Adryas Geschichte
Geschrieben von: BANG!
Kapitel 1
„Adrya, aufstehen! Frühstück ist fertig, außerdem ist doch heute dein großer Tag!“ Schläfrig stand Adrya auf und tappte tollpatschig in Richtung Badezimmer. Nachdem sie sich gewaschen hatte, kehrte sie in ihr Zimmer zurück. Nachdenklich ließ sie sich auf ihr Bett sinken: Hm, heute ist der große Tag und ich bekomme endlich mein erstes Pokémon! Aber welches soll ich wählen?! „Adrya, du kommst noch zu spät zu Professor Eibe!“-„Ich beeile mich, aber was soll ich nur anziehen?“
„Ach Schätzchen“, urplötzlich stand ihre Mutter im Zimmer. „Hier ist das Geschenk von deinem Vater, er konnte leider nicht kommen, weil momentan so viele Trainer gibt, die ihn herausfordern. Nun, als Arenaleiter von Schleiede muss er seinen Pflichten nachgehen.“ Neugierig packte sie das Päckchen aus und zum Vorschau kam die neueste Kleidung, die es auf dem Markt gab. „Wow, ist das schön, sag Papi vielen Dank!“ Sofort streifte sie sich die Kleidung über und bewunderte sich im Spiegel.
„Aber du solltest dich langsam wirklich beeilen, nicht das du kein Pokémon mehr bekommst, Liebling.“ Oh Mist, dann muss ich jetzt sofort aufbrechen! Aber davor muss ich unbedingt noch etwas essen!“ „Ich habe dir für unterwegs schon was eingepackt, ich kenne dich ja zu gut! Aber zuerst einmal noch zu meinem Geschenk. Ich wünsche dir alles Gute zu deinem Geburtstag!“ Erst jetzt bemerkte Adrya, dass ihre Mutter noch ein Paket in den Händen hielt. Sie riss es auf und erblickte einen wunderschönen Rucksack.
„Wow danke, Mum. Ich habe dringend einen gebraucht.“ „Ich habe dir schon alles eingepackt: ein paar, neue Klamotten, ein paar Pokébälle, 10000$ Pokégeld, für ein paar Tage etwas zum Essen und …. den neuesten Pokénav 360! Damit kannst du telefonieren, ich habe dir sogar schon die wichtigsten Nummern eingespeichert, du kannst ihn als Gegenstandstransporter benutzen, also um Pokébälle oder irgendetwas anderes zu verschicken. Außerdem ist eine Karte einprogrammiert, sowie ein Radio. Er wird immer wieder mit den neuesten Updates ausgestattet und noch vieles mehr. Pass auf dich auf, Schatz!“
„Danke Mum, ich bin dir echt sowas von dankbar, den Pokénav kann ich echt wahnsinnig gut gebrauchen.“ „Aber jetzt stürze dich in dein Abenteuer! Ich muss jetzt außerdem zur Arbeit! Ich werde dich vermissen!“ „Ich dich auch, Mum. Ich werde dich manchmal besuchen kommen!“ An der Haustür tauchte auf einmal Guardevoir auf. „Oh hey, Guardevoir, ich werde dich vermissen!“ Guardevoir war eins von den Pokémon ihrer Mutter. „Guardevoir“. Adrya betrachtete noch einmal liebevoll das Haus mit ihren Bewohnern, bis sie sich von dem Anblick losriss und auf ihr Fahrrad sprang. „Tschüss, Mum und Guardevoir, viel Erfolg in der Arbeit!“
„Viel Spaß, Liebling!“ So begann Adryas Reise. Doch nun einmal zu ihrem Lebenslauf. Adrya war am 30.11.1997 in Kanto in Prismania City geboren. Dort ging sie für ein paar Jahre auf eine Pokémontrainerschule, bis ihr Vater, Arenaleiter von Prismania City, nach Sinnoh zu Erzlingen versetzt wurde. Ihre Mutter war eine erfolgreiche Wissenschaftlerin, die neue Bälle entwickelte. Zusammen zogen sie nach Zweiblattdorf, wo ihre Mutter sich ein eigenes Labor einrichtete. Kurz darauf jedoch wurde ihr Vater wieder versetzt und nach Schleiede geschickt. Ihre Mutter weigerte sich jedoch diesmal mitzuziehen, da sie in Zweiblattdorf neue Freunde und ihr Labor hatte.
Deshalb zog er alleine dorthin und kam nur an Feiertagen und am Wochenende heim. Heute war Adrya 11 Jahre geworden, was bedeutete, dass sie endlich Pokémontrainerin werden konnte.
Fröhlich pfeifend machte sie sich auf den Weg nach Sandgemme, wo Prof. Eibe sein Labor hatte. Sie mied Gräser, da sich dort wilde Pokémon gern versteckten, wie sie wusste. Endlich erreichte sie Sandgemme, und folgte der Beschilderung zu Prof. Eibes Labor. Als sie schließlich das Gebäude erreicht hatte, stellte sie ihr Fahrrad ab und holte tief Luft, bevor sie das Labor betrat. Gerade als sie eintreten wollte, kam ein Junge heraus und fragte: „Hallo, willst du etwa auch dein erstes Pokémon holen? Ich bin Hannes und habe mir soeben Chelast geschnappt, ich finde es ist das süßeste von allen!“
„Ja will ich, nur weiß ich noch nicht, welches ich nehme!“ „Tja, das Beste ist weg. Nun ich muss los. Tschüss und viel Erfolg.“ Und schon raste der fremde Junge mit seinem Fahrrad davon. Aufgeregt betrat Adrya schließlich das Gebäude und wurde sofort von einem älteren Herrn empfangen mit einem etwas traurigem Gesichtsausdruck: „Oh, hallo, du musst Adrya Reichberg sein, oder?“ „Ja, das bin ich und ich bin gekommen, um mir mein erstes Pokémon zu holen.“ „Nun dann folge mir mal!“ Sie gingen durch eine Tür und betraten einen Raum, in dessen Mitte sich ein Tisch befand, allerdings befand sich nichts darauf.
