Bisafans.de Alles zur kommenden 6. Generation
News | TV-Guide | Kinofilme | Pokedex | Spiele | TCG | Files | Fanwork | Forum | Sonstiges | Spiel + Spaß

Das Geheimnis um Lindechsking

Menü Fanstorys ||| Kurzgeschichten ||| MP3-Geschichten ||| Eigene Fanstory einschicken ||| Fanstory-FAQ ||| Fanwork Übersicht

Geschrieben von: ShinySeedraking
1. Die Enttäuschung

Endlich war es soweit! Georg lag ganz aufgeregt in seinem Bett. Heute war sein elfter Geburtstag, das bedeutet, dass er von Professor Birk ein Pokémon bekommen würde. Dann könnte er von zu Hause wegziehen auf eine Reise, die niemals endet. Schnell stand er auf holte vor lauter Aufregung die Winterklamotten aus dem Kleiderschrank, rannte die Treppe hinunter, und stopfte sich eine Scheibe Brot in den Mund. Seine Mutter war gerade in Seegrasulb City, denn ihre Pokémon sind in Wettbewerben spitze. Sein Vater ist einer der TOP4 in Kantho, er kommt nur am Wochenende nach Hause und sein großer Bruder ist bereits Trainer. Wie verrückt rannte Georg zu Birks Labor hinüber, da er es kaum erwarten konnte, sein erstes Pokémon zu bekommen. Aufgeregt klopfte er an die Tür des Labors. Professor Birk öffnete die Tür und sprach: "Georg? Was willst denn du hier? Ach, genau, du wirst ja heute elf! Alles Gute! Komm rein, dann darfst du dir ein Pokémon aussuchen..." Der Professor verstummte und wurde nervös. "Äh.. eigentlich ist das mit dem Aussuchen so eine Sache", stotterte er. "Denn wir brauchten alle übrigen Startpokémon für ein Experiment ich habe nur noch ein anderes übrig. Eines von einem anderen Projekt. Denn es ist sehr viel schwächer als seine Vorfahren. Und mittels geschickter Klontechnik versuchten wir, ein Exemplar seiner Vorfahren nachzubilden. Das Experiment ist uns aber leider missglückt." Georg wurde unruhig: "Welches Pokémon bekomme ich?" Der Professor wurde noch nervöser, kniff die Augen zusammen und sagte: "Karpador" Georg wurde schwarz vor den Augen. Er ging lange in die Trainerschule und wusste, dass dieses Pokémon nur platschen konnte. Der Professor beruhigte ihn: "Es ist uns zwar gelungen, ihm TACKLE und RUTENSCHLAG beizubringen, und..." er sprach nicht mehr weiter, weil sich Georg schon den Pokéball genommen, und gegangen war.

