Nein, ich bin mir selbst vollauf genug! Nun, wenn du meinst.

Nach nur 5 Minuten erreichten sie die Stelle, von der die Auraexplosionen auszugehen schienen. Es war nur weit und breit niemand zu sehen. Sie standen auf einer wiese, rechts von ihnen befand sich ein kleines Waldstück und rechts erhob sich eine gut 4 Meter hohe Felswand. Nur aus dem Augenwinkel sah Kevin, wie sich etwas bewegte. Als er sich umdrehte, sah er nichts mehr. Er setzte Lara von seiner Schulter und sah sich gut um. Er spürte hinter sich etwas und gab in Gedanken den Befehl zu einer Glut-Attacke.
Das Pokemon hinter ihnen reagierte schnell, sprang über ihre Köpfe hinweg und landete vor ihnen. Sein Körper war gräulich gefärbt, es hatte ein Sixpack am Bauch und starke Muskeln an jeder Stelle des Körpers.
„Macholloooo!!“ rief es, streckte die Faust aus und rannte auf Glumanda zu. „Lara, den Kratzer!“ rief Kevin, und Lara traf das Machollo mitten ins Gesicht. Dieses taumelte etwas zurück. „Jetzt noch einmal Glut!“ befahl Kevin, und die Glut traf Machollo hart. Aber noch gab es sich nicht geschlagen. Es kämpfte sich noch einmal hoch, schien sich enorm zu konzentrieren, und beschwor eine kleine, blaue Kugel in seiner rechten Hand, die es nach Glumanda warf. Glumanda wurde an die Hüfte getroffen und blieb kurz liegen, bevor es wieder aufstand. Auch Kevin empfand plötzlich einen stechenden Schmerz in seiner Hüfte, Lara musste ihn weitergeleitet haben.
Vorsicht, Lara. Es beherrscht die Aurasphäre, eine gefährliche Attacke!
Danke, das habe ich inzwischen selbst mitbekommen. Danke für die Warnung.
Machollo rannte jetzt auf Glumanda zu, hielt es am Kopf hoch und lief auf einen Felsen zu. Bevor Kevin irgendetwas tun konnte, zersplitterte der Felsen, weil Machollo Lara mit dem Kopf voraus dagegen geworfen hatte. Kevin brach unter den Kopfschmerzen fast zusammen. Doch noch war es zu früh zum aufgeben. Lara und er rappelten sich gleichzeitig wieder hoch.
Lara, bist du bereit?
Ich bin bereit, X-Ray.
Ohne sich vorher abzusprechen wussten jetzt beide, was zu tun war. Kevin gab Lara einen Teil seiner Lebenskraft, woraufhin diese einen enormen Flammenwurf auf Machollo losließ.
Machollo ging verbrannt und verletzt zu Boden und Kevin wusste, was jetzt zu tun war.
„Pokeball los!!!“ rief er, nahm einen der leeren Pokebälle am seinem Gürtel und warf ihn auch Machollo.

Der Ball wackelte heftig auf dem Boden bevor er sich beruhigte und Machollo seinen letzten Widerstand gegen den Ball aufgab.
„Jaaaaaaaaaahhh ich habe ein Machollo gefangen!!“ freute sich Kevin, und ließ den Ball locker an seinen Gürtel zurück wandern, dafür zog er jetzt eine Karte des aktuellen Gebiets heraus.
Wir haben zwar diesen Kampf gewonnen, aber Machollo und du, ihr müsst beide ins Pokemon Center. Und das nächste Pokemon Center liegt hier.
Wegen mir brauchst du dich nicht beeilen, ich komm klar. Aber dieses Machollo braucht für seine Zarten Knochen bestimmt ärztliche Hilfe.
Verkneif dir in Zukunft bitte solche Kommentare über deine Teampartner.
Es war also entschieden: Da das nächste Pokemon Center 2 Tage von hier entfernt lag, machten sie sich sofort auf den Weg. New Weßling City, wir kommen und stürmen deine Pokemon-Arena!!