„Nun trete an den Tisch heran! Vorhin hat sich ein junger Mann sich das letzte Pokémon geholt. Glücklicherweise habe ich jedoch heute 2 mal die drei Pokémon! Glück gehabt!“ Er holte 3 Bälle aus einer Tasche und ließ die Pokémon heraus. Zuerst Chelast, dann Panflam und zuletzt Plinfa. Sofort schloss sie alle drei ins Herz, sie fand alle drei fürchterlich süß. Jedoch war Chelast mehr am Essen interessiert als an ihr. Auch Panflam zeigte kein allzu großes Interesse, es machte ihm viel mehr Spaß Chelast das Essen wegzunehmen. Nur Plinfa schaute sie interessiert an. „Hm, ich denke ich nehme Plinfa!“
Plinfa sprang in die Arme von Adrya und kuschelte sich an sie. Panflam ließ den Kopf hängen, Chelast jedoch futterte nur weiter. „Eine gute Wahl, nun ich denke es hat dich sofort ins Herz geschlossen und es scheint du auch. Hier hast du einen Pokédex, 10 Pokébälle und schließlich noch Plinfas Pokéball. Ach und etwas Pokéfutter. Nun ich wünsche dir viel Erfolg auf deiner Reise!“ „Danke Professor, das werde ich haben!“ Überglücklich rannte sie mit Plinfa in den Händen aus dem Labor und prallte mit einem gutaussehenden Jungen mit einem Pikachu und einem Griffel auf den Schultern zusammen.
„Oh, Entschuldigung, ich habe dich übersehen!“ „Och, das macht nichts, wie ich sehe hast du heute dein erstes Pokémon bekommen!“ „Ja, und nun tschüss, ich muss los!“ Der fremde Junge schmunzelte und ging ins Labor von Prof. Eibe. „Nun Plinfa, freust du dich auch so sehr wie ich?“ „PLINFA!!!“ „Das scheint mir ja zu bedeuten!“ Sie setzte Plinfa vorsichtig in den Korb ihres Fahrrades und raste davon.
Kapitel 2
Gegen Mittag erreichte sie den Sandwald, wie ihn jeder nannte. Denn Sand war die Abkürzung für Sandgemme. Dort stoppte sie und legte eine Decke auf den Boden, um es sich gemütlich zu machen. Sie wollte gerade nach ihrem Rucksack greifen, als sie ein schmerzvolles Schreien hörte. Neugierig lief sie dem Schreien nach und entdeckte ein Staralili, dass sich anscheinend verletzt hatte und erschöpft war. Sofort ging sie auf das Pokémon zu und wollte ihm helfen, dieses jedoch ließ Adrya nicht an sich ran. Bis schließlich Plinfa begann mit dem verletzten Pokémon zu diskutieren.
Plinfa nickte und sagte ihr damit, dass Staralili jetzt sie heranlasse. Vorsichtig näherte sie sich dem armen Geschöpf und erschrak. Es hatte eine kleine, aber tiefe Wunde. Hm, nach Jubelstadt ist es zu weit und auch nach Sandgemme würde es zu lange dauern. Was soll ich nur tun? Sie hob, dass Pokémon auf und trug es zur Decke. Dann kramte sie in ihrem Rucksack, bis sie gefunden hatte, was sie gesucht hatte: Verbandszeug und einen Heiltrank. Plinfa „redete“ derweil auf das kranke Staralili ein. „Gut machst du das Plinfa!“ Überschwänglich von dem Lob fiel Plinfa auf die Nase und jaulte auf.
Adrya konnte sich das Lachen nicht verkneifen, sodass ihr Plinfa beleidigt war. Doch Staralili war ihr jetzt wichtiger und sie sprühte auf die Wunde etwas von dem Heiltrank, dann trug sie eine Creme auf und zuletzt den Verband. Puh, Gott sei Dank, habe ich einen Erste-Hilfe-Kurs belegt. Staralili schaute schon viel besser aus und hüpfte ungeschickt auf und ab. „Staralili, du musst dich unbedingt schonen! Ich werde dich bis nach Jubelstadt mitnehmen und dich dort Schwester Joy übergeben!“ „STARA-,STARALILI“, und gab so seine Einverständnis. „Jetzt lasst uns endlich essen.“ Sie zog zwei Fressnäpfe hervor und füllte sie mit Pokéfutter.
Danach aß sie ein paar Sandwiches und legte sich gemütlich in die Sonne. Plinfa und Staralili gesellten sich zu ihr. „Ach kann das Leben schön sein! Nicht wahr?“ „PLINFA; STARA-, Staralili“ Nach der kurzen Pause packte sie die Decke ein und schaute nach, ob der Verband von Staralili noch hielt. Danach setzte sie Staralili und Plinfa in ihren Fahrradkorb (der Korb war für beide groß genug) und weiter ging die Reise. Nach einer Weile war eine Abzweigung, jedoch keine Beschilderung. Hm, wo lang geht es jetzt nach Jubelstadt? Ah, ich habe eine Idee! Sie kramte in ihrem Rucksack, bis sie endlich den Pokénav gefunden hatte.
„Langsam wird es Zeit, dass ich es mir an mein Handgelenk mache (sah aus wie eine Uhr, der Pokénav:D). Sie drückte ein paar Tasten, bis sie die Karte hatte. „Also, ich muss links abbiegen, um nach Jubelstadt zu kommen. Und wie lang brauch ich noch? Ah, das zeigt er auch an, eine Stunde! Jubelstadt ich komme!“
Kapitel 3
Vergnügt bog sie nach links ab und wollte gerade weiterfahren, als sie ein Elekid bemerkte, dass gerade einen Apfel verspeiste. „Plinfa, dass fangen wir uns!“ Und ehe sich Elekid versah, griff Plinfa es an. „Los Tackle, dann Blubber!“ Elekid wich Tackle aus, konnte aber nicht mehr Blubber ausweichen, sodass es voll getroffen wurde! Doch setzte es Donnerschock ein, was Plinfa wahnsinnig schwächte. „PLINFA, alles ok? Gut, dann noch einmal Blubber!“ Doch wiederum wich Elekid aus und schlug mit Donnerblitz zurück. Plinfa hatte keine Chance mehr auszuweichen und wurde voll getroffen.
Darauf verschwand Elekid. „Oh mein Gott, Plinfa!“ Plinfa war verletzt und vollkommen erschöpft. Voller Besorgnis holte Adrya einen Heiltrank und sprühte Plinfa damit ab. Plinfa sah darauf schon viel besser aus als vorher. „Ach, dass musste ja passieren! Naja, ein bisschen Training und es wird schon. Aber das war schon ein sehr starkes Elekid! Du warst echt toll! Da fällt mir was ein. Ich habe vollkommen vergessen, dir einen richtigen Namen zu geben! Ich werde mir einen ausdenken!!! Am besten wir fahren weiter!“ `klingekling` Zuerst wusste Adrya nicht woher es kam, dann jedoch bemerkte sie, dass ihr Pokénav vibrierte.
