20. Dezember 2009
Fanstory von: Mew
Der Weihnachtswunsch
„Wie schön!“, rief Angie, als ihr eine Schneeflocke auf die Nase fiel. „Der erste Schnee in diesem Jahr!“ Sie seufzte, als sie bemerkte, dass sie dieses Jahr wohl wieder alleine Weihnachten feiern muss. „Immer bin ich so allein, weil alle anderen denken, ich würde mit meinen Kräften angeben wollen oder weil ich so ziemlich alles kann, wovon andere immer nur eine Sache oder gar nichts können.“
Sie schwebte in Richtung Stadt, um zu sehen, was dort so los ist.
Als sie angekommen war, sah sie sehr viele Leute, die offenbar noch ihre letzten Weihnachtseinkäufe erledigten. Die Pokémon halfen ihren Trainern dabei, die Tüten und wunderschön verpackten Geschenke zu tragen. „Immerhin bekommen andere Geschenke, ich meine, ich bin mit meinen Kräften doch schon genug beschenkt worden, oder?“
Plötzlich hörte Angie ein leises Wimmern. Durch ihr ausgeprägtes Gehör konnte sie es orten und bemerkte, dass es aus dem Wald kam. Langsam flog sie immer näher und machte sich sicherheitshalber unsichtbar. Sie sah etwas kleines Grünes, das offenbar unter einem umgekippten alten Baum feststeckte. Sie war noch immer unsichtbar und hörte wie das Grüne immer schwächer nach Hilfe rief. Angie setzte Zerschneider ein, um den Baumstamm zu zerteilen, sodass sie dadurch das kleine grüne Wesen befreien konnte.
Es wusste nicht wie ihm geschieht und wollte sich bedanken, wusste aber nicht wer ihm geholfen hatte, da Angie immer noch unsichtbar war. Und als es sich etwas säuberte, sah Angie, dass sie gerade ein Celebi gerettet hatte! Sie hatte zuvor noch nie eins gesehen und verhielt sich erstmal still. Aber als Celebi danach rief, wer es denn gerettet habe, schließlich geschwächt zu Boden sank und begann zu weinen, musste sich Angie ihm zeigen.
Sie wurde langsam sichtbar und als Celebi ein helles Licht bemerkte, blickte es auf und sah Angie, in ihrem wunderschönen rosa und mit ihrem sagenhaften Schweif. Celebi erschrak etwas und fragte langsam: „Bist du mein Retter?“ „Ja“, sagte Angie, während sie sich dem Celebi immer mehr näherte. Dieses zitterte etwas, woraufhin Angie meinte: „Hab´ keine Angst, ich kann dir helfen.“ Sie berührte Celebi und es leuchtete in einem fantastischen blau.
„Was machst du?“ „Ich setze Heilung ein, damit es dir besser geht.“, antwortete Angie und beobachtete, wie ihr neuer Freund Luftsprünge vor Freude machte.
„Vielen Dank!“, rief Celebi und fragte: „Wie heißt du eigentlich?“ „Mein Name ist Angie.“ „Das ist aber ein schöner Name. Ich heiße Greeny. Wollen wir Freunde sein? Ich habe nämlich keine.“ Angie fragte erstaunt: „Du hast auch keine Freunde?“
„Nein, alle sehen mich als eine Art Waldschützer und wollen mir nicht im Weg stehen.“, sprach Celebi traurig. „Ich habe keine Freunde, weil alle denken, ich wollte mit meinen Kräften angeben.“, erklärte Angie. Daraufhin sagte Greeny: „Du hast auch besondere Kräfte?! Das ist ja cool, ich dachte schon ich wäre der Einzige. Ich kann dafür sorgen, dass ein kompletter Wald wieder gesund wird und sogar durch die Zeit reisen!“
Angie wollte nicht ihre Chance auf eine wahre Freundschaft verlieren und verschwieg, dass sie dazu ebenfalls in der Lage war. „Also, ich kann mich unsichtbar machen…“
Greeny war so voller Energie, dass er Angie gar nicht ausreden lassen konnte, was sie aber auch nicht störte, da sie nicht schon wieder alles kaputt machen wollte. Greeny erzählte: „Moment! Eine Freundin habe ich, ich muss sie dir vorstellen!“ Angie war etwas verwirrt und unsicher, stimmte Celebi aber schließlich zu und sie flogen gemeinsam in Richtung Berge.