Traurig stieg Georg auf sein Rad und fuhr nach Rosalstadt, um zu Angeln. Das machte er immer, wenn er traurig war. Neben ihm surfte ein Trainer auf einem Sumpex vorbei, auf dem anderen Ufer streichelte ein weiterer Trainer sein Lorblatt. Plötzlich sah Georg vor seinen Augen nur mehr viele Schiggis, Feuriegel und Geckarbor. Und plötzlich spuckte ihm ein Karpador ins Gesicht. Georg erwachte aus seinem Traum. Aber er war wirklich nass! Doch nicht vom Tagtraum-Pokémon sondern von der Angel! Etwas hat angebissen! Schnell vergaß Georg seine Sorgen und zog aufgeregt die Angel hoch. Ein kleines, armes Seeper hatte sich in der Schnur verwickelt! Vorsichtig legte Georg das kleine süße Seepferdchen ins Gras und schnitt mit einem Taschenmesser die Angelschnur auf, da sich das Seeper ziemlich schlimm festsaß. Vorsichtig legte er es ins seichte Wasser und wartete. Das kleine Pokémon sollte wegschwimmen, aber das tat es nicht. Lange saß der junge Trainer am Ufer und schließlich wickelte er Seeper in ein nasses Tuch ein und rannte zum Pokémoncenter. Dort erklärte ihm Schwester Joy, dass Seepers scheue Tiere wären und nun dieses Pokémon Georg gehört. Dieser war überglücklich, da er wusste, dass Seeper sich am Ende zu Seedraking entwickeln würde, und Seedraking ist sein Lieblingspokémon. Georg übernachtete im Pokémoncenter. Am nächsten Tag machte er sich auf den Weg nach Blütenburg City, wo die Arena stand. Als er bei einer Litfassseule vorbei spazierte, entdeckte er ein Plakat: "DAS GEHEIMNIS UM LINDECHSKING! Sonderausstellung in Laubwechselfeld Eintritt: nur 1Euro"
Als Georg nachdachte, ob er nach Laubwechselfeld gehen sollte oder nicht, spürte er etwas an seiner Schulter. Erschrocken drehte er sich um und sah einen großen, kräftigen Jungen vor sich, und sah sofort, dass es sein großer Bruder Marius war. Neben ihm stand ein riesiger, oranger Drache. Georg wusste nicht, ob er mit seiner Vermutung recht hatte, also fragte er seinen Bruder: " Ist das ein Dragoran?" - "Ja, mein ganzer Stolz! Mit ihm habe ich gegen die Top Vier in der Liga gekämpft. Leider habe ich gegen Fostrina verloren! Sie züchtet nämlich Eis-pokémon. Ich bin eigentlich nur hierher gekommen, um die das hier zu geben, es ist ein Ei von meinem Dragoran!" - "Danke!", stotterte Georg und konnte es kaum fassen, dass er gerade ein Dratini geschenkt bekam. Marius fügte hinzu: "Du solltest zur Arena in Blütenburg City gehen, dort wird dir das hier etwas nützten" Er zog aus seiner Tasche ein seltsames Kästchen, auf dem "TM01POWERPUNCH" stand. Marius sagte: "Es wird dir weiterhelfen." Und bevor sich Georg bedanken konnte, war Marius schon mit seinem Dragoran verschwunden.