Anscheinend rief jemand sie an, daher nahm sie ab. „Hallo, Adrya Reichberg am Apparat, wer ist da?“ „Hallo, Schätzchen, ich bins. Du mir ist da noch was eingefallen, was ich vollkommen vergessen habe, dir zu sagen! Wenn du dein Fahrrad betrachtest, dann wirst du 2 Knöpfe erkennen, der eine ist fürs Licht, der andere und das ist ja das Highlight, ist fürs kleinmachen. Also damit wir uns verstehen, ich meine dann wird dein Fahrrad so klein wie ein Spielzeugauto, sodass du es bequem verstauen kannst. Und wenn du es benötigst, brauchst du nur wieder den Knopf drücken!“ „Wow, das ist der Wahnsinn! Danke Mum!“
„Bitte, aber Schatz ich muss jetzt leider aufhören! Arbeiten, ich stehe kurz vor dem Durchbruch!“ „Tschau, ich liebe dich.“ „Ich dich auch! Viel Erfolg!“ Schon legte ihre Mutter auf. „Ach Mist jetzt habe ich vollkommen vergessen, ihr etwas von meinem Abenteuer zu erzählen! Schade! Aber jetzt lasst uns aufbrechen! Wir müssen uns außerdem noch ein Elekid fangen!“ Sie sah auf ihrer Fahrt noch jede Menge anderer Pokémon, ließ es jedoch bleiben, welche zu fangen. Da, endlich kam Jubelstadt in Sicht. Gerade verließ sie den Wald, als sie ein lautes Krachen hörte. Mutig näherte sie sich diesem, sie versteckte sich hinter einem Busch und schaute nach dem Grund des Krachens.
Sie entdeckte wieder Elekid, dass, wie sie erstaunt feststellte sich selbst trainierte, indem es seinen Donnerschock/blitz auf einen Fels steuerte, bis dieser zerbrach. Danach tanzte es um ihn rum und heilte sich an den Beeren, die an den Bäumen hingen. „Seht ihr das? Dieses Pokémon muss ich haben“, flüsterte Adrya. Plinfa sprang zu dem Pokémon und ließ ebenfalls seinen Blubber auf den Felsen. Es schaffte jedoch nicht den Felsen zu zertrümmern. Elekid stieß ein Lachen aus und demütigte damit Plinfa. Dieses wild angespornt „blubberte“ so oft gegen den Stein, bis er zerbrach. Da trat Adrya heraus und sagte: „Wow, Plinfa, das war echt Prima!“
Auf einmal stellte sich Elekid in den Weg und schaute Plinfa herausfordernd an. „Ha, ich glaube es will kämpfen! Das kann es haben! Plinfa Blubber, falls es dich angreift weich aus!“ Plinfa tat wie geheißen, jedoch wich Elekid leichtfüßig aus und schickte Plinfa einen starken Donnerblitz hinterher, dem Plinfa nur gerade noch entgehen konnte. „Plinfa, du musst auf es achten!“ Elekid schoß immer wieder Elektrikattacken auf Plinfa ab, denen Plinfa jedoch entgehen konnte. „Plinfa, es ist stark in Fernkämpfen, also musst du näher ran.“ Sie zückte ihren Pokédex, und ließ Plinfas Attacken analysieren. „Ah, du kannst ja Doppelteam, nun dann mal los!“
Urplötzlich tauchten ganz viele Plinfas auf, die zu Elekid hinstürmten. Dieses war so verwirrt, dass es sich selbst einen Donnerblitz verpasste. „Plinfa, jetzt BLUBBER!“ K.O. sank Elekid nieder. „Tja, das ist jetzt wohl meine Chance! Pokéball LOS!“ Sie schmiss den Pokéball und dieser verschluckte Elekid. Es blinkte, Adrya wusste, dass erst das Pokémon gefangen war, wenn es aufhörte zu blinken. Noch immer blinkte es, Adrya wurde langsam nervös. Und da, es hörte auf. Adrya hatte ihr erstes Pokémon GEFANGEN! Sofort ließ sie Elekid hinaus und tanzte mit Plinfa und Elekid einen Freudenstanz. „Ich hab-e je-tz-t mein erstes Po-ke-mon ge-fang-en. JuHuuu!“, sang sie.
Nun kam auch Staralili angehoppelt und Adrya drückte es fest an ihre Brust, dabei sprach sie: „Ihr seit mir so wichtig, dass kann ich euch gar nicht sagen!“ „PLINFA; ELEKID; STARALILI!!!!“ Zufrieden bestieg sie ihr Rad und holte Elekid in den Pokéball zurück, da sie keinen Platz mehr für es auf dem Rad hatte. Kurz danach erreichte sie Jubelstadt.
Kapitel 4
Sie war Großstädte gewohnt von Prismania City aus, deswegen fand sie sich recht schnell zurecht. Zuerst fuhr sie zum Pokémon-Center, um Staralili endlich professionell heilen zu lassen. Davor drückte sie noch schnell den Knopf an ihrem Rad und darauf verpackte sie es gut in ihrem Rucksack. „Hm, das ist wirklich nicht schlecht mit dem verkleinern! Aber los jetzt, wir müssen dich heilen lassen, Staralili!“ Sie betrat das geräumige Center und wandte sich an Schalter 1, wo eine Schwester Joy auf neue Fälle wartete. „Hallo, was ist denn mit diesem Pokémon passiert?“, fragte sie. „Ich habe es so gefunden und so gut ich konnte behandelt, es hat einen tiefen Schnitt am rechten Flügel“, antwortete Adrya.