Inzwischen war es dunkel geworden und sie haben schon eine weite Strecke zurückgelegt.
„Wie heißt denn deine Freundin?“ fragte Angie voller Neugier. „Bubbles“, antwortete Greeny und deutete auf einen riesigen Berg. „Dort hinten wohnt sie!“
„Wow, wir sind schon da?“, meinte Angie. „Ja, wir müssen nur in diese kleine Höhle.“, sprach Greeny. Es war stockdunkel und Angie folgte Greenys Stimme.
„Pssst!“, flüsterte Greeny, „Sie schläft.“ Sie kamen in einen sehr farbenprächtigen kleinen Garten.
„Das ist also Bubbles?“, wollte Angie wissen und flog etwas näher an das kleine gelbe Bündel heran. „Wie? Was?“
„Sie wacht auf!“, freute sich Greeny.
„Wer bist du?“, fragte das müde, kleine Pokémon, als es langsam seine langen Flügel ausbreitete. „Hi Bubbles, du kennst mich doch noch, oder?“
„Hallo Greeny!“ „Ich möchte dir Angie vorstellen. Angie, das ist Bubbles, ein Jirachi.“ Angie staunte über das zarte kleine Wesen. „Du siehst aus wie ein Engel!“, meinte sie zu Bubbles, die sich bedankte.
Greeny fuhr fort. „Bubbles, das ist eine neue Freundin, Angie. Sie ist ein…, äh, was bist du eigentlich für ein Pokémon, Angie?“ „Also, ich…“
Noch bevor sie ihren Satz beenden konnte, wurden sie alle von einem grellen Licht geblendet, das irgendwo von draußen kam. „Was leuchtet da so?“, wollte Greeny wissen. „Komm, das schauen wir uns an.“ Die drei schwebten aus der Höhle und bemerkten, dass inzwischen ein grausamer Schneesturm tobte. „Hallo?“, riefen die drei und kamen dem grellen Licht immer näher.
„Das ist ja ein Ei!“, erschrak Greeny und hob es vorsichtig hoch. „Hallo?! Ist da jemand? Hallo?!“, schrieen die drei Freunde, doch sie bekamen keine Antwort.
„Hier, nimm du das Ei, Bubbles.“, sagte Greeny und gab ihr vorsichtig das Ei.
„Wir bringen es besser ins Warme.“, schlug Angie vor und Greeny, Bubbles und Angie flogen in die Höhle zurück.
„Das Ei leuchtet und leuchtet immer mehr.“, stellte Bubbles fest. „Willst du es auch mal nehmen, Angie?“ „Okay.“, antwortete Angie und nahm vorsichtig das Ei.
Es fühlte sich sehr sacht und glatt an. „Du bist das Allerschönste, das ich je gesehen habe.“, sprach Angie voller Freude.
Nach diesen Worten war plötzlich der ganze Raum so sehr von Licht überflutet, dass alle drei ihre Augen zukniffen.
Als es langsam wieder normal hell wurde, bemerkte Angie, dass das kleine Ei kein Ei mehr war. „Es ist geschlüpft!“, rief Greeny. „Ist das goldig!“, meinte Bubbles.
Das ausgeschlüpfte Pokémon sah aus wie eine kleine, weiche, grüne Kugel. Es rollte sich aus und rief: „Shaymin!“ „Shaymin? Moment ich habe schon einmal so einen kleinen süßen Igel wie dich gesehen.“, sprach Bubbles, „Shaymin sind Dankbarkeitspokémon.“
„Dankbarkeitspokémon?“ „Wieso? Wofür dankt es uns?“, fragte Greeny.