Der junge Trainer lies sein Seeper aus dem Pokéball, öffnete das Kästchen vorsichtig, zog eine Art Taschenlampe und leuchtete damit auf Seeper. Sofort wollte er die Attacke testen, aber noch lieber in die Arena, also machte er sich auf den Weg. Plötzlich stand vor ihm ein fremder Trainer, der Georg zum Kampf forderte. Georg nahm die Herausforderung an und setzte Seeper ein. Sein Gegner hatte ein Zigzachs. Georg rief seinem Pokémon das Kommando "POWER-PUNCH" zu, und das kleine Seepferdchen spannte seine Muskeln extrem an. Dafür musste es einer Sandwolke widerstehen, die das Zigzachs erzeugte. Nun war Seeper bereit: Mit vollem Körpereinsatz stürzte es sich auf den braunen Dachs, der sofort KO ging. Georg war nun stolz auf sich, da er seinen ersten Kampf gewonnen hatte. Er nahm sein Seeper in den Arm und bedankte sich bei ihm. Alle Karpador-Sorgen waren erloschen. Glücklich und zufrieden spazierte Georg weiter nach Blütenburg City. Dort sah er, wie ein Trainer, ungefähr gleich alt wie er, an einer Litfassseule Massen von "LINDECHSKING"-Plakaten festtackerte, die er schon in Rosalstadt gesehen hatte. Er fragte ihn, was es mit diesem "LINDECHSKING" auf sich hatte, und der Trainer, der Stefan hieß, erklärte ihm, dass es ein legendäres Pokémon ist, das sich aus Kindwurm entwickelt. Stefan war der Sohn des Führers der Ausstellung und er plakatierte nicht sehr gerne und wollte endlich einmal ein richtiges Abenteuer erleben. Er freundete sich schnell mit Georg an und gemeinsam wollten sie den Arenaleiter Norman herausfordern.
Sie betraten die Arena, und ein großer, schwarzhaariger Mann sprach: "Ich weiß, ihr wollt mich herausfordern. Ich stehe nicht auf Gespräche, also fangen wir an: Zwei gegen Zwei Pokémon" Er zückte zwei Bälle, aus denen sich ein Geradaks und ein Letarking befreiten. Georg ließ sein Seeper kämpfen und Stefan wählte ein Golbat. Georg befahl seinem Pokémon die Muskeln zu verstärken. Norman ließ sein Geradaks ein Tackle auf Golbat ausführen und Golbat attackierte das schlafende Letarking mit einem Flügelschlag, der es in sich hatte. Doch Letarking erholte sich durch den Schlaf wieder. Schockiert flüsterte Georg Stefan zu: "Wir müssen zuerst das Geradaks ausschalten, dann können wir uns gemeinsam auf Letarking konzentrieren." Seeper traf Geradaks mit einem Power-Punch, und Golbat setzte einen Giftzahn obendrauf. Erschöpft setzte der kleine Dachs Kratzfurie ein, aber traf Seeper nur einmal. Seeper setzte Aquaknarre ein und setzte Geradaks damit endgültig KO. Letarking erwachte aus seinem Schlaf, setzte Konter ein und rächte sich damit an Golbat für den Flügelschlag. Mit allerletzter Kraft feuerte Golbat einen Konfusstrahl ab und verwirrte den Gegner damit. Seeper konnte sich unbemüht verstärken und mit einem Power-Punch das verwirrte Letarking KO setzten. "Bravo", rief Norman den zwei jungen Trainern zu. "Ihr versteht etwas von Kämpfen. Jetzt schulde ich euch noch eure Orden. Hier, fangt auf!"
Der silberne Balanceorden gefiel Georg besonders. Er steckte ihn an seine Jacke und betrachtete seinen ersten Orden stolz. Glücklich spazierte er aus der Arena heraus und übernachtete mit Stefan im Pokémon-Center. Am Abend im Zimmer zeigten sie sich ihre Pokémon. Stefan besaß ein Golbat, Evoli, Panekon und Rabauz. Er erzählte, dass er gerne Nachtara und Kapoera hätte, aber keine Entwicklung ist leicht!