„Ich werde mich um es sofort kümmern, mach dir keine Sorgen!“ Behutsam nahm ihr Chaneira Staralili und trug es in den Behandlungsraum. Sofort blinkte es rot auf. Adrya wusste, dass der Patient erst bei grün fertig behandelt wurde. Erschöpft ließ sie sich auf eine Bank nieder und ließ Elekid aus dem Ball. „Elekid, Plinfa wir können nur das Beste für Staralili erhoffen! Wenn ihr beide wollt könnt ihr euch noch zu Schalter 2 begeben und euch von der anderen Schwester Joy heilen lassen!“ „Plinfa, Elekid“, erwiderten beide und machten sich auf den Weg. „Tja, jetzt bin ich wohl alleine!“ Kurz darauf war sie eingeschlafen. „Aufwachen! Dein Staralili wartet bereits auf dich!“, sagte eine bekannte Stimme, „auch dein Elekid und Plinfa sind bereits fertig!“
Schläfrig murmelte sie: „Tatsächlich, geht es ihnen gut? Ich bin so müde!“ „Tja, dann ist es wohl besser, wenn du noch etwas weiterschläfst!“ Wie von Geisterhand schlossen sich ihre Augen wieder und sie schlief wieder ein. Am nächsten Morgen wachte sie frisch und ausgeschlafen in einem wahnsinnig weichen Bett auf und bemerkte, dass man ihre Klamotten gewaschen und ihr ein Frühstück hingestellt hatte. „Hm, danke Schwester Joy.“ Genüsslich begann sie zu essen, nachdem sie fertig war, stellte sie ihr Geschirr hin und zog sich an. Dann ging sie runter in den Aufenthaltsraum des Pokémon Centers. „Na, ausgeschlafen?“, fragte Schwester Joy. „Hallo, danke ja, habe ich und vielen Dank für das fabelhafte Essen! Wo sind denn meine Pokémon?“
„Die genießen gerade eine Massage von Chaneira, dadurch werden sie entspannt und somit besser beim Training sein. Sie müssen bald fertig sein, wenn du willst kannst du dich ja noch in Jubelstadt umschauen!“ „Nein, danke, ich habe meinen Pokémon versprochen, dass ich mit ihnen die Stadtführung mache!“ „Nun dann wüsste ich etwas anderes für dich. Wie wäre es mit einer Massage?“, fragte Joy und grinste dabei fast schelmisch. „Oh, das wär echt klasse!“ „Nun Chaneira wird dich hinführen!“ Glücklich folgte sie dem Pokémon und erreichte einen abgeschiedenen Raum. „Chaneira, Chaneira, Chaneira!“ „Ich soll hier warten?“, fragte Adrya. Chaneira nickte und verließ den Raum. Etwas später kam sie mit ein paar ätherischen Ölen zurück. Adrya ließ sich auf eine weiche Matte sinken, während Chaneira mit der Massage begann.
Zuerst fing sie mit den Beinen an, bis sie sich zum Rücken vorgearbeitet hatte. „Ah, tut das gut!“ Nach circa einer halben Stunde war Chaneira fertig und die Öle fast vollständig verbraucht. Adrya begab sich wieder zum Eingang und nahm noch einen kleinen Snack zu sich. „Aha, schon fertig. Deine Pokémon kannst du dir am Schalter 2 abholen.“, sagte Schwester Joy. „Oh, danke!“ Schnell eilte sie zu Schalter 2. „Hallo, was kann ich für dich tun?“, fragte eine andere Joy. „Hallo, ihre Schwester hat mir gesagt, dass ich meine Pokémon hier abholen kann. Ich heiße Adrya Reichberg.“ „Einen Moment.“ Sie überreichte ihr 2 Pokébälle und fragte: „Für dein Staralili hast du ja uns keinen Pokéball gegeben, deswegen habe ich es momentan im Spielzimmer gelassen. Chaneira wird es schnell holen!“ Blitzschnell wuselte Chaneira in Richtung Spielzimmer.
Bald darauf erschien es wieder, während über ihr Staralili hinweg flog und direkt in die Arme von Adrya flog. „Danke, nochmal, danke für alles!“, mit diesen Worten verließ sie das Pokémon Center. „Bitte sehr!“. Nachdem Adrya das Pokémon-Center verlassen hatte, holte sie sofort Elekid und Plinfa aus den Bällen. „Kommt raus, oh, ich habe euch vermisst! Ich denke, wir sollten jetzt erst einmal einen Park aufsuchen, um dich, Staralili endlich wieder freizulassen. Schnell hatte sie einen gefunden und ließ Staralili davonfliegen. Dieses flog davon und schaute nicht mehr zurück. Plötzlich begann es zu leuchten und entwickelte sich zu Staravia weiter, welches schneller denn je Richtung Norden flog. Tränenüberströmt lief Adrya zurück in die Stadt und setzte sich auf eine einfache Bank. Elekid und Plinfa waren ihr lautlos gefolgt und versuchten sie aufzuheitern.
„Danke, aber das nützt nichts, ich bin viel zu traurig und enttäuscht! Aber wisst ihr, ich habe Staralili bzw. Staravia wirklich gemocht. Trotzdem darf ich nicht aufgeben, ich muss weiterkämpfen. Wollt ihr euch noch die Stadt anschauen? Tja, eigentlich könnten wir das auch auf den Rückweg von Erzlingen nach Jubelstadt zurück erledigen! Ich möchte unverzüglich nach Erzlingen aufbrechen! Ich muss mich jetzt um euer Training kümmern, um mich abzulenken.“ Freudig stimmten die beiden Pokémon zu. „Na dann, zurück in eure Pokébälle!“ Plinfa sah sie fragend an, sie antwortete jedoch darauf: „Tut mir Leid, Plinfa, heute brauche ich Zeit für mich und Staravia.“ Darauf verschwanden beide in ihren Bällen. Staravia, hoffentlich geht es dir gut! Ich vermisse dich! Während sie an Staralili und ihr erstes Treffen dachte, setzte sie sich auf das bereits, aus dem Rucksack, geholtes und schon vergrößertes Fahrrad.
Kapitel 5
Nachdem sie ein Stück lang gefahren war, ohne auf den Weg zu achten, fiel ihr auf, dass sie vom Weg abgekommen war. „Ach Mist, wie komme ich jetzt bloß nach Erzlingen?“ Da sie mit dem Rad nicht mehr vorwärtskam, verstaute sie es und marschierte so weiter. Als sie einen saftigen Apfel auf dem Boden sah, wollte sie ihn nehmen, kaum hatte sie jedoch ihn berührt, flog sie hoch in die Luft. „Was soll das, ich finde das gar nicht witzig!“, schrie sie in den Wald. Sie bemerkte, dass ihre Füße angebunden waren. Entschlossen griff sie nach ihren Pokébällen, indem sie ihre Gürteltasche öffnete. Doch flogen diese beide in hohen Bogen auf den Boden. „Mist, Mist, Mist, das kann auch nur mir passieren!“ Stundenlang schrie sie nach Hilfe, bis sie vor Erschöpfung und Müdigkeit eingeschlafen war.