„Nein, ich glaube wir müssen Shaymin danken, oder?“, überlegte Angie. „Dafür, dass es hier ist, oder?“
Bubbles erklärte, dass Shaymin einerseits ihnen dankbar sei, weil es nun Freunde hat, die sich um es kümmern, aber andererseits sollten sie Shaymin auch dankbar sein, da es sich nicht jedem zeigt, sondern nur denen, die es auch verdient haben.“
„Danke, Shaymin! Du bist so putzig!“, rief Angie. „Wir brauchen noch einen Namen für es.“, platzte es aus Greeny heraus. „Wie wäre es mit… Igelchen?“ Das ist zu einfach, sagte Bubbles und schlug vor, es Goldi zu nennen, wegen seinem goldigen Blick. „Wie wäre es mit Blümchen?“, fragte Angie, woraufhin Shaymin Angie mit funkelnden Augen ansah, sich zu ihr streckte und ihre Wange ableckte.
„Das heißt wohl, dass es Blümchen genannt werden will!“, kicherte Bubbles und alle fingen an zu lachen. „Also Blümchen.“, sagte Angie. „Das ist ein toller Name! Und der passt auch gut, wegen seinen süßen zwei Blüten.“ „Das sind Gracidea-Blüten.“, erzählte Bubbles. „Es ist eine Tradition, dass man jemandem, dem man seinen Dank ausdrücken will, einen Blumenstrauß mit Gracidea-Blüten schenkt.“ „Was für eine nette Geste.“, fand Angie. Blümchen wuchsen auf einmal noch mehr Blüten und es sah jetzt wirklich unglaublich niedlich aus.
Da fiel Greeny auf, dass sie ganz und gar vergessen haben, ihre Weihnachts-vorbereitungen zu treffen. „Jetzt werden wir garantiert keine Geschenke bekommen, weil wir keinen Weihnachtsbaum haben und nichts geschmückt haben und überhaupt Weihnachten ganz vergessen haben.“ „Aber wir haben doch schon Geschenke bekommen.“, versuchte Bubbles Greeny zu trösten. „Wir haben zwei neue Freunde gewonnen und Freundschaft ist das beste Geschenk von allen.“
„Außerdem hat jeder von uns mindestens eine besondere Fähigkeit und das ist doch schon super, oder?“, meinte Angie. Da fiel Greeny etwas ein: „Fähigkeiten? Moment, Bubbles, deine besondere Fähigkeit ist doch, dass du Wünsche erfüllen kannst, also erfülle uns doch den Wunsch für ein wunderschönes Weihnachtsfest mit Weihnachts-schmuck, einem Tannenbaum und vielleicht sogar ein paar Geschenken!“
Doch Bubbles musste passen. „Tut mir leid, aber ich bin noch zu erschöpft, um so große Wünsche zu erfüllen.“ „Schade.“, seufzte Greeny und wurde ziemlich traurig.
Als Blümchen Greenys trauriges Gesicht sah, sprang es aus Angies Armen und rannte tiefer in den Garten hinein.
„Blümchen, warte!“, rief Angie und flog hinterher. Bubbles und Greeny wollten ihnen gerade folgen, als wieder alles um sie herum von einem grellen Licht eingetaucht wurde. Nach einer Weile wurde alles wieder klar und sie waren sehr überrascht, als sie überall von farbenprächtigen Blumen umgeben waren.
„Was ist hier los?“, wunderte sich Greeny. „Alles ist so wunderschön!“, staunte Bubbles, „Das scheint wohl die besondere Fähigkeit von Blümchen zu sein.“
„Das ist der Oberhammer!“, meinte Greeny und flog mit Bubbles zusammen über das prächtige Blumenfeld, sodass überall die Blütenblätter umherwirbelten. „Du hast Recht, Bubbles, wir brauchen gar keinen Weihnachtsbaum und keinen Weihnachtsschmuck, das hier ist viel schöner. So ein tolles Geschenk.“, gab Greeny zu und fragte: „Wo sind eigentlich Angie und Blümchen?“
„Hier sind wir!“, rief Angie und kam mit Blümchen in den Armen angeflogen. „Ich wusste gar nicht, dass du so etwas kannst.“, sprach Greeny zu Blümchen. Dieses kicherte und steckte alle an.
„Aber schade, dass du nicht fliegen kannst!“, meinte Greeny. „Das stimmt nicht so ganz…“, erklärte Bubbles und erzählte, dass Shaymin tagsüber mithilfe einer Gracidea-Blüte ihre Form ändern können, die ihnen ermöglicht zu fliegen. Greeny sagte nur: „Das will ich sehen!“ Die vier Freunde legten sich hin und genossen es richtig, zwischen all den duftenden Blumen einzuschlafen.
