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Legende: Bei diesem Zeichenkurs sind die jeweils neuen Schritte bei den Zeichnungen rot markiert. Dies soll der besseren Orientierung dienen, damit ihr sofort seht, was an der Zeichnung hinzugefügt wurde. Blaue Linien bedeuten dagegen, dass diese wegradiert werden müssen. Und nun wünsche ich euch viel Spaß ;)
1. Die Grundform von Wingull ist ganz einfach: Zeichne einfach ein auf der Seite liegendes Ei, mit der spitzeren Seite
rechts.
2. Füge nun die Grundform des Schnabels hinzu. Dieses bildet ein leicht gerundetes Dreieck, welches sich an der linken
Seite mit dem Oval schneidet.
3. Jetzt kommt das eigentlich komplizierte an dem Pokemon: Die Flügel. Dennoch sind diese wesentlich einfacher als die
zunächst vermuten lässt. Zeichne zunächst ein nach schräg oben gehendes Rechteck, was immer breiter wird, so ähnlich wie ein
Trichter. An der oberen kante dieses Rechtecks zeichnest du wieder ein trichterförmiges Rechteck, diesmal jedoch schräg nach
unten gerichtet und an den Enden zwei Zacken. Diesen Vorgang machst du zweimal, einmal links und einmal rechts. Achte dabei
darauf, dass der linke Flügel etwas schmaler ist als der Rechte.
4. So, das schwerste wäre dann schon mal hinter uns, nun zu den erfreulich leichten Details: Zeichne zwei weitere Zacken
an der Oberseite des Ovales, die sich überlappen. An der Unterseite kommen die Füße von Wingull, jeweils immer mit zwei Zacken.
Rechts, dahinter quasi, zeichnest du ein weiteres Dreieck für den hinteren Flügel.
5. So, weiter geht’s mit dem Schnabel: Ziehe die Form des Dreiecks oben zunächst nach, aber runde es am Ende stärker ab.
Du musst dich dabei nicht alzu genau an den Hilfslinien orientieren, denn diese sollen nur eine Stütze sein. Oberhalb vom
Schnabel aus kannst du nun den Körper weiter zeichnen und den „Ohren“ (so nenne ich sie mal) verbinden. Runde die Dreiecke
dabei etwas ab, und achte darauf, die Linien nicht ganz durchzuziehen (siehe Zeichnung).
6. Zurück zum Schnabel: Nun kommt die Unterseite des eben Genannten, zeichne dafür ein stark abgerundetes Dreieck, in
welches du eine leicht gebogene Linie quer durch bis zur Spitze ziehst. Anschließend kommen noch zwei Striche in beide
Schnabelteile.
7. Fertig ist der Schnabel, kommen wir zurück zum Körper: Diesmal kommt die Unterseite, die nicht gerade schwierig ist.
Ziehe das Körper-Oval erstmal einfach nach, ebenso wie die Füße. Beim Schweif zeichnest du zusätzlich noch eine leicht gebogene
Linie rein, und rundest das Dreieck etwas ab.
8. Jetzt kommen die Flügel dran: Ziehe zunächst die Linien nach und verbinde die beiden Flügelteile miteinander, sodass
runde Übergänge entstehen. Ziehe unterhalb die Linie NICHT ganz durch, sondern ziehe entlang der oberen Linie in kurzem Abstand
eine Weitere, die du dann mit dem zweiten Teil des Flügels verbinden kannst.
9. Nun kommt der andere Flügel. Gehe genauso wie bei dem anderen Flügel zunächst vor, nur achte auch hier darauf, dass
du die untere Flügelseite nicht direkt verbindest, sondern erst wieder eine dünne Linie ganz durchziehst und dann mit einer
weiteren Linie die beiden Teile verbindest (siehe Zeichnung, ist etwas schwer zu erklären^^).
10. So, jetzt kommt das Einfachste: Die Accessoires! :D Die Augen sind einfach zwei leicht gebogene kurze Striche, etwas
oberhalb des Schnabels platziert. An Wingulls Flügel kommen noch zwei etwas breitere Streifen, und auch der Schweif braucht zwei
Striche. Die Zunge lässt sich mit einem einfachen Halbkreis andeuten.
11. So, nun bist du mit der Skizze fertig, jetzt kannst du alle überflüssigen Linien wegradieren, diese sind hier in
dem Bild blau markiert.
12. Ziehe nun die Linien mit Fineliner nach; nimm nicht allzu dicke, sondern etwas Dünnere, mit denen du etwas feiner
zeichnen kannst. Am besten sogar gleich zwei, einen Dickeren und einen Dünneren, um bestimmte Linien zu betonen. Wenn du nur
einen hast, gehe einfach über Linien, die du betonen willst, noch mal mit Fineliner drüber.
13. Nun zum Colorieren: Das kannst du mit quasi allem machen, was du in die Finger bekommst, wie Buntstifte, Bleistifte,
Filzstifte, Computer, etc. In diesem Beispiel werden Buntstifte (und ein Bleistift) verwendet. Für dieses Bild brauchst du
insgesamt 6 Farben (+ Bleistift). Welche das sind und wofür du sie brauchst, kannst du der Abbildung entnehmen. Das Weiß wird
für bessere Übergänge benötigt, denn wenn du mit dem Weiß über die Farben gehst, wirken die Übergänge glatter.
14. Schau dir nun dein Werk an und gucke, ob du noch was verbessern kannst (Linien nachziehen, Hintergrund einfügen, was
dir eben beliebt). Nun ist dein Bild FERTIG!