Das erste das sie sah, als sie aufwachte, waren Elekid und Plinfa, die sich an einem kleinen Lagerfeuer wärmten. Aber ihr könnt doch kein Lagerfeuer anmachen. Irgendjemand anderes war das! Sie schälte sich aus ihrem Schlafsack und fragte sich erneut, wer sie losgemacht und in ihren Schlafsack gesteckt hatte. Ihre beiden Pokémon bemerkten sie endlich und stürmten glücklich auf sie zu. „Hey, ihr beiden, wer hat mich befreit und ein Lagerfeuer gemacht?“, fragte sie. „Plinfa, Plinfaaaaa, Plinfffaaaa! Eleeeekid, Ele-Elekid!“ „Schade, dass ihr nicht sprechen könnt! Aber danke dem, wer auch immer das war!“ Mit frischen Elan rollte sie ihren Schlafsack zusammen und machte das Feuer aus, indem sie Plinfa Blubber darauf befahl. „Dann lasst uns aufbrechen, aber ich muss zu Fuß gehen, weil ich hier nicht vorankomme.“
Sie verließen das Lager, als sie jemanden kommen hörte. Die unbekannte Person, hatte bereits das verlassene Lager erreicht. „Verflucht wo ist sie hin? Naja, auch egal, nicht war Pikachu? Aber sie hätte mir wenigstens danken können!“ Leise trippelte sie zurück und sah, dass der Junge mit Hilfe eines Feuerigel, wie ihr ihr Pokédex voraussagte, wieder das Feuer anmachte. In den Händen hielt er jede Menge Feuerholz, sodass sie sein Gesicht nicht ausmachen konnte. Nachdem das Feuer gut brannte zog er einen Topf hervor und briet darin etwas! Vom guten Duft angelockt, pirschte sich Adrya immer näher heran. Sie achtete kaum mehr auf den Weg. Auf einmal knackste ein Ast unter ihren Füßen und sie erstarrte. Anscheinend hatte der Junge sie aber nicht gehört, denn gerade verschlang er das Essen ohne zu stoppen.
Nachdem er fertig war, verschwand er und kam kurze Zeit später mit einem sauberen Topf zurück. Wahrscheinlich hatte er an einem nahen Bach den Topf gesäubert. Dann packte er zuletzt seine paar Sachen zusammen und holte seine Pokémon bis auf das Pikachu in die Bälle zurück. Adrya wurde bewusst, dass sie ihre Pokémon ebenfalls in die Bälle zurückschicken sollte, nicht das sie noch ein Geräusch verursachen und somit aus sie aufmerksam machen sollten. Entschlossen drehte sie sich um und holte Plinfa und Elekid in die Pokébälle zurück. Als sie sich jedoch wieder umdrehte, war der Junge weg. Wo ist er? Tja, egal, ich werde mich wohl auf die Socken machen. Kaum hatte sie sich umgewandt schaute sie direkt in das Gesicht von dem Jungen. Erstaunt starrte sie ihn an, irgendwie kam er ihr bekannt vor.
„Ähm, hallo, ich bin Adrya Reichberg, also danke für alles und so“, stammelte sie hervor. „Nichts zu danken, Adrya, ich bin Ash Ketchum, wir sind uns schon einmal begegnet vor dem Labor von Prof. Eibe. Du bist mir sofort ins Auge gefallen, denn nur ein Trainer, der gerade sein erstes Pokémon bekommen hat schaut so glücklich und verträumt aus. Tja, das ist Pikachu, mein erstes Pokémon und mein bester Freund! Ich komme aus Kanto aus Alabastia und habe bereits Kanto, Johto und Hoenn durchgekämpft. Ich bin erst seit kurzem hier in der Sinnoh-Region, deswegen war ich unter anderem auch bei Prof. Eibe.“, antwortete er. „Aha, nun Ash nochmal danke für alles, also ich mach mich dann auf den Weg nach Erzlingen. Ich will dort den Arenaleiter herausfordern!“ Darauf erwiderte er: „Tatsächlich das habe ich auch vor, wir könnten ja zusammen reisen.“
„Nein, danke. Ich möchte nämlich noch etwas trainieren und dann erst nach Erzlingen.“ -“Tja, Schade, aber ich müsste eigentlich auch noch viel trainieren, ich könnte dir ja helfen!“ „Das ist ein sehr nettes Angebot, aber du hast schon genug für mich getan! Ich möchte dich nicht weiter belasten!“ „Das tust du nicht, ich freue mich bloß, wenn ich helfen kann. Außerdem habe ich schon lange kein Intensivtraining mehr betrieben. Es wird mir kaum schaden.“ Gott, war der Kerl aufdringlich! Ich will doch bloß meine gottverdammte Ruhe haben. „Wirklich danke, aber ich komme alleine schon zurecht. Du könntest mir allerdings zeigen, wie ich aus diesem Wald hinauskomme!“ „Gerne, du folgst diesen Weg immer geradeaus und dann kommst du vor einen Berg. Suche dort den Eingang und folge ihm, durchquere den Berg und direkt beim Ausgang liegt Erzlingen! Aber ich begleite dich gerne!“
„Oh man, nein das will ich nicht! Tschüss!“ „Tschüss!“ Traurig zog Ash seiner Wege. „Ach Pikachu, ich glaube ich habe mich in dieses unfreundliche Mädchen verliebt. Ihre wahnsinnig grünen Augen, die immer voller Lebensfreude funkeln machen mich verrückt.“ „Pika-Pikachu!“
Kapitel 6
Ein Stück entfernt holte Adrya ihre Pokémon heraus und erzählte ihnen alles brühwarm. „Aber jetzt beginnt der eigentliche Teil, das Training! Elekid, Plinfa, ihr beide nehmt jeweils einen Baum her, und feuert eure ganzen, erlernten Attacken darauf. Das Pokémon, das den Baum am schnellsten fällt, bekommt eine Überraschung!“ Eifrig machten die beiden sich sofort ans Werk. Adrya ließ sich derweil an einen Baum sinken und döste vor sich hin. In Gedanken versunken beachtete sie ihre Pokémon nicht mehr. Auf einmal bemerkte sie das Vorbeihuschen eines wilden Pokémon, sofort war sie hellwach. Unauffällig schaute sie sich nach diesem um, und entdeckte bald darauf ein wildes Evoli. Es hatte sich anscheinend in dem Wald verlaufen. Gespannt schaute dieses den beiden Pokémon zu, wie sie versuchten den Baum zu fällen. Auf einmal krachte es gewaltig und die beiden Bäume fielen zusammen.
Sofort liefen Plinfa und Elekid zu Adrya, um sich ihre Belohnung zu holen. Diese beobachtete immer noch das Evoli, plötzlich trafen sich die Blicke von Evoli und Adrya. Adrya lief es kalt und heiß gleichzeitig über den Rücken. Sie spürte eine wahnsinnige Bindung zu dem kleinen Geschöpf. Evoli schien es auch so zu gehen. Denn anstatt wegzurennen, lief es ihr direkt in die Arme und kuschelte sich an sie. Ruhig fragte Adrya das Pokémon: „Willst du bei mir bleiben?“ „EVOLIIII!“, schrie es und nickte. Das Mädchen holte einen Pokéball aus ihrem Rucksack und schmiss ihn in die Luft. Evoli sprang hoch, stieß leicht mit der Nase an den Ball, sodass er sich öffnete und verschwand in den Ball. Es blinkte, eine tiefe Ruhe überkam Adrya, sie wusste, Evoli würde bei ihr bleiben. Es hörte auf zu blinken und sie ließ Evoli aus dem Pokéball.