Am nächsten Tag…
„Es ist endlich Heiligabend, juchhuu!“, rief Greeny und weckte alle auf. Da bemerkten sie, dass Blümchen weg war. Sie suchten überall in der Höhle, aber Blümchen war nicht da. Zum Glück hatte der Schneesturm aufgehört und so suchten sie draußen weiter. Sie schauten unter jedem Stein und auf jedem Baum.
„Wo kann Blümchen nur sein? Wir haben uns doch so sehr um es gekümmert.“, sagte Bubbles traurig.
„Vielleicht hatte sie Hunger.“, meinte Angie. „Natürlich! Wir haben ja schon ewig nichts mehr gegessen!“, warf Greeny ein, „Aber die Bäume und Sträucher tragen im
Winter keine Früchte. Wo bekommen wir denn Futter her?“
„Mach dir darum keine Sorgen, ich habe genug zu Essen in der Höhle, für uns alle.“, sprach Bubbles, „Wir könnten versuchen, Blümchen damit anzulocken.“ „Super Idee!“, freute sich Greeny.
„Ich glaube, dass brauchen wir gar nicht.“, sagte Angie und deutete auf eine schwebende Gestalt, die immer näher kam. „Blümchen, bist du das?“, fragte Greeny, als die Gestalt langsam immer besser zu erkennen war. „Das ist nicht Blümchen,
das ist ein ganz anderes Pokémon!“, meinte Celebi aber schließlich.
„Das denkst du!“, lachte Bubbles, „Weißt du nicht mehr, was ich dir neulich erzählt habe?“ Greeny sprach: „Du meinst…“ „Ja.“, antwortete Bubbles, „Das ist die andere Form von Shaymin.“ Blümchen hatte nun Flügel und war doppelt so groß wie vorher. Es war auch viel weißer geworden und hatte nun eine rote Blume am Hals, die einem
Halstuch ähnlich sah. Alle freuten sich, darüber, dass Blümchen wieder da war und flogen nun alle gemeinsam zur Höhle zurück um etwas zu Essen.
„Lasst es euch schmecken.“, sagte Bubbles, als sie das Essen verteilt hat. Die anderen bedankten sich und verputzen alles.
„Heißt das, du hast eine Gracidea-Blüte gefunden?“, fragte Greeny und Blümchen zeigte diese voller Stolz. „Deswegen bist du also weggelaufen. Du wolltest nur so eine Blüte finden, damit du immer mit uns zusammen fliegen kannst!“, lächelte Angie.
Blümchen nickte und machte Saltos in der Luft. „Wie schön!“, rief Bubbles und nun spielten die vier Freunde Verstecken und Fangen.
Sie spielten lange und vergaßen ganz und gar die Zeit. „Es ist ja schon dunkel!“, rief Greeny überrascht und schüttelte den Kopf. Blümchen bekam wieder seine alte Form. „Oh stimmt ja, du kannst nur tagsüber deine andere Form annehmen, richtig?“ Blümchen nickte. „Wir haben immer noch nichts vorbereitet, obwohl wir die Zeit dazu hatten.“, sagte Greeny traurig. „Das stimmt nicht, wir mussten doch Blümchen suchen, etwas essen und so weiter.“, wandte Bubbles ein.
Daraufhin wollte Greeny wissen, ob Bubbles jetzt vielleicht genug Kraft für einen großen Wunsch hätte. Doch Bubbles musste verneinen.
„Vielleicht kann ich da helfen.“, sprach Angie. „Wieso? Kannst du etwa auch Wünsche erfüllen?“, fragte Greeny. „Apropos! Du hast mir gar nicht von all deinen Fähigkeiten erzählt! Du hast nur gesagt, du kannst dich unsichtbar machen!“
Angie fuhr fort: „Ich hätte es euch schon eher sagen sollen.“ „Ach ja? Was denn?“, wollte Greeny wissen.
