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Stellas Reise

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Geschrieben von: judogirl

Hallo, ich heiße Vanessa und habe schon einmal eine Fangeschichte geschrieben. Ich bin ein großer Fan von Pokémon, weil die meisten Pokémon soooo süüüß sind. Aber genug der großen Worte, los geht’s mit der Geschichte in Hoenn. Um genau zu sein in der kleinen Stadt Flossbrunn.

Kapitel 1: Feuer, Wasser, Pflanzen, eine schwere Entscheidung

In einem kleinen Dorf, Flossbrunn genannt, lebte ein 14jähriges Mädchen namens Stella. Stella war kein gewöhnliches Mädchen, denn ihre Adoptiveltern fanden sie mitten im Herzen eines Sturmes. Das merkwürdige war, der Sturm schien sie, wie auch immer, zu schützen. Erst als ihr mutiger Vater sie als kleines Baby aus diesem Sturm heraus geholt hatte beruhigte sich der Sturm und hörte auf einmal auf.

Die Sonnenstrahlen blendeten Stella, als sie hektisch aufstand um ihren Samurzel-Wecker auszustellen. Heute war sie ganz besonders aufgeregt, denn sie würde heute ihr erstes Pokémon bekommen. Völlig in Gedanken versunken stand sie auf kämmte sich ihr blondes langes Haar und zog sich ihren Rock, ihre Kniestrümpfe und ihr pinkes Top an. Sie lief nach unten zu ihrer Mutter und vergaß vor lauter Aufregung bald ihren Rucksack mitzunehmen.

"Hey, Stella hör zu. Du wolltest doch auf Reise gehen, oder." fragte Stellas Mutter. "Ja, sobald ich mein erstes eigenes Pokémon bekommen habe!" war Stellas Antwort. "Okay, dann hab ich hier etwas für dich." sagte Stellas Mutter. Sie gab Stella einen Pokénav, ein Gerät in dem die Landkarte von Hoenn, Bilder aller gefangenen Pokémon und ein Telefon einprogrammiert waren. So konnte Stella ihre Mutter immer erreichen. Ihr Vater war inzwischen auch schon hinuntergekommen. "Hier, der ist für dich!", sagte er und gab Stella einen besonderen Pokéball. "Dieser Pokéball nennt sich einen Meisterball. Er ist sehr wertvoll! Ich musste einen extra Handwerker einstellen um ihn zu schmieden. Setze ihn weise ein!" sagte Stellas Vater.

Gerade war Stella auf dem Weg zu dem örtlichen Professor, der außerdem ein guter Freund der Familie war, als sie dieses ungute Gefühl hatte verfolgt zu werden. Ein Mädchen, ungefähr in ihrem Alter mit langem braunen Haar und blonden Strähnen lief die ganze Zeit hinter ihr her. Dann ganz plötzlich lief das Mädchen dann zu Stella und sagte: "Hallo, bist du auch auf dem Weg zu Professor Gusan? Ich bin es nämlich. Übrigens ich heiße Nina."

"Hallo, ich heiße Stella. Willst du mit mir zusammen zu Professor Gusan gehen?" "Gerne! Sag mal, beginnst du auch, wenn du dein Pokémon bekommen hast deine Pokémonreise?" fragte Nina neugierig. "Ja, logisch." sagte Stella. Auf dem Weg überlegten sich beide welches Pokémon sie nehmen würden. Sie unterhielten sich während sie an Häusern die auf Floßen gebaut waren und an Schwärmen von Corasonn, Tentacha, Lapras und Wailmer vorbeikamen.

Nina war von Stellas Geschichten begeistert und von dem Meisterball erst recht. Nina erzählte Stella dass ihr Lieblingstyp Feuer wäre. Stellas Lieblingstyp war Wasser. Obwohl Stella und Nina ziemlich unterschiedlich waren, verstanden sie sich prima. Nina plante eine Top-Koordinatorin zu werden und widmete sich deshalb voll und ganz den Pokémonwettbewerben. Stella hingegen beschloss den gleichen Weg einzuschlagen, wir ihr größtes Vorbild: Ash Ketchum. Auch sie wollte so erfolgreich sein wie Ash und die Pokémonliga besiegen.

Sie wanderten und wanderten bis sie dann endlich, nach knapp einer Stunde, Professor Gusans Labor erreichten. Sie traten in einen hell erleuchteten Raum, der voller merkwürdiger Geräten und Computer stand. "Hallo, ich habe euch schon erwartet. Ihr seid doch Stella und Nina oder? Ach, Stella erkenne ich sofort! Aber als ich dich das letzte Mal gesehen habe warst du noch ein Kind! Ich hatte nicht sehr viel Zeit, aber na ja. Wie geht’s denn deinen Eltern?" fragte Professor Gusan zerstreut. "Es geht ihnen prima!" antwortete Stella.

"So, wer will als erstes sein Pokémon bekommen?", fragte Professor Gusan. Stella und Nina hatten schon auf dem Weg darüber diskutiert, aber weil Stella Streit vermeiden wollte, gab sie nach und die zwei einigten sich das Nina als erstes wählen sollte. Nina trat vor. "Du hast dir sicher schon überlegt welches Pokémon du dir nehmen willst!?" sagte Professor Gusan ein wenig neugierig. "Ja Professor, ich habe mich für Flemmli, das Feuer-Pokémon, entschieden!" antwortete Nina entschlossen. Professor Gusan reichte ihr den linken Pokéball.