Glücklich umschloss sie es und es fühlte sich so merkwürdig vertraut an. Evoli schien außerordentlich „happy“ zu sein. „Kenne ich dich?“, fragte sie das kleine Geschöpf. Doch dieses reagierte nicht, denn es war eingeschlafen. Sie holte es in ihren Ball zurück und registrierte wieder ihre anderen Pokémon. „Oh, tut mir Leid, dass ich euch gerade nicht beachtet habe. Aber wisst, ihr, ich habe, dass Gefühl Evoli schon ewig lang zu kennen. Ah, ihr wartet auf eure Überraschung, nicht wahr? So weit ich das beurteilen kann, wart ihr gleich schnell fertig. Also, eure Belohnung ist... eine Pokémonmassage, wenn wir in Erzlingen angekommen sind. Und noch etwas, das verrate ich euch aber erst dann, wenn wir diesen Ort erreicht haben.!“ Plinfa und Elekid schauten sie voller Erwartung an.
„Tja, und jetzt machen wir Ausdauertraining und ich mache auch mit, wir laufen jetzt zur Höhle, ok?“ „Plinfa, Ele-Elekid!“ Nach kurzer Zeit waren alle drei völlig erschöpft und das Ende des Waldes war noch gar nicht in Sicht. „Machen wir eine kurze Pause!“, schnaufte Adrya. Sie gab den Pokémon etwas zu trinken und einen paar Leckerbissen, die ihre Mutter noch eingepackt hatte. Sie selbst aß ein Brot mit Salami. Nach ca. 10 min rannten sie weiter. „Puh, wie weit geht das noch so?“ Sie bogen gerade um eine Kurve, als das Ende des Waldes in Sicht kam. „Atmen, wir haben es gleich geschafft!“ Wild angespornt rannten sie zusammen aus dem Wald hinaus und Adrya prallte frontal mit einem Trainer zusammen. „Ent-schuldigung, ich hab dich über-sehen!“,schnaufte sie, nach Atmen japsend.
„Oh, macht nichts. Du trainierst aber seltsam, ich habe noch keinen Trainer gesehen, der mit seinen Pokémon rannte. Ach, übrigens ich bin Gary Eich aus Kanto aus Alabastia, Schönheit, und du?“ „Schon wieder jemand aus Alabastia, im Wald ist mir so ein komischer Ash begegnet! Ich bin Adrya Reichberg aus Zweiblattdorf.“, antwortete sie. „Oh Ash, das ist mein Rivale, wir haben zur selben Zeit unser erstes Pokémon bekommen.“ „Aha, interessant, naja nicht wirklich. Und was machst du hier?“, fragte sie. „Gute Frage, ich untersuche momentan den Wald im Auftrag von Prof. Eibe. Heute bin ich fertig geworden und mache mich jetzt auf den Weg nach Erzlingen, um den Arenaleiter herausfordern. Und du?“ „Ich bin auch auf den Weg nach Erzlingen! Ich bin erst seit kurzem Trainerin!“, erwiderte sie.
„Na dann, viel Glück noch, ich lass dich mal in Ruhe trainieren!“ Hm, was soll ich nur tun? Dieser Typ ist nur so zum Anbeißen süß! Sei's drum! „Ähm, könntest du mir etwas beim trainieren helfen? So, also das du mir Tipps oder sowas gibst. Bitte!“, fragte sie lieblich. „Wie könnte ich dir nur einen Wunsch ausschlagen. Selbstverständlich helfe ich dir. Du könntest gegen mich antreten!“ „Ja, das wär echt toll. Aber du wirst mich doch eh besiegen. Egal. Ich wähle Plinfa und Elekid, du?“ „Du hast es ganz schön eilig! Gut, ich wähle, extra für dich, nicht meine stärksten Pokémon, sondern ich nehme mein frisch gefangenes Ditto und noch hm, Staralili!“ „Elekid, Plinfa seit ihr bereit? Gebt euer Bestes!“ „Nun dann lass uns beginnen! Kommt raus Ditto und Staralili. Also wir machen einen Doppelkampf, in Ordnung?“
„Na klar, lass uns loslegen! Plinfa, Elekid, hört mir jetzt genau zu: also ihr müsst immer frühzeitig reagieren, wenn ihr angegriffen werdet! Entweder ihr weicht aus, wenn das jedoch zu spät ist, versucht mit Attacken auszuweichen oder attackiert den Gegner einfach. Letzteres wäre mir aber lieber, wenn ihr das nicht macht, da die Gefahr besteht trotzdem getroffen zu werden. Wartet ab, wie Gary reagiert und schießt dann erst eure Attacken ab! Habt ihr das alles verstanden?“ „PLINFA; ELE-ELEKID!“ „Was beredet ihr den? Etwa eine Taktik?“, fragte Gary. „Vielleicht. Jetzt lass uns endlich anfangen!“ „Staralili, begib dich in die Luft; Ditto Wandler in Plinfa! Halt in Elekid.“ Doch es war zu spät, denn Ditto hatte sich bereits in Plinfa verwandelt. „Mist“, fluchte Gary, „jetzt bin ich im Nachteil!“
„Tja, du hast deine Chance nicht gerade gut genutzt, denn da Plinfa ein WasserPokémon ist ist es schwach für Elektroattacken von Elekid. Hättest du es in Elekid verwandelt, wärst du besser dran gewesen, denn Elekid hätte Plinfa erledigen können und dann sich mit meinem Elekid messen können.“, klärte Adrya ihn auf. „Ach, das ist mir selber gerade bewusst geworden! Aber jetzt kann ich es nicht mehr zurücknehmen! Somit ist deine Aufgabe gerade um ein vielfaches gesunken. Naja, Staralili Doppelteam und dann Flügelschlag gegen Plinfa! Ditto setze Blubber gegen Elekid ein!“ „Weicht aus! Plinfa konzentriere dich auf das Geräusch der Flügel, die Doppelgänger sind nicht echt, und verursachen keinen Laut. Elekid Donnerschock gegen den Blubber!“ Als die beiden Attacken aufeinader trafen, entstand ein wunderschönes Glitzern!