Da sahen Greeny, Bubbles und Blümchen zu, wie Angie in einem schönen weiß aufleuchtete und da, wo sie gerade noch war, war plötzlich ein Shaymin. Alle schauten erstaunt und Blümchen erschrak etwas. „Du kannst dich also in Shaymin verwandeln?“, fragte Greeny. „Na ja, nicht nur das.“, antwortete Angie und verwandelte sich im Nu in ein Celebi. „Wow, du siehst ja aus wie ich!“, meinte Greeny und schaute ganz verblüfft.
Endlich traute sich Angie und erzählte ihren neuen Freunden die Wahrheit: „Also, ich kann mich in alles Mögliche verwandeln und ich kann alles, was alle Pokémon können. Ich kann den Wald heilen und durch die Zeit reisen, wie du, Greeny, ich kann auch überall wunderschöne Blumenfelder sprießen lassen, wie Blümchen, ich kann mich unsichtbar machen, ich kann jede Attacke erlernen und vieles mehr. Ich habe es verschwiegen, weil ich euch als Freunde nicht verlieren wollte. Seit ihr mir sehr böse?“
„Aber nein, warum sollten wir denn böse sein?“, sprach Bubbles. „Genau!“, meinte Greeny, wir sind doch jetzt alle Freunde und ich finde es toll, dass du so vieles kannst!“ Blümchen schleckte wieder Angies Wange ab und alle lächelten sie an.
Angie musste vor Glück weinen und sprach: „Vielen Dank, Freunde! Ich war noch nie so glücklich!“ Greeny fragte: „Warte mal, wenn du alles machen kannst, was wir auch können, heißt das dann…“ Angie nickte und verwandelte sich in ein Jirachi. „Ich kann auch Wünsche erfüllen und habe genug Energie für einen großen Wunsch gesammelt.“, erklärte Angie und fragte, ob jemand einen großen Wunsch habe.
„Ich habe keinen Wunsch.“, meinte Bubbles, „Ich kann ja selbst Wünsche erfüllen.“
Sie wollte wissen, ob Blümchen vielleicht einen großen Wunsch habe, doch Blümchen schnupperte nur an den Blüten und wollte damit offenbar ausdrücken, dass es schon glücklich ist, wenn es Blumen um sich herum hat. „Was ist mit dir, Greeny?“, fragte Angie und Greeny überlegte.
Dann sprach er: „Ich habe doch schon euch drei als Freunde und mehr brauche ich gar nicht!“ Angie lächelte und ihr fiel auch kein Wunsch mehr ein, sie wollte nur einen wahren Freund und jetzt hat sie sogar drei davon.
„Ich weiß trotzdem etwas, was wir machen können!“, rief sie schließlich und bat alle, ihre Augen fest zu schließen.
Im nächsten Moment waren sie plötzlich von lauter Pokémon aus dem Wald umgeben und sahen überall den tollsten Weihnachtsschmuck.
Als sie sich umdrehten, stand dort der schönste Weihnachtsbaum, den sie je gesehen haben, mit vielen bunt verpackten Geschenken darunter.
„Ich habe euch mit Teleport hierher gebracht.“, erklärte Angie. „Greeny hatte sich das alles doch so sehr gewünscht und da haben die Waldpokémon und ich das alles vorbereitet, als ihr geschlafen habt.“
„Oh, wie schön!“, sprach Greeny voller Freude und umarmte Angie. „Ich habe das alles gar nicht verdient! Ich bin doch schon so froh, euch alle als Freunde zu haben, aber das, das ist einfach unglaublich von dir! Da fällt mir ein… ich weiß immer noch nicht, was du eigentlich für eine Pokémonart bist! Also, was bist du für ein Pokémon?“
„Ich… bin… ein Mew.“, sagte Angie. Greeny war froh, dies endlich zu wissen und fand, dass Mew ein wundervoller Name für eine Pokémonart sei. Blümchen rief: „Mew! Mew!“ Angies Freunde bedankten sich für alles und dies reizte Blümchen wieder so sehr, dass es alles zum leuchten brachte und somit alle in einem fantastischen Blumenfeld standen. „Blümchen will sich wohl auch bedanken!“, meinte Bubbles und lachte. Alle Pokémon, einschließlicht der vier neuen Freunde, feierten ein wunderbares, einmaliges Weihnachtsfest und wussten, dass sie von nun an für immer Freunde sein werden.