"Und für welches Pokémon hast du dich entschieden?", fragte Professor Gusan an Stella gewandt. "Ich habe mich für Hydropi, das Wasser-Pokémon, entschieden!", sagte Stella. Jetzt griff Professor Gusan zu dem rechten Pokéball und gab ihn Stella. "Bevor ich es vergesse, hier habt ihr noch einen Pokédex, ihr zwei." sagte Professor Gusan. Stella und Nina konnten ihr Glück kaum fassen. Eigene Pokémon! Direkt vor der Tür ließen sie ihre Pokémon heraus. "Flemmli, Flemmli." und " Hydropi, Hydropi." Rufe drangen durch die Luft. Die beiden Pokémon guckten zuerst etwas verdutzt, doch dann liefen die zwei zu ihren Besitzern.

Kapitel 2: Merkwürdige Träume

Es war schon spät geworden und da Stella und Nina am nächsten Tag ihre Reise beginnen wollten, ruhten sie sich vorerst etwas im örtlichen Pokémon-Center aus. Die Sachen gut verstaut schliefen sie müde und erschöpft ein.

Als Stella aufwachte, war sie nicht mehr in Hoenn. Sie war mitten im nirgendwo, doch wo war sie? Schatten tauchten vor ihr auf. Ein kleiner Schatten der, so wie es schien, schwebte, fing ein Gespräch an. "Was sollen wir mit ihr machen?", fragte es mit einer sehr hohen Stimme. Da antwortete eine sehr großer Schatten:" Wir müssen sie den Menschen zuführen! Eine andere Lösung gibt es leider nicht."

Ein Flüstern ging durch die Menge. Doch weiter ging es nicht, die ganze Welt schien sich zu drehen. "Hey, Stella. Aufwachen!" rief Nina weit entfernt. "Warum zum Teufel, schlägst und trittst du die ganze Zeit um dich?" "Häh? Ich hab doch geschlafen!!!" sagte Stella verwirrt und gähnte laut. Plötzlich fiel Stella ihr Traum wieder ein. Als sie Ninas verdutztes Gesicht sah erzählte Stella Nina ihren Traum. "War bestimmt nur ein Alptraum!" schloss Nina schließlich.

Kapitel 3: Team Aqua & Team Magma

Bevor sie nach Metarost City gehen wollten, mussten sie noch schnell in den Pokémon-Supermarkt. "Diebe! Haltet die Diebe!!!" Vor dem Geschäft liefen Leute in verschiedenen Uniformen an Stella und Nina vorbei. "Hey ihr beiden! Ich hab doch gesagt das es Diebe sind! Warum habt ihr sie nicht aufgehalten!?" fragte die Verkäuferin aufgebracht. "Hallo! Es tut uns ja leid, aber erwarten sie von uns dass wir aufspringen und diese Meute verfolgen!?", fragte Nina aufgebracht.

"Tut mir leid. Hatte einen echt stressigen Tag, sag ich euch. Und dann kamen auch noch diese Typen, und haben alles geklaut. Nannten sich Team Aqua und Team Magma", sagte die Verkäuferin entrüstet. "Moment. Alles geklaut?", fragte Stella enttäuscht. "Ja, leider!" antwortete die Verkäuferin mit einer Miene als gäbe es 7 Tage Regenwetter. "Na dann, verfolgen wir sie eben!" schlug Stella vor. "Bist du verrückt?" sagte Nina völlig verdutzt. Doch dann zweifelte sie an ihren Worten und fügte hinzu:" Obwohl, es ist doch keine so schlechte Idee. Schließlich können wir so oder so nichts kaufen. Na gut, überredet!"

Wieder vor der Tür suchten sie nach Hinweisen, doch diese fanden sie nicht. Nur ein weiterer Hilferuf brachte sie auf die Fährte von Team Aqua und Team Magma. Nina und Stella verfolgten sie heimlich bis in ihr Geheimversteck. "Was ist los?", fragte eine Frauenstimme. "Es tut mir leid, aber Mark und seine Kumpane haben uns unsere Beute geklaut, Shelly!" sagte ein Mann der in einer blauen Uniform steckte.

In dem Moment als der Mann geendet hatte rutschte Nina aus und warf die Kartons, hinter denen die beiden sich versteckt hatten, um. "Hey, wer seid ihr? Los schnappt sie euch!", sagte Shelly. Hunderte von Männern stürzten auf sie zu. Es hatte keinen Zweck sich zu wehren, sie waren ihnen ausgeliefert. "Was sucht ihr hier?", fragte Shelly. "Wir wollen nur das zurückbringen was ihr gestohlen habt!", antwortete Nina trotzig. "Ab in den Käfig mit ihnen, zu dem anderen!", bellte sie die Wachen die sie fest hielten barsch an.

Die Wachen packten sie am Kragen und warf sie in eine Käfig, in dem schon ein Junge mit braunen Haaren saß. "Sitzen wohl im selben Boot!" schloss der Junge. "Jepp... Anscheine-", wollte Nina noch sagen, doch weiter kam sie nicht, denn schon stand Shelly in ihrer tiefblauen Uniform vor ihnen. "Ich frage euch jetzt zum letzten Mal: Warum seid ihr hier!?" "Um das zurück zu holen was ihr gestohlen habt!!!" antworteten Nina und Stella wütend.

Fortsetzung folgt!