Währenddessen konzentrierte sich Plinfa vollkommen auf das Geräusch von Staralili. Da, es hörte es, es blieb stehen, bis es wusste, dass es Zeit war auszuweichen. Erstaunt, dass Plinfa ausgewichen war, kam Staralili ins Trudeln. „Plinfa jetzt, Blubber! Elekid Donnerblitz! Falls es ausweicht Donnerschock!“, flüsterte Adrya ihren Pokémon zu. Staralili wurde voll getroffen und stürzte zu Boden. „STARALILI, alles ok, komm zurück! Das war nicht schlecht, für eine Anfängerin, aus dir kann noch was werden!“ Adrya erwiderte: „Vielen Dank für das Kompliment, aber momentan bin ich eindeutig im Vorteil! Elekid, Plinfa richtet eure stärksten Attacken gegen Ditto!“ Elekid schoß einen gewaltigen Donnerblitz auf Ditto, dem es jedoch entgehen konnte, Plinfa setzte, aber was war das, Plinfas Schnabel begann weiß zu leuchten und zu wachsen.
Dann attackierte es damit Ditto, das nur mühsam ausweichen konnte. Schließlich kehrte Plinfa zu seinem Platz zurück und schaute stolz. „Was war das für eine Attacke?“, fragte Adrya und wollte schon ihren Pokédex zücken. „Ach, das war Schnabel, es hätte böse Ausgehen können für Ditto! Aber jetzt Agilität, Blubber, BLUBBER Ditto!“ Elekid versuchte noch auszuweichen, was ihm misslang. Die Attacke traf das arme Pokémon voll, Elekid stöhnte auf und wollte wieder aufstehen, vollkommen erschöpft brach es dann jedoch zusammen! „Elekid zurück! Du hast dir eine Pause verdient, du hast echt klasse gekämpft! Plinfa nun liegt es an dir! Blubber, Schnabel!“ „Ditto ebenfalls Blubber!“ Die beiden Attacken trafen aufeinander und es entstand ein dunkler Rauch. Man hörte zwei Pokémon immer wieder Attacken auszuführen. Doch auf einmal herrschte Stille.
„Was ist passiert?“ Der Staub lüftete sich und gab 2 erschöpfte Pokémon zum Vorschein! „Plinfa, nun zeig es diesem Ditto, Blubber und dann ist es erledigt!“ Bevor das Pokémon jedoch dem Befehl Folge leisten konnte, fielen beide Pokémon gleichzeitig um. „Ditto zurück! Ruhe dich aus! Das war wohl ein unentschieden!“, wandte er sich an Adrya. „Ich stimme dir zu! Plinfa zurück! Du warst heute wirklich hervorragend!“ „Wenn du mir deine Pokébälle mit deinen Pokémon gibst, ziehe ich sie schnell durch meinen automatischen Heiler. Ich muss nur den Pokéball durch diese Öffnung schieben und das Pokémon ist vollkommen geheilt! Das war ein Geschenk von meinem Großvater, als ich 11 Jahre wurde.“, erklärte Gary ihr. „Wow, das ist ja der Wahnsinn, hier.“, sie überreichte ihm ihre Bälle. Sie betrachtete das Gerät, also es war ziemlich klein, rund, gerade noch groß genug für einen Pokéball und war von schwarzer Farbe.
Er schob seine und ihre Bälle nacheinander hinein und hinaus. Danach übergab er ihr ihre Pokémon zurück. „Nun, sie sind geheilt! Du bist, muss ich zugeben, eine äußerst talentierte Trainerin.“ „Ähm, vielen Dank, naja lass uns jetzt nach Erzlingen aufbrechen, ich glaube ich bin bereit gegen den Arenaleiter anzutreten!“, antwortete sie schüchtern. „Habe ich da gerade uns gehört? Ich dachte, dass du alleine reisen willst!“ „Naja, ich finde es besser einen starken Trainer an meiner Seite zu haben, denn der Tunnel ist sicher nicht besonders leicht zu durchqueren!“, erwiderte sie trotzig. „Da muss ich dir Recht geben. Aber nur zu deiner Information der Arenaleiter ist richtig stark! In deinem jetztigen Trainingsstand wirst du in trotzdem nicht besiegen!“ „Nun ich werde eben noch etwas trainieren müssen! Aber jetzt lass uns aufbrechen!“ Zusammen betraten sie die Höhle. „Hilfe ist es hier Dunkel, ich sehe gar nichts!“, sagte Adrya ängstlich.
„Panflam, komm raus! Erhelle mit deinem Feuer die Höhle!“ Auf einmal wurde es ziemlich hell, sodass Adrya zuerst ihre Augen schließen musste. Nachdem sie sich an die Helligkeit gewöhnt hatte, öffnete sie ihre Augen wieder. Gerade noch sah sie, wie ein paar Zubats und deren Entwicklungsstufen vor dem Licht davonflogen. „Vielen Dank, Gary. Es ist schon viel besser!“ Sie folgten schweigend einem schmalen Weg, als sie auf einmal ein dumpfes Krachen hörten. Ängstlich klammerte sich Adrya an Gary, dem es nicht unangenehm schien. Der Boden direkt vor ihnen begann sich zu heben und ein riesiges Onix kam zum Vorschein! „Wow, so ein großes Onix habe ich noch nie gesehen! Willst du es versuchen?“, flüsterte er ihr zu. „Ja ich will es versuchen! Plinfa komm raus!“ Das Onix schien bereitwillig einen Kampf mir ihr aufzunehmen! „Pinfa Blubber!“ Onix konnte nicht ausweichen, da die Höhle dafür zu klein war.
Immer wieder ließ Plinfa einen gewaltigen Blubber auf Onix los. Der, wütend gemacht, schleuderte Plinfa große Steine entgegen, die es leicht umgehen konnte. Onix wurde immer müder und bald darauf lag es erschöpft am Boden. „Das ist meine Chance, Pokéball LOS!“ Der Pokéball traf Onix und verschluckte es. Minutenlang blinkte es, Adrya war ruhig, denn sie wollte vor Gary keine Nervosität zeigen. Endlich hörte es auf zu blinken und Adrya holte den Pokéball. „Das war ein beeindruckender Kampf, auch wenn du eindeutig im Vorteil warst!Du darfst stolz auf dieses Onix sein, ich habe noch nie ein so großes und starkes gesehen!“, staunte er begeistert. „Leider kann ich es jetzt nicht rauslassen, denn es ist viel zu groß!“ „Hm, du hast Recht. Außerdem wird es dir erst gehorchen, wenn du einen oder ein paar Orden besitzt! Zu etwas anderem, Onix hat ein riesiges Loch verursacht, das wir wieder schließen sollten.