2. Der Blütenburgwald

Am nächsten Tag gab es für Georg ein tolles Erwachen: Sein Ei bekam Risse, und langsam entpuppte sich aus der harten Schale ein feuchtes, kleines, süßes Dratini. Schnell nahm er es in seinen Arm und rannte zu Schwester Joy, um sie um Rat zu fragen. Die Schwester erklärte ihm, dass man sich um ein frisch geschlüpftes Pokémon mindestens einen halben Tag lang kümmern muss, bevor man es in einen Pokéball stecken kann. Da Georg für so etwas keine Zeit hatte, vertraute er es Schwester Joy an. "Ich kann es dir per PC schicken, wenn du am Abend in Metarost City ankommst."
Georg machte sich mit Stefan auf den Weg, denn sie wollte so schnell wie möglich nach Metarost, um Dratini abzuholen, und um den nächsten Orden zu kämpfen. Beide wussten, dass der Blütenburgwald groß ist, und eine Herausforderung für viele Trainer. Die beiden spazierten den Strand entlang, als plötzlich ein Angler mit einem strengen Blick in Georgs Augen starrte. Dieser erwiderte den Blick mit einem breiten Grinsen, das "Okay!" zu sagen schien. "Nicht ohne mich!" rief Stefan. "Hey komm her, Daniel, gleich geht's rund!" Ein skatermäßig angezogener Teenager kam angetrabt. Die Herausforderung war für alle offensichtlich, Bälle flogen durch die Luft, aus denen sich Georgs Seeper, Stefans Panekon, Daniels Muntier und das Tentacha des Anglers befreiten. Seeper verstärkte seine Muskeln, Panekon vergiftete Muntier mit einer Giftstachel-Attacke, Tentacha umschlang Seeper und Muntier ließ den Giftstackel mit einer anständiegen Kratzfurie büßen, die Panekon dank des haten Panzers nichts ausmachte. Seeper befreite sich mit dem Powerpunch von Tentacha und verletzte es schwer. Das Muntier leidete unter der Vergiftung schwer und ging dann durch den Fadenschuss von Panekon KO. Tentacha gab nicht auf und schlang sich nocheinmal um Seeper. Panekon rettete es mit Tackle und setzte damit Tentacha ebenfalls KO. Und plötzlich geschah etwas seltsames: Panekon leuchtete, sein Panzer riss auf und ein cooles Pudox befreite sich. Stefan freute sich sehr über die Entwicklung, doch die beiden mussten weiter. Am Eingang des Waldes saß ein weinendes Mädchen, das traurig darüber war, dass sie nicht alleine durch den Wald durfte, obwohl sie den Weg kannte, und nach Metarost City musste. Georg und Stefan begleiteten das Mädchen. Der Marsch durch den Blütenburgwald war lang. Die zwei Trainer trafen auf ein paar andere Trainer, und das kleine Mädchen staunte immer wieder, wenn sie die kämpfenden Pokémon sah.
Am späten Nachmittag kamen sie am Ausgang des Waldes an. Da trat Georg aus Versehen auf einen kleinen Pilz, der sich sogleich als Knilz entpuppte. Sofort rief Georg sein Seeper herbei, das mit einem kräftigem Power-Punch das wilde Pokémon sofort KO setzte. Als der junge Trainer das besiegte Knilz sah, konnte er es einfach nicht so liegen lassen, und warf einen Pokéball nach ihm. Der weiße Knopf am Ball leuchtete immer wieder rot auf und gab ein Piepen von sich. Es war sehr spannend für Georg, ob er nun sein drittes Pokémon fängt oder nicht. Schließlich rastete der Knopf ein und Georg hob stolz den Pokéball auf. Nun besaß auch er ein Pokémon der Hoenn-Region!
Hinter dem Ausgang lag die große Stadt Metarost. Die zwei Trainer hatten sich vorgenommen, zuerst das Mädchen heimzubringen, dann schon ins Zimmer vom Pokémoncenter zu gehen, und am späten Abend wollten die beiden die Arena herausfordern - aber diesmal einzeln, nicht zusammen.
Die Mutter des Mädchens war überglücklich und erleichtert, dass ihrer Tochter nichts geschah. Als Dank gab sie Georg die VM SURFER und Stefan TM STAHLFLÜGEL.
Im Pokémoncenter holte Georg zuerst sein Dratini ab, dann brachte er Stefan bei, wie man Attackenmaschinen benutzt, und bestrahlte sein Seeper und Dratini mit Surfer. Stefan brachte Golbat Stahlflügel bei. Am Abend rannte Georg aufgeregt zur Arena, um Felizia, die Arenaleiterin Herauszufordern. Ihre Regeln: 1 gegen 1, jeder zwei Pokémon.
Der erste Kampf bestand aus Kleinstein und Knilz. Georgs Pokémon tat sich sehr schwer, konnte zwar einige Treffer landen, wurde aber schlussendlich besiegt. Seeper konnte Kleinstein schon mit zwei Surferattacken KO setzte. Felizias Nasgnet war aber viel, viel stärker, und Seeper musste durchhalten. Es hatte als Wasserpokémon einen Vorteil, aber konnte ihn nicht richtig nützen. Schließlich lag es halb ohnmächtig am Boden und Nasgnet setzte den Finale Schlag. Doch im entscheidenden Moment spritzte Seeper seine letzten Tröpfchen Wasser in Nasgnets Gesicht, und gewann somit den Kampf. Und noch bevor Georg Zeit gehabt hätte, sich zu freuen, leuchtete Seeper auf, wuchs ein wenig und bekam große Rückenflossen. Es hörte auf zu leuchten und zeigte sich als Seemon. Nun hatte Georg nicht nur seinen zweiten Orden, sondern auch ein Seemon.

3. Das Geheimnis um Lindechsking

Am nächsten Tag machten sich die beiden Richtung Norden nach Laubwechselfeld, da sie die Sonderausstellung beobachten wollten. Auch Stefan konnte Felizia besiegen, wollte Georg aber nichts über das Geheimnis von Lindechsking erzählen. Stattdessen warnte er ihn vor einer Terroristengruppe namens Team Magmar, die im Bezirk rund um den Schlotberg ihr Unwesen treibt. Die beiden Trainer spazierten den Strand entlang, bis sie zu einer Höhle trafen. "Oben drüber, oder unten durch?" , fragte Stefean. "Ich bin kein guter Bergsteiger, gehen wir durch die Höhle!", antwortete Georg. Er war beeindruckt von der Tropfsteinhöhle, die Stefan "Metereofälle" nannte. Zubats, Lunasteine und Sonnfel schwirrten durch die Luft. "Hier gibt es auch Kindwürmer", erklärte Stefan "Sie entwickeln sich zu Draschel und Brutalanda, eines der mächtigsten Pokémon der Hoenn-Region. "Nicht zu Lindechking?", fragte Georg, doch Stefan erwiderte ein Schulternzucken und ein Grinsen, was "Wer weiß?" zu sagen schien. Plötzlich erschien vor ihnen ein rot-orange gekleideter Mann. Georg war sich ziemlich sicher, das es ein Magmar-Agent war. Also befahl er seinem Dratini, seine Füße zu umwickeln. Der wütende Mann rief: "Lass mich in Ruhe!" Darauf warf er eine Rauchbombe und verschwand.

Als sich der Rauch ein wenig aufgelöst hatte, fragte Georg: "War dieser grüne Zwerg unter seinem Arm ein Kindwurm, ich habe es gerade noch gesehen." Stefan antwortete: "Ja aber... SAGTEST DU GRÜN!?" Schnell rannte Stefan in die Richtung, in die der Magmaragent geflüchtet sein muss. "Komm, schnell", brüllte er durch die Höhle. "Die Existenz der Hoenn-Region steht auf dem Spiel!"

