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Die Despotar-Armee

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Geschrieben von: P. Mayer
Personen:
John ist ein witziger, netter und sehr starker Trainer. Lucy ist frech und besitzt ausschließlich Eis-Pokemon. Sam findet Stahl-Pokemon einfach cool. Er ist Johns bester Freund. Francis, Lucy´s kleiner Bruder, hat eine Schwäche für Gestein-Pokemon.

Lucy saß gelangweilt in ihrem Zimmer, als ihr Handy klingelte. "Hallo?",sagte sie wie üblich. -"Dies ist ein Ver*****ungsanruf! Wenn ich mich über Ihren Namen lustig machen soll, drücken Sie die Eins. Wenn ich..." -"John! Na, wenigstens antwortest du nicht mehr `ich´, wenn ich nach deinem Namen frage! Was ist los?" -"Komm schnell in den Park. Und nimm deine Pokemon mit." Lucy steckte das Handy ein, schnappte sich sechs markierte Pokebälle und rannte einige Minuten lang, bis vor ihr drei Jungen auftauchten. Sam kicherte nur, aber John und Francis zitterten vor Lachen. "Warum lacht ihr drei so dämlich?" -"Francis hat dich angerufen, obwohl es meine Idee war!",antwortete John. "Hast du gestern die Nachrichten gehört?" -"Ja." -"Unser Problem sind die Despotar. Francis sagt, sie sind so stark, dass sich Larvitar in freier Wildbahn nicht entwickelt. Das wäre nämlich zu gefährlich. Wir müssen diesen Trainer finden, sein Despotar-Heer besiegen und ihn hinter Gitter bringen." -"Verstanden. Wir sollten Proviant mitnehmen.",sagte Lucy. Sie rannte davon und kam Minuten später wieder, am Rücken ihres Firnontor festgefroren. John, Sam und Francis stopften viele Semmeln in Frischhaltefolien in ihre Rucksäcke und reisten los.

Lucy ließ sich weiterhin von Firnontor tragen, Francis ritt auf seinem Stollrak, John flog auf seinem Brutalanda durch die Luft und Sam benutzte dazu sein Panzaeron, allerdings musste er immer im Schatten bleiben. "Ich seh was!",brüllte John und wies Lucy und Francis den Weg. Sie erkannten den Mann, der Larvitar und Pupitar ständig mit Sonderbonbons fütterte, bis sie sich entwickelten: Giovanni. "Kümmer dich um ihn!",rief er einem Despotar zu, als er John sah. Das Despotar setzte Steinhagel gegen Brutalanda ein. John wurde heruntergeschleudert und von Panzaeron wieder aufgefangen. Brutalanda lag ohnmächtig am Boden. John rief es zurück in den Pokeball und donnerte wütend einen Stein gegen Giovannis Kopf. Giovanni brach zusammen und bewegte sich nicht mehr. John rief sein Tauros und raste davon. Lucy, Sam und Francis fiel auch nichts besseres ein. Die Despotar jagten ihnen Feuersturm und Hyperstrahl nach, doch sie landeten keinen einzigen Treffer. Die vier Freunde reisten zurück nach Hause und gaben ihre Mission auf.

In dieser Nacht hatte John einen seltsamen Traum: Lugia schwebte auf ihn zu. Er bat Lugia, ihm zu helfen. Aber Lugia sagte: "Ich richte mehr Schaden an, als diese Despotar bis zu ihrem Lebensende anrichten würden." -"Aber man erzählt sich, dass du schon vor tausenden Jahren Menschen und Pokemon beschützt hast!",antwortete John. "Ja, vor tausenden Jahren habe ich Menschen und Pokemon beschützt, aber später nicht mehr." -"Warum nicht?" -"Mein Bruder Ho-oh ist dafür verantwortlich, zerstörtes Material und unschuldige Opfer zu heilen. Aber als er damit aufhörte, versteckte ich mich, um keinen Schaden mehr anzurichten." Lugia flog davon und ließ den enttäuschten John zurück. John spürte jetzt, dass alles nur ein Traum war und wollte aufwachen, doch da landete Ho-oh vor ihm. John stellte es zur Rede: "Warum hast du aufgehört, Lugia´s Schäden zu korregieren?" -"Ich verliere selbst Energie, indem ich andere heile. Und mit der Zeit wurde Lugia´s Herz größer als sein Gehirn. Er musste bei jeder Kleinigkeit eingreifen, da konnte ich ihm irgendwann nicht mehr helfen." -"Ihr beiden solltet mal miteinander reden.",schlug John vor und wachte auf.

Seine Mutter stand vor ihm und fragte ihn, was er geträumt hatte. John lief rot an und bereute alles, was er heute getan hatte, doch dann fiel ihm ein, dass er Giovanni mit einem Stein beworfen hatte...

Als er am nächsten Morgen aufwachte, war er überhaupt nicht müde oder hungrig. Er zog schnell eine Hose, ein T-Shirt und Schuhe an, schnappte seine Pokebälle und rannte hinaus auf die Straße, aber er wusste nicht, warum er das tat. Sam, Lucy und Francis warteten dort auf ihn. "Wir wussten, dass du kommen würdest!",rief Francis stolz. "Warum?",fragte John. "In den Sommerferien stehe ich doch nie vor zehn Uhr auf!" Plötzlich flitzten Lugia und Ho-oh im Sturzflug vom Himmel herab und landeten vor ihm. Alle vier standen mit offenem Mund mitten auf der Sraße. "Na los, aufsteigen!",sagte Lugia zu Lucy und Francis, die sofort gehorchten. John befreite Brutalanda aus seinem Pokeball und Sam flehte Ho-oh an, ihn aufsteigen zu lassen, allerdings ohne Erfolg, also benutzte er widerwillig sein Panzaeron. Als sie alle hoch über der Despotar-Armee schwebten, sagte Lucy: "Ich wollte schon immer mal Blitzkanone sehen!" Lugia schoss gezielt(!) eine knisternde, Funken sprühende Lichtkugel mitten in die Despotar-Armee. Giovanni und die wenigen Despotar, die noch nicht besiegt waren, drängten sich zusammen und ließen sich mit einer weiteren Blitzkanone erwischen. Lugia lenkte Giovanni mit Psychokinese in den See und Ho-oh streute goldene Asche über die Despotar, die verschwanden und als Larvitar wieder auftauchten.

Später saß John im Garten, streichelte seine Pokemon und bewunderte ein Foto von Lugia und Ho-oh.

ENDE