Nicht das noch etwas schlimmes passiert! Komm raus Digdri! Verschütte dieses Loch, sodass man problemlos darübergehen kann ohne einzustürzen!“, erklärte Gary seinem Pokémon. „Wow, du bist echt schlau!“ Nach kürzester Zeit war Digdri fertig und wurde in seinen Ball zurückgerufen, davor jedoch gelobt. Vorsichtig schritten die beiden darüber und der Boden, der hielt. (Ich kürze jetzt etwas ab.) Nach ein paar Stunden hatten sie den Tunnelausgang erreicht. Gary hatte sich ein Golbat und auch ein Onix gefangen. Adrya hatte sich ein Georok gefangen. Zufrieden verließen die beiden den Tunnel und traten ins Freie. Gary holte sein Panflam zurück und lobte es überschwänglich. Beide sahen auf eine idyllische Landschaft hinab, in dem ein kleines Dorf lag. „Ha, wir haben bald Erzlingen erreicht!“
Kapitel 7
Müde, aber glücklich machten sie sich auf den mühseligen Abstieg zum Dorf. Als sie die Hälfte des Berges erklommen hatten, passierte es. Adrya stürzte ab und hatte keine Chance sich irgendwo noch festzuhalten. „ADRYA!!“, schrie Gary. Sie schloss die Augen und dachte an ihre Pokémon. Gott, würde sie die vermissen! Sie wartete und wartete auf den harten Aufprall, der jedoch blieb aus. Erstaunt öffnete sie ihre Augen und bemerkte, dass sie auf einem Staraptor saß. Anscheinend hatte es sie vor dem schlimmen Sturz bewahrt und landete jetzt sanft auf einer Wiese, die voller wilder Pokémon war.
Sie stieg von dem Pokémon herab, streichelte es und näherte sich dessen Gesicht. Endlich, sie schaute in die Augen von Staraptor und erkannte den Gesichtsausdruck. „Staralili, Staravia bzw. Staraptor!!! Du bist es! Ich habe dich so vermisst! Danke, du hast mir das Leben gerettet! Ich weiß nicht wie ich dir jemals danken kann!“ Auf einmal erschienen unzählige Bilder in ihrem Kopf und sie erkannte, dass Staraptor ihr etwas sagen wollte. „Ruhig, Großer, eins nach dem anderen.“ „Stara-Staraptor!“ Sie sah wie sie Staralili losließ, wie es davonflog und sich in ein Staravia verwandelte. Sie erkannte die Empfindungen von Staralili/Staravia/Staraptor, wie es losflog, die unsägliche Freude, die Luft zu spüren.
Und die Liebe, die Staraptor für Adrya empfand. Nachdem sich Staralili in Staravia entwickelte und eine unbeschreibliches Glücksgefühl hatte. Als es einfach geflogen war und am Schluss, der Schock. Es wusste, nicht mehr wo es war. Geschockt flog es zurück suchte die nette Trainerin, die es so liebte. Doch fand er sie nicht, stattdessen wurde er von einem Jungen gefangen, der es immer wieder schlug. Wie der Junge Staravia wieder freiließ, da das Pokémon ihm zu schwach war. Als Staravia sich nach Erzlingen aufgemacht hatte und das Glücksgefühl, nachdem es Adrya erkannt hatte. Es sah die Gefahr in der sie schwebte, und dennoch konnte er ihr nicht helfen, er war zu schwach. Wie er sich von ganzem Herzen wünschte ihr zu helfen und auf einmal sich entwickelte und sie retten konnte.
Und jetzt war er glücklich und wollte nur noch bei ihr bleiben. „Staraptor, das wusste ich alles nicht. Das tut mir soo.. unbeschreiblich Leid. Ich dachte du wolltest deine Freiheit, dass du mich nicht magst. Aber ich habe mich so getäuscht! Ich liebe dich auch, Staraptor!“ Sie schmiegte sich glücklich an Staraptor, und dieses an sie. Plötzlich schrillte ihr Pokénavhandy, deswegen nahm sie ab. „Adrya Reichberg am Apparat? Wer ist da?“, fragte sie höflich. „ADRYA, Adrya, du ..du lebst? Gott bin ich froh, ich hatte solche Angst um dich. Wo bist du?“, schrie er schon fast hysterisch. „Keine Sorge, mir geht es prächtig. Sagen wir, wir treffen uns in 1 Stunde beim Pokémon-Center von Erzlingen im Aufenthaltsraum. Ok? Dort erzähle ich dir alles.“, fügte sie hinzu. „In Ordnung! Bis dann! Pass auf dich auf!“, flüsterte er.
„Du auch!“. „Puh, das war Gary, ach den kennst du noch gar nicht, stimmt! Ich habe ihn erst vor kurzem kennengelernt, aber er ist ein echter Schatz! Staraptor, willst du mein Pokémon sein? Mit mir kommen auf meine Reise?“, fragte sie schüchtern. „Staraptor!“ Und zur Bekräftigung nickte es. Adrya wurde es ganz warm ums Herz, als sie den Pokéball zückte. Sie warf so hoch sie konnte und Staraptor folgte ihm und „flog“ fast direkt hinein. Sie fing ihn auf und hielt ihn an ihr Herz. Sie war überglücklich. Erst jetzt bemerkte sie ihre Umgebung. Adrya stand auf einer wunderschönen, mit Blumen gesäumten Wiese, in der sich unzählige Pokémon tummelten. „Wow, hier könnte ich mir noch ein paar Pokémon fangen!“, hauchte sie fassungslos. Sie sah etliche seltene Pokémon, wie ein Larvitar, das sie sich dann auch fing.
Nach einer halben Stunde hatte sie folgende Pokémon gefangen, von denen die meisten jedenfalls unverzüglich zu Prof. Eibe geschickt wurden: Larvitar, wie bereits genannt, ein Bidiza, ein Enton und ihre beiden Highlights, die sie beide mit Hilfe von Plinfa und Elekid gefangen hatte: ein kleines, aber flinkes Dratini und ein CHELAST. Chelast ist eigenlich als StarterPokémon in Sinnoh erhältlich und in freier Natur eine Sensation. Dratini, war ein kleines, blaues Pokémon, das einer Schlange sehr ähnelte. Seine Entwicklungsstufen sind äußerst stark. Jedoch sind Dratini mittlerweile auch schon fast ausgestorben. Dieses Dratini war anscheinend mutterlos und einsam, sonst hätte es Adrya nicht gefangen. Zufrieden mit ihrem heutigen Fang, schaute sie auf die Uhr: 15.30. Mist, ich hatte doch es um 15Uhr mit Gary ausgemacht.
Ich bin schon eine halbe Stunde zu spät. Wie schaffe ich es jetzt nur so schnell wie möglich nach Erzlingen zu kommen? Da kam ihr die rettende Idee: „Komm raus Staraptor, kannst du mich bitte so schnell wie möglich in dieses kleine Dorf dort hinunterfliegen?“ Staraptor nickte und ließ Adrya auf seinen Rücken gleiten.