Georg tat sich schwer, um Stefan nachzukommen. Doch schließlich erreichten die beiden das Ende der Metereofälle. Bergab ging es nun weiter, über Georg erhob sich der Wanderweg, unter ihm lag eine große Wiese. Dem Trainer blieb leider nicht viel Zeit, um zu staunen, da Stefan schon weit vor ihm war. Georg sprang von einem Fuß auf den anderen, so schnell er konnte. Schnell hatte er die Wiese erreicht. Stefan blieb stehen. "Er hat uns abgehängt! Wir müssen schnell nach Laubwechselfeld, die Leute warnen, bevor Kindwurm wächst!" Georg verstand nur noch Bahnhof. Was hatte das ganze mit Kindwurm zu tun? Was ist Lindechsking? Wieso darf Kindwurm nicht grün sein? In Laubwechselfeld wusste Stefan gar nicht, wo er anfangen sollte. "Kindwurm...Shiny...Team Magmar...ja nicht King-Stein!" brachte er heraus. Sein Vater schien aber zu verstehen. Gemeinsam machten sich die beiden auf die Suche nach dem Agenten. Statt Stefans Vater hielt jemand anderer die Führung. Er erzählte: "Vor vielen Jahren, als Hoenn noch ein Königreich war, ließ König Troy IV. am Fuße des Metereopasses ein Zollhaus bauen. Da viele Wanderer über den Pass nach Metarost City kamen, nannte man das Zollhaus ,Metaport'. Der Zoll war eine wahre Goldgrube, daher wurden auch Einrichtungen wie Pokémoncenter, kleine Wohnungen und Gasthäuser gebaut. Viele Leute bauten bei Metaport ein Haus und es entstand eine rießige Stadt mit Pokémon-Arena und sogar Gesteinsabbau." Georg hatte eine Frage: "Welches Gestein wurde abgebaut?" - "King-Stein. Es wurde viel verkauft und die Stadt wurde immer reicher. Doch eines Tages geschah die schlimmste Katastrophe Hoenns. Viel, viel schlimmer als der Kampf zwischen Kyogre und Groudon. Denn ein Shiny Kindwurm, das aus der Metereohöhle geflüchtet war, schlich sich heimlich in einen Stollen. Es rammte seinen Kopf gegen einen King-Stein und wuchs zu eine speziellen Spezies heran: Lindechsking! Das stärkste Pokémon des Universums war dabei die Stadt zu zerstören, als plötzlich ein Pokémon-Trainer auftauchte. Seine Eis-Pokémon konnte gegen den Lindwurm nicht viel ausrichten, doch der Kampf weckte den Zorn der Drachenkraft. Niemand weiß, was das ist, doch daraus bildete sich Rayquaza. Es bezwang Lindechsking nicht, es konnte es nur schrumpfen lassen. Sobald es Level 70 erreicht, würde es unschlagbar werden, und es könnte jeden Krieg beenden. Doch leider liegt es momentan auf dem Himmelsturm uns schläft. Es hat Level 69, wie Forscher berichtet haben. Könnte es nur noch einen Kampf gewinnen, gäbe es keinen Streit mehr. Doch was passiert ist, ist passiert. Lindechsking ließ nur den kleinen Stadtteil Laubwechselfeld zurück, die Arena wurde nach Bad Lavastadt übersiedelt, und der kleine Ort Laubwechselfeld schrumpfte, da sich hier die Einwohner nicht mehr sicher gefühlt hatten. Gott sei dank, dass dieses Unheil nie mehr geschehen kann, da dieser Stein der einzige King-Stein der Hoenn-Region ist!" Er hob einen kronenähnlichen Stein in die Höhe, und genau dass war der Fehler. Denn ein als Tourist getarnter Magmar-Agent befahl seinem Shiny Kindwurm "Kopfnuss". Nun war Georg alles klar. Doch vor Schreck rannten alle Leute weg, da Georg ganz hinten stand, wurde er niedergerannt. Erschöpft lag er auf dem Boden, sein Bein tat zu sehr weh, um wegzurennen. Keiner war mehr da, nicht einmal der Magmar-Agent. Vor Georg türmte sich etwas, das aussah, wie ein riesiger, roter, Lindwurm, nur noch mächtiger, Georg traute ihm zu, die größte Stadt Hoenns zerstört zu haben...

"Dratini, Seemon LOS" brüllte er und warf zwei Pokébälle in die Luft. "Dratini, bring mich in Sicherheit, Seemon, halte das Monster mit Eisstrahl ab!" Beide Pokémon hatten keine Ahnung, was ihr Trainer wollte, doch als sich Georg auf Dratini saß, sprang Seemon auch auf, und das kleine Drachenpokémon gab sein bestes. So schnell es konnte, düste es über die Vulkanasche, bis zu einer Wüste. Seemon hatte versucht, Eisstrahl zu benutzen, viel mehr als kaltes Wasser kam aber nicht. Georg geriet in Panik. War er hier Sicher? Folgte ihm Lindechsking? Er rief seine Pokémon zurück und sah, dass zwei Stöcke am Boden lagen. Er hob sie auf, und benutzte sie als Krücken. Einen durchsichtigen Plastiksack klemmte er unter sein Stirnband, so dass es bis zu seinen Augen herunterhing, als Schutz, da der Wind hier ein bisschen Sand durch die Luft wirbelte. Wenn auch mit Krücken, Georg erreichte bald das Ende der Wüste und entdeckte eine Liftstation. Mit einer Gondel fuhr er auf den Vulkan Schlotberg, von dem er Übersicht auf den ganzen Bezirk hatte. Lindechsking war dabei, mit Wasserstrahlen den kleinen Fluss, der auch durch die Metereofälle fließt, über die Ufer treten zu lassen, mit Feuer den Felsen des Passes zu schmelzen und mit seiner Drachenmacht erzeugte er ein Gewitter, welches es in Hoenn noch nie gegeben hatte. Als Lindechsking den jungen Trainer bemerkte, ließ er aus dem Vulkanschlot dunklen Rauch steigen. Georg wusste, dass er nicht schnell genug sein könnte. Bald wird der gesamte Bezirk mit Lava überflutet. Seemons Surfer verdunstete einfach im Rauch. "Nicht einmal meine Pokémon können diese Katastrophe aufhalten! Wo ist Stefan? Und...WO BLEIBT RAYQUAZA?!", dachte er laut. Es wurde immer heißer und Feuerfunken spritzten schon aus dem Vulkan. Plötzlich erlaubte sich Georgs Karpador, sich aus dem Pokéball zu befreien. Es leuchtete auf und hörte nicht mehr auf zu wachsen. Die Entwicklung stoppte und Georg hatte vor sich ein Garados. Es konnte den Vulkan mit Hydropumpen kurz stoppen, der Lindwurm musste einer Blitzardattacke widerstehen. Georg fragte sich, woher Garados diese Attacken hatte, aber Hauptsache er kannte sie. Plötzlich tat sich der Himmel auf, der Vulkanrauch verschwand, und die Blitze hielten inne. Ein großer, grüner Wurm schwebte in der Luft, und Georg wusste: Sie waren gerettet. Eine gewaltiger Wutanfallattacke brachte Linechsking zum wimmern. Als der Retter kurz davor war, den finale Schlag zu setzten, leuchtete er auf, bekam kurze Arme, härtete Haut eine rote Schwanzspitze und kleine Flügel. Offenbar hatte Rayquaza den 70. Level erreicht, da seine Attacke viel stärker aussah. Lindechsking war nun ein für allemal besiegt. Stefans Vater rief zum Himmel: "Danke, Rayquaza! Du hast uns das Leben gerettet! Nun bist du stark genug, um dem Krieg unserer Welt ein Ende zu bereiten!" Der Drache antwortete: "Nein. Alles bleibt so wie es ist. Ich bin zwar ein Held, aber keine Rettmaschine. Gegen das Böse müsst ihr nun selbst kämpfen." Der Magmar-Agent schmunzelte, doch Rayquaza fuhr fort: "Was euch Terroristen angeht, ich habe euer Versteck am Schlotberg gefunden." Ein Blitz traf in eine Höhle am Vulkan. "NEIN!", rief der Agent. "Das darf nicht wahr sein!!"

Mit einem dickem Gips am Bein erwachte Georg in einem Krankenbett auf. Er sah sich um, und bemerkte, dass er in der Trainer-Station eines Pokémoncenters in Bad Lavastadt lag. "Auch schon wach?" Erschrocken drehte sich Georg auf die andere Seite. Auf seinem Nachbarbett lag Stefan. Er hatte eine Narbe an der Wange. "Was ist mit dir passiert?", fragte Georg. "Mein Vater und ich wollten das Shiny Kindwurm suchen, als uns drei andere Agenten schnappten, und in ihr Geheimversteck schleppten. Ich konnte noch rechtzeitig fliehen, aber der gewaltige Blitz hätte mich beinahe getroffen.",antwortete Stefan. Georg erklärte: "Mein Garados hat uns alle gerettet!" Er nahm den Pokéball seines Ersten Pokémons an sich und schlief wieder ein.

Ende

Nachwort: Teil 2: "Der lichterne Kondor" wird gerade